
Als Mac-Nutzer seit OS 7.5 (1996) schwöre ich auf die Profi-Desktops von Apple: Bestes Preisleistungsverhältnis auf lange Sicht. Wer nicht gerade Videos oder 3D bearbeitet, der kann guten Gewissens einen der beiden Quadcore Prozessoren weglassen und spart 440 EUR. Der Store versteckt diese Option ein wenig, aber wer in ein perfektes Gehäuse etliche GB RAM, bis zu 4 SATA Festplatten und bis zu 2 optische Laufwerke verbauen möchte, um den alten Big Tower nicht zu sehr zu vermissen, der wird mit einem Mac Pro, den dieser Artikel (zu Recht angesichts der Zielgruppe "Consumer") etwas vernachlässigt, glücklich werden. Übrigens, wer versucht bei Dell eine ähnliche Workstation günstiger zu bekommen, wird scheitern :-)

Nur weil bei Mac OS X immer das neueste Betriebssystem dabei ist, ist es noch lange nicht umsonst. Das sollte einem klar sein, wenn man mal für einen Wechsel von 10.x auf 10.y gezahlt hat. Mir ging es vor allem darum, dass man bei jedem Mac-Kauf für das Betriebssystem mitbezahlt, selbst wenn man bereits ein Mac OS X hat. OpenOffice hatte ich übrigens bereits ausgeklammert, obwohl es auf Mac OS X nur als Beta-Version ohne X11 läuft. Nur mit kostenfreier Software ist ein Mac für mehr als Office, Musik hören, Filme ansehen und Internet kaum zu gebrauchen. Das sieht bei Linux anders aus. @FayFay, die von Ihnen beschriebenen Probleme sind nicht auf Linux begrenzt. Oder spielen Mac/Windows-Rechner direkt alle Filmdateien ab? Ohne Installation einiger Codec-Pakete wohl kaum. Nur wissen Sie dort bereits, was zu tun ist. Viele Leute übrigens nicht. Sobald ein Linux-Rechner ordentlich installiert ist, MUSS man an ihm nicht herumbasteln, aber man KANN. Eine solche Freiheit ist doch toll! Eingerichtet durch einen bezahlten Fachmann ist ein Linux-Rechner eine kostengünstige, vollständig gleichwertige Alternative zu einem PC. Aber für das Wissen selbst will ja keiner bezahlen, wie auch bei der Anlageberatung...

Doch, ein Mac wird mit dem jeweils aktuellen Betriebssystem ausgeliefert - ohne Aufpreis. OpenOffice für Mac ist auch kostenfrei. Außerdem beinhaltet Mac OS X schon etliche weitere Software, so daß man nichts dazukaufen muß.

Ich habe den Umgang mit einem Computer auf einem Mac gelernt - und empfand es als großartig. Allerdings war der damalige Gegner Windows 3.1. Später musste ich auf PC umstellen und habe dabei die Differenz des Kaufpreises in Manpower bei der Konfiguration investiert. Resultat: Ein PC, der drei Jahre lang ohne einen Absturz lief. Nach Jahren mit PC's sitze ich wieder vor einem Apple - allein schon die Suche bringt mich zur Verzweiflung. Nicht konfigurierbar - wo gibts den sowas? Dateipfade werden nur nach Knopfdruck angezeigt! Wer einmal mit einem vernünftig konfiguriertem Outlook gearbeitet hat, kann die MAC-Pendants nur als amateurhaft bezeichnen. I-Tunes ist ein schlechter Scherz - wenn ich eine CD brennen will, dann will ich (als default) die in Original-Dateiform haben und nicht in einem MAC-Format, das ich nicht überall abspielen kann. Und wenn ich eine CD auswerfen lasen will, dann ist es mir egal, ob noch ein Track läuft - raus soll sie. Bei MAC - erst abstellen, dann auswerfen. Wo ist denn da der Komfort? Meine Kunden benutzen alle PC's. Und schicken mir Terminvereinbarungen, die mein Apple nicht lesen kann. Diese Liste könnte ich noch über viele Punkte hin fortsetzen. Aber die "Gemeinde" ist ja gläubig - nicht wissend.

