Andrea Nahles auf Wahlkampftour

Andrea Nahles

Die GTI-Fahrerin der SPD

Andrea Nahles hat in ihrer Karriere manchen Rückschlag hinnehmen müssen - und schon viele Parteivorsitzende überlebt. Manche sagen, sie habe einige davon auf dem Gewissen. Nach der Bundestagswahl könnte ihre Stunde kommen. Von Majid Sattar

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Juli 2009 23:21

Karriere ohne Ende....?

wolf haupricht (emilgilels)

Frau Nahles hatte das Glück, in K. Beck einen Gönner gefunden zu haben, der wiederum stolz darauf war, eine tolle Nachwuchs-Politikerin aus seinem Land entdeckt zu haben. Wie der Zufall es eben so bringt, gleich und gleich gesellt sich gern, zumal wenn landsmannschaftliche Verbundenheit Pate steht. Man kann auch sagen: Wie der Herr, so´s Geschirr. Warum nimmt er seine Wundertüte nicht in ein Ministeramt in Mainz? Seine Berater haben ihre Stärken erkannt, auf die sie verzichten können. Berlin ist dagegen weit weg und für sie ohne Chance.

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18. Juli 2009 19:40

Womit der GTI endgültig

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

diskreditiert sein dürfte.

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16. Juli 2009 11:58

So hatten sich die Doktoranden das auch Anno 68 vorgestellt!

arthur hund (arturhund)

So schnell wie möglich aus der studentischen Vollversammlung ins Ministeramt, und dann ordentlich aufräumen! Zeit für eine vernünftige Promotion blieb damals auch nicht immer. Die eine oder andere etwas randständige Partei hat ja dann auch die Interessen derer vertreten, die auch an die Fleischtöpfe wollten. Ich bin aber nicht sicher, dass tatsächlich 18 Prozent Wählerstimmen zusammenkommen, um diese Interessengruppe die Richtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik bestimmen zu lassen.

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15. Juli 2009 08:50

Mit dem GTI auf den Nuerburgring

Sepp Maier (seppp80)

Mit nem GTI ist man auf dem Nuerburgring ein Verkehrshindernis.
Ich finde das aber eine schoene Metapher fuer die SPD:
Die will auch bei den grossen Mitspielen, hat aber nicht das Material dafuer.

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14. Juli 2009 22:45

Stimme aus dem Chor

Julius Franzot (JFranzot)

Ich verfolge hoffnungsvoll Frau Nahles seit mehreren Jahren, da ich, als eingefleischterer SPDler immer noch darauf warte, dass sich meine Partei von den erzkapitalistischen Irrwegen des Gazprom-Schröder emanzipiert und einsieht, dass die Agenda 2010 nicht von der SPD kommen durfte. Frau Nahles war immer für mich ein Wind des mir mit den Jahren lieb gewordenen sozialdemokratischen Geistes. Ich war auch versucht, zu den angestammten Werten der SPD, sprich zu den Linken, überzugehen, aber die demokratische Tradition der ältesten deutschen Partei hat mich nie richtig losgelassen.
In Berlin, beim DL21-Konvent war ich anwesend und konnte live Frau Nahles erleben, sie sogar kurz für meine Zeitung interviewen. Zwei Seelen wohnen in ihrer Brust: Eine ist die der überzeugten Gegnerin des Raubtier-Kapitalismus eines Herrn Westerwelle, die andere ist der parteiliche Zwang, sich einer möglichen Ampelkoalition nicht zu verschließen. In meinen Augen wäre jede Form der Zusammenarbeit zwischen SPD und FDP grober Unfug, wie es Genossin Drohsel sehr deutlich und ehrlich artikulierte. Übrigens, Drohsel ist die Nachfolgerin der Nahles! Ich wünsche im September dem Steinmeier eine Niederlage, damit Nahles die Partei retten kann.

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14. Juli 2009 22:42

Solche Menschen brauchen wir

Chris Heidrich (Rockwilder1979)

In der Partei gross geworden, nie ausserhalb der Politik gearbeitet, aber trotzdem allwissend ... Genau solche Menschen braucht Deutschland

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14. Juli 2009 22:35

Transferleistungsempfänger

Klaus Roderer (isualK)

Das ist eines der Probleme in unserem Land. Es gibt zu viele Menschen in der Politik, die noch nie etwas anderes gemacht haben, als von staatlichen Transferleistungen zu leben und Geld zu verteilen, von dem sie überhaupt keine Ahnung haben, wie man es verdient.
Frau Nahles ist eine großartige Vertreterin dieser neuen Spezies. Die hat doch noch nie auch nur einen Cent positiv zu unserem BIP beigetragen.

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14. Juli 2009 22:16

Danke Frau Nahles!

Frank Lorenz (FrankLorenz)

Wie keine andere verkörpert die Arbeitsministerin in spe, die selber niemals ausserhalb von Klüngelzirkeln gearbeitet hat, perfekt das Projekt 18 der SPD.
Im Namen meiner neuen politischen Heimat (Piratenpartei) möchte ich mich dafür herzlichst bei ihr bedanken! Vielleicht gibt's ja eines Tages eine schwarz-schwarze Regierung.
Weiter so, Genossen, ich liebe Euch alle, Ihr seid absolut herrlich und lasst mich jeden Tag von neuem über Euch lachen! =]

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14. Juli 2009 17:40

mit dem GTI nach oben

Jürgen Falkenstein (jfalkenstein)

Laßt mal, die macht das schon richtig - in ihrem Sinn.
Wer erinnert sich denn noch heute daran, daß ein gewisser Gerhard Schröder aus Hannover einmal der Kopf der ultralinken StaMoKap-Fraktion bei den Jusos war? Nicht erschrecken, das ist der mit der Agenda 2010.
Und genauso beurteile ich die Äußerungen dieser jungen Dame.

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14. Juli 2009 15:16

Frau Nöhles

Werner Neustock (altego)

Sie ist eine der Personen, die mir die SPD vermiest haben.
Ewig studiert, nichts gebracht( na ja, vielleicht einige Parteivositzende fallen lassen),
wenig Ahnung aber sofort eine Meinung darüber.
Und jetzt soll sie in der SPD-Führung aufsteigen.
Es muß ganz schlimm um die frühere Arbeiterpartei bestellt sei!!!

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14. Juli 2009 14:52

Reaktionäre Reaktionen ...

bernd ullrich (demokrat2)

..... Nahles vertritt nach wie vor konsequent SPD-Positionen. Darauf zu reagieren ist der Kommentatoren Recht. Was Frau Nahles für ein Auto fährt, welche Kleidung sie trägt, wie lange sie studiert hat, all das, meine Herren Kommentatoren, geht sie, mit Verlaub, nichts an. Wenn Nahles sich entschieden hat, früh in die Politik einzusteigen, ist das auch ihre Sache. Deshalb ist sie nicht besser und nicht schlechter als Politiker der CDU/CSU und FDP auch. Aber gerade die wollen anscheinend mit ihren diskriminierenden Bemerkungen Nahles in die Defensive bringen. Ich denke: Manche haben einfach nur Angst, weil Nahles durchaus dominant daherkommt. Sie setzt sich durch. Bei soviel Power werden "Männchen" eben nervös. Das scheint ein biologischer Reflex.

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14. Juli 2009 14:10

Geänderte Zugangsbedingungen für politische Ämter

Ulrich Hofmann (EpocheA)

Eigentlich sollte das Grundgesetz nachgebessert werden! Jeder kann ein politisches Amt anstreben, sofern er keine goldenen Löffel geklaut hat! Die Verbesserung sollte darin bestehen, dass Anwärter auf ein Amt eine vernünftige Berufsausbildung mit anschließender Berufstätigkeit nachweisen können. Sie sollten Führungserfahrung besitzen und mehrere Jahre erfolgreich in der Wirtschaft gearbeitet haben. Ach ja, Tätigkeitsprofil und Amt sollten irgendwie zueinander passen! Also die Bedingungen erfüllen, die ein Manager bringen muß, wenn er sich für einen Job bewirbt. Ganz einfach! Damit wäre einigermaßen sichergestellt, dass wir zukünftig wieder politisches Führungspersonal bekommen, dass diese Bezeichnung verdient. Damit wären Nahles und viele andere raus aus dem Geschäft. Und das wäre gut so!

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14. Juli 2009 13:14

Wenn ich mich in meiner Stadt so umsehe hinsichtlich Kommunalpolitik...

Alfons Crocusé (ALCR)

dann fallen mir hier sehr schnell die auf, die entweder keine oder keine glückliche Beziehung führen (nicht wissen wohin mit ihrer Freizeit).
Oft finden sich Alkoholiker unter den Herren Politikern und andere wiederum sind für gewerblichen Alkoholausschank und Besitzstandswahrung z.B. Kübelsaufen sogar als falscher Funffziger bereit Politiker zu spielen, um die eigene Existenz geschützt zu wissen und frühzeitig den Hebel bremsen zu können...
Gesichtslose Zeitgenossen (mit nutzlosem Studium - und ohne - aber mehr ohne) die sich weder in Wort noch Sprache so auszudrücken verstehen, dass man Ihnen wenigstens inhaltlich gerne zuhören würde... wenn schon das Aussehen nicht unbedingt gewinnend oder "anziehend" wirkt... die gestellten Bilder zu Frau Nahles im Beitrag sind genauso liebevoll wie die Wirkung ihrer medialen Auftritte...

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14. Juli 2009 12:49

Egozentrische rechthaberische Frauen mit Partnerproblemen...

Alfons Crocusé (ALCR)

flüchten gerne eisern in die Politik...
Da gäbe es unzählige Beispiele der "Berufenen"...
Beim Betrachten und hören der farblosen Worthülsen bleibt meist nur ein verhermter fader Geschmack, den man gerne schnell wieder loswerden möchte...
Blutleere deutsche Politik
thomas ackermann (chefmixer)
Frau Nahles ist der Prototyp einer Politikerin die kein Mensch in Deutschland will, und deren bräsige und belehrende Statements zu alles und jedem einfach unerträglich sind. Frau Nahles hat sich bereits als Jugendliche voll und ganz der Politik verschrieben und sitzt mittlerweile in einem Elfenbeinturm, aus dem Frau Nahles - fernab jeder realer Verhältnisse - die Welt betrachtet und kommentiert. Sollte Frau Nahles tatsächlich mehr Macht erhalten... es wäre zum Schaden der SPD und zum Schaden der deutschen Demokratie.

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14. Juli 2009 12:46

Nach allem was ich bisher von Frau Nahles...

Alfons Crocusé (ALCR)

mitbekommen habe, wäre sie "die Letzte" der ich als Wähler meine Stimme schenken würde!
20 Semester, das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen... die Politik scheint ein Auffanglager für gescheiterte Existenzen zu sein...

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14. Juli 2009 12:22

Frau Nahles weiß, wovon sie spricht

Judy Wenz (judyw)

schließlich hat sie (laut wikipedia) 20 Semester lang studiert. Wenn jeder so intensiv studiert, brauchen wir doppelt soviele Unis und diese müssen - gemäß der Auffassung von Frau Nahles von 'sozialer Gerechtigkeit' - von den Leuten finanziert werden, die ein Häuschen am Ammersee geerbt haben.

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14. Juli 2009 12:21

Blutleere deutsche Politik

thomas ackermann (chefmixer)

Frau Nahles ist der Prototyp einer Politikerin die kein Mensch in Deutschland will, und deren bräsige und belehrende Statements zu alles und jedem einfach unerträglich sind. Frau Nahles hat sich bereits als Jugendliche voll und ganz der Politik verschrieben und sitzt mittlerweile in einem Elfenbeinturm, aus dem Frau Nahles - fernab jeder realer Verhältnisse - die Welt betrachtet und kommentiert. Sollte Frau Nahles tatsächlich mehr Macht erhalten... es wäre zum Schaden der SPD und zum Schaden der deutschen Demokratie.

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14. Juli 2009 12:07

die SPD

Matthias Hühn (matthiashuehn)

wenn die Frau Nahles die Hoffnung der SPD ist, was ist dann Oskar Lafontaine? Dar war es ja auch mal. In jedem Fall ist die SPD ganz arm dran. Da ist es schon besser gar keinen Nachwuchs zu haben, fuerchte ich fast. Oder den Nachwuchs an die Kommunisten abzugeben. Die CDUSPD macht die SPD kaputt und so wie es ausschaut, ist das ein irreversibler Trend. Es sei denn, die CDU hoert auf SPD-Politik zu machen.

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14. Juli 2009 11:13

Überschätzt

Hartmud Ose (hwarang)

Wie alle karriere- und machtgeilen Apparatschiks aller Parteien ist auch Frau Nahles weit überschätzt. Bis jetzt ist sie jeden Beweis schuldig geblieben, dass Deutschland von ihr profitieren könnte. Umgekehrt gilt dies sehr wohl. Sie ist das beste Beispiel, dass lautstark vorgetragene aber längst überholte Positionen eine Partei ruinieren, wenn die Führung auf Ausgleich, statt Konfrontation setzt,

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14. Juli 2009 11:04

Danke

Dieter Weitzel (DieterWeitzel)

Namens Frau Nahles danke ich für diesen einfühlsamen uns Frau Nahles so sympatisch und eigentlich doch nicht so richtig links seiende, klige, ja menschliche Politikerin, nahe zu bringen. Nein und heimtückisch, verschlagen, ja typisch pfälzisch "hinterpfotzig" ist sie auch nicht, die weichgespülte, volksnahe Andrea.
Liebe FAZ namens Frau Nahles herzlichen Dank, das sie nicht näher recherchiert haben wie sie wirklich ist.
Nein, sie will keine andere Republik, doch nur Mindestlöhne, auf Kosten von wem?, nein, sie will nicht die Leistungsträger noch mehr knechten, wie soll denn die soziale gerechtigkeit aussehen, in der Unternehmer heute schon die Ausgebeuteten sind, auch die Kleinstunternehmer.
Schön in diesem Artikel zu lesen, wie toll es ist niemals bisher gearbeitet zu haben, aber in einer Arbeiterpartei nach Höheren "Weihen" zu streben. Das ergibt dioch Sinn.
Schön zu erfahren, das Frau Nahles eine neue Frisur hat, welchen Stundenlohn bezahlt sie denn ihrer Frisöse ?
Welches Glück, das es Frau Nahles und die FAZ gibt. Ein tolles Gespann !

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14. Juli 2009 10:36

Andrea Nahles' Weg

Heinz-Werner Raderschatt (HEWERA)

Es bleibt auch dem Wohlmeinenden mit der SPD nicht verborgen,dass sie mit ihrer gegenwärtigen Führungsequipe wohl nicht zukunftsfähig sein wird.Dies auch,weil die Linke mit Erfolg den linken Randbereich der SPD abzufischen versucht und dabei keine Gelegenheit auslässt,die Kalamitäten der SPD öffentlich zu machen.
Auf diesem Hintergrund wird sich die SPD - unabhängig vom Wahlausgang am 27.9.- personell erneuern,sofern sie die Rückschläge der Vergangenheit aufholen und als wählbare Volkspartei in stärkerem Maß wahrgenommen werden will,als dies heute offenbar der Fall ist.
Dabei darf man der mehrfach gehäuteten Andrea Nahles durchaus faire Chancen einräumen,es sei denn,es träten inzwischen noch konkurrierende Lichtgestalten in Erscheinung.

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14. Juli 2009 10:34

Noch vor Ypsilante

juergen schwaecke (bitter_twisted)

Die SPD, und damit auch Andrea Nahles waren mir schon immer egal, bis der Bundestag über Vorratspeicherung abstimmen sollte und Andrea Nahles sich dagegen stark machte. Für mich war sie auf einmal die große Hoffnung, mitten aus der mainstream Polituk, die mein belangen unterstützte.
Dann hatte Frau Nahles für die Vorratspeicherung gestimmt und für mich war sie die personifizierte Falschheit und Verlogenheit unserer Parteipolitik, bevor Frau Ypsilante dem Übel ein Gesicht gab.
Lässig bis zum geht nicht mehr diskutierte sie auf Abgeordnetenwatch, mit unangepassten Textbausteine mit den empörten Wählern die sie als Hoffnungsträger gesehen hatten. Ihre Fraktion hatte sich eben für das Vorratspeichern entschlossen, darum hat sie auch dafür gestimmt und sie weiß gar nicht warum sich die Wähler so auf regen.
Irgendwann bekamen die etwa 100 die noch auf Antwort von ihr wartetes, die Antwort das sie keine Antwort bekommen werden und Frau Nahles ging unbeschwert ihrer vielversprechenden Karriere in der Politik entgegen.

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14. Juli 2009 10:29

"Brüllen"

Steve Lutzmann (TomderAffe)

Genau solche ausgewogenen Poltikerinnen braucht das Land. Das Volk täglich mit Oekoterror belegen, selbst aber Runden in einem GTI (sicher nicht das sparsamste Auto seiner Klasse) drehen. Ganz ähnlich die Geschichten um Mme. Wagenknecht (beim Hummeressen in Strassbourg erwischt). Und, wenn es nicht nach Plan läuft, dann wird hysterisch gebrüllt - da ist "menschlich", "antändig", "respektvoll" plötzlich ganz weit weg. Nahles ist auch eine von der Sorte, die letztlich jedes politische Ziel verfolgen würde - solang sie nur an der Macht bleibt bzw. kommt.
Frau Nahles gehört nicht zu der Sorte, der besonnenen, vorausschauenden und ruhigen Politikern, die dieses Land braucht. Lieber brüllt sie herum, wir kennen das aus der deutschen Geschichte bereits - Ergebnis ist bekannt.
Ein typisches Beispiel für "Rechts fressen und links schwätzen." Dringend empfohlen sei ohnehin der Gebrauch eines Fahrrads oder die Nutzung der eigenen Beine.

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14. Juli 2009 10:28

Stimmt wohl

Harry Hain (zx10)

Für sie keine Phrasen. Aber das ist ja ein Teil des SPD-Problems. Sie glaubt zu einem großen Teil an das was sie von sich gibt. Das kann man für ehrlich halten. Aber hilfreich für die Mehrheit der Bürger ist es nicht und geht an der Wirklichkeit (außerhalb der SPD-Stammtische) vorbei. Darum: ein "no go"!

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14. Juli 2009 10:09

Nahles = SPD nach altem Vorbild

Tom Scott (SCT1)

Man mag über sie denken wie man will, aber mit ihr wird nach der BTW jemand an die Spitze kommen der nach Jahren wieder das verkörpert wofür die SPD einst einstand. Kann auch sein das das nicht jeden passt, aber Arbeitnehmer und andere abhängig Beschäftigte, wie auch Arbeitslose brauchen wieder eine Lobby. Dafür stand früher die SPD, aber spätestens seit Schröder nicht mehr.

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14. Juli 2009 09:58

A.Nahles

gerhard lorenz (64214)

Für mich war Frau Nahles ein Hoffnungsschimmer am Himmel der SPD.Aber wie
man jetzt immer mehr erkennen kann ,ist Frau Nahles auch nur eine Karierefrau,
welche ihre Macht ausüben möchte.Man kann sie in einer Einstufungsskala mit
Herrn Müntefehring auf eine Stufe stellen.

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14. Juli 2009 09:38

Vor die Wand fahren

Claus Behrens (chipin)

Sie stellte Lafontaine "ihre" Truppen (die Juso) zur Verfügung, Scharping zu stürzen. Seitdem hat sich Nahles auch keinen Jota weiter in die Mitte bewegt. Wo Lafontaine politisch heute steht, ist bekannt. Dass es aber noch weiter links geht, als die Nachfolgeorganisation der SED schon ist, hat vor 1989 keiner für möglich gehalten. Nahles macht es möglich.
Anstatt eine Partei der Mitte zu werden, wird die SPD immer mehr eine linke Randerscheinung. Irgendwann würde man sich über die von Westerwelle propagierten 18% auch in der Nahlesches SPD freuen. Dann sieht die SPD aber wohl entgültig aus, wie ein GTI, den man richtig vor die Wand gefahren hat. Dann hat die SPD aber wenigstens auch mal eine Frau an der Spitze gehabt, Fr. Nahles ihr Ziel - Parteivorsitzende zu werden - erreicht, um dann abzutreten, damit es andere besser machen. Denn da, wo Frau Merkel steht, wird Frau Nahles (hoffentlich) nie hinkommen.
Sie ist dann zwar oben, aber wo für sie oben ist, ist für die SPD unten.

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14. Juli 2009 09:32

Na dann ist ja gut.

Bernd Michalski (michalski2)

Liegt also alles nur an der ollen Lederjacke, die sie aus einem widrigen Schicksal heraus quasi irrtümlich übergestreift hat. In Wirklichkeit ist sie ganz anders. Und sie wollte auch gar nicht Müntefering stürzen damals, sie hat es nur faktisch getan. Eigentlich fährt sie sogar gern schnelle Autos, aber das darf man ja von links aus nicht und da verkneift sie es sich eben. >>> Da könnte ich ja echt - äh - na ja, was sie bei Westerwelle könnte eben. >>> Dass so eine Person, die noch dazu soweit man weiß im Leben noch nicht richtig gearbeitet hat, sondern nur Politik bzw. genauer Funktionärswesen kennt, als quasi das glanzvollste und bedeutendste Talent einer ehemals bedeutenden Volkspartei gelten kann, das lässt einem ja wirklich kalte Schauer des Gruselns den Rücken heruntergleiten. >>> Und wo ist das Aufnahmeformular für den Fanchlub, der mit diesem Artikel gegründet wird?

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14. Juli 2009 09:13

Lebenserfahrung?

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Ich stelle die moralische Legitimität eines bestimmten Politikers in Frage, die beanspruchen, uns zu vertreten. Für diesen Politiker-Typ steht Nahles ebenso wie der neue bayrische SPD-Vorsitzende. Das sind Leute, die noch nie außerhalb der Politik gearbeitet haben. Sie haben sich noch nie in einem Beruf bewiesen, haben noch nie etwas auf die Beine gestellt. Eine Familie haben Politiker dieses Typs in der Regel nicht, nur Lebensgefährten, die sie zeitweise begleiten. Diesem Lebensstil mangelt die Ernsthaftigkeit. Diese Politiker haben nichts mit der großen Mehrheit der Gesellschaft gemeinsam, die die alltäglichen Härten des Lebens bewältigen muss. Ich halte es für sehr fragwürdig, dass die Parteien solche Leute aufstellen.

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13. Juli 2009 20:03

zur Entspannung auf die Nordschleife...

Michael Meier (never1)

..naja..läßt auch ziemlich tief blicken. Ausdauersport ist da in vieler Hinsicht wesentlich effektiver.

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13. Juli 2009 19:25

Die kalte Stamokap-Phraseologie, die heute wieder auf Juso-Bundeskongressen

Erwin Dufner (victor-d)

vorgetragen wird, gehörte nie zu ihrer Sprache.
Aha, was ist denn dann mit den Prasen "Soziale Gerechtigkeit", Mitbestimmung oder Mindestlohn? Sind das keine Stamokapphrasen? Für mit sehr wohl. Denn ausser Schlagworte ist nichts dahinter. Oder ist es sozial und gerecht, mit einem Mindestlohn viele Arbeitsplätze zu vernichten? Für mich nicht. Und mein Vater wurde sicherlich deutlich schlechter bezahlt als der von Frau Nahles. Fünf Geschwister hatte ich obendrein. Und auf dem Nürburgring bin ich nie gefahren und werde es wohl auch nicht. Und schon gar nicht mit einem Golf GTI.

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