Medienschau

Banken fangen Hypo Real Estate auf

29. September 2008 

Unternehmen

Banken retten Hypo Real Estate vor dem Aus

Eine Gruppe deutscher Banken hat den Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate vor dem Aus gerettet. Es seien kurz- und mittelfristige Gelder in „ausreichender Höhe“ zur Verfügung gestellt worden, teilten Hypo Real Estate, Bundesbank und die Finanzaufsichtsbehörde Bafin in der Nacht zu Montag nach tagelangen Krisengesprächen mit. „Die Bundesbank und die Bafin gehen davon aus, dass die Marktfähigkeit der Hypo Real Estate Gruppe dadurch gesichert ist.“

Zuvor war aus Finanzkreisen bekannt geworden, dass die Bank wegen der Marktturbulenzen mit ernsten Refinanzierungsproblemen kämpft und fieberhaft nach Lösungen sucht, um einen Liquiditätsengpass zu vermeiden. Es drohte erstmals ein Dax-Konzern tief in den Strudel der seit mehr als einem Jahr währenden Finanzkrise zu geraten.

Die Hypo Real Estate müsse Abschreibungen bei ihrer Staatsfinanzierungstochter Depfa vornehmen, hieß es. Diese wurde erst im vergangenen Herbst für mehr als 5 Milliarden Euro übernommen. Die Dividende für das Jahr 2008 will der Vorstand der Hypo Real Estate streichen. Schon für 2007 war sie wegen massiver Probleme im Zuge der weltweiten Finanzkrise um zwei Drittel gekürzt worden. (Reuters)

Fortis wird teilweise verstaatlicht

Der angeschlagene Finanzkonzern Fortis wird teilweise verstaatlicht. Mit 11,2 Milliarden Euro retten die Regierungen Belgiens, der Niederlande und Luxemburgs die Großbank vor dem drohenden Untergang. Der belgische Ministerpräsident Yves Leterme sagte am Sonntagabend in Brüssel, Belgien übernehme für 4,7 Milliarden Euro 49 Prozent der Anteile des Konzerns. Die Niederlande investierten 4 Milliarden Euro für ebenfalls 49 Prozent an der Fortis Bank Niederlande. Luxemburg zahle für 49 Prozent der Aktien an der Fortis Banque Luxembourg 2,5 Milliarden Euro.

Der Bank- und Versicherungskonzern - Nummer 1 auf dem belgischen Markt und Nummer 2 in den Niederlanden - soll seine Anteile an der niederländischen Bank ABN Amro veräußern. Darüber werde noch verhandelt, hieß es. Der Fortis-Aufsichtsratsvorsitzende Maurice Lippens müsse seinen Hut nehmen, meldete die belgische Nachrichtenagentur Belga weiter. Am Freitag hatte Bank-Chef Herman Verwilst nach massiven Verlusten der Fortis-Aktie bereits seinen Posten an Filip Dierckx abgeben müssen. (dpa)

NOL gibt bindende Offerte für Hapag-Lloyd ab

Auch die singapurische Reederei Neptune Orient Lines (NOL) hat eine bindende Offerte für die Tui-Containerschiffsparte Hapag-Lloyd abgegeben. Das Angebot sei Tui am 26. September übergegeben worden, teilte NOL am Montagmorgen (Ortszeit) mit. Eine Einigung hänge nun von der Zustimmung von Tui, den Anteilseignern des Touristik- und Schifffahrtskonzerns sowie der kartellrechtlichen Genehmigung ab. Finanzielle Details des Angebots wurden nicht bekannt.

Auf gut unterrichteten Kreisen hatte Dow Jones Newswires in der vorvergangenen Woche aber erfahren, dass NOL zwischen 4 Milliarden und 5 Milliarden Dollar für Hapag-Lloyd bieten wollte. Am Freitag hatte das Hamburger Bieterkonsortium Albert Ballin mitgeteilt, ein „gutes“ Angebot für Hapag-Lloyd unterbreitet zu haben. Der Touristik- und Schifffahrtskonzern will nun die Offerten prüfen und bis Mitte Oktober eine Entscheidung treffen. (Dow Jones)

Hamburger bieten gut 4 Milliarden Euro für Hapag-Lloyd

Das Hamburger Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne bietet für die Containerreederei Hapag-Lloyd einem Zeitungsbericht zufolge gut vier Milliarden Euro. Dies lasse sich aus dem Angebot ersehen, das die Gruppe in der vergangenen Woche abgegeben habe, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Montag. Bei der genannten Summe dürfte es sich demnach um den Firmenwert samt Schulden handeln.

Von dem Konsortium war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Neben dem Unternehmer Kühne und dem Bankier Christian Olearius (M.M. Warburg) gehören zu der Bietergruppe unter anderem die Hanse Merkur Versicherungsgruppe, die Signal Iduna Versicherung, die HSH Nordbank und die Stadt Hamburg. Eine konkurrierende Offerte liegt dem Hapag-Mutterkonzern Tui aber auch von der NOL-Gruppe aus Singapur vor. Diese bestätigte am Montag zwar, ein verbindliches Angebot vorgelegt zu haben. Einzelheiten wurden aber nicht bekanntgegeben. (Reuters)

Münchener Rück an Teilen von AIG interessiert

Die Münchener Rück hat ihr Interesse an Teilen des angeschlagenen amerikanischen Versicherers AIG bekräftigt. „Sie dürfen davon ausgehen, dass wir bei allen Angeboten, die jetzt auf den Markt kommen und die für uns strategisch interessant sind, in die Bücher sehen wollen,“ sagte der Konzernchef des weltweit größten Rückversicherers, Nikolaus von Bomhard, dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Der Versicherungsriese AIG war vor knapp zwei Wochen von der amerikanischen Notenbank mit einem Kredit von 85 Milliarden Dollar gerettet und faktisch übernommen worden. AIG steht unter dem Druck, sich von Konzernteilen zu trennen und will am kommenden Freitag bekanntgeben, welche Bereiche er abstoßen will. Entscheidend sei für die Münchener Rück, „ob der Preis stimmt“, sagte Bomhard. (dpa-AFX)

Santander kauft Teile von Bradford & Bingley

Der spanische Bankenriese Santander übernimmt das Spargeschäft und die Filialen der angeschlagenen britischen Hypothekenbank Bradford & Bingley (B&B). Das teilte Santander in der Nacht zum Montag mit. Santander hatte im Jahr 2004 bereits die britische Bank Abbey gekauft und will zudem die drittgrößte britische Bank Alliance & Leicester übernehmen. Um einen Zusammenbruch von B&B zu vermeiden, sollen Verbindlichkeiten des Baufinanzierers in Höhe von 63 Milliarden Euro verstaatlicht werden, davon 52 Milliarden aus risikoreichen Hypotheken. Das Finanzministerium kündigte für den frühen Montagmorgen eine Erklärung von Schatzkanzler Alistair Darling an. (dpa-AFX)

„FTD“: Beiersdorf will Bode-Verkauf in Kürze abschließen

Der Hamburger Kosmetikkonzern Beiersdorf steht einem Zeitungsbericht zufolge unmittelbar vor dem Verkauf seiner Chemiesparte Bode. Das Geschäft solle spätestens Mitte Oktober abgeschlossen sein, berichtete die „Financial Times Deutschland“ am Montag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen.

Favoriten sind der „FTD“ zufolge die beiden Bode-Konkurrenten Hartmann aus Baden-Württemberg sowie der französische Gasekonzern Air Liquide mit seiner deutschen Tochter, dem Sagrotan-Hersteller Schülke & Mayr. Noch in dieser Woche seien Gespräche zwischen dem Aufsichtsrat von Beiersdorf und dem Bode-Betriebsrat geplant. In anderen Medienberichten hatte es geheißen, Schülke & Mayr wolle Bode für 100 Millionen Euro kaufen. (Reuters)

Alitalia-Piloten stimmen Rettungsplan zu

Die Rettung in letzter Minute der maroden italienischen Airline Alitalia wird wahrscheinlicher: Nach fast 15-stündigen Verhandlungen haben in der Nacht zum Samstag auch die Piloten der Gesellschaft grünes Licht für einen Plan zur Sanierung der angeschlagenen Fluglinie gegeben. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, stimmten die Piloten dem Übernahmekonzept der privaten Investorengruppe CAI nach zähen Diskussionen zu. Die Einigung sehe vor, dass die Flugkapitäne künftig Manager-Verträge erhielten und die geplante Zahl der Entlassungen reduziert werde. (dpa-AFX)

Bahn könnte 4,5 Milliarden Euro an der Börse bringen

Der geplante Börsengang der Deutschen Bahn dürfte dem Bund als Eigentümer einem Medienbericht zufolge 4,5 Milliarden Euro einbringen. Das gehe aus den Bewertungsberichten der 14 Konsortialbanken hervor, wie die „Welt am Sonntag“ berichtet. Das Ergebnis sei „die erste belastbare Bewertung der Deutschen Bahn“. Ein Unternehmenssprecher wollte die genannte Zahl am Samstag in Berlin nicht kommentieren. Er sagte lediglich: „Wir sind im Plan, unsere Börsenvorbereitungen laufen so wie vorgesehen.“ Die Kritik an dem trotz weltweiter Finanzmarktkrise in vier Wochen geplanten Börsengang hält an. Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn warf Bahnchef Hartmut Mehdorn in der „Passauer Neuen Presse“ vor, vorsätzlich Staatseigentum zu verschleudern. (dpa-AFX)

„Spiegel“: Neue Hindernisse für Porsche bei VW

Im Kampf um die Macht bei Volkswagen tauchen für den Sportwagenbauer Porsche einem Medienbericht zufolge weitere Probleme auf. Die Stuttgarter könnten auch nach der für November geplanten Aufstockung der VW-Anteile auf mehr als 50 Prozent weniger bestimmen als bislang bekannt, berichtet der „Spiegel“. Das Magazin beruft sich dabei auf interne Unterlagen, die VW-Juristen zusammen mit externen Experten erarbeitet hätten. Der Sportwagenbauer könne demnach auch künftig nicht in die Unternehmenspolitik der VW-Töchter eingreifen, die oft in Konkurrenz zu den Stuttgartern stünden. (dpa-AFX)

VW arbeitet schon am Golf 7

Das neueste Golfmodell wird gerade erst vorgestellt, doch bei Volkswagen wird einem Pressebericht zufolge bereits am Nachfolger gearbeitet. Der Golf 7 solle ab 2012 verfügbar sein, berichtet die Fachzeitschrift „Automotive News Europe“ in seiner neuen Ausgabe (Montag). Volkswagen-Chefdesigner Walter deSilva bestätigte laut Zeitschrift, dass er mit seinem Team an der siebten Generation des Golf arbeite. Der Wagen soll auf einer neuen Plattform basieren und einen Motor erhalten, mit dem sich die CO2- Emissionen deutlich reduzieren lassen. „Der erste Schritt zur Verringerung besteht darin, das neue Modell nicht zu vergrößern“, sagte deSilva. Auch die nächste Generation des New Beetle wird sich verändern. „In der Zukunft wird der New Beetle weniger verspielt aussehen und ein erwachseneres Produkt sein.“ (dpa-AFX)

Peugeot-Citroën sieht Krise als Chance

Der französische Autokonzern PSA Peugeot-Citroën sieht sich trotz des Markteinbruchs gut gerüstet, um seine Absatz- und Gewinnziele für 2010 zu erreichen. „PSA ist in den Vereinigten Staaten nicht betroffen und fährt gut in den aufkommenden Regionen wie Südamerika, Russland und den Oststaaten“, sagte Konzernchef Christian Streiff der Pariser Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“ zur Entwicklung an den Automobilmärkten, die vor allem von der amerikanischen Schwäche geprägt wird. „Ich halte an unserem Ziel fest, 2010 vier Millionen Autos zu verkaufen, und zwar mit einer Gewinnmarge zwischen 5,5 und 6 Prozent.“ (dpa-AFX)

„Focus“: Ebay muss Stellen streichen

Die Internet-Verkaufsplattform Ebay muss einem Bericht des Magazins „Focus“ zufolge erstmals in großen Umfang Stellen kürzen. Weltweit soll demnach jede zehnte Stelle gestrichen werden. 1500 der 15.000 Mitarbeiter seien betroffen. Auch in Deutschland sollen Arbeitsplätze wegfallen. Ebay wolle sich „vorrangig von Managern trennen“, heißt es in dem Bericht. Ein Ebay- Sprecher sagte am Sonntag in Berlin, er wolle diese Marktgerüchte nicht kommentieren. (dpa-AFX)

Washington gibt Milliardenkredite für Autobauer frei

Die verlustreichen amerikanischen Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler haben grünes Licht für staatliche Milliardenhilfen bekommen. Der amerikanische Kongress gab am Samstag die Finanzierung von Krediten in Höhe von 25 Milliarden Dollar (17 Milliarden Euro) zur Entwicklung sparsamerer Autos frei. Die Konzerne hatten zuletzt sogar die doppelte Summe gefordert. (dpa-AFX)

„Spiegel“: Neue Sparpläne bei ProSiebenSat.1

Nach der Gewinnwarnung des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 Media am vergangenen Mittwoch stehen dem Unternehmen einem Pressebericht zufolge nun neue Einsparungen bevor. Zusätzlich zu den bisherigen gut 70 Millionen Euro sollen die Kosten allein in den verbleibenden gut drei Monaten dieses Jahres um weitere knapp 30 Millionen Euro sinken, berichtete der „Spiegel“ unter Berufung auf das Umfeld des Managements. Gekürzt werden solle vor allem bei den Programmkosten. Wie viel und wo im nächsten Jahr zusätzlich eingespart werden muss, stehe voraussichtlich erst ab Oktober fest. (dpa-AFX)

Tata Consultancy an Siemens-Sparte SIS interessiert

Der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy ist einem Pressebericht zufolge an der Siemens-Sparte SIS interessiert. Im Laufe der kommenden Wochen sollen erste Gespräche in München begonnen werden, berichtete die „Börsen-Zeitung (Samstagausgabe). Ein Siemens-Sprecher habe auf Anfrage Kommentare zu Spekulationen abgelehnt. Er habe lediglich gesagt, im Zuge der Neuausrichtung des Konzerns sei eine „Nachschärfung der SIS-Aktivitäten“ geboten. Dem „Manager Magazin“ zufolge erwägt Siemens einen teilweisen Verkauf von SIS. (dpa-AFX)

Audi will trotz Finanzkrise in Amerika investieren

Die Volkswagen-Tochter Audi will trotz der Finanzkrise in ihr amerikanisches Geschäft investieren. Der Autobauer mit Sitz in Ingolstadt werde seine Wachstumspläne für den nordamerikanischen Markt nicht aufgeben, sagte der neue Audi-Vertriebschef Peter Schwarzenbauer dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Demnach will das Unternehmen mehrere Hundert Millionen Euro in das Marketing pumpen und seine Anstrengungen so verdoppeln. Ziel sei es, die Verkäufe in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr auf knapp 100.000 zu steigern. Langfristig sollten jährlich 200.000 Autos verkauft werden. (dpa-AFX)


Wirtschaft

Einigkeit über amerikanischen Rettungsplan

Nach der Einigung über das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die amerikanische Finanzbranche schauen alle Beteiligten auf die Reaktion der weltweiten Finanzmärkte. Der amerikanische Präsident George W. Bush begrüßte die Vereinbarung. Der Plan sende ein „starkes Signal“ an die Märkte. Es handele sich um einen „sehr guten Gesetzentwurf“, der einen Zusammenbruch des Finanzsystem verhindere. Demokraten und Republikaner einigten sich nach einwöchigem Ringen auf einen Rettungsplan, der vorsieht, dass die Regierung faule Kredite von angeschlagenen Banken aufkauft. Damit soll erreicht werden, dass die Banken weiterhin Geld verleihen und der Wirtschaftskreislauf nicht unterbrochen wird.

Amerikanische Medien sprachen von einem „historischen Abkommen“. Das amerikanische Repräsentantenhaus soll an diesem Montag zustimmen, der Senat diese Woche. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die amerikanische Zentralbank in einer erste Tranche für 250 Milliarden Dollar „faule Kredite“ bedrängter Banken aufkaufen kann. Entgegen der Vorlage der Regierung sei auch eine parlamentarische Aufsicht vorgesehen, berichteten amerikanische Medien. (dpa-AFX)

Japans Einzelhandelsumsätze auch im August gestiegen

Die japanischen Einzelhandelsumsätze sind auch im August gestiegen. Wie das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) am Montag mitteilte, kletterten die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent. Dies war der 13. Monat in Folge, in dem ein Anstieg der Umsätze im Einzelhandel verzeichnet wurde, hieß es. Die Umsätze in Supermärkten verringerten sich (bereinigt um Änderungen in der Zahl der Filialen) um 2,2 Prozent.

Beobachter wiesen allerdings darauf hin, dass der Anstieg der Gesamtumsätze hauptsächlich auf höhere Preise für Lebensmittel zurückging, da die Einzelhändler ihre steigenden Einkaufspreise auf die Verbraucher überwälzen. (Dow Jones)

Australiens Notenbank stützt weiter den Geldmarkt

Die australische Notenbank hat am Montag die Geschäftsbanken des Landes erneut mit zusätzlicher Liquidität versorgt, um Liquiditätssorgen zum Ende des Quartals und des Finanzjahres zu dämpfen. Die Reserve Bank of Australia (RBA) stellte den Banken angesichts der Finanzkrise weitere 2,72 Milliarden australische Dollar zur Verfügung. Bereits in der vergangenen Woche hatte die RBA die Banken mit zusätzlichen Finanzmitteln versorgt, darunter auch US-Dollar. (Dow Jones)

Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Dow Jones.

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Bildmaterial: FAZ.NET-Jan Bazing

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