Wer zweifelhafte Quellen anzapft, macht sich ab sofort strafbar

Urheberrecht verschärft

Riskante Downloads

Im neuen Jahr gilt ein verschärftes Urheberrecht: Wer aus zweifelhaften Internetquellen Musik oder Filme herunterlädt, macht sich strafbar. Privatkopien von CDs und DVDs bleiben dagegen erlaubt - solange nicht ein Kopierschutz geknackt wird.

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Januar 2008 21:11

ein anfang wäre..

Michael Hackl (hackl_m)

...wenn man sich wirklich mal gedanken über die zukunft des urheberrechts mache und nicht stehen bleiben will. insbesondere im zeitalter des web 2.0 und der damit verbundenen globalisierung. denn was bedeuten diese sanktionen ausserhalb deutschlands?

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06. Januar 2008 19:02

Verzichten

Kirstin Minge (KirstinMinge)

Ich frage mich, warum die Musikindustrie so wenig auf Authentizität setzt? Das Anpreisen einer bestimmten Popkultur mit der Halbwertszeit einer Eintagsfliege und das gleichzeitige Jammern über zu viele "illegale" Downloads passt einfach nicht zusammen. Denn ersteres verschlingt Millionen und zweiteres machen wohl sehr viele, da die (produzierten) Alben einfach ihr Geld nicht Wert sind. Das meiste ist doch mehr oder weniger "Mainstream" und es ist einfach nicht mehr Zeitgemäß mit dem kulturellen Nonsense ernsthaft reich werden zu wollen. Ich stimme daher denen hier vollkommen zu, die meinen, das ein verschärftes Gesetz nichts an dem Kaufverhalten ändern wird. Im Gegenteil! Ich traue mich kaum noch meine eher unbekannte Musik runterzuladen und beureilen zu können. Ich spürte bisher beim Download kein schlechtes Gewissen, da ich zum Beispiel auch noch andere Interpratationen von den gleichen Klassikstücken gekauft habe, aber kriminalisieren möchte ich mich wegen solcher Bagatelle letztlich nicht. Was bleibt ist mal wieder ein unnötiges Verbot, um vorwiegend schwache Musik zu schützen. Schade, dass das hier immer noch allzuwenig angeprangert wird. Mit den (Hollywood)Filmen verhält es sich ähnlich...

mfG Kirsten

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06. Januar 2008 05:19

Musikindustrie und ihre Lobby will mitverdienen, das ist alles

Anton Kratz (anton.kratz)

Branchenvereine wie Bitcom e.V. betreiben Lobbyismus gegen Filesharing-Seiten nicht um die Interessen der Kuenstler zu schuetzen. Bitcom und andere Lobbygruppen wollen am Filesharing mitverdienen. Zur Zeit erwirtschaften die angeblichen "illegalen" Filesharing-Seiten nur sehr geringe Gewinne und verwenden diese um ihre eigenen Server zu finanzieren. Bitcom und andere Gruppen wollen dass Piratebay, Mininova (alles 100% LEGALE Seiten uebrigens, schaut mal inden "legal threats" bereich von Piratebay, nur um mal hier ein paar Fakten wiederherzustellen) etc "legalisiert" werden oder durch legale Seiten ersetzt werden - diese neuen Seiten kosten die Benutzer dann natuerlich entsprechend, und Bitcom, die Musikindustrie und Mitfahrer verdienen entsprechend mit. Wie die sich das "legale" Filesharing der Zukunft vorstellen, sieht man sehr schoen an Apples Itunes Store.
Interessant uebrigens, dass in dem Artikel die Musik-Tauschboersen nicht als "Kinderpornoseiten" bezeichnet wurden, dass ist ja auch eine beliebte Masche von Bitcom und der mainstream-Muskikindustrie. Die Medien, manchmal leider auch die FAZ, plappern es eifrig nach.

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05. Januar 2008 20:08

Abschliessend

Marco Pino (Neutrino)

Will man diesen Gedanken vollkommen überspitzt zu Ende formulieren, könnte man sich beispielsweise fragen: was wäre gewesen, wenn der Erfinder des Rades es allen anderen Menschen verboten hätte, seine Erfindung zu benutzen, es sei denn, sie zahlen eine horrend hohe Lizenzgebühr? Würden wir dann heute noch in Höhlen leben?
Um dem Eindruck entgegen zu wirken, ich sei ein verlorener Idealist, der von einer perfekten Welt träumt, so eine utopische Mischung aus Kommunismus und Star Trek, keine Sorge, das ist nicht der Fall. Demokratie und freie Marktwirtschaft sind derzeit die einzig sinnvollen Prinzipien für unsere Gesellschaft. Und Urheber müssen von Ihren Werken profitieren. Die Herausforderung besteht darin, einen richtigen Mittelweg zu finden, zwischen den Interessen der Urheber einerseits und der Gesellschaft andererseits.

