Medienschau

Desaster bei Infineon

03. Dezember 2008 

Unternehmen

Desaster bei Infineon

Infineon hat im vierten Quartal 2007/08 (per Ende September) einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbucht. Wie der in Neubiberg bei München ansässige Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte, lag das Ebit bei minus 220 Millionen Euro, nach plus 60 Millionen Euro im Vorjahr.

Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen im Quartal einen Nettoverlust von 763 Millionen Euro bei Erlösen von 1,153 Milliarden Euro. Die Speicherchiptochter Qimonda wird dabei als nicht-fortgeführtes Geschäft ausgewiesen. Im laufenden Geschäftsjahr 2008/09 werde der Umsatz von Infineon voraussichtlich um mindestens 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgehen, erklärte das Unternehmen.

Der Halbleiter-Konzern Infineon will über die bereits angekündigten 200 Millionen Euro bis Ende des Geschäftsjahres 2009 Einsparungen vornehmen, diese würden aber durch den gleichzeitigen Umsatzrückgang mehr als ausgeglichen.

Der Halbleiter-Konzern Infineon will seine Speicherchip-Tochter Qimonda im Notfall nicht mehr wie geplant verschenken. Die sei angesichts des aktuellen Kursniveaus der Qimonda-Aktie keine sinnvolle Maßnahme mehr.

Für den Fall, dass Qimonda seinen Verpflichtungen nicht nachkommen könne, könnte Infineon bestimmten erheblichen Verbindlichkeiten des Qimonda-Geschäfts ausgesetzt sein. (Dow Jones, dpa-AFX)

GM, Chrysler und Ford fordern 34 Milliarden Dollar Hilfe

Die drei großen amerikanischen Autobauer haben zusammen weitere staatliche Hilfen von 34 Milliarden Dollar beantragt. Das ist deutlich mehr als die im November im Kongress geforderten 25 Milliarden Dollar. General Motors(GM) und Chrysler erklärten am Dienstag, ihnen drohe ohne Finanzspritzen bis Jahresende das Aus. Die Hersteller wollten durch Sparmaßnahmen, den Verkauf von Marken oder Fusionen überleben.

Die Verkaufszahlen brachen im November erneut dramatisch ein. Die Chefs von Chrysler und GM werden den Firmen zufolge 2009 für das symbolische Gehalt von einen Dollar arbeiten.

Alleine die Opel-Mutter GM beantragte Finanzhilfen von bis zu 18 Milliarden Dollar. Die ersten vier Milliarden Dollar benötige der Konzern bis Ende des Monats, sonst drohe das Aus, sagte der Chef des operativen Geschäfts, Fritz Henderson. „Es gibt keinen Plan B.“ Der ehemals zu Daimler gehörende Chrysler-Konzern braucht zum Überleben bis Jahresende einen Überbrückungskredit von sieben Milliarden Dollar.

Chrysler habe bis Jahresende Reserven von 2,5 Milliarden Dollar und voraussichtlich Ausgaben von 11,6 Milliarden Dollar, erklärte der Konzern. Ford, das unter Experten als stärkster amerikanischen Hersteller gilt, beantragte für die geplante Umstrukturierung eine Kreditlinie von bis zu neun Milliarden Dollar.

Ford kündigte an, seine Produktion in der ersten Hälfte 2009 in Nordamerika um fast 38 Prozent drosseln zu wollen und erklärte, 2011 wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. Bei Chrysler und GM sind die Einschnitte deutlich tiefer. GM zieht den
Verkauf der Marke Saab und einen stufenweisen Rückzug von Pontiac in Betracht. Auch für die Marke Saturn sollten alle Optionen geprüft werden. Darüber hinaus will GM die Verträge mit der Gewerkschaft UAW neu verhandeln. Außerdem habe der Konzern vor, bis 2012 bis zu einem Drittel seiner Stellen abzubauen.

Chrysler sucht nach eigenen Angaben weiter nach Kooperationen, Allianzen oder will sich zur Übernahme anbieten. Zuletzt hatte Chrysler Gespräche mit GM geführt. Bis 2010 solle zudem ein mit Elektromotor betriebenes Fahrzeug auf den Markt gebracht
werden, teilte das Unternehmen mit. Die Autoverkäufe bei allen Herstellern gingen im November den 13. Monat in Folge zurück. Bei GM schrumpfte der Vereinigten Staaten-Absatz im November um 41 Prozent, Ford verkaufte 31 Prozent weniger Fahrzeuge. Bei Chrysler brachen der Absatz um rund 30 Prozent ein.

Die amerikanische Regierung bekräftigte unterdessen ihre Position, dass die angeschlagenen Autokonzerne für die Staatshilfen überzeugende Pläne vorlegen müssen. Es werde länger dauern, bis über die Hilfen abschießend beschlossen werde, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Im November war die Branche mit ihren Bemühungen um Gelder aus der Steuerkasse zunächst gescheitert. GM, Ford und Chrysler beschäftigen in den Vereinigten Staaten fast 250.000 Menschen. Ein Kollaps eines Autogiganten würden zudem die Zulieferer sowie die gesamte Konjunktur belasten. (Reuters)

Absatz von deutschen Autobauern in Amerika bricht erneut ein

Die deutschen Autobauer haben in den Vereinigten Staaten im November erneut deutliche Absatzeinbußen hinnehmen müssen. Dabei litt der Sportwagenbauer Porsche besonders unter der Zurückhaltung der amerikanischen Verbraucher. Die Auslieferungen in Nordamerika sanken nach Angaben des Unternehmens im vergangenen Monat um 46 Prozent auf 1.493 Fahrzeugen, davon entfielen 1.378 Fahrzeuge auf den amerikanischen Markt.

Der Stuttgarter Autobauer Daimler verbuchte einen Absatzrückgang um 29,9 Prozent auf 15.991 Autos. Dabei stützte die Einführung der Kleinwagenmarke smart die Verkaufszahlen etwas. Die Marke Mercedes-Benz verbuchte ein Absatzminus von 38,2 Prozent auf 14.102 Stück.

Beim bayerischen Konkurrent BMW waren die Verkaufszahlen seines Kleinwagens Mini ebenfalls der einzige Lichtblick. Insgesamt sank die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 26,8 Prozent auf 19.762.

Am besten unter den deutschen Anbietern schlug sich die VW-Tochter Volkswagen of America mit einem Absatzrückgang um 19,2 Prozent auf 14.295 Einheiten. Die Volkswagen-Tochter Audi konnte sich im November nicht mehr gegen den negativen Trend stemmen. Die Verkaufszahlen sackten im Vergleich zum Vorjahr um 25,4 Prozent auf 6.788 Stück ab. (dpa-AFX)

Telekom-Finanzchef Eick soll Arcandor aus der Krise holen

Telekom-Finanzchef Karl-Gerhard Eick soll den angeschlagenen Handels-und Tourismuskonzern Arcandor aus der Krise holen. Der 54jährige Manager werde bereits im Frühjahr kommenden Jahres Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ablösen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Dienstag aus Branchenkreisen. Ein Arcandor-Sprecher sagte am Dienstag auf Anfrage, es sei ein offenes Geheimnis