RWE

Umweltvorgaben belasten RWE

Einschnitte durch staatliche Regulierung und der verpatzte Börsengang der amerikanischen Wassertochter haben RWE das Ergebnis im ersten Quartal verhagelt. Der betriebliche Gewinn ging um neun Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zurück. Damit lag der Essener Konzern unter den Erwartungen von Analysten. Das Nettoergebnis sei aufgrund von Firmenwertabschreibungen von American Water Works um 49 Prozent auf 809 Millionen Euro gefallen. Der Umsatz sei hingegen um 3,1 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gestiegen. RWE verwies zur Begründung für den Rückgang auf Kürzungen der Netzentgelte durch die Bundesnetzagentur und die verschärften Rahmenbedingungen im Emissionshandel. Der vor allem auf Kohlekraftwerke setzende Konzern musste dem Geschäftsbericht zufolge 307 Millionen Euro für Verschmutzungsrechte zum Ausstoß von Kohlendioxid ausgeben, nachdem es im Vorjahrszeitraum nur 26 Millionen Euro gewesen seien. RWE hatte seine Prognose für das laufende Jahr schon gesenkt. Das Nettoergebnis werde „leicht” unter dem Vorjahresergebnis liegen, bekräftigte der Konzern nun.

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