So kommen wir abschliessend wieder zum Ausgang zurück. Ich nutze keine Tauschbörsen mehr, seit es verboten ist (was ja schon lange der Fall ist, derzeit werden ja nur die Strafen ein weiteres Mal verschärft), alleine aus Angst vor Repressionen. Viele folgen mir auf diesem Pfad, der Musikindustrie wird das nicht helfen, weil die Gründe für ihre Umsatzeinbussen andere sind.

MfG

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05. Januar 2008 20:01

Und mehr noch:

Marco Pino (Neutrino)

Von einem moralisch/philosophischen Standpunkt aus ist eine Tauschbörse ja gar nichts Schlechtes. Im Gegenteil, eine Tauschbörse folgt einem der ursprünglichsten Prinzipien der menschlichen Gesellschaft: Du gibst mir etwas, und ich gebe Dir etwas. Im Grunde ist eine Tauschbörse sogar die digitalisierte Verwirklichung des christlichen Gedanken von „teile mit Deinem nächsten“. Als das Internet noch in den Startlöchern stand, war dies eine der grundlegenden Anwendungen, Daten mit anderen zu tauschen. Ja, war das Internet nicht eigentlich genau dafür erschaffen worden?

Und nun, auf dieser Ebene weiter gedacht, kann man das ganze Urheberrecht in seiner heutigen Form philosophisch in Frage stellen. Hat ein Urheber wirklich einzig und allein das Recht an seinem Werk? Wie kam der Urheber denn dazu, dieses Werk zu erschaffen? Hat nicht die Gesellschaft den Urheber ausgebildet, ihm den Background gegeben, das Wissen und die Fähigkeiten vermittelt, die dazu nötig waren, sein Werk zu schaffen? Hat damit nicht die Gesellschaft auch ein naturgegebenes Recht, an diesen Werken teilzuhaben?

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05. Januar 2008 19:59

Ohne zu bezahlen???

Marco Pino (Neutrino)

Da haben Sie voll und ganz Recht. Aber das ist ein interessanter Punkt. Ich habe früher, lange bevor es per Gesetz verboten war, Tauschbörsen im Internet benutzt. Habe ich mich dabei schlecht gefühlt? Habe ich damals Daten gestohlen? Nein. Ich habe dafür bezahlt. Schließlich kostete (und kostet) ein Internet Zugang Geld, für den physikalischen Zugang und eine IP Adresse. Für mich als Nutzer – viele werden sich an diesen Geist der ersten Stunde erinnern - war es einfach ein Leistungsmerkmal des (sehr teuren) Internetzugangs, Zugriff auf das Wissen dieser Welt und Möglichkeit zum Datenaustausch mit anderen Usern zu haben. Das hintergründige Problem, dass von der Zahlung für den Internetzugang weder Musikindustrie noch Künstler noch andere Urheber etwas abbekamen, war nicht die Schuld des Users. Dies war (und ist) vielmehr ein Problem des Systems. Vielleicht ist dies sogar DAS Problem des Systems. Denn wie schon andere hier angemerkt haben, besteht im Grunde ein Widerspruch zwischen dem Prinzip des Internets als Medium, das alle User miteinander vernetzt und dem PC als Medium, das es ermöglicht, alle Daten zu archivieren und zu editieren auf der einen Seite, und dem Prinzip des Urheberrechts auf der anderen Seite.

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05. Januar 2008 18:49

@Marco Pino 2

Michael Kubert (kubert)

Die Situation bei Filmen und Software ist keine andere als bei Musik. Auch sie müssen wirtschaftlich sein. Keinem Künstler ist damit geholfen, wenn er auf lange Sicht nicht ansatzweise wirtschaftlich ist (auch wenn das niemand so recht mag, weil Wirtschaftlichkeit und Kunst oft nicht besonders zusammen passen). Alle (professionellen) Werke haben heute gemeinsam, dass sie enorme Produktionskosten verschlingen (weit mehr als ein Außenstehender sieht) und damit ein unternehmerisches Risiko darstellen.

Auf dem Markt sehe ich zwei Gruppen: die kommerziellen und nichtkommerziellen Urheber. Erstere müssen positive Deckungsbeiträge durch ihre Produkte erzielen, sonst können sie sich (und ggf. ihr Unternehmen) nicht lange halten. Die Nichtkommerziellen querfinanzieren sich durch andere Tätigkeiten.