Alle meine Windows-Bekannten haben bisher kein gutes Haar an Windows Vista gelassen. Viele von ihnen sind zu XP zurückgekehrt. Na, warum nicht. Wenn auch nicht gerade zukunftsweisend. Nun zu Linux: "Auf der O'Reilly Open Source Convention (Oscon) hat Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth dazu aufgerufen, den Linux-Desktop schöner zu gestalten. Die Entwickler sollen sich dafür an Apple orientieren." So viel zu Linux und seinen GUI-Defiziten. GNOME ist auf dem Stand von System 9.x. und KDE noch eine schlimmere GUI-Wüste als es Windows ohnehin schon ist. Aber das ist sicherlich auch Geschmackssache. Jedem das seine.

Ein Mac mit MacOS X ist nicht zu schrauben gedacht. Das ist ja auch der große Vorteil an diesem System, dass man nicht schrauben kann, sondern einen einheitlichen Standard-Desktop vor der Nase hat. Andernfalls würden sich wohl die wenigsten Anwender so leicht mit dem Apple zurechtfinden. Was viele Linux-User nicht verstehen ist, das ein Normaler-User nicht an seinem Betriebssystem oder GUI herumschrauben will, sondern etwas haben will, was leicht verständlich ist und funktioniert. Und genau das kann ihm Linux nicht bieten. Hier gibt es kein einheitliches Look&Feel. Wer sein Betriebssystem und seine GUI nach seinem eigenen Vorstellungen gestalten will, der soll das Bitte mit Linux tun. Hier hat er alle Freiheiten die erbraucht. Mit etwas Fummelei hier und da, kriegt man dann das System auch zur MP3 und Video- Wiedergabe überredet. Hat man Glück mit passenden Treibern funktioniert auch die Webcam oder der Drucker. Hat man jedoch Problem, beginnt die Zeit des Lesens und des Studiums der reichlich vorhandenen Literatur. Das alle kann man sich leisten, wenn man viel Zeit hat zum Spielen. Linux, so wie es heute ist, ist ideal als Server oder als Workstation für Software-Entwickler geeignet. Für mehr aber nicht.

Ich bin einer von denen, die alles von A bis Z selbst bauen und installieren. Mein kleines XP-Netzwerk (fünf Rechner) läuft stabil und sehr sicher. Als ich vor ein paar Wochen mein erstes Notebook erwarb, gab es das nur mit Vista. Peng! Das Ding war um nichts in der Welt per Funk ins Netzwerk zu bekommen, zickte hier, bockte dort. Die Installation von XP war dank "genialer" BIOS-Einstellung nicht möglich. So kam ich zu Linux: Ich habe die Noterbook-Platte komplett gelöscht, Ubuntu installiert und war mit dem "Kleinen" schnell stabil per WLAN im Netz. Seither läuft auf allen Netzwerk-PCs Ubuntu als (mindestens) Zweitsystem, und der Tag ist absehbar, da ich mich gänzlich von Windows verabschiede. Und von wegen "keine Treiber": In einem PC lief seit knapp drei Jahren eine TV-Karte (Cinergy DVB-S 1200) mehr schlecht als recht mit dem Hersteller-TV-Programm (TerraTec Home Cinema (THC)): Ruckeln, Bild und Ton nicht synchron, Timeshift ist Glückssache. Seit ich auf em Rechner Ubuntu laufen habe, weiß ich dank des mitgelieferten Multimedia-Programms "Kaffeine", was mir bislang an purem TV-Fernsehvergnügen entgangen ist. Saaagenhaft! Die "Arbeit" hat sich unter Linux kaum geändert, war doch schon bisher OpenOffice der Standard.

Wer iTunes kennt, kann sich vorstellen wie Mac-OS ist.. Wer wirklich ein Betriebssystem haben möchte an dem er rum schrauben kann, der soll gleich zu Linux greifen! Ich kann nur sagen, einmal Mac-OS nie mehr Mac-OS!!

...installiert nur ein Bruchteil der Computernutzer seinen PC vollständig selbst. Für eine zumeist abgrundtief schlechte Standardinstallation von Windows Vista/XP steigt der Preis eines Rechners aber zumeist deutlich an, geschätzte 120-180 €. Auch ein Mac OS X gibt es sicher nicht gratis dazu, man kommt meines Wissens beim Kauf eines Mac aber nicht darum herum, es mit zu erwerben, der Preis ist so schwer zu schätzen. Egal, ob man bereits eine Lizenz von einem mittlerweile defekten Mac besitzt oder nicht (ja, die Dinger gehen auch kaputt). Allein für die verbaute Hardware sind Macs aber meist zu teuer. Zumindest ist deren Standardinstallation brauchbarer. Wenn man dann aber den Preis vieler Programme für Vista/XP oder Mac OS X bedenkt (OpenOffice für beide bereits berücksichtigt), die es für Linux mit gleichwertigem Funktionsumfang gratis gibt, dann sollte man zumindest im privaten Bereich besser eine ernsthafte Analyse dessen erstellen, was man mit dem PC machen will, und sich danach gegen eine angemessene Bezahlung von einem Fachmann (leider nicht einfach zu finden) einen Linux-Rechner sauber zusammenstellen und einrichten lassen. Man wäre überrascht, wie schnell, einfach und sicher Linux sein kann.

Also, als die Agentur, bei der ich in den 1990er Jahren gearbeitet habe, auf Mac umgestellt hat, habe ich mir nach einem halben Jahr einen PC gebaut, ins Netzwerk gehängt und endlich wieder in Ruhe arbeiten können.

wer sich bei der auswahl seiner hardware an die empfelungen von microsoft hält wird mit vista keinen einpruch erleben ( bei mir läuft vista von anfang an stabil ) gerade der vorteil für jede aufgabe ein 1000 faches angebot vorzufinden ist eben auch der nachteil bei windows nicht umsonst ist apple gegenüber der windows gemeinde weit hinten dran , bedingt durch die diktatur APPLE bleibt das auch so.

Eine ziemlich blauäugige Darstellung der Situation. Nur dadurch, dass ein Mac OS auf Unix basiert wird es nicht automatisch sicherer. Die Passwortautorisation bei Unix basierten Systemen nützt leider überhaupt nichts, wenn sich Trojaner mittels Scripting über Websites in das System einschleusen, wie unlängst bei OS X 10.4 und 10.5 geschehen. Ich bin immer wieder erstaunt wenn mir Mac Nutzer erzählen es gäbe keine Viren auf ihrem System, was ganz offenbar falsch ist.

Interssant, das Nicht-Apple-Nutzer wie auch in diesem Forum von "Apple-Jüngern" u.ä. sprechen, wenn's um die Vorzüge der Macs geht – da muss eine gehörige Portion Angst herrschen. In unserem Büro stehen nur Apple-Rechner, und es gibt Null Probleme – außer den neuen Mitarbeitern an ihrem ersten Arbeitstag. Nach spätestens drei Tagen ist die Angst verflogen, nach einigen Wochen schwärmen sie vom Mac im Gegensatz zu ihrem zuhause-PC und selbst die größten PC-Fans überlegen laut, dass ihr nächster privater Rechner auch ein Mac wird. Im Büroalltag jedoch geht's nicht um Design (Vorteil Mac) oder um Spielevielfalt (Vorteil PC), sondern um's bessere Arbeiten. Ich kenne keinen Menschen, der je am Mac gesessen hat und anschließend freiwillig zum PC wechselt.

Bei der Migration der gespeicherten Mails ist Outlook insofern ein Problem, als daß es ein eigenes Format zur Speicherung der Mails verwendet. Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Emailchemy. Außerdem kann man das Problem recht einfach dadurch umgehen, indem man alle Mails mit Outlook auf einen IMAP Server kopiert auf dem man dann mit anderen Mailern zugreifen kann. Den Server kann man recht einfach auch auf dem eigenen Rechner installieren. Mails lokal zu speichern halte ich für keine gute Lösung, bleibt die Mail auf dem Server, kann man darauf auch von unterwegs zugreifen. Ansonsten sind sich MacOS und Linux sehr ähnlich, Apple verwendet jede Menge freier Programme, die auch auf anderen Unixen werkeln. Da es hier wie dort eine halbwegs strikte Rechteverwaltung gibt, sind Viren etc. kaum ein Problem. Der größte Unterschied ist die Benutzungsoberfläche mit ihrem Graphikmodell, das gibt es bei Linux nicht, dafür aber bei Windows. Leider schleppt OSX immer noch viele Altlasten mit, weil die Entwicklung nicht geradlinig verlief und auf Kompatibilität zum alten Macintosh Betriebssystem Rücksicht genommen wurde. Linux ist übrigens aber auch nur die Kopie eines 30 Jahre alten Systems.

Linux als alternative zu Windows oder Mac OS X anzupreisen ist ja nicht neu. Linux hat aber bis heute nicht die Benutzerfreundlichkeit erreicht, die ein Anwender heute voraussetzt. Linux ist ein gutes, stabiles und sehr sicheres Betriebssystem für technisch orientierte Anwender, die sich nicht scheuen sich in Linux einzuarbeiten. Wer ein Betriebssystem benötigt das sofort und ohne Probleme läuft, sollte zu Mac OS X greifen. Ohne Fachwissen hat es ein Anwender bei Linux schwer sein System nach seinen Wünschen einzurichten. Zum Thema Sicherheit: Ja, Mac OS X hat zum Teil gravierende Sicherheits- Lücken die nur langsam gestopft werden. Hierbei darf man aber nicht vergessen, das Mac OS X idR. auf Privat Rechner läuft, und nicht im Server-Betrieb wo eine viel höher Anspruch an Stabilität gestellt wird. Ein Betriebssystem soll so sicher wie möglich sein und in dieser Disziplin kann Apple von Linux noch einiges lernen. Bei aller Sicherheit darf die Benutzerfreundlichkeit aber nicht leiden und hier muss Linux noch viel von anderen Betriebssystemen lernen.

Die Berichterstattung über Apple-Produkte in der FAZ erinnert an die grandiose Zeit der Donaldisten im Feuilleton. Mit dem Unterschied, dass deren Verbreitung ihrer Ansichten nicht derartig eindeutig den kommerziellen Interessen eines Wirtschaftsunternehmens zugute kam. Nachdem, was man gerade heute über die Backdoor-Funktion bei einem Iphone gelesen hat - Programme, die Apple nicht gefallen, können "zur Sicherheit der Nutzer" eigenmächtig von Cupertino aus deaktiviert/gelöscht werden - würde ich kritischere Artikel begrüßen. Gerade, wenn man Mac OS in den Himmel hebt, sollte man über Linux wenigstens ein paar Worte verlieren.

"Jeder zweite PC über 1000 Dollar..." Wenn ich mir mal die im Artikel erwähnten HP Rechner anschaue stelle ich fest, dass die Kategorie "Entertainment Powerhouse" die wohl die Oberklasse für den durchschnittlichen User darstellt, komplett unter 1000 Dollar liegt. Zugegeben, das ist nur der Rechner, ohne Monitor, aber auch der kostet wohl nur um die 150 Dollar. Das bedeutet für mich, dass nur wenige Leute überhaupt einen PC für mehr als 1000 Dollar kaufen und da Apple sich sein Design und sein "Anderssein" eben auch bezahlen lässt, liegen sie eben deutlich schneller über 1000 Dollar.

Ein bisher noch nicht erwähnter Pluspunkt ist die Möglichkeit, zum einen schnell zwischen europäischen und asiatischen Sprachen wechseln zu können, ohne zuvor stundenlang "Sprachkits" herunterzuladen, die oft nicht einwandfrei funktionieren (MS Office). Zum anderen kann auch die Menüsprache spielend leicht geändert werden, alle Programme, Hilfefunktionen laufen dann über diese Sprache, bei Microsoft muss dafür eine neue Lizens gekauft werden!

Auch ich bin nach Jahren mit Windows auf einen Mac umgestiegen, und mein Mini bringt mir exakt das, was ich haben will. Ich kann darüber hinaus selbst bestimmen, welchen Bildschirm ich verwende, und die einfachste 08/15-Tastatur nebst Maus reicht schon aus. Einen ganz erheblichen Vorteil nennt der Bericht nicht: Der Mini arbeitet extrem leise. Gerade bei längeren Arbeiten ist das sehr angenehm. Das lauteste ist noch die externe Festplatte. Der Ruhepuls des Gerätes ist dann auch so niedrig, daß der Energieverbrauch erfreulich gering ist. Teuer sind die Äpfel allerdings vornehmlich in der Anschaffung. Der Gebrauchtmarkt ist bei Apple weitaus lebhafter als bei Windows-Rechnern; dadurch läßt sich durchaus ein Verkaufspreis erzielen, der die Anschaffungskosten deutlich relativiert. Und mit BootCamp oder Gaukler-Programmen kann man auch sehr bequem mit Linux arbeiten. Alles in allem ist der Mac - insbesondere der Mini - ein anspruchsloses Arbeitsgerät für Leute, die einfach nur einen Rechner nutzen wollen, ohne sich darüber Gedanken zu machen.

Ich habe mir gerade einen neuen PC zusammengebastelt und bin sehr froh, dass ich mir die Komponenten für meinen Nutzungsbereich passend zusammenstellen konnte und diese auch später werde aufrüsten können. Desgin mal aussen vor hat Apple durch seine diktatorische Festlegung welche Hardware benutzt werden darf natürlich Vorteile und damit läuft alles schneller und etwas stabiler. Allerdings stürzt WindowsXP auch praktiasch nicht mehr ab, höchstens mal einzelne Programme. Was die Sicherhiet angeht: Windows mit einem intelligenten Nutzer davor ist auch sehr sicher. Und je mehr Apple es gibt desto eher wird es auch Viren etc dafür geben. Lohnte sich vorher nicht. Es ist ähnlich wie beim Iphone. Wer mit dem Vorgeschriebenen, Hingestellten glücklich ist (reicht für die meisten), nicht selber basteln will und für Desgin und weniger eigene Einstellarbeit einen saftigen Aufpreis zahlen will ist mit Mac sehr gut bedient.

Soso, es zählt also als Leistung, wenn ein Betriebssystem nicht in Windows-Manier mit Requestern nervt. Dazu kann ich vermelden: mein Ubuntu-Linux tut das ebenfalls nicht! Und das seit Jahren. Und die überschwänglich gelobte MacOS-Benutzeroberfläche ist ja wohl auch Geschmackssache. Da habe ich lieber die freie Wahl. Und die habe ich bei Ubuntu: zwischen mehreren verschiedenen Windowmanagern von stylisch bis spartanisch (KDE, GNOME, FVWM). Und für jeden gibt es noch verschiedene Desktop-Designs und Einstellungsmöglichkeite, aus denen man wählen kann (nicht muss, die Voreinstellungen sind vernünftig). Was die Sicherheit betrifft: ein Linux-Schädling ist mir bisher auch noch nicht begegnet, da nehmen sich die beiden BS nichts. Wenn man darüberhinaus Sicherheitsaspekte abwägen wollte, sollte man vielleicht bedenken, dass bei Apple genau wie bei Microsoft das Paradigma "security by obscurity" herrscht -- gegenüber dem open-source-Gedanken der Linux-Welt. Welchen Unterschied das macht, könnte man (die Redaktion?) z.B. bei den Spezialisten des CCC erfragen (und vielleicht auch welches BS dort verwendet wird ;-) ).

Ich habe bis jetzt nicht ein einziges Mal einen Kartenleser an meinem Mac vermisst, der durchschnittliche User (zumindest die, die ich kenne) hat in der Regel eine Speicherkarte in seiner Kamera, die kann man in in der Regel direkt an den Rechner anschließen und sie wird dann auch direkt von iPhoto (Mac-Fotoverwaltung) erkannt. Und wer dann doch einen braucht, es gibt preiswerte externe USB-Kartenleser. Das ist mir allemal lieber, als das mein Mac durch unzählige kleine Schlitze verunstaltet wird, die auch noch als hervorragender Staubfänger dienen!

Immer wieder mal steht der Mac kurz vor dem Durchbruch, dazwischen auch Phasen der Krise (offenbar ist der Erfolg der Firma von Steve Jobs abhängig, der krankheitsbedingt wahrscheinlich nicht mehr lange mitwirken kann). In den USA, wo das optische sehr wichtig ist, hat der Mac tatsächlich einen nennenswrten Marktanteil, vor allem in der Grafikbranche, bei allen, die sich für Kreative im weitesten Sinne halten und bei Studenten. Als Arbeitstiere für den rauhen Alltag kommen jedoch auch dort Windows- oder Linuxrechner zum Einsatz. Der Vergleich mit normalen PCs hinsichtlich Treibern und ähnlichem ist jedenfalls nicht ganz fair. Entgegen dem offenen PC-Standard verkauft Apple Hardware mit genau auf den Computer abgestimmter Software. In dieser Hinsicht ist der Mac eher mit einer Spielekonsole vergleichbar, wo man sich auch nicht um Treiber kümmern muß. Für den Komfort bezahlen die Mac-User mit immer noch horrenden Preisen, nicht nur für den Rechner, sondern häufig auch für Zubehör und Software, von Reparaturen ganz zu schweigen. Was macht man mit einem iMac, wenn der Bildschirm defekt ist? Die Reparatur dürfte den Zeitwert oft überschreiten. Bei einem Desktop-PC kauft man einfach für 150 Euro einen neuen, großen Flachbildschirm.

Immer wenn ich, wie auch in diesem Artikel und in den Kommentaren, Apple Anhänger reden höre, dann habe ich das Gefühl mit Jüngern zu reden, die mich missionieren wollen. Die weltweite Applekirche setzt dann weniger Sachkenntnis, Fakten oder Tatsachen voraus, als mehr ein Glaubensbekenntnis. Das lautet Apple macht alles besser als Micrsoft. Hier werden dann großzügig Meinung und Spekulation als Fakt ausgegeben. Auch in diesem Artikel fällt wieder mal das wieder auf. Jeder 2. PC über 1000$ sei von Apple heißt es hier. Kein Wunder, es gibt kaum Hersteller, die PCs über 1000$ anbieten. Die Angabe der Marktanteile ist gefährlich verschwommen und wird mit unter zehn Prozent angegeben. In den USA hat Apple bei Komplettsystemen einen Marktanteil von 8%. Doch für den Rest der Welt liegen keine unabhängigen Zahlen vor, der Anteil dürfte aber doch niedriger sein. Zuletzt bleibt die naive Aussage es gäbe keine Schadsoftware, wo doch alle führenden Antivirenhersteller solche auch namentlich für den Apple benennen.

Ich denke, den größten Vorteil, den Apple lange Zeit hatte und der auch viele zum Kauf animiert hat, ist das Design des IMac. Diesen All-in-One Rechner kann man sich auf den Schreibtisch stellen, den (Strom-)Stecker einstöpseln und loslegen. Man braucht eben keine aufwändige Verkabelung vornehmen, wie dies bei vielen Tower-Gehäusen der Fall ist, bei denen dann auch noch der Monitor mit zwei Kabeln und die Lautsprecher anfallen. Der IMac sieht einfach chic aus. Allerdings schrumpft hier der Vorsprung: Dell, HP und Sony ziehen nach und bringen auch All-in-One PCs auf den Markt, die ebenso ein schönes Design mitbringen und auf Windows setzen. Bleibt abzuwarten, wie es sich entwickelt. Ich setze vorerst noch auf Windows Vista, da ich daran gewöhnt bin und keine Zeit und Lust habe, mich in das doch recht andersartige MacOS einzuarbeiten.

Der Beitrag ist gut und ausgewogen. Auch ich bin vor ein paar Monaten (20 Jahre Dos/Windows) zum Apfel gekommen und bereue es nicht. Wenn ich die Zeit zusammenrechne, die ich mit Wartungsarbeiten und sonstigen Einstellungen für XP und Vista verbracht habe.. von der Hardwarebastelei mal ganz abgesehen... nie wieder. Man muß allerdings kein M$ Office installieren, ich arbeite schon lange mit dem kostenosen OpenOffice, das es natürlich auch für den Leopard gibt. Auch das eingebaute Mailprogramm ist ganz brauchbar und komfortabel, es wird beim automatischen Backup mit einbezogen. Selbstverständlich ist auch Thunderbird eine gute Alternative. Ich verstehe diese Affinität zu Outlook überhaupt nicht - Meine Termin kann ich mir noch so merken... Nur eines find ich bei Windows besser: Die Ordnung bei der Aufzählung von Ordnern und Dateien. Erst die Ordner dann die Dateien.. wirklich übersichtlich. Das ist im Finder ein zwar alphabetisches, aber dennoch Durcheinander.

Applaus, Applaus. Es soll sogar Computernutzer geben, die es erst gar nicht mit Windows probiert haben und gleich auf dem Mac begonnen haben, und deshalb gar keinen Grund haben zu wechseln. Auch wenn der Mac teurer ist, bleibt er die erste Wahl, denn er ist der Computer „for the rest of us“.

Kennt jemand das Gefühl, sich wie ein Kind über etwas zu freuen? Wenn ja, dann ist es genau das, was man beim Erwerb und dem ersten Einschalten des MACs (und in einer milderen Form beim späteren Arbeiten :-) verspürt. Ansonsten bringt Steve Jobs den Unterschied von einem Windows-PC und einem MAC sehr gut auf den Punkt: The only problem with Microsoft is they just have no taste. They have absolutely no taste. And I don't mean that in a small way, I mean that in a big way, in the sense that they don't think of original ideas, and they don't bring much culture into their products.