Swingender Jazzer: Paul Kuhn

Im Gespräch: Paul Kuhn

Was unterscheidet Sie von Mick Jagger, Herr Kuhn?

Das mit dem Schlager hat er gar nicht so gewollt: Der swingende Jazzer Paul Kuhn, der am Mittwoch achtzig wird, über das Leben als Mann am Klavier, die schlechte Musik der Rolling Stones, den Typus Hansi Hinterseer und Dieter Bohlen. Von Claus Lochbihler

Lesermeinungen zum Beitrag

08. März 2008 23:30

Alles Gute zum Geburtstag!

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Jazz, das ist Freiheit auf höchstem Niveau. Gut spielen muss man können, von Theorie eine Menge verstehen und dann aber wieder loslassen. Diese Musik ist gewissermaßen eine philosophische Parabel auf des Menschsein.
Und mit den Rolling Stones hat er ja wohl recht: Immer nur diese drei, vier Gitarrenakkorde, die ewig gleichen Tonarten, jedes Stück im 4/4-Takt, keine Tonart- oder Tempo-Wechsel oder sonstirgendeine Auflockerung, da spiegelt sich der dürre Geist der sog. 68er.
In einem Detail irrt er aber. Die Band der US-Luftwaffe unter Glenn Miller war erst ab Sommer 1944 in England stationiert (wo sie dann übrigens wöchentlich in der BBC zur 'Wehrmacht Hour' aufspielte, die Major Miller teils persönlich auf Deutsch moderierte).

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08. März 2008 21:33

Wunderbar!

Bernd Michalski (michalski2)

Lieber Paul Kuhn, alles Gute zum 80. - und machen Sie noch lange weiter so.

Und Danke für Ihr klares musikalische Urteil!
Da könnten manche davon lernen.

Und Danke, dass Sie so souverän und sympathisch die Liebe zu guter Musik verstrahlen.
Das ist erst recht ein wunderbares Beispiel, ein Vorbild für alle.

Alles Gute!

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