Browsen mit Google: Zur Zeit noch zu gefährlich, glauben einige Fachleute

Googles neues Konkurrenzprodukt

Der Chrome-Browser hat Risiken

Millionen haben sich bereits Googles neuen Browser Chrome installiert. Doch schon früh haben Fachleute Sicherheitslücken entdeckt - und raten nun Privatanwendern, den Browser nicht zum täglichen Surfen im Internet zu nutzen.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. September 2008 09:40

...erst mal abwarten

Tobias Eder (16061904)

Am interessantesten finde ich am neuen Browser eigentlich die Reaktionen, die dieser hervorruft. Auf der einen Seite eine kostenlose Werbekampagne wie sie sonst nur noch iPhone oder MacBook in sämtlichen Medien spendiert bekommen, in der Chrome auch sofort als Kampfansage an Firefox und Co. inszeniert wird und dann natürlich die Reaktion der Konkurrenz respektive der Nutzer von Firefox und Co. die sich über die angeblichen Innovationen brüskieren, die allesamt von ihren Produkten geklaut wurden. Abgesehen davon, dass die Tabs natürlich nicht von den Opera-Entwicklern erfunden wurden und auch die Mousegesten das Licht der Welt an anderer Stelle erblickt haben, wurde ja eigentlich an keiner Stelle behauptet, dass Google nun diese Leistung für sich beanspruchen will. Interessant ist der Ansatz, den auch Microsoft gerade verfolgt, dass jeder Tab einen eigenen Prozess bildet und so unabhängiger von den anderen Tabs wird. Interessant ist auch, dass der Quellcode wie bei Firefox offengelegt wird, sich auf diese Weise jeder einbringen kann und es keine "Geheimnisse" gibt - Google hat dazu ja auch ganz offen eingeladen. Konkurrenz belebt das Geschäft und am Ende kann der User von solchen Entwicklungen nur profitieren.

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04. September 2008 21:09

nur google?

EroY Cibil (Lysandus)

aber hallo, wie ich hier alles lese, ist google die einzige böse kreatur. Jeder sammelt userdaten, zB MS und die addons von firefox. außerdem bin mir sicher fast %95 die google browser kritisieren, google als searchengine benutzen. Ich empfehle auch von der guten Seite mal zu gucken, fakt ist daß google mit vielen innvovationen das leben erleichtert.

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04. September 2008 11:10

general user agreement....

Christoph Rüdiger (Chris291074)

dieses sollte man sich lieber mal genau durchlesen.... und dann feststellen, dass man damit einverstanden ist, dass google die daten an dritte weitergeben darf......

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04. September 2008 10:49

Von Google geleimt!

Burkhard V. (voxx)

Die "Open-Source-Gemeinde" wird von Google nach allen Regeln der Kunst an der Nase herumgeführt. Chrome nutzt bereits Code von Firefox, der von idealistisch gesinnten Programmierern, größtenteils ohne Bezahlung erstellt wurde. Dabei ist vom Erscheinen von Chrome vor allem Firefox selbst betroffen, weniger der Internet Explorer. Im Unternehmensumfeld wird auch weiterhin der IE die erste Wahl sein. Das liegt an dessen besserer Verwaltbarkeit und Integration ins Firmennetzwerk und damit auch höherer Sicherheit. Privatanwender, die mangels Fähigkeiten oder Faulheit, noch nicht auf alternative Browser umgestiegen sind, werden das auch zukünftig kaum tun. Daher sehe ich den Firefox als potentielles Opfer. So haben die Firefox-Leute mit ihren idealistischen Bemühungen, das (Geschäfts-)Feld für Google bereitet! Die Open-Source-Programmierer haben sich als nützliche Idioten erwiesen. Hass (auf Microsoft) macht eben blind.

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04. September 2008 10:40

BLEIBE BEI FIREFOX .....

Heino German (polkataenzer)

Habe gestern auch Chrome installiert , angesehen und gleich wieder entfernt. Ich bleibe bei Firefox.

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04. September 2008 10:26

Mit dem FAZ Leseraum (z.B. Wehlers Geschichts-Zeitleiste) ist Chrome ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... in der aktuellen Beta-Fassung noch nicht kompatibel. Die Seite bleibt leer !

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04. September 2008 09:33

Vorsicht - Big Brother is watching you

Peter Sommer (psommer)

Nur wenigen ist bekannt, daß Google durch Nutzung der Suchmaschine Benutzerprofile erstellt und auf Basis dieser Profile beispielsweise gezielt Werbung einspielt. So pfiffig und gut die Technologie von Google auch sein mag, ich halte dieses Unternehmen für noch wesentlich gefährlicher als Microsoft. Nutzer des Firefox-Brothers sollten unbedingt die "TrackMeNot"-Extension des Browsers einspielen, um diesem bedenklichen Treiben ein Ende zu bereiten !

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04. September 2008 08:56

Wolf im Schafspelz

Roland Stumpp (Kieler2008)

Ich habe den Browser nach einer ersten Sichtung dessen was an Daten übermittelt wird sofort wieder von meinem System gelöscht. Dazu gehörten dann auch alle Registry Daten die vorhanden waren. Ein Unternehmen wie Google das im Bereich Google Earth wohl etwas enger mit der US Regierung arbeitet, erscheint mir im Zusammenhang mit Personenbezogenen Nutzerdaten sehr suspekt. Dabei schließe ich aber Unternehmen wie Microsoft auch nicht aus. Angesichts der Größe und des Marktanteils dieser Unternehmen ist Vorsicht geboten in jeglicher Hinsicht. Nett aufgemacht muss noch lange nicht heißen dass auch alles nett ist, was da so passiert. Allerdings, und da mache ich mir nichts vor, ist der Anteil der "Ahnungslosen" bei uns Menschen sehr hoch. Und diese "Ahnungslosen" wachen auch nicht auf wenn das vermeintliche Schaf plötzlich zum Wolf mutiert und beißt!. Sie schreien "Aua" und meinen das muss so sein!

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