Internet

Türkei sperrt „YouTube“-Zugang

Schon einmal war in der Türkei der Zugang zu “YouTube“ gesperrt worden

Schon einmal war in der Türkei der Zugang zu "YouTube" gesperrt worden

21. Januar 2008 Weil der türkische Staatsgründer Atatürk in einem Videoclip bei „YouTube“ beleidigt worden sein soll, haben die türkischen Behörden landesweit den Zugang zu dem Internet-Videoportal gesperrt. Statt der „YouTube“-Internetseite erschien am Montagvormittag auf türkischen Computern der Hinweis, dass der Zugang zu dem Video-Portal aufgrund einer Entscheidung eines Gerichts Ankara gesperrt worden sei.

Die Zeitung „Milliyet“ berichtete, in dem beanstandeten Clip sei Atatürk als „türkischer Affe“ bezeichnet worden. Die Beleidigung des Staatsgründers ist in der Türkei gesetzlich verboten. Wie lange die Sperrung dauern sollte, war zunächst nicht bekannt.

Schon im März vergangenen Jahres hatte die Türkei den Zugang zu „YouTube“ wegen eines Atatürk-kritischen Clips einige Tage lang gesperrt. Damals war Atatürk als Homosexueller bezeichnet worden. Der Zugang wurde wieder freigegeben, nachdem der Beitrag von der „YouTube“-Website gelöscht wurde.

Text: FAZ.NET mit AFP
Bildmaterial: AFP

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Sie möchten Zuschuss zur Ihrer neuen Brille? Vergleichen Sie jetzt online einfach und bequem verschiedene Krankenzusatzversicherungen und sparen Sie bares Geld!

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche