
Zitat:
"Wenn es wirklich um das Problem der Softwareinstallation gehen sollte, hätte ich ein einfaches Anliegen, was ich bei jeder Neuinstallation eines Rechners habe. Die Programme der alten Festplatte per Knopfdruck auf die neue Festplatte übertragen."
Ist doch ganz einfach:
"cp -ax /usr /mnt/neue_platte/" überträgt alle installierte Software,
"cp -ax /home /mnt/neue_platte/" überträgt alle persönlichen Einstellungen und Dateien,
"cp -ax / /mnt/neue_platte/" kopiert gar das gesamte Betriebsystem - ohne Neuinstallation!
Funktionniert mit allen modernen Betriebsystemen außer Windows. Ich persönlich überbrücke die Zeit des Kopiervorgangs immer mit einem Besuch im zoologischen Garten, aber der Stadtpark kann diese Funktion natürlich genausogut erfüllen ... ;-)
Gruß.

Dieser Netzansatz geht von einer permanenten Verbindung zum Netz aus. Das will man nicht und sollte man meiner Meinung auch nicht wollen, weil es eine neue Abhängigkeit darstellt. (z.B. Stromausfälle waren mir ohne PC früher deutlich egaler)
Wenn es wirklich um das Problem der Softwareinstallation gehen sollte, hätte ich ein einfaches Anliegen, was ich bei jeder Neuinstallation eines Rechners habe. Die Programme der alten Festplatte per Knopfdruck auf die neue Festplatte übertragen. Das dauert wegen der Datenmengen auch seine Zeit, aber man muss nicht daneben sitzen und alle paar Minuten irgendwelche Tasten drücken. Während der Zeit geht man dann zum Beispiel in ein Museum oder setzt sich in einen Park.

...nämlich insoweit, wie der Zweck des Programms selbst Netzzugang erfordert.
Grund dafür ist, daß man so nicht vom Funktionieren der Verbindung abhängig ist. Bei einem Email-Programm ist das natürlich gleichgültig; funktioniert der Netzzugang nicht, braucht man auch kein Mailprogramm, so daß hier eine netzgestützte Applikation völlig ausreichend erscheint.
Anders hingegen mit Textverarbeitung. Selbst wenn mein Internetzugang nicht funktioniert, kann es sein, daß ich Texte schreiben möchte. Das wäre bei einem Ausfall aber nicht möglich. Daher kombiniere ich googlemail mit open office, das sich in den letzten Jahren ausgesprochen erfreulich entwickelt hat, und für meine Zweck durchaus dem MS-Officepaket gleichkommt.
Und wenn Sie sich angesichts meines Bestehens auf der Voraussetzung eines ungestörten Netzzugangs fragen, ob ich in Schwarzafrika lebe: Nein, aber ich bin in den letzten Jahren studienbedingt einige Male umgezogen, und habe auch mehrfach den Provider gewechselt. Da unmögliche Ansprechbarkeit, chaotische Organisation und die Einstellung unfähiger Mitarbeiter zum Businessplan eigentlich aller Provider zu gehören scheinen, möchte ich mich lieber nicht auf webgestützte Applikationen verlassen.

Die rasante Entwicklung bei Google geht weiter. Fast täglich neue Funktionen erfreuen den Nutzer. So sind jetzt auch Kopf- und Fußzeilen in der Textverarbeitung vorhanden.

Wenn eine Moeglichkeit undenkbar sein sollte,wie sollte bsie dann moeglich sein?Folglich;wie sollte sie eine Moeglichkeit sein?
Was ist bitte eine "undenkbare Moeglichkeit" ?

Schon mal dran gedacht, dass es (ziemlich grosse) Gebiete auf der Welt gibt, bei denen GIGA Bandbreite und GIGA Speeeeeeed nicht bezahlbar, oder schlicht nicht moeglich sind ...
Windhoek January 2008 ... und trotz schwedische Glasfaser sind wir froh ueber 64k shared by 4 24/7 fuer immerhin 80 Euro/month ...
Klar freuen sich alle Provider die Speed & Volumen basierte Tarife anbieten im Rest der Welt ueber diesen Artikel ... Money Money Money ...
Traeumt mal weiter !

Ich weiß, dass der Artikel den Marktanteilen geschuldet ist, aber es gibt außer den genannten Möglichkeiten auch andere Denkansätze, die es wert sind betrachtet zu werden. Beispielhaft seien hier die Repositories der Linux-Distributionen genannt.
Eine Plattform mit einem völlig entkoppelten Betriebssystem-Kern, der nur den Grund des Systems bildet, wäre dabei schon mal ein Anfang und eine Zentral-Repository, bei der sich Unternehmen zur Verteilung ihrer Software (auch gegen Geld) anmelden können, um die benötigten Dateien per Download auf den Rechner zu bringen … das ist in Zeiten verbreiteter Breitbandanwendungen ein durchaus denkbarer und praktikabeler Ansatz.
Dass dem Riesen aus den USA nicht daran gelegen ist, ist verständlich. Die Koppelung anderer Software aus dem gleiche Hause müsste sich dann gegen die Konkurrenz erwehren.
Damit wären auch Sicherheitsfans, die die Daten auf dem Computer behalten wollen auf der sicheren Seite.