Computerspiel

Die Erinnerung strahlt noch

Spielen in der Todeszone: ein Computerspiel führt nach TschernobylTäuschend echt: Szenerie aus “S.T.A.L.K.E.R.“In “S.T.A.L.K.E.R.“ bekommt man es mit allerlei Getier zu tunIn den Straßen des Sperrgebiets

Bildergalerie Für die Gemeinschaft der Gamer ist es eine Offenbarung: In „S.T.A.L.K.E.R.“ muß man sich nach einem zweiten Unfall am 12. April 2006 durch die Todeszone von Tschernobyl kämpfen. Ein Besuch bei den Entwicklern des Computerspiels.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. April 2006 05:10

Hervorragender Beitrag!

Robin Siegemund (Robbson)

Sehr schön! Der Artikel zeigt Stalker auch einmal von einer ungewohnt anderen Seite. Statt technischen Details, erfährt man von den Menschen hinter dem Projekt und ihren Gefühlen zum eigenen Spiel und dem heimatlichen Umfeld. Hier hebt sich der Autor von dem üblichen (unter Gamern aber angemessenen) Niveau der Spielemagazine ab.

Auf Stalker warten Fans wie ich schon sehr lange. Die zahlreichen Verzögerungen sind mir dabei fast schon egal. Viel wichtiger ist, daß die innovativen Ideen auch im Endresultat vorzufinden sind. Dazu gehört bspw. die Simulation aller Lebewesen in der gesamten Zone, die mit eigenen Instinkten handeln, sich gruppieren oder selbst in Konfilkte geraten. Je nachdem, wie sich der Spieler in diese Welt einbringt, reagiert das Umfeld, was direkten Einfluß auf das Spielgeschehen/-erlebnis hat.

Würde die künstliche Intelligenz (KI) am Ende nur annähernd so gut funktionieren, dann könnte Stalker alle bisherigen (vor allem amerikanischen) Spiele des Genres ausstechen. Ich wünsche mir den Erfolg des "Spiels aus dem Osten" von ganzem Herzen.

Leider gab es in der Vergangenheit schon viele Enttäuschungen... die darüber hinaus erst von Spielern aufgedeckt wurden, weil Spielemagazine nicht unabhängig testen. Berühmtestes Beispiel ist natürlich Half Life 2. Bei weitem kein schlechtes Spiel, aber die vielen Vorschauberichte/-videos aller Magazine zeigten ein ganz anderes Spiel mit u.a. äußerst fähiger KI. Nix davon ist geblieben... und die Fachpresse tut dumm.

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