Ich finde die Informationen aus Teil 1 und 2 äußerst interessant und informativ. Was mir aber besonders in Teil 2 gefehlt hat, ist der Bereich Sicherheit. Es gab ja schon des Öfteren Aufrufe, dass Hotspots nicht für persönliche Daten genutzt werden sollten, da diese aufgrund der fehlenden Verschlüsselung nicht codiert werden. Da UMTS aber eigentlich das öffentlich Handynetz darstellt, wäre es doch interessant, wie man sich dabei vor eventuellen Datendieben u.ä. schützen kann. Mit freundlichen Grüßen Notice
Das wird eine echte Verbesserung: Zu jedem Intelnet-Handy wird jetzt ein Vergrößerungsglas mitgeliefert. Mit der linken Hand das Bild auf dem Handy verschieben und mit der rechten Hand das Vergrößerungsglas hinter den Buchstaben hinterher jagen. Dös wird a echte Gaudi. Und jetzt müßte man noch einen Geldschlitz am Handy anbringen, wo man die Münzen nach werfen könnte. Es gibt nichts besseres als Handyinternet, erst dann kommt: Wie werd ich Millionär? auf dem Handymausekino. Krampfinger gehts nimmer, wer denkt sich denn das nur aus? Tut das nicht richtig weh?...
witzig, das man mit dem iphone zu eurem mobilen angebot "gezwungen" wird, man muss manuell die "richtige" web-adresse eintragen um kmit dem iphone die "grosse" faz-website zu erreichen... kein vergleich zur abgespeckten mobilen faz-website...
Da hat sich Herr Spehr aber ein schwieriges Thema ausgesucht. Hier die Anleitung für Dummies: iPhone cracken, EPlus-Flatrate-Karte rein, fertig. Genau deshalb wartet man doch auf das UMTS-iPhone. Schon allein die Auseinandersetzung mit den von Herrn Spehr beschriebenen Verträgen ist großer Unsinn. Denn daß VoIP bei MOBILFUNK-Anbietern eher restriktiv gehandhabt wird, sollte eigentlich logisch sein. Aber dann hätte Herr Spehr ja nichts zu schreiben. Daneben hat ein großer Philosoph mal gesagt: Wer Mobilfunk-Verträge abschließt, ohne das Kleingedruckte gelesen zu haben, ist raus.
Das Problem der teuren Tarife besteht nicht nur bei Handys, sondern auch in Regionen ohne DSL und UMTS, wie ich selbst leidlich erfahren mußte. Als ich noch nur per ISDN ins Internet kam, lag meine monatliche Rechnung bei 120,- bis 180,- Euro in der Spitze, weil die Seiten nicht nur die benötigte Information, sondern viel unnötige Gimmicks und Werbung aufbauen; meist sogar, bevor die Information erscheint. Jetzt habe ich eine faire Flatrate (50 GB) für 25,- Euro. Da bekommt man auch keine schwitzigen Hände, wenn man einen größeren Treiber runterladen muß, auch wenn es länger dauert. Nach meiner ersten Onlinerechnung vom Handy habe ich sämtliche Internetverbindungen, die man auch versehentlich per Tastendruck aufbauen kann, deaktiviert. Vor allem habe ich nicht wirklich das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Vom Kleingedruckten ganz zu schweigen. Nach dem Motto: "Flatrate ja, aber...." Gruß Ralph!
Also ich hab nach den ersten Versuchen mit Wap und einem finalen (verhältnismäßig teuren) Versuch mit meinem Handy Daten zu übertragen, vor 4 Jahren aufgegeben. Ich hab auch bisher nichts gesehen was mich zu einem weiteren Versuch animieren könnte. Das ist was für Nerds - bis jetzt. Die großen Hersteller haben irgendwann vor 10 Jahren begriffen das soetwas wie "Mobile Internet" möglich ist - in ihrer Euphorie (Goldrausch ?) aber übersehen, das die Technik dafür, selbst knapp über der Milleniumsgrenze, noch nicht entwickelt war. So entstand - auf das "Mobile Internet" bezogen - jede Menge unfähiger Elektronikschrott. Sobald sich die Technik weiterentwickelt hat bin ich dabei. Bis dahin wirds wohl doch der Table-PC im Hotspot.
Dann bleibt das Datenvolumen sehr gering. Über Google Mail ist eine schnelle Suche in allen bestehenden Mails möglich. Teashark bietet in manchen Bereichen Features, welche Opera Mini sicher noch herausfordern werden. Und mit einem lokalen Wikipedia unter Salat.cc mit Mobipocket als Reader ist auch im Ausland wo das Datenvolumen noch viel teurer ist, viel möglich. Der Reiseführer und Lexika sind auf einer 2 GB Karte offline mit dabei. Empfehlenswert ist sicherlich ein großes Display wie es auch die Nokia Kommunikatoren haben.
Wie Siemens vom Markt verschwand wegen der proprietären "Handy"-Menuführung werden auch Nokia & Co Marktanteile verlieren wegen der unbrauchbaren Browserfunktion. Es dauert zwar länger, aber der Kunde ist doch noch König! Allerdings frage ich mich tatsächlich, ob Apple die kundenfreundliche Alternative ist. Eigentlich zögere ich deshalb ein iPhone zu kaufen, da ich der Meinung bin, dass sich Apple bei Mobilephones in Kundenhinsicht dominater verhält, als Microsoft bei Betriebssystemen.
Ich experimentiere schon seit einigen Jahren mit Handys / PDAs als mobilem Internetzugang. Auch wenn bestimmte Dinge - wie das Lesen von Emails ohne Anhängen und das Aufrufen einfacher Webseiten - gut funktionieren, ist die Bedienung insgesamt ein "Murks". Wer sich an alltäglichen Dingen wie Homebanking oder dem Buchen eines Hotels etc. versucht, wird sehr schnell an die Grenzen der Technik bzw. Bedienbarkeit geführt. Fazit: Ein vollwertiges Betriebssystem und Browser plus Display mit mind. 7" sind m.E. essentiell. So sehe ich die Zukunft eher in Subnotebooks mit einer Datenkarte. Diese sind zwar nicht so portabel wie ein Handy, passen aber auch bequem in einen Rucksack oder eine große Handtasche rein.
Auch O2 bietet für Vertragskunden eine Flatrate mit 200 MB Freivolumen für 10 Euro im Monat an. Wer diese nutzt, muss jedoch achtsam sein: Verwendet man den falschen "Zugangspunkt", werden die Daten nicht von dem Freivolumen abgezogen, sondern 9 Euro pro MB berechnet. Ebenso wie der im Artikel genannte Anbieter Simyo, berechnet Fonic 24 cent pro MB, jedoch mit einer 100 kbyte Taktung. Vorteil hier: Sofern es das Handy unterstützt ist es möglich UMTS mit der Erweiterung HSDPA zu nutzen, und somit mit bis zu 3,6 Mbit/s mobil in das Internet gehen.
Ich lese immer nur i-phone hier und i-phone dort. Das i-phone als DER Standard. Wann schalten endlich die Handy-Hersteller? Und ich lese immer nur - und nicht nur hier bei faz.net - von nokia und co. Aber es gibt auch Hersteller jenseits des Mainstreams. Ich selbst nutze seit einem knappen Jahr das HTC Tytn II (wird unter anderen Namen bei Vodavone, T-Mobile usw. angeboten) und ist ähnlich wie ein i-phone. Nur eben viel besser! Es kann alles, was das i-phone, normale Handys und ein Blackberry beherrschen - nur eben alles in einem Gerät vereint. Ich nutze schon lange einen an mein Büro gekoppelten Kalender, drei unterschiedliche Mail-Accounts und zwar alle per Push. Der Browser ist identisch/ähnlich dem i-phone (opera mini) ach ja, und ein vollwertiges Navi ist auch an Bord. Schon komisch, dass solche Geräte so gut wie nie in solchen Beiträgen auftauchen. Na ja, wenn halt Artikel für den Mainstream geschrieben werden...
Eigentlich ist es ganz einfach, WWW Seiten auch für das Handy gut zu gestalten, wenn man die Inhalte in HTML schön strukturiert und die ganze Darstellung in ein Stylesheet auslagert. Man kann dann für verschiedene Ausgabemedien (Bildschirm, Druck, Handy, Braille-Leser) jeweils ein eigenes Stylesheet erstellen, das dann z. B. auch Bilder etc. vor dem Handy verbergen kann. Leider sind die meisten WWW-Seiten grottenschlecht geschrieben und halten sich nicht an die WWW-Standards. JavaScript ist auch ein Problem, wenn die Seite der ohne nicht funktioniert. FAZ.net ist ein gutes Beispiel dafür, wie man es genau nicht machen sollte. Selbst wenn kein Stylesheet für das Handy vorhanden ist, kann ein Browser bei guter Strukturierung im HTML die Seite sinnvoll anzeigen, indem er ein eigenes Stylesheet verwendet. In Opera kann man das simulieren und für Firefox gibt es eine passende Erweiterung, oder besser noch man nimmt den textbasierten Browser lynx. Funktioniert eine Seite damit, kommt auch ein Blinder mit ihr gut zurecht und sie läßt sich definitiv auch auf dem Handy darstellen. Eine eigene Version einer Seite für das Handy ist auch eine Lösung, aber sehr aufwendig und eigentlich unnötig.
Die E-Mails auf dem Server zu lassen, ist eine gute Strategie. Dann ist es egal, ob man sie über Handy, Webmailer oder Mailprogramm auf dem PC bearbeitet. Dazu ist IMAP das Zugriffsprotokoll der Wahl. Aber über IMAP kann man keine E-Mails versenden, das geht nur über SMTP. Aus gutem Grund sperren Firmen den Zugriff von außen auf ihre SMTP-Server. Man muß dann auf den Server des Mobilfunkbetreibers zugreifen, was bedeutet, daß die Mail von einem Server versendet wird, der nicht zur Absenderadresse paßt. Deshalb werden solche E-Mail von vielen SPAM-Filtern gnadenlos aussortiert. Viele E-Mail Dienste bieten aber immerhin den Versand über ESMTP mit Paßwortabfrage an, das ist eine gute Alternative. Die Konfiguration ist so auch umfangreich. Google und Yahoo bieten deshalb extra kleine Programme an, mit denen man dann vom Handy aus auf den E-Mail Konto und auch das Adreßbuch zugreifen kann. Darüber wurde in der FAZ schon berichtet. Das halte ich für eine gute Lösung. Für sicherheitskritische Anwendungen ist das aber ungeeignet genau wie ein Blackberry, weil die Mail dann auf einem Server liegt, den man nicht kontrolliert. Deshalb sind die Blackberries teilweise verboten. Mitlesen geht bei denen auch, PGP gibt es auf dem Handy nicht.
Hoffentlich kann der Artikel etwas bewegen ... das Problem geht ja bekanntlich noch weiter, wenn man zu den Menschen gehört, die regelmäßig die europäischen Grenzen überqueren. Aber vielleicht kann Viviane Reding noch mehr erreichen, von den Mobilfunkanbietern ist ohnehin nichts zu erwarten. Selbst Vodafone versteht sich nicht als europäischer Konzern, trotz der eigenen Netze in vielen Ländern.
Leider hat sich in Ihrem schönen Artikel ein kleiner, aber entscheidender Fehler eingeschlichen: Der Internet-250 Tarif von E-Plus hat nur dann eine Laufzeit von einem Monat, wenn er als Option zu einem bestehenden Vertrag gebucht wird. Ansonsten beträgt die Laufzeit wie üblich 24 Monate, ist also uninteressant. Man sollte die Fußnoten genau lesen.