Innenansicht eines leisen Rechners: Der PC 607

Die Technik des leisen PC

Der Flüster-Rechner ist keine Utopie

Computerlärm ist im Büro allgegenwärtig, mindert das Wohlbefinden. Dabei lässt er sich mit den richtigen Geräten leicht vermeiden. Der Aufwand ist gar nicht so groß. Trotzdem widmen die Hersteller dem Problem kaum Aufmerksamkeit.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Juli 2007 15:03

Re: Wasserkühlung

Manfred Hubertus (m.hubertus)

Wer sagt denn, dass eine Wasserkühlung nur die CPU kühlt und die Lüfter einer Wasserkühlung sehr laut sind? Es ist immer die Frage was man für Teile verwendet. Genauso wie es leise luftgekühle Rechner gibt, gibt es auch sehr leise wassergekühlte Rechner. Allerdings haben luftgekühlte Systeme und die hier genannten Heatpipes alle das selbe Problem. Der Energieerhaltungssatz der Physik gilt auch hier... was bringt es die Hitze partiel abzuführen wenn durch die hohe Leistung der heutigen Grafikkarten der Rechner zwangsläufig aufgeheitzt wird.
Eine vernünftige Wasserkühlung kann alles kühlen... CPU ein SLI Grafikksystem, Northbride, Southbridge, Mosfets ja sogar Netzteile... Es ist und bleibt halt immer nur die Preisfrage und ein Taiwanprodukt wird das nicht schaffen. Made in Germany ist hier gefragt. Und ob man es glaubt oder nicht, bei der Wasserkühlung bedeuten mehr Lüfter ein leiseres System. Ganz einfach aus dem Grund, da ein sehr großer Wärmetauscher der mit 3,4,5, oder gar 9 Lüftern betrieben wird mit Lüftern von 11 dB Lautstärke gekühlt werden kann. Ich habe meine teile von Innovatek, Aqua und MIPS zusammengestellt bei www.watercooling.de. Gibt aber auch viele HW-Seiten die sich mit sowas beschäftigen.einfach mal googlen

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23. Juli 2007 10:51

Wasserkühlung

Dominik Mayer (dominikator)

"Extrem aufwändig" ist leider noch die richtige Beschreibung, denn es gibt meines Wissens kein *durchdachtes* wassergekühltes Komplettsystem. Meist wird nur die CPU wassergekühlt, der Rest ist wieder auf Luftkühlung angewiesen. Oder man bekommt für den auch bei Wasserkühlung fast obligaten Wärmetauscher zwei Lüfter geliefert, die so dämlich laut sind, dass die ganze Konstruktion sinnwidrig wird...

Mein WaKü-System der Marke eigenbau kommt auch nicht ohne Luftkühlung aus. Kondensatoren, Spulen, Chips... alle produzieren sie Wärme, die nur durch einen Luftstrom im Gehäuse abgeleitet werden können. Allerdings reicht dann in der Tat ein leichter Luftstrom, der das gesamte Gehäuse erfasst. Lärmbelästigung gleich Null. Und es läuft nun drei Jahre ohne Beanstandungen.

Ich würde mir einfach mehr wirklich durchdachte Komplettsysteme wünschen, denn das, was der Markt derzeit bietet, ist meist inkonsequent aufgebaut und bringt daher kaum etwas.

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23. Juli 2007 00:29

iMac - für mich DER Flüster-Rechner

Robert Rheinert (Mahlerianer)

Auf meinem Schreibtisch steht seit 8 Monaten der aktuelle iMac 20" von Apple. Da seine Bautiefe kaum größer ist als die eines Monitors, und da man ihn praktisch nicht hört, vermutet man dahinter nicht auf Anhieb einen voll ausgestatteten Rechner. Allerdings gibt es nirgendwo mehr eine Kiste, die wie noch mein alter G4 vernehmlich vor sich hin brummt. Und das ist in der Tat ein äußerst angenehmer Fortschritt.
Und da der iMac auch noch hohe ästhetische Qualitäten aufweist, ist er eine wahre Wohltat für Auge und Ohr.

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22. Juli 2007 19:36

...Artikel ist praxisfremd...

Thomas Strenger (jeffstaine)

Dieser Artikel ist praxisfremd. Natürlich gibt es 0 Dezibel PCs nur wie lange halten die ? 1 Jahr, 1.5 Jahre dann verabschiedet sich i.d.R der Kondensator. Entweder vom Mainboard (ja, auch Kondensatoren brauchen Kühlung, nicht nur die CPU, werter Autor!) oder von der passiv gekühlten Grafikkarte.
Die beste Möglichkeit für ein System an dem man auch dauerhaft Freude hat, ist die beschriebene Heatpipe-Lösung in Kombination mit einem Front und einem Rüchwärtigen Gehäuselüfter, die langsam und leise drehend (also regelbar) einen Luftstrom durch das Gehäuse führen.
Was die Hersteller angeht, braucht man sich nicht zu wundern. Wer billig schreit, wird billig kriegen und der Kunde sollte sich nicht wundern wenn er am Ende der Dumme ist. Wofür gibt es einen Fachhandel in dem man genau solche Dinge erklärt bekommt ? Der ist jedoch den meisten zu teuer (Hallo ? Die Differenz liegt bei 50-100 Eur. mehr, je nach Ausstattung!)...
Stattdessen geht´s lieber in den Flächenmarkt, wo die "Experten" sich lieber verdrücken, als auf den Kunden zuzugehen. Naja, was solls... ist ja nicht meine Kohle... Viel Spaß noch beim "sparen" !


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22. Juli 2007 15:03

FSC Energie Saving Edition

Jürgen Weber (weberjn)

Ich sitze hier vor einem Fujitsu Siemens Esprimo Energie Saving Edition. In dem leisen Zimmer ohne weitere Geräusche muss ich schon genau unter den Schreibtisch hören, um ein sanftes Rauschen zu vernehmen. Das Mausklicken wirkt da schon lauter. (Vergl. c't 7/06, Seite 67, "Grüner Flüsterer")

Die Esprimo Serie ist allerdings für den Büroeinsatz gedacht, d.h. der Rechner hat eher eine Low-End-Grafikkarte und ist daher nicht unbedingt Spiele-tauglich. Bei den Consumer-Serien dagegen scheinen die Hersteller vor allem Wert auf sehr gute Spiele-Leistung zu legen, die Lautstärke ist da eher zweitrangig, da die Geräusche der Rechner unter dem Lärm des Spielgeschehens eh nicht mehr zu hören sind.

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22. Juli 2007 13:11

Das geht noch einfacher

thomas schulz (peanutbutter)

Der eigentliche Computer wird in einem seperaten Raum aufgestellt. Mit Verlängerungskabel oder über Infrarot wird die Verbindung zur Peripherie hergestellt. Als Perfektionist kann man sich einen reinen Terminalcomputer beschaffen, der den Hauptcomputer über remote software steuert. Die Hardware darin ist so minimal, daß man mit geschlossenen Augen nicht weiß ob er eingeschaltet ist oder nicht.

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22. Juli 2007 10:25

gibt es schon länger

Michael Bottlinger (tomwilhelm)

schauen Sie sich mal die Geräte der Fa. Apple an. Bei meinem Quad-Core MAC PRO hört man nur die Festplatte, selbst unter Volllast. Das gleiche gilt für die iMacs. Diese Geräte gibt es seit einigen Jahren. Es ist also nicht nur keine Utopie sondern schon länger verwirklicht.

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