*Die* Film-/Musik-/Softwareindustrie als solche gibt es nicht: Das ist nur ein Oberbegriff für eine Ansammlung sehr vieler, sehr unterschiedlicher Unternehmer, vom Megakonzern bis zum Einzelkämpfer. Der Begriff ist also eher ein politischer, weil er sich besser für die Argumentation eignet, der böse Plattenboss zöge alle über den Tisch und deshalb sei illegales Kopieren ja halb so schlimm.

Eine differenzierte Betrachtung ist wichtig.

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05. Januar 2008 18:34

@Marco Pino

Michael Kubert (kubert)

Ich stimme Thomas Frieling zu. Die Kritik an der Musikindustrie und die urheberrechtliche Situation sind zwei völlig verschiedene Dinge. Auch mir gefällt die aktuelle Mainstream-Musik nicht, dennoch halte ich mich (auch als Urheber) an die Spielregeln. Die Kritik an der bösen Musikindustrie käme übrigens gleich viel glaubwürdiger, wenn sie nicht immer mit den "Tausch"börsen verknüpft würde.

Ich bin sogar der Meinung, dass die derzeitige Mainstream-Musik nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommt: Derzeit lohnt sich vor allem die Produktion von Klingelton-Musik - schnell rein, schnell raus. Wer kann es sich heute wirtschaftlich leisten 2-3 Jahre an einem Werk zu arbeiten, dass dann ggf. mehrheitlich vergütungsfrei kopiert wird? Das rechnet sich einfach nicht. Die Musikindustrie hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder den Luxus geleistet, auch unbedeutendere Künstler durchzufüttern. Je mehr Umsatz sie im Mainstream macht, desto eher gibt es diese Möglichkeit. Fallen die Umsätze im Mainstream weg, so streicht man (logischerweise) natürlich gerade die Künstler mit den geringsten Deckungsbeiträgen.

Wem das als Kunde oder Künstler nicht passt: Einfach selbst was produzieren und es im Internet zum Download anbieten.

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05. Januar 2008 00:13

Urheberrecht nur für Kunst?

Thomas Frieling (TFrieling)

Es ist gut möglich, daß die Musikindustrie - oder besser die Unternehmen, die sich in der Branche bewegen - im Moment nicht den persönlichen Geschmack der Kritiker treffen.

Dies ist aber keine Diskussion über die Qualität der heute produzierten Musik und der Möglichkeiten, diese zu verbessern. Hier geht es ausschließlich darum, ob das Urheberrecht für alle gilt. Auch wenn DSDS nichts mit Kunst zu tun hat - ich fand es übigens zuletzt unterhaltsamer als Wetten daß -, so ergibt sich daraus für niemanden ein Sonderrecht, sich die Produkte ohne zu bezahlen anzueignen.

TF

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04. Januar 2008 19:55

@TF

Marco Pino (Neutrino)

Man sollte beachten, dass ich in meinem Kommentar ausschließlich die besondere Situation in der Musikbranche betrachte. In anderen Bereichen, z. B. Filme & Software, ist die Situation eine andere.

Die Musikindustrie drängt mit am stärksten auf Bestrafung von Download Sündern. Das Problem an der Musikindustrie ist aber, dass sie ihre Probleme nur auf Download Sünder schiebt, und damit ihre eigene hausgemachte Unfähigkeit kaschiert. Schauen Sie sich doch mal die DSDS dieser Welt an! Was hat das denn bitte noch mit Kunst zu tun? Ich habe kein Problem damit, und folge Ann Kathrin, für ein gutes Album guter Künstler 20 Euro zu bezahlen (Z. B. das letzte Peppers Album, das jeden Cent wert war). Doch im großen und ganzen stehen solche Musiker (als Newcomer) vor dem Problem, dass sie nicht gefördert werden, statt dessen wird nach Schema F gecastet: Leute die nicht singen können, aber gut aussehen. Die Musik kommt aus der Retorte, und nach drei mal hören im Radio kriegt man Kopfschmerzen.

Ich habe früher (!!) viel runter geladen. Die Musik Industrie tut so, als hätte man die Musik gekauft, hätte man sie nicht runterladen können. Das stimmt aber nicht. Das übliche Popgedudel ist nämlich das Geld einfach gar nicht wert.

MfG

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04. Januar 2008 15:31

Kritik oder Ausreden?

Thomas Frieling (TFrieling)

Herr Pino und andere kritisieren - möglicherweise zu recht - die Produktpolitik der Musikunternehmen. Daraus wird nun aber gerne abgeleitet, man können sich beliebig über Recht und Verträge hinwegsetzen.

Dieser Haltung entspräche die Behauptung, wer am Geldschalter seine Scheine zu offensichtlich in die Hosentasche steckte, wäre selbst schuld, wenn er Opfer von Taschendieben wird. Diese würden durch das dumme Verhalten doch geradezu provoziert, ihn zu bestehlen.

Und hier werden so viele grundehrliche Menschen von der bösen Industrie provoziert, die geltenden Regeln nicht zu beachten. Eine Runde Mitleid, für diese armen Täter, die doch eigentlich Opfer sind!

TF

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04. Januar 2008 14:31

Verlogene Musikindustrie

Marco Pino (Neutrino)

Ich könnte zu diesem leidigen Thema weit mehr schreiben als es hier möglich ist! Das Problem der Musikindustrie ist und war nicht "illegales" Downloaden. Sondern es ist die Industrie selber. Wo früher die Kunst und die Musiker im Mittelpunkt standen, geht es heute um den schnöden Mammon, Geld ist aber eine schlechte Muse. Und so züchtet sich die Industrie Ihre Eintagsfliegen zurecht, und wundert sich, dass die Leute kein Geld für etwas ausgeben wollen, was sich nicht häufiger anzuhören lohnt. Mehr noch: Firmen wie AOL Time Warner bewerben einerseits Ihre DSL Anschlüsse mit Top Download Raten und erwaten andererseits, dass die Kunden Ihren Computer nur dazu benutzen, Werbefluten über sich ergehen zu lassen, um dann brav in den Laden zu rennen, und Ihre hoffnungslos überteuerten Datenträger zu kaufen. Datenträger, an denen die Künstler selber übrigens kaum was verdienen. Daher ist es für die wenigen wirklichen Musiker eigentlich sogar ein Vorteil, wenn Ihre Musik im Internet vervielfältigt wird. Denn dann sind Ihre Konzerte ausverkauft. Und DAS ist das Interesse der Künstler. Daher ist es verlogen zu behaupten, die Musikindustrie handle im Interesse der Künstler. Deren einziges Interesse ist ihr eigenes verdammtes Bankkonto.

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04. Januar 2008 12:59

Kopieren

Martin Las (genior)

Leider verliert die Musik für mich DEUTLICH an WERT durch DRM oder dieses Gesetz.

Beispiel: Ich möchte ein Album herunter laden, um es mir anzuhören. Dann muss ich es natürlich gleich auf dem MP3 Player speichern, um es anzuhören. Die Kapazität meines Players ist aber begrenzt. Was denn, wenn meine 1 GB Speicherkapazität erschöpft sind? Album löschen, damit ein neues Platz hat? Auf die HDD meines PC darfs / kanns ja nicht zurück!

Damit hat die Musik keine wirkliche Beständigkeit mehr.

Ebenso fände ich es sehr gut, wenn man die Kompressionsrate der Musik selbst beim Download bestimmen könnte. Denn mal ehrlich- was sich mit 192 kbit/s auf nem MP3 - Player gut anhört, und auch Sinn macht, klingt auf der Stereoanlage, die am PC angeschlossen ist schon wesentlich bescheidener, wo durchaus Klang- und Speicherplatzmäßig 320 kbit/s angebracht wären.

Mich würde mal interessieren, wie es mit der Defragmentierung der Festplatte aussieht?!? Geht das rechtlich, oder gibts da Probleme ;) ?

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04. Januar 2008 11:10

Aushebeln von DRM

Michael Kubert (kubert)

Die Musikflatrate gibt es durchaus: Ich habe selbst bei einem großen Anbieter eine solche Flatrate für ca. 8 Euro pro Monat bei unbegrenztem Streaming, monatlich kündbar. Sicher ist da nicht immer alles verfügbar, aber schon sehr viel (angeblich >1 Mio Titel, quer durch alle Musikrichtungen und Zeiten).

Ein Problem sehe ich vielmehr darin, dass es sowohl Software als auch angebliche Fachzeitschriften gibt, die unter Vorwänden genauestens beschreiben, wie man den DRM-Schutz aushebeln kann (bzw. es automatisiert tun). Damit gefährden sie legale Vertriebsmodelle. Und: DRM ist für den Anbieter auch nicht gerade billig. Zusammen mit den vielfältigen Inkompatibilitäten (lies: Supportaufwand) sehe ich darin den eigentlichen Grund, warum DRM momentan eher auf dem Rückzug ist.

Zur Strafandrohung: Die 5 Jahre sind ja zum einen wohl die *Maximal*strafe. Darüber hinaus muss der *wirtschaftliche* Schaden bedacht werden, den illegales "Tauschen" (welch Euphemismus in der digitalen Welt) anrichten kann.

Tauschen zwei Personen physisch etwas, so haben beide nachher nicht mehr, was sie jeweils vorher hatten. In der digitalen Welt "gibt" niemand etwas in dem Sinne (weg), dass er es nachher nicht auch noch hätte (Vervielfältigung).

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04. Januar 2008 09:04

Stream

dariusch Bayat (Busenfreund)

Wie ist eigentlich die Rechtslage, wenn man sich etwas im Livestream anschaut?
Gilt das dann als download?

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03. Januar 2008 21:13

traurig

Martin Hofmann (LoupGarou)

Strafmaß wie bei der fahrlässigen Tötung. Die vorsätzliche Verletzung dieser allenfalls auf den ersten Blick berechtigten Interessen birgt demnach genausoviel Schuld wie das fahrlässige Auslöschen von Leben. Interessant.

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03. Januar 2008 17:56

Endlich ist Diebstahl wieder strafbar

Runa Gisladottir (runag)

Ich bin sehr erstaunt, wie viele Menschen das Recht auf Eigentum nicht mehr anerkennen, wenn der Gegenstand nicht aus Gold ist. Man kann sich ja darüber beklagen, daß CDs zu teuer sind, aber man darf sie dann nicht einfach stehlen. Ein Musiker hat wohl das Recht, von seiner Arbeit zu leben. Wenn er sich einer Plattenfirma anvertraut, dann ist das seine Entscheidung. Ich fände es gut, wenn Musiker/Autoren/Fotografen den Leuten, die glauben, für geistige Produkte nichts bezahlen zu müssen, einfach mal nachts das Auto klauen statt sie schnöde anzuzeigen.

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03. Januar 2008 14:55

Mal andersherum denken

Micha Troth (lemicha)

Letztlich geht es den Musikverlagen ums Geld verdienen - OK. Jedoch ist die Geschäftsmaxime "Der Kunde ist König" dort wohl eher ein gern erzählter Witz. Aber so schwer ist es eigentlich nicht. Die Frage die man sich stellen muss: Was macht der Kunde mit der Kaufmusik, wozu möchte er sie wo es doch auch Radio gibt. Die Antwort: Sich UNTERHALTEN, das heist sich selbst ein ABWECHSLUNGSREICHES Programm mit gern gehörter Musik selbst zusammenstellen. Das heist aber auch: Allein die 20 liebsten Alben für je 15,99€ kaufen ist ein teurer spaß. Ich für meinen Teil würde eher jeden Monat rund 10 Euro allgemein für Musik ausgeben. Kostet schon eine CD 12,99 im Sonderpreis lass ich es gleich ganz, dass ist es mir nur ganz selten wert. Rechenbeispiel: 1CD teuer Produziert + Werbung + Vertrieb 3 Mio €. 200.000 CDs für 15€ verkauft =3 Mio. Wieviel mehr ließen sich bei einem Kaufpreis von 5€ zum Kauf hinreißen? 3 mal so viele? 5 mal so viele? 10x..??? Entscheidend ist doch, wieviel € im Jahresschnitt von jedem ausgegeben werden. Die Geschäftsbilanz wird ja auch in € und nicht als "CD-Zahl" ausgewiesen. Denn die "Hardware" CD ist nur ein Centartikel, die Musik kostet. Wie wärs mit Downloads von 20-40 Cent, bezahlbar einfach mit Pre-Paid-Karten?

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03. Januar 2008 11:37

Der Tsunami kündigt sich an

Rolf Zinner (RolfZinner)

Das es kommen würde wussten wir ja schon. Jetzt ist es da. Die Musikindustrie hat ein schönes neues Gesetz. Extra für sich. Das Gesetz, das quasi eine Kopie unmöglich macht und die Tauschbörsen ins Abseits drängt. Das Gesetz, das dafür sorgen wird, das die Klagewelle zu einem Tsunami wird.

Offensichtlich illegale Quellen sind alle Tauschbörsen, weil davon auszugehen ist, dass ein Künstler seine Werke nicht zum kostenlosen Download zur Verfügung stellen wird. Offensichtlich wird jetzt die Musikindustrie ganz heftig zurückschlagen. Es wird Strafanzeigen gegen, Anbieter, Downloader, Softwarehersteller, Provider geben. Und alle müssen sie zahlen. Warum? Weil die Lobby der Musikindustrie stärker ist als die Tabakindustrie, sonst gäbe es kein Rauchverbot in Kneipen.

Noch herrscht die Ruhe vor dem Sturm, aber nicht mehr lange. Dann kommen meterhohe Wellen und plätten alles was sich für Onlinemusik interessiert. Das gibt einen Haufen Trümmer und bestimmt auch viele Opfer. Fragt sich nur, wie es nach der Flutwelle aussieht. Bestimmt nicht so, wie sich die Verursacher das vorstellen. Das beste ist jetzt erst mal die Rettungsboote klar zu machen und die Finger von den Tauschbörsen zu lassen. Alternativen für Privatkopie gibt es genug

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02. Januar 2008 22:41

Schlicht falsch

D Koe (dkoe)

§ 53 lautet:
(1) Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird.

Da steht nirgends, dass man geschütze CDs nicht kopieren ( eigene, privat, versteht sich )
Das Verbot steht dann in §108b, gilt aber eben nicht bei privaten Kopien.
Das heißt:
Wenn man CDs für sich kopiert, dann hat man höchstens zivilrechtliche Schritte
der Rechteinhaber zu fürchten.

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02. Januar 2008 13:29

@Herrn Spengler

Michael Kubert (kubert)

"das Vertriebsmodell der Unterhaltungsindustrie und darin besonders der Musikindustrie ist in Zeiten des Internet einfach obsolet."

Welches Modell soll denn die bessere Alternative sein? Ich möchte meinen Content nicht mit Werbung vermüllen, und auch selbst als Konsument keine Werbung überall hinnehmen müssen.

"Deren "Maklerdienste" werden schlicht nicht mehr benötigt."

Offenbar doch, sonst wären diese Firmen längst weg. Die Realität zeigt doch gerade - von sehr wenigen Ausnahmen/Extremfällen abgesehen - dass ein (teurer)Eigenvertrieb nicht funktioniert.

"Idealerweise können wir dann gleich noch diesen Dinosaurier GEMA mit abschaffen..."

Die GEMA wird sich selbst auflösen, sobald ihre Mitglieder das für notwendig halten. Ohne GEMA wäre die Sache leider nicht einfacher, sondern schwieriger, weil man dann keine zentrale Organisation hätte und jeden Rechteinhaber einzeln kontaktieren und abrechnen müsste.

"Jeder Urheber sollte mit seinen(!) Werken machen dürfen was er will und vor allem vertreiben können wie er das will!"

Kann er doch! Tun die meisten aber nicht, weil es für sie unwirtschaftlich ist, und sie wesentlich besser damit fahren, wenn sie die Werkverwertung z.B. den großen Verlagen/Verbänden überlassen.

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02. Januar 2008 12:05

Einschüchterung

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Wie bereits die ersten Leserbriefe Ausdrücken: die eigentlichen Straftatbestände sind nur schemenhaft und verwässert dargestellt - die Strafandrohung jedoch auch für den Dümmsten sehr deutlich!
Ziel kann bei dieser Gesetzgebung also nicht die Verhinderung der illegalen Tat sein, sondern die leichtere Bestrafung des "Täters", der sich dann allerdings erst im sich langsam konkretisierenden Verfahren als solcher herausstellt.
Nur ist es jetzt viel leichter "hier und dort" 'mal nachzuschauen, ob sich auf dem PC nicht irgendwelche illegalen Dateien tummeln...

Eine breite Masseneinschüchterungs-Politik (und damit Gesetzgebung) und damit einhergehende "Volksgruppenkriminalisierung" kennt jeder, der bereits Opfer eines Verkehrsunfalls geworden ist und dabei schneller als 130km/h fuhr...

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02. Januar 2008 11:57

Die Macht der Kunden und der Fortschritt

christian haehnlein (haehnlein)

Eine alt eingesessene Industrie bekommt sehr große Angst und das aus gutem Grunde. Der Kunde ist nur bereit zu bezahlen, wenn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Was beispielsweise für das neue iPhone gilt, gilt auch für Musik oder Software. Innovation ist der Motor für einen hohen Umsatz. Eine Band die gute Musik produziert, wird immer viel Geld mit Konzerten, Alben und Videos verdienen, auch wenn deren Material "raubkopiert" wird. Man sollte auch die positive Seite der "Raubkopiererei" nicht unterschätzen: Sehr viele Bands wurden erst durch die weite Verbreitung Ihrer Werke bekannt. Das gleiche gilt z.B. für das Betriebssystem und die Officelösungen von Microsoft. Die problemlose Kopiererei der letzten Jahre machte es erst möglich, dass diese Software heute so verbreitet ist. Nun weht auch Microsoft ein großer Gegenwind ins Gesicht, denn die Konkurrenz hat nicht geschlafen und bietet heute z.T. kostenlose und wesentlich innovativere Produkte (z.B. Open Source wie Linux, Open Office etc.) an. Der Fortschritt wird bestimmt nicht durch träge gewordene Monopolisten aufgehalten, auch nicht mit fragwürdigen neuen Gesetzen.

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02. Januar 2008 11:39

Herr Kubert

Andreas Spengler (a.spengler)

Wenn man sich Ihre Anmerkungen anschaut, kann es doch nur eine Konsequenz geben: das Vertriebsmodell der Unterhaltungsindustrie und darin besonders der Musikindustrie ist in Zeiten des Internet einfach obsolet. Deren "Maklerdienste" werden schlicht nicht mehr benötigt. Idealerweise können wir dann gleich noch diesen Dinosaurier GEMA mit abschaffen...

Jeder Urheber sollte mit seinen(!) Werken machen dürfen was er will und vor allem vertreiben können wie er das will!

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02. Januar 2008 10:29

Unlogische Argumentationen

Michael Kubert (kubert)

Einige Anmerkungen zu den Kommentaren hier:

1) Dass der PC zum digitalen Kopieren geschaffen wurde, mag sein. Doch wie löst man das Problem, dass die Erstellung von hochwertigen Inhalten eine Menge Geld kostet? Wie sollen sich die Urheber refinanzieren? Werbeeinblendungen? (Falls man eine Kulturflat o.ä. befürwortet: Wie sollen die Gelder so verteilt werden, dass sich Qualität auszahlt?)

2) Dass die Urheber angeblich keine gerechte Vergütung erhalten, kann wohl kaum eine Legitimation sein, illegale (unvergütete) Kopien gut zu finden. Erstens würden die Urheber beim Erwerb legaler Kopien wenigstens noch einen Betrag >0 Euro erhalten (bei illegalem Download nur 0.00). Zweitens steht es jedem Urheber frei, ob er die Rechteverwertung selbst übernimmt oder anderen überlässt.

3) Der größte Teil des Verkaufspreises geht für Distribution und Inkasso drauf, ferner fällt Umsatzsteuer an.

4) Das Problem wird scheinbar nur als Problem der großen bösen Musikindustrie begriffen, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt hätte. Es betrifft aber in viel größerer Zahl die vielen kleinen Urheber.

5) Es steht jedem Urheber frei, seine Werke zu verschenken. Es steht auch jedem frei, Urheber zu werden, ob haupt- oder nebenberuflich.

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02. Januar 2008 10:15

Kopierschutz

Andreas Spengler (a.spengler)

Wie oft muss man das eigentlich Journalisten noch erklären?

Die Verschlüsselung einer DVD mit dem (erschreckend schwachen) CSS (Content Scrambling System) ist kein Kopierschutz, denn eine 1:1 Kopie einer DVD kann man trotzdem erstellen. CSS ist eine Methodik zur Durchsetzung des Regionalcodesystems und damit zur Aufrechterhaltung der horizontalen Vertriebsbeschränkungen der Filmindustrie. Nur ein DVD-Player Hersteller, der das Regionalcodesystem in seinen Geräten etabliert, erhält die Schlüssel für das (mittlerweile per Mittelklasse PC in wenigen Sekunden knackbare) CSS System.

Und was mache ich eigentlich, wenn mein CD-Player im PC die per "Kopierschutz" verkrüppelten Audio-"CDs" trotzdem lesen kann und damit dieser Schutz umgangen wird? Soll ich Strafanzeige gegen den PC Hersteller stellen oder gleich eine Selbstanzeige in Erwägung ziehen?

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02. Januar 2008 09:47

Interessant

Sven Weihusen (highlife)

Es gibt massenweise CDs und alle DVDs haben seit jeher einen Kopierschutz, ob effektiv oder nicht. Nun fragt sich aber warum es eine Kopierabgabe auf Cd- und DVD-Rohlinge und Brenner gibt. Sind CDs und DVDs mit Kopierschutz von der Verteilung der Einnahmen ausgeschlossen?
Entweder man macht einen Kopierschutz auf CDs und verzichtet damit auf die Einnahmen aus den Zwangsabgaben oder umgekehrt. Aber man kann nicht beides haben!

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02. Januar 2008 09:00

Mehr Qualität bei den Rechteanbietern wäre ein Plus ...

Ge. Se. Lo. (geselo)

Was heute im Bereich der Musikindustrie (!!!) angeboten wird, ist doch selbst immer wieder nur eine Kopie einer Kopie einer Kopie. Wirklich Neues wird nicht (oder nur seltenst) geboten, jedoch die x-te Auflage der letzten Boy- oder Girlgroup.

Vielleicht sollte man die Rechteinhaber einmal selbst belangen, weil sie immer wieder ihre "Erfolgskonzepte" kopieren?

Wer will dafür Geld ausgeben? Und wenn es einen doch drängt, das x-te kopierte Album einer solchen Gruppe zu "besitzen" - warum nicht laden?

In meiner Jugend habe ich noch Singles und LPs gekauft (ja, so alt bin ich bereits), während meiner Kinder eher einen Monat World of Warcraft buchen, als Geld für Musik auszugeben.

Ach so, in meiner Jugend habe ich die Lieder aus dem Radio mitgeschnitten. Warum ist das Radiohören inzwischen noch nicht unter Strafe gestellt worden?

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02. Januar 2008 08:47

5 Jahre für Raubkopierer und Bewährungsstrafen für Sexualstraftäter...

Michael Fichtner (ebaristo)

das ist das Deutsche Justizsystem. Wenn man eine DVD oder eine CD kopiert bekommt man eine Haftstrafe von 5 Jahren und ein Sexualstraftäter, der sich an Kinder vergeht und schon mehrmals vorbestraft war, bekommt Bewährung und als Sozialisierungsmaßnahme noch eine Stelle als Hausmeister im Kindergarten! Alles logisch unser Rechtssystem, da sieht man erstmal, wo die Lobby in der Politik sitzt und wohin die Gelder fließen. Was mit Kindern geschieht, das interessiert zwar die Gesellschaft, aber nicht die Justiz. Schließlich läst sich mit dem Verbot von Raubkopien Geld verdienen, da die Leute mehr Orginale kaufen sollen, aber Kinderschutz bringt nun mal kein Geld!

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02. Januar 2008 01:20

Völlig überflüssig - mal wieder

Lukas Machala (LM87)

Quasi jede Verschärfung des Urheberrechtsgesetzes ist absolut sinnfrei. Der einzige "Nutzen", der daraus gezogen werden kann, ist die Erweiterung der Strafbarkeit jetzt auch auf diejenigen, die sich offensichtlich illegale Inhalte ziehen und sie nicht nur anbieten. Stoppen wird das nicht wirklich jemanden, höchstens in einem geringen Maß. Den Menschen fehlen nunmal bezahlbare und qualitativ gute Alternativen, bis auf z.B. die Software, die auf dem Bild zu diesem Artikel abgebildet ist (ist das nicht Schleichwerbung, liebe FAZ?). Tja: Das Internet hat nunmal die Welt verändert, vielleicht mehr, als wir alle wollten. Tatsache ist aber, dass die Film-/Musikindustrie sich nunmal dem endlosen "Fortschritt", was das Internet angeht, beugen muss. Ist ja auch verständlich dass niemand 5,99 EUR für eine Maxi CD ausgeben will, wenn er den Song für < 0,99 EUR haben kann. Und meine Meinung ist und bleibt: Jeder sollte über das was er sein Eigentum nennt, ohne Einschränkungen verfügen können, solange er damit keinen Handel etc. betreibt.

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01. Januar 2008 23:25

jaja, jetzt noch strafbarer als je zuvor...

Malte Kröger (shoppo_ergo_sum)

PCs sind per se Werkzeuge zum Reproduzieren von digitalen Daten. Keine noch so harten Gesetze zum Schutz von kommeriellen Interessen werden daran etwas ändern. Damit kriminalisiert man lediglich weite Teile der Bevölkerung, an den stagnierenden Zahlen der Musikindustrie wird das aber rein gar nichts ändern. Grassierendes Unwissen unter den Entscheidungsträgern in punkto PC und Internet produzieren immer größere Absurditäten, es ist zum Davonlaufen. Es finden heutzutage ja schon Hausdurchsuchungen statt, wenn man nur zufällig mit einem Rohling auf der Strasse erwischt wird.

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01. Januar 2008 21:54

Mistartikel

harald schneider (asklepion)

Den Artikel kann man mit Fug und Recht als Werbung für Bitkom verstehen. Hier werden UNREFLEKTIERT die MEINUNGEN eines Verbandes wiedergegeben, den man kaum als objektiv betrachten kann. Das hat mit seriösem Journalismus nichts zu tun und ist Lobbyismus reinster Güte.

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