
Die Idee auf "docs.google.com" zu schreiben anstatt auf dem heimischen Rechner finde ich erst mal gut. Vor allem in den Breichen, wo es um Zusammenarbeit und nicht sehr sicherheitsrelevante persönliche Daten geht.
Allerdings fehlt mir eine Angabe der Kosten von Google bzw. zukünftiger Kosten die für diesen Dienst spätern einmal zu leisten sind. Es ist wie bei vielen neuen Angeboten: erst wird man neugierig gemacht, dann an die Sache gewöhnt und wenn man sich umgestellt hat und fast alles nur noch mit z.B. Google macht dann schnappt die Kostenfalle zu und man darf (mit der Zeit immer mehr)bezahlen bzw. man hat die Arbeit sich wieder anders zu orientieren und die ganze Umstellerei war umsonst.
Eine Lösung wäre diese Technik mittels eines freien OpenSource-Prog. sich auf seinen eignen Webserver zu installieren (oder der Firma) und dies dann quasi privat und kostenfrei nutzen zu können, wobei ein sharing mit Anderen aber trozdem gegeben ist.

Ich vermisse in dem Artikel ein kritische Würdigung des Datenschutzes der vorgestellten Internet-Programme.
Neben den Vorzügen der Zusammenarbeit mehrerer Autoren muss sich doch jeder Anwender die Frage stellen, ob man z.B. private Korrespondenz, mit Googles Hilfe erstellt, auf fremden Rechnern speichern möchte.
In der Tat stellt diesbezüglich nur OpenOffice - und nicht etwa Writeley, Google und Co. - die Alternative zu MS Word dar.
Gruss

Leider kam die Würdigung von OpenOffice zu kurz in dem Beitrag. Dies sehr umfassende Programm für alle denkbaren Büroanwendungen kann fast alles was Microsoft kann, hat aber auch einiges was Microsoft nicht bietet. Dazu gehört die sehr einfache Erstellung von PDF Dokumenten und die Verknüpfung von Tabellen und Datenbankeigenschaften in einem Textdokument. So kann man z.B. Angebote und Rechnungsvorlagen erstellen, welche selbst kalkulieren und auf eine Datenbank zurückgreifen. Dies ist natürlich nicht für den Durchschnittsanwender ohne weiteres möglich, aber es lohnt sich für Kleintunternehmen eher sich durch einen Dienstleister OpenOffice konfigurieren zu lassen, als für das gleiche Geld Microsoft Office ohen jede individuelle Anpassung zu erwerben. Für Privatanwender ist OpenOffice intuitiv zu bedienen und völlig kostenlos. Jedoch freut sich OpenOffice.org über eine Spende, denn OpenOffice ist zwar ein professionelles Produkt, aber kein kommerzielles Produkt.