Internet als Großteleskop

Google blickt in die Sterne

Tauglich fürs Planetarium: Google-Sky-Vorführung in Hamburg

Tauglich fürs Planetarium: Google-Sky-Vorführung in Hamburg

22. August 2007 Bisher hat die Suchmaschine Google mit ihrem Programm Earth aus dem Weltall auf die Erde geblickt. Nun dreht Google das Teleskop um: Mit Hilfe der Programmerweiterung Sky können die Nutzer nun das Weltall betrachten, zum Beispiel hochauflösende Bilder des Weltraumteleskops Hubble, Animationen von Mondphasen, Planetenstellungen bis zu zwei Monate im Voraus, 100 Millionen Sterne und 200 Millionen Galaxien.

„Niemals zuvor war die ,Straßenkarte' des gesamten Himmels so leicht verfügbar. Jeder, der an der Erkundung unseres Universums interessiert ist, kann sehen, wo die von Hubble fotografierten Objekte tatsächlich am Himmel zuhause sind“, sagt Carol Christian, Astronomin am Space Telescope Science Institut.

Neue Version von Google Earth installieren

Sternenatlas für jeden Rechner

Sternenatlas für jeden Rechner

Google hat die Bilder in Zusammenarbeit mit Instituten wie dem Space Telescope Science Institute (STScI), dem Sloan Digital Sky Survey (SDSS), dem Digital Sky Survey Consortium (DSSC), dem CalTech's Palomar Observatory, dem United Kingdom Astronomy Technology Centre (UK ATC) und dem Anglo-Australian Observatory (AAO) zusammengestellt. Um die Bilder zu sehen, müssen die Nutzer die neueste Version von Google Earth installieren (earth.google.com) und im Menüpunkt Ansicht auf „zu Sky wechseln“ klicken.

Text: ht. / F.A.Z.
Bildmaterial: AP, REUTERS

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
Verlagsinformation

Sie wollen mit Ihrer eigenen Website Geld verdienen? Dann platzieren Sie Google - Anzeigen. In diesem Buch erklärt Jerri Ledford wie Sie AdSense verstehen und nutzen können. Mehr…

FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche