Medienschau

Automanager erwarten fünf düstere Jahre

08. Januar 2009 

Unternehmen

Praktiker verfehlt Umsatzerwartungen

Die Praktiker Holding AG, Kirkel, hat ihre Umsatzerwartung im abgelaufenen Geschäftsjahr verfehlt. Der Baumarktkonzern wies am Donnerstag einen vorläufigen Konzernumsatz 2008 von 3,907 (3,945) Milliarden Euro aus. Dies entspricht einem Minus von 1 Prozent (währungsbereinigt: -0,6 Prozent). Praktiker hatte es sich zum Ziel gesetzt, den Umsatz um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz zu steigern.

Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel ihrer Schätzungen einen Konzernerlös von 3,937 Milliarden Euro prognostiziert. (Dow Jones)

Automanager erwarten fünf düstere Jahre

Die Topmanager der Autoindustrie sehen ihre Branche auf fünf düstere Jahre zusteuern. Sie erwarten für den Zeitraum 2009 bis 2013 geringere Umsätze und Gewinne, mehr Insolvenzen sowie eine Zunahme von Fusionen und Übernahmen. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte weltweite Umfrage der Beratungsgesellschaft KPMG unter 200 führenden Vertretern der Automobil- und Zulieferindustrie kurz vor der großen Autoshow von Detroit, die am Sonntag beginnt.

Der Automobil-Chef von KPMG, Uwe Achterholt, sagte, knapp die Hälfte der Befragten gehe für die kommenden fünf Jahre von stark schwankenden Erträgen aus oder sehe sich außerstande, die Rentabilität ihres Unternehmens einzuschätzen. Mehr als doppelt so viele Manager wie im Vorjahr sehen die Gefahr von Insolvenzen in der Branche, nämlich 77 Prozent. Dabei äußern sich Zulieferer am pessimistischsten - hier gehen 87 Prozent von einer steigenden Zahl an Firmenpleiten aus. (AP)

Nippon Steel muss 460 Millionen Euro auf Wertpapierbestand abschreiben

Die Finanzkrise trifft den weltweit zweitgrößten Stahlkonzern Nippon Steel merklich. Die Wertpapier-Bestände müssten angesichts von Kursverlusten um 57,9 Milliarden Yen (460 Millionen Euro) abgewertet werden, teilte Nippon Steel am Donnerstag in Tokio mit. Verbucht werde der Abschlag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres, das im März endet.

Die Zwischenbilanz legt der Konzern am 29. Januar vor. Im Gesamtjahr wollte Nippon Steel bislang einen Gewinn von 330 Milliarden Yen erwirtschaften. (dpa-AFX)

Vier Prozent weniger Umsatz im deutschen Modehandel

Die Finanzkrise hinterlässt auch in der Modebranche ihre Spuren: Im vergangenen Jahr sanken die Umsätze im deutschen Modehandel um vier Prozent, wie die Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“ in Frankfurt in einer eigenen Branchenumfrage ermittelte. Nach starken Hochs und Tiefs im ersten Halbjahr habe sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte 2008 zugespitzt. Seit Juni seien die Erlöse im Modehandel auf Talfahrt, die wichtigen Monate November und Dezember hätten keine Besserung gebracht, teilte die Zeitschrift aus dem Deutschen Fachverlag (Frankfurt) am Donnerstag mit.

Die Ertragslage habe sich vergangenes Jahr für jedes zweite Geschäft schlechter entwickelt als erwartet, nur 28 Prozent hätten ihr Ergebnis verbessern können. Die Erwartungen für das neue Jahr seien gedämpft. Lediglich 27 Prozent rechneten mit höheren Umsätzen, 46 Prozent hingegen hätten sich auf weitere Einbußen eingestellt. Als häufigster Grund hierfür werde die schlechte Wirtschaftslage genannt, die sich nach Einschätzung von 93 Prozent der Modehändler negativ auf das Konsumklima auswirken werde. (dpa-AFX)

EU prüft Staatshilfe für Qimonda

Die geplante staatliche Hilfe für den finanziell angeschlagenen Chip-Hersteller Qimonda steht auf dem Prüfstand der Europäischen Kommission. Wie das „Handelsblatt“ (HB) am Mittwoch berichtet, wurde das geplante Darlehen des Freistaats Sachsen in Höhe von 150 Millionen Euro bereits zur EU-Prüfung angemeldet. Nach Auffassung der Regierung in Dresden stellt die Unterstützung keine staatliche Beihilfe dar.

Deutschland habe einen Plan vorgelegt, zitiert die Zeitung den Sprecher von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Das Land argumentiere, dass der Kredit zu Bedingungen gewährt werde, die „marktkonform“ seien und daher „keine staatlichen Beihilfeelemente“ enthielten. „Das schauen wir uns jetzt an“, sagte der Sprecher.
Sachsen hatte dem Bericht zufolge kurz vor Weihnachten den Kredit in Aussicht gestellt. Außerdem wollen der Qimonda-Mutterkonzern Infineon weitere 75 Millionen Euro und Portugal, wo das Unternehmen ein großes Werk unterhält, noch einmal 100 Millionen Euro zuschießen.

Die Verluste von Qimonda überstiegen dem Bericht zufolge in den letzten Quartalen den Umsatz, weshalb das Unternehmen bereits einen Milliardenverlust aufgetürmt habe. Der Konzern leidet wie seine Konkurrenten in Asien und Amerika unter dem massiven Preisverfall für Speicherchips. (dpa-AFX)

Alitalia-Eigner wollen Air France-KLM als Partner

Die Eigentümer der neugegründeten Fluglinie Alitalia haben sich Insidern zufolge für einen Einstieg der französisch-niederländischen Fluglinie Air France-KLM und damit gegen eine Partnerschaft mit der Lufthansa ausgesprochen. Die Manager des Alitalia-Investorenkonsortiums CAI hätten Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ihre Präferenz für Air France-KLM deutlich gemacht, verlautete aus dem Konsortium. Von Regierungsseite habe es dagegen keine Einwände gegeben. Berlusconi sagte vor Journalisten, die Lufthansa sei weder mit einem Vertreter noch mit einer Offerte für einen Einstieg bei Alitalia präsent gewesen. Ein Lufthansa-Sprecher wollte dies am Abend nicht kommentieren. (dpa-AFX)

Wyeth will niederländische Crucell kaufen

Der amerikanischen Pharmariese Wyeth verhandelt mit dem niederländischen Wettbewerber Crucell über einen Kauf. Der Impfstoff-Spezialist Crucell bestätigte am Mittwochabend die Gespräche grundsätzlich. Die Verhandlungen über einen möglichen Zusammenschluss seien allerdings noch in einem sehr frühen Stadium, teilte der börsennotierte Hersteller mit Sitz im südholländischen Leiden auf Anfrage mit.

Der Kaufpreis für den Biopharma-Konzern könne bei mehr als 1,35 Milliarden amerikanischen Dollar liegen (1 Milliarden Euro) liegen, berichtete das „Wall Street Journal“ im Internet unter Berufung auf Insider. Ein Abschluss sei bereits in der nächsten Woche möglich. Allerdings seien auch noch Konkurrenzgebote von Wettbewerbern wie Novartis oder Sanofi-Aventis möglich.
Wyeth mit Sitz in Madison (New Jersey) erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von über 22 Milliarden Dollar. Crucell kam im selben Jahr auf einen Umsatz von etwas mehr als 200 Millionen Euro. (dpa-AFX)

SAP setzt Sparkurs 2009 fort

Der Softwarehersteller SAP setzt seinen radikalen Sparkurs auch im laufenden Jahr fort. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher dem „Mannheimer Morgen“ (Donnerstag). „Das Sparprogramm war eine Reaktion auf die Finanzkrise, und daran hat sich nichts geändert“, sagte der Sprecher. Der Softwarekonzern hatte die Maßnahmen, die dem Unternehmen rund 200 Millionen Euro sparen sollen, Ende Oktober 2008 beschlossen und zunächst auf das vierte Quartal des vergangenen Jahres beschränkt. Das Sparprogramm solle nun aber unbefristet gelten, sagte der Sprecher. Zu den Maßnahmen zählen bekanntlich zum Beispiel ein Einstellungsstopp, das Nicht-Verlängern befristeter Arbeitsverträge sowie der weitgehende Verzicht auf Dienstreisen. (dpa-AFX)

Mitsubishi streicht 2.000 Stellen

Der Autobauer Mitsubishi entlässt Medienberichten zufolge in Japan mehr als 2.000 Arbeitnehmer mit Zeitverträgen. Grund ist ein weltweiter Absatzeinbruch infolge der Wirtschaftskrise. Mitsubishi hatte im vergangenen Jahr angekündigt, bis Ende März 1.100 befristete Stellen zu streichen. Am Donnerstag berichteten die Tageszeitung „Sankei“ sowie der Fernsehsender NHK, die Kürzung betreffe 900 Stellen mehr als ursprünglich geplant. (AP)

Chinesischer Computerriese Lenovo streicht 2500 Stellen weltweit

Der chinesische Computergigant Lenovo will infolge der weltweiten Wirtschaftskrise rund 2500 Jobs weltweit streichen, das sind elf Prozent aller Stellen im Konzern. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, auf diese Weise sollten rund 300 Millionen Dollar (rund 220 Millionen Euro) eingespart werden. Grund für den Sparkurs seien sinkende Verkaufszahlen weltweit, vor allem aber in der Volksrepublik. Lenovo ist der viertgrößte PC-Hersteller weltweit. (AFP)

Amerikanische Pornoindustrie will Hilfe vom Staat

Nach Finanzinstituten und den Autobauern will nun auch die amerikanische Pornoindustrie angesichts der Wirtschaftskrise Hilfe vom Staat. Dem Sender CNN zufolge wollen Larry Flynt, Herausgeber des „Hustler“-Magazins, und der Chef der Firma „Girls Go Wild“, Joe Francis, den Kongress um eine Finanzspitze von fünf Milliarden amerikanischen Dollar (etwa 3,7 Milliarden Dollar) für die Branche bitten.

Alle möglichen Unternehmen ersuchten um Geld, zitierte CNN am Mittwoch Flynts Sprecher Owen Moogan. Tatsache sei, dass die Pornoindustrie genauso von der Wirtschaftskrise betroffen sei wie alle anderen. Francis erklärte, die amerikanische Regierung „sollte aktiv das Überleben und das Wachstum der Industrie unterstützen, genauso, wie sie die Notwendigkeit sieht, jede andere vom amerikanischen Volk geliebte Industrie zu unterstützen“.

Sowohl Flynt als auch Francis räumten zugleich ein, dass ihre Branche nicht finanziell gefährdet sei - es gehe vielmehr um das „Bedürfnis einer Nation“. Die Menschen seien zu depressiv, um sexuell aktiv zu sein, erläuterte Flynt. „Es ist Zeit für den Kongress, den sexuellen Appetit Amerikas wieder aufzufrischen. Der einzige Weg dahin ist die Unterstützung der Pornoindustrie - und zwar rasch.“ (dpa-AFX)

Wirtschaft

Trichet - Konjunktur in Eurozone hat sich massiv verschlechtert

Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich nach Worten von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. „Es ist klar, dass wir eine beträchtliche Abschwächung der Realwirtschaft hatten. Die EZB und die nationalen Zentralbanken gehen in ihren Prognosen für das nächste Jahr von einem Wachstum von null bis minus einem Prozent im Durchschnitt aus“, sagte Trichet in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit dem Magazin „Institutional Investor“. Angesichts der derzeitigen Umstände sei es wichtiger denn je, die Inflationserwartungen im Zaum zu halten. Dies sei wichtig, um Preisstabilität zu garantieren. Deflation sei derzeit kein Thema. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Anfang Dezember den Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,5 Prozent gesenkt. (Reuters)

Deutscher Export im November massiv eingebrochen

Der deutsche Export ist im November massiv eingebrochen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag aufgrund vorläufiger Ergebnisse mitteilte, lag der Wert der ausgeführten Waren um 11,8 Prozent unter dem des gleichen Vorjahresmonats. Allerdings überstieg der Export mit 77,1 Milliarden Euro immer noch die Einfuhren in Höhe von 67,4 Milliarden. Der Wert der Importe lag damit um 0,9 Prozent unter dem des Vorjahres.

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2008 mit einem Überschuss von 9,7 Milliarden Euro ab. Im November 2007 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz allerdings mit 19,4 Milliarden Euro noch wesentlich höher gelegen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im November 2008 bei 10,7 Milliarden Euro. (AP)

EU-Kommission fürchtet Gaskollaps

Die EU-Kommission fürchtet einem Zeitungsbericht zufolge den Zusammenbruch der Gasleitungen in der Ukraine. Die Gasexperten in der Brüsseler Behörde hielten einen ernsten technischen Kollaps des Systems als Folge des russischen Gaslieferstopps für eine reale Gefahr, berichtet die „Financial Times Deutschland“ vorab aus ihrer Donnerstagausgabe. Ein solcher Zusammenbruch würde nach Überzeugung der Kommission zu ernsten Notlagen in den meisten osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten führen. Das Ausmaß der Krise gilt als bislang beispiellos.
Die dramatische Einschätzung zeige, dass das Gefahrenpotential des russisch-ukrainischen Gasstreits größer sei, als die Kommission und die Regierungen öffentlich einräumten. Der Staatsmonopolist Gazprom liefert aufgrund eines Schulden- und Preisstreits mit der Ukraine seit der Nacht auf Mittwoch kein Gas mehr an das Nachbarland. Davon sind auch viele EU-Staaten massiv betroffen, da rund 80 Prozent des russischen Gases für die Gemeinschaft durch die Ukraine fließen. Ein Zusammenbruch des Gasliefersystems in diesem wichtigsten Transitstaat würde die Energieversorgungssicherheit Europas grundsätzlich infrage stellen.

Energieexperten fürchteten, dass die Lieferausfälle selbst dann erst in etwa einer Woche enden können, wenn Russland heute wieder Gas in die ukrainischen Pipelines pumpe. Probleme könnten bei den Verdichtungsstationen entstehen, die den zum Gastransport notwendigen Druck aufbauen. Um die Turbinen dieser Stationen betriebsbereit zu halten, müssten diese vorgewärmt werden. Das dafür oft eingesetzte Erdgas fehle jetzt. Nach einem Wiedereinsetzen der Gasversorgung müssten die abgekühlten Anlagen langsam wieder auf Temperatur gebracht werden, um Schäden zu vermeiden. Allerdings könnte das marode ukrainische Pipelinenetz durch den Lieferstopp auch größere Schäden erlitten haben. (Reuters)

Fed-Mitglied Hoenig äußert sich besorgt über langfristige Folgen der Geldpolitik

Ein führender amerikanischer Währungshüter hat sich besorgt über die langfristigen Konsequenzen der gegenwärtigen Zinspolitik geäußert. In einer Rede sagte der Präsident der Federal Reserve Bank of Kansas City, Thomas Hoenig, am Mittwoch, „ich stimmte zwar darin überein, dass wir alles tun müssen, um die Wirtschaft wieder zu beleben, doch wir sollten keine Abkürzungen versuchen, die in der Zukunft die Preisstabilität und das Wachstum gefährden“.

Die gegenwärtige Geldpolitik in den Vereinigten Staaten sei „extrem akkommodierend“ und sollte dieser Zustand zu lange anhalten, dann werde die Inflation zurückkehren, wenn die Wirtschaft wieder an Schwung gewinnt, sagte Hoenig, der in diesem Jahr ohne Stimmrecht im Offenmarktausschuss ist.

Ein Großteil der Schritte, die die amerikanische Zentralbank in den jüngsten Monaten unternommen habe, sei nötig gewesen, um ein „zerbrochenes Finanzsystem“ zu umgehen und die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen. Auch dieser Zustand könne nicht dauerhaft sein, weil sonst die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte untergraben werde, warnte der Geldpolitiker. (Dow Jones)

Paulson gegen dauerhafte Verstaatlichung von Fannie und Freddie

Amerikas Finanzminister Henry Paulson hat sich gegen eine dauerhafte Verstaatlichung der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ausgesprochen. Eine solche Lösung wäre „weniger als optimal“, da sich dann die Kreditwürdigkeit der Unternehmen nicht mehr wie in der Privatwirtschaft üblich bewerten ließe, sagte er in einer Rede in einem Washingtoner Wirtschaftsclub am Mittwoch. Auch die Innovationskraft würde darunter leiden. Die beste Möglichkeit könnte sein, Fannie und Freddie in versorgerähnliche Unternehmen in Privatbesitz umzuwandeln, sagte er. Fannie und Freddie stehen direkt oder indirekt für rund die Hälfte der amerikanischen Hypotheken gerade und stehen seit Anfang September unter staatlicher Kontrolle.

In Hinblick auf die Staatshilfen für den Finanzsektor sagte Paulson, es sei die Aufgabe des designierten amerikanischen Präsidenten Barack Obama, über die künftige Verwendung der öffentlichen Gelder zu entscheiden. Kapitalbeteiligungen an Banken seien immer noch ein wichtiges Mittel und sollten weitergehen. Dabei bezog Paulson sich auf die zweite Hälfte des 700 Milliarden Dollar schweren TARP-Rettungspakets der amerikanischen Regierung. (Reuters)

Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Dow Jones.

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Bildmaterial: FAZ.NET-Jan Bazing

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