Nicht unbedingt begeistert über seinen Vorsitzenden: Müntefering und Steinmeier beim Sommerbier

Das schlechte Abschneiden der SPD bei der Europa-Wahl ist an Franz Müntefering nicht spurlos vorübergegangen. Mit Bemerkungen über dessen Nachfolge hat Andrea Nahles eine Debatte losgetreten, die die SPD weitere Prozente kosten könnte. Von Günter Bannas, Berlin

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Juli 2009 06:49
Andrea Nahles  
Thomas Kutzli (hibouh)

Interressant, wie eine gut plazierte Bemerkung von Nahles die immer noch weit verbreitete Frauenfeindlichkeit vieler Genossen hochkochen laesst. Arbeit bildet, sagt man. Wohl zu Unrecht.

Bewerten: schlecht gut
02. Juli 2009 06:45
Geisterbahn  
Norbert Schiefer (nobbl63)

Hey Genossen. Ich hab da ne Idee wie ihr neue Mitglieder, Freunde und Gönner bekommt. Einfach ne Geisterbahn eröffnen - am Besten im Internet - und für das Anklicken Geld verlangen. Mit Figuren wie Münte, Nahli, Heili und den Stones sind Euch "Anklickrekorde" heute schon sicher. Mist: Ich hab den Beck vergessen und als Krönung Fr. Y und H. Schäfer-G. Und für die Idee bitte 10% Umsatzbeteiligung an mich. Tschöö....

Bewerten: schlecht gut
02. Juli 2009 00:28
Ja Genossen, wir haben den Rohrkrepierer SPD genossen!  
Peter Böttcher (Joffy)

Doch jetzt ist es schön zu sehen, dass Ihr begriffen habt, das eigene Grab auszuheben.
Es ist bereits überfällig, dass Ihr aus dem politischen Leben in diesem Land verschwinden müsst.
Der Qualitätskanzler Schröder hat Euch den Genickschuss gegeben.
Jammert nicht, sondern begebt Euch ins Museum der Vergangenheit. Den Schaden, den Ihr diesem Land und den Bürgern angetan habt, ist nicht mehr zu beheben.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 23:56
Frau Nahles  
Jürgen Wenz (satyrffm)

die geoutete Papstanhängerin und Stühlesägerein der SPD und Herr Müntefering, neuester Casanova der SPD und unbeirrbarer "Weiter-so"-Stratege sollten Hand in Hand die politische Bühne Deutschlands verlassen. Zu unser aller Nutzen.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 23:16
@ Hn. Rieger  
Julius Franzot (JFranzot)

Der Text Ihres Kommentars is duchaus akzeptabel, aber die Überschrift ist schlichtweg primitiv. Als ob ich noch von der Birne-Kohl reden und mich Fragen zum IQ von Möllemann stellen würde.
Dann schreiben Sie gleich Blondinenwitze!

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 23:12
Lasst sie ran !  
Rupert Reiger (RuRei)

Hat einer mal eine kleine feine Firma über, die man ihr schenken kann?
(Ich leider nicht, aber das Investment sollte sich rentieren und die Mitarbeiter würden sich freuen)
Da kann sie dann mal umsetzen was sie vorschlägt !!!

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 21:31
Ausgerechnet diese übergewichtige innerlich Rote, die nie gearbeitet hat !!  
Jürgen Rieger (Riegerparis)

Was immer man(n) von Franz M und der SPD so denkt - jetzt kommen die karrieregeilen Listenpolitiker nach vorne. Erst Hessens machtgeilblinde Nichtsnutzerin, die es als Stewardess auch zu nichts gebracht hat und nun die linksintellektuelle Dauerstudentin, die sich im Parteiapparat hochgesessen hat.
Bei allen Schwächen der SPD - wo bleibt der bodenverhaftete, in der/die echten Welt erfahrene, gestandene Politiker/in, die darin einen Lebenssinn sieht, die Brücke zwischen real Benachteiligten und superreichen Spekulanten oder Erben in Drittgeneration so zu schliessen, dass Deutschland als Wirtschaftsmächtchen nicht ganz den Bach heruntergeht. Die die Arbeistfaulen "abstraft", aber die gering Qualifizierten/Qualifizierbaren nicht für Arbeit bestraft. Die statt roter Augenbinden und Umverteilung ein Gleichgewicht zwischen Leistungsfähigkeit, Verantwortung und gerechtem Lohn sucht - und vor allem den Mut hat, deutsche Verwaltungsvorschriften so abzuschaffen, dass individuelles Unternehmertum (Kleinunternehmer) und innovative Ideen wieder eine Chance haben, statt früh zu ersticken?
Aber nicht diese machtgeile Politikerklique, die Sozialismus vor allem als Umverteilung in die eigenen Taschen versteht und Macht statt Pflicht sucht.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 20:37
Anregung  
Alexander Müller (MannohneEigenschaften)

Dieser Rapport ist sehr gut und bringt die Dinge auf den Punkt. Die SPD hält schon einige Zeit ohne Legitimation eine irritierende Nabelschau ab, und auch der generelle politische Verhaltenscode ist mehr als fragwürdig (Lebensgefährtin??? wen interessiert denn heutzutage noch sowas???).
Obwohl Herr Bannas sich mit Wertungen zurückhält, reicht allein die Aneinanderreihung der Fakten von SPD - Funtionärsaußerungen damit einem - zumindest mir - schlecht wird.
Höfische oder ständische Strukturen scheinen sich ja jeher in der Politik zu etablieren. Das liest man bei Balzac für das 19. Jhd und bei Hollinghurst für die 80er Jahre des 20 Jhd. Wäre schon interessant, inwieweit davon auch die Berliner Republik durchdrungen ist. Vor kurzem erschien ein guter Beitrag über Herrn Mißfelder im SPIEGEL in dieser Sache, aber eine etwas übersichtlichere Darstellung würde ich mir wünschen, das an die Redaktion ;)

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 19:11
Wer stoppt Andea Nahles?  
Ulrich Hofmann (EpocheA)

Eine "Literaturwissenschaftlerin", 28 Semester lang studiert, ohne praktische Erfahrung in der Wirtschaft, ohne sich jemals in einem ernsthaften Beruf bewährt zu haben! Das ist die ganze Nahles! Strippenziehen, hinter den Kulissen, dass kann sie, und gezielt nachtreten, dies sind die zweifelhaften Qualitäten der Frau SPD- Vize Vorsitzenden. Ich gebe ja gerne zu, keine hohe Meinung vom heutigen Politikbetrieb zu haben, aber will die SPD uns diese Person in einer Position zumuten in der sie wirklich Schaden anrichten kann? Ich hoffe, dass es doch nicht so schlimm kommt!

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 19:09
Schön das  
heinz peter (pitiplatsch)

es so langsam auch die Spd Leute merken was für Arbeiterfeindliche Leute sie an der Spitze haben. Dieser Mensch gehört zum Teufel gejagt, wer die Rente der Arbeiter und Handwerker auf 67 hochsetzt ist ein ignorantes Subjekt das verscheucht gehört. Soll der Kasper mal mit 67 aufs Dach steigen und Dachplatten legen der ist doch krank im Hirn.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 19:06
Die Lust am Untergang...  
Bernd Michalski (michalski2)

...haben offenbar vor allem die "Linken", m.a.W. die querulantenhaften volksbelehrenden Mittelmaßfunktionäre in der SPD so kultiviert - nun ja, sagen wir: "kultiviert", dass wirklich kein Halten mehr ist. Da es mit der guten alten Tante SPD so unweigerlich bergab zu gehen scheint, kann man natürlich auch als Zuschauer eigentlich nicht mehr anders, als auch Lust am Untergang zu fühlen - am Untergang einer Partei, die vielleicht einfach nicht mehr gebraucht wird, oder höchstens noch als Erinnerungsposten mit ein paar Dutzend Restmandaten im Bundestag. >>> Bei aller freudigen Gelassenheit über das wichtigtuerische (im wohlverstandenen Gegensatz zu wichtige) Getue und Getratsche in Berliner "politischen Kreisen", die aber letztlich auch nur wie ein dümmlicher Funktionärsklüngel wirken: Es fällt immer noch schwer, keine Zustände zu kriegen, wenn eine solche ... äh ... Dame wie Frau Nahles offenbar inzwischen nicht nur von sich selbst und ihren paar Hundert allerbesten Freunden, sondern geradezu von allen Seiten als eine ernsthafte politische Größe angesehen zu werden scheint - fast auf Augenhöhe mit Vollprofi Müntefering. Andererseits: Schlimmer als die rote Heidi oder die grüne Claudia oder Renate wird's wohl nicht sein. Oder doch?

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 18:48
Die politischen Gegner kann es nur freuen  
Erwin Dufner (victor-d)

wenn sich die SPD selbst zerfleischt. Und um eine SPD mit Nahles als starke Frau ist es auch nicht schade.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 18:36
Die kämpfen um die Macht und die Menschen um ihre Existenz  
Michael Menzel (Galenos)

Das ist ein Sch....-Spiel!
Man kann diese Nabelschau-Exzesse nicht mehr hören, um die Strategien und die Kämpfe um Personalia. Es wird schon lange nicht mehr regiert. Es wird noch noch gekämpft, getreten, verhöhnt, beschimpft. Die da oben haben nichts mehr mit den Menschen zu tun, die sie in ihre Machtpositionen überwiegend ungewollt gehievt haben. Die Menschen haben eine Regierung gewählt und werden von einem Heer von Gauklern mißachtet, getreten, ausgeplündert und im Stich gelassen.
Dieses Land ist sowas von heruntergekommen, daß es nicht zu sagen ist.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 18:22
Grummeln über Müntefering  
Hans-Werner Kienitz (Emil.Berkenkamp)

Aus anonymem Klatsch und Tratsch einen Spökenkieker-Cocktail zusammen gebastelt. Miserabler Artikel. Indiskutabel.

Bewerten: schlecht gut
01. Juli 2009 17:56
Müntefering ist leider wirklich der Totengräber der SPD  
Konstantin Schneider (bundesboy)

Lieber Günter Bannas. Müntefering ist leider wirklich der Totengräber der SPD weil er viel zu lange hochmütig die Richtung vorgeben konnte und damit zwar die ebenfalls hochmütigen Journalisten auf seine Seite zog, die sich nach echter Politik sehnenden Menschen dafür aber nicht. Unter den an der "Nicht-Politik" leidenden ist Müntefering zweifellos immer noch ein Star, aber was nützt das denn, wenn er hochmütig ein Ding nach dem anderen vergeigt? Die Medien haben den Münte immer gemocht, weil er kontra zu geben weiss. Die Wähler aber wollen echte Fortschritte bei der Bekämpfung der Lügenbarone sehen, die noch mit Herz und Seele erfochten werden. Dazu aber ist Müntefering langsam zu alt. Dass eine 40 Jahre jüngere Frau gern an ihm hochsieht, das mag dem Franz gefallen, der SPD aber bringt es gar nichts, denn auch ein Einzelbeispiel widerlegt noch lange nicht, dass Münte langsam einfach zu alt ist. Und deshalb nimmt Münte die SPD auch mit ins Grab statt sie nochmal auf Trab zu bringen.

Bewerten: schlecht gut
1 - 15 von 18 Lesermeinungen
1 | 2 VorZum Ende blättern
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche