.. Sind Sie sicher dass mit diesem Buch von Merz genau das gemeint war, was die Schurken an der Wall Street und in den unfähigen bankenvorständen gemacht haben ? Sind Sie auch sicher, dass Herr Merz die kurzen Zeitabfolgen dieses globalen Absturzes hätte voraussehen müssen, so wie die noblen Regierungsvertreter dies in Berlin ja offensichtlich konnten ...?
Westerwelle verliert wieder Format. Jetzt kokettiert er sogar mit rot-grünen Erwartungen. Doch hier verkennt er die Lage.
Als CDU-Mitglied möchte ich FDP wählen, weil Angela Merkel die administrativen Kadaver von Schröder - z.B. Atomenergie widerspruchslos in den Koalitionsvertrag übernommen hat - aus Eitelkeit für die Kanzlerkandidatur. Hier hat Merkel zu kurz gegriffen.
Jetzt aber schließt Westerwelle die Tore und verkündet wieder ein Zusammengehen mit Rot-grün. Damit weist er viele Übertritte von CDU-Wählern zurück. Als Wähler muß ich mir daher eine neue Option suchen - und Westerwelle muß sich Übertritte woanders suchen. Rotgrün ist keine Lösung, sondern umlackierter Sozialismus, das verkennt Westerwelle.
Beide - Merkel und Westerwelle - haben kein Format mehr, um rotgrünen Fata Morganas zu widerstehen.
War Friedrich Merz nicht derjenige der sein Buch "Mehr Kapitalismus wagen" ausgerechnet dann auf den Markt brachte, als die Wirtschaftkrise wegen des bereits bis dahin gewagten Kapitalismus grade so richtig losbrach?
Wenn das Ihre Vorstellung von Kompetenz ist.....
Das einzige mit dem sich die FDP jetzt noch einen Wahlerfolg versauen kann ist mit einer Ampel..
.. das wäre doch mal eine kompetente Geschichte. Deutschland braucht gerade jetzt das Beste was an Politikern und gescheiten Köpfen zur Verfügung steht.
Man fragt sich mittlerweile ja schon warum bei aktuellen Umfragen die aktuell regierenden Versager noch immer so hoch bewertet sind. Ist der Bürger wiklich so faul, so leicht beeinflussbar oder einfach nur zu dumm um zu erkennen wie er an der Nase herum geführt wird? Wacht endlich auf Stimmbürger, wählt doch mal die Zukunft anstelle Parteifilz und Inkompetenz !!
Dazu fehlt eine CDU, mit der man etwas ändern könnte. Waren nicht viele der heutigen Probleme schon zur Regierungszeit von H. Kohl bekannt, wurden aber beschönigt (beispielsweise "die Renten sind sicher") oder geleugnet (beispielsweise Integration). Aussitzen statt anpacken. Neue, zukunftsfähige Konzepte waren weder damals noch heute vorhanden. Dahinwursteln, das ist der vorherrschende Eindruck. Die FDP, lediglich als Mehrheitsbeschaffer, wäre (wie bei Kohl) zu schwach und könnte am "weiter so" wenig ändern. Sie könnte lediglich ein kleines Korrektiv sein. Nur eine starke FDP kann daran etwas ändern und vielleicht auch in der CDU die Veränderungen herbeiführen, die notwendig sein werden um den Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können. Herausforderungen, die dauerhaft nicht durch immer mehr Schulden und durch immer mehr Umverteilung zu meistern sind.
Die FDP fordert die Privatisierung aller Krankenkassen. Das sollten sich potentielle FDP Wähler mal etwas genauer anschauen, also einfach mal einen Blick in die Tarife der privaten Krankenkassen werfen. Wer heute über 50 ist, und das sind recht viele der FDP Wähler, der wird evtl. überrascht sein was das finanziell dann für ihn bedeutet. Private Versicherung ist nämlich nur dann günstig wenn man bereits in sehr jungen Jahren dort Mitglied wird, eine Umstellung würde für ältere Bürger sehr, sehr teuer....
die Mehrheit der Deutschen wird hoffentlich so wählen wie Sie es voraussagen.
Nicht um "unter die Rockschösse der Mutter" zu flüchten, sondern weil diese mittlerweile erkannt hat was sich hinter dem hohlen Wortgeklingel von Leistungsprinzip, mehr Brutto von Netto und dem Glaube an bürgerliche Freiheit in Wahrheit verbirgt.
Ich gebe Ihnen Recht, die FDP ist in der Tat mit der Gestaltung einer Politik überfordert, die sich für Solidarität, soziale Marktwirtschaft und für ein lebenswertes Miteinander einsetzt.
Dieses kann von Christen und Sozialdemokraten nicht mitgetragen werden - und das ist auch gut so.
Wenn Sie das jetzt als Links bezeichen, dann stellt sich das nur aus Ihrer Perspektive aus so dar.
Ich jedenfalls kann keinen Politiker ernst nehmen der das auf Solidarität basierende Gesundheitswesen als sozialistische Gleichmacherei diskreditiert.
Das ist in meinen Augen Verrat an dem grundlegenden Verabredungen unserer Gesellschaft und damit nichts anderes als schnöde Politik fürs Klientel.
zeigen:
1. Freiheit meidet eine deutsche Mehrheit wie der Teufel das Weihwasser!
2. gibt Schopenhauer recht, daß Neid in Deutschland die höchste Anerkennung darstellt.
3. eine Mehrheit jedes unfreiheitliche System akzeptiert (mind. 40 Jahre!), zumindest wenn man sich eine kleine Nische zum "Wohlfühlen" aufbauen kann.
4. Eigenverantwortung und Selberdenken (siehe Kant) einfach zu anstrengend ist.
Und mir in dem Zusammenhang auffällt:
5. Interessanterweise totalitäres Gedankengut einen deutschen Ursprung zu haben scheint (Marx und Hitler) oder zumindest dem stark förderlich war.
... der FDP und die Selbstüberschätzung Westerwelles lassen einige Fakten außer acht. Wenn konservative Wähler entscheiden müssen, CDU/CSU oder FDP zu wählen, wird die FDP Mühe haben über 10% zu kommen. Die FDP ist die Partei, die am längsten regierte. Und wenn Westerwelle behauptet, die SPD und die CDU/CSU könnten nicht mit Geld umgehen, dann verschweigt er die eigene Bilanz. Sie ist nämlich schlechter, als die anderer Parteien. Die Ursachen für unsere schwächelnden Sozialsysteme hat die FDP mit zu verantworten. Der Anstieg der Staatsverschuldung lag bei Regierungsbeteiligung der FDP mit der CDU/CSU am höchsten. Und jetzt sollen wir wieder FDP wählen? Für wie dumm hält uns Herr Westerwelle ? Bei dem ganzen Geschrei geht es doch nur darum, dass die FDP wieder an die Staatsknete ran will. Westerwelle bedient mit Steuersenkungsversprechen einen Wunsch aller Bürger, obwohl er weiß, daß dafür kein Geld da ist. Er verspricht mehr Freiheit, aber welche meint er denn? Seine? Das ist unverantwortlich. Zur Zeit zeigt sich, dass das von Westerwelle favorisierte System der selbstheilenden Marktwirtschaft eine Illusion war. Er hat die Gier nach schnellem Reichtum vergessen, die alles zunichte macht, was menschlich ist.
Dass in der FAZ viele wohlwollende Leserstimmen zur FDP zu finden, überrascht natürlich nicht. Wenn ein Leser schreibt: "Warum wollen Sie es nicht einmal mit weniger Staat und Steuern und mehr bürgerlicher Freiheit versuchen?", dann wird hier das ganze Dilemma der FDP- Klientel deutlich, nämlich der Glaube, dass die FD "nur" von 5-15% gewählt wird, weil der Rest mehr Staat, mehr Steuern und weniger bürgerliche Freiheit wünscht. Vielleicht hat ja schon einmal jemand den Gedanken gewagt, dass 85% der Bevölkerung "weniger Staat, weniger Steuern, mehr bürgerliche Freiheiten" womöglich mit der FDP überhaupt nicht in Verbindung bringen? Ich bin kein grunsätzlicher Gegner der FDP, bin aber Arbeitnehmer. Und wenn ich "weniger Steuern" aus den Mündern von FDP-Politikern höre, dann denke ich: "Weniger Steuern für die FDP-Klientel = Selbständige", die von mir als Arbeitnehmer gegenfinanziert werden wird. "Weniger Staat", das hört sich auch gut an. Ok, weniger Leistungen der sozialen Sicherungssysteme, das haben wir ja seit Jahren, meine Beiträge sind in dieser Zeit aber nicht gesunken, im Gegenteil. Von einer FDP, welche in Verantwortung Beitragssenkungen umgesetzt hätte, weiß ich auch nichts. Die FDP ist eine Klientelpartei, mehr nicht.
Herr Schwabe, wenn man die Zahl der staatlichen Transferempfänger (Rentner, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslosengeldempfänger etc.) mit der Zahl der Menschen addiert welche direkt beim Staat arbeiten (Lehrer, Polizisten,Soldaten, Beamte, Ärzte etc. etc. ), Familienmitglieder solcher Menschen sind oder bei Unternehmen arbeiten die zu fast 100% für den Staat arbeiten (z.B. Rüstungsbetriebe, Straßenbaufirmen, Stadtwerke etc.) dann wird man feststellen, daß weit über die Hälfte der Menschen in Deutschland gar kein rationales Interesse daran haben können, daß der Staat geschwächt wird. Wer sägt schon den Ast ab auf dem er sitzt ? Es mag ja sein, daß dann frische, neue, liberale Äste nachwachsen. Aber das nutzt denjenigen welche da erstmal vom Ast fallen würden ziemlich wenig, insbesondere wenn sie schon älter sind. Und das wissen die Menschen auch !
"Enttäuschte SPD-Wähler sollten sich fragen, ob sie sich nicht mit dem Gedanken der Leistungsgerechtigkeit anfreunden können."
Wer definiert denn, was gerecht ist? Machen Sie das? Oder soll ich? Ich befürchte, unsere Positionen wären schon recht unterschiedlich. Und ich bin noch nicht mal ein "enttäuschter SPD-Wähler". Meine politische Position ist tedenziell eher ordoliberal.
Davon sehe ich bei der momentanen FDP aber auch gar nichts. Nur heiße Luft, ein trotziges Festhalten an Prinzipien die uns in die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten geführt haben. Dass manche hier im Forum einen Guido Westerwelle für "den einzig würdigen KANZLERkandidaten" halten spricht Bände über das mangelnde Niveau unserer Spitzenpolitiker.
Ich hatte heute das "Vergnügen" ein langes Interview mit Phillip Rösler, dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten in Niedersachsen in der "SZ" lesen zu dürfen:
Billigste Phrasen, null Inhalt..... wie nicht anders zu erwarten.
Aber die FDP kann sich so ein Durchschnittspersonal durchaus leisten, die anderen sind ja auch nicht besser. Trotzdem freue ich mich schon auf die langen Gesichter der FDP-Wähler wenn ihnen Super-Guido nach der Wahl erklärt, dass leider kein Geld für Steuererleichterungen da ist.
aber ich glaube daß die deutsche Mehrheit unter Muttis Rockschöße flüchtet. Die Mehrheit der Deutschen ist staatsgläubig statt an sich selbst als freie Bürger zu glauben. Deswegen bin ich mir sicher, daß die CDU und die SPD deutlich mehr Stimmen bekommen werden als die FDP. Wahlprognosen sind nur Meinungsumfragen, mehr nicht. Alle Parteien müßten unsere Marktwirtschaft und das Leistungsprinzip vertreten, weil nur das Wachstum und Wohlstand garantiert. Mehr Netto vom Brutto, weniger Steuern sind gut für alle Bürger. Das müßten Christen und Sozialdemokraten genauso vertreten. Tun sie aber nicht. So bleibt der FDP die Bürde, für alle bürgerlichen Wähler und die Mittelschichten politisch Position zu beziehen. Damit ist die FDP überfordert. Die Mehrheit der Deutschen tendiert nach links. Enttäuschte SPD-Wähler sollten sich fragen, ob sie sich nicht mit dem Gedanken der Leistungsgerechtigkeit anfreunden können. Warum wollen Sie es nicht einmal mit weniger Staat und Steuern und mehr bürgerlicher Freiheit versuchen?
NEIN DEUTSCHE BEFREIT UNS VON SO EINEM KASPER ER ZERSTÖRT ALLES