Eine der wichtigsten Figuren des Web 2.0: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

Klickwunder 2.0

Flirten, quatschen, Job suchen

Im Internet surfen Jugendliche meist zuerst auf die Seiten sozialer Netzwerke. SchülerVZ, StudiVZ, MySpace, Wer-kennt-wen und Facebook sind inzwischen Massenmagneten im Netz. Was den Unternehmen noch fehlt: Ein Geschäftsmodell - und Gewinne. Von Holger Schmidt

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Januar 2009 13:56

wer kennt wen

Walther Schmidt (silitoe)

Wer die Seiten kennt, weiss auch wieviel Schindluder mit Ihnen getrieben wird. Eine ungeheuere Anzahl der Personen sind Fakes. Wer diese hineinsetzt, weiss ich nicht, aber Geld verdienen lässt sich mit Mitgliedern, die es gar nicht gibt, wohl eher weniger.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
05. Januar 2009 15:26

Online-Werbevermarktung

Andi Sappix (sappix)

Seit 2000 messen wir Online-Werbung und deren Budgets für die Zentralverband der dt. Werberwirtschaft ZAW. Online-Werbung ist enorm vielfältig, von der Schaltung von Werbebanner (klassische Online-Werbung), bis zu Kooperationen und Microsites. Grafischen Werbemittel (GIF, Flash) weissen eine jährliche Wachstumsrate der Spendings bis zu 20 Prozent auf. Es fehlt aber ein wirkliches Bewußtsein für die Mediapläne. Oft wird wie wild über ein Vermarkter-Portfolio gestreut, ohne Zielgruppen-Analyse. So finden sich HSE24-Hosenanzüge in Slinky-Qualität auf Gamer-Seiten, etc. Ein Trauerspiel der Mediaplanung. Den gegenläufige Trend von Qualitätsvermarktern und Agenturen gibt es gleichzeitig. Aber hier liegt die Krux der Community-Seiten: Die Zielgruppe der Jugendlichen weist Potential nur für wenige Werbetreibende auf, etwa Handy-Dienste, Billig-Mode, Musik-Downloads. Die Seiten sind also - zwar auch schlecht - vermarktet, aber die Zielgruppe ist und bleibt unattraktiv. Die Betreiber der Community-Seiten sowie deren Investoren mögen ein Händchen für die Bedürfnisse ihrer Nutzer haben, ein grundlegendes Verständnis für den Werbemarkt wird aber durch unbegründete Hoffnung ersetzt. Es wird aber vorab kaum Markt- und Werbeforschung betrieben...

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
05. Januar 2009 15:22

so wie die Start-Ups ins kalte Wasser gesprungen sind...

Uwe Hölters (x-nuntius)

müssen dann wohl auch die Werbeunternehmen in selbiges Hüpfen und mit neuen Ideen das schwimmen neu lernen. Denn so wie es jetzt ist, kann das Prinzip soziales Netzwerk nicht gewinnbringend sein. Kaum ein Nutzer verirrt sich auf die getarnten und ungetarnten Werbebanner. Die Nutzer kennen Sich auf den Seiten viel zu gut aus, um auf irgendwelche Klickbanner zu kommen. Hier ist dringend Handlungsbedarf. Sonst droht der Albtraum jeder Werbefirma. Eine Homepage mit Millionen Klicks täglich und keine Werbung. DAS kennt man nur von Wikipedia.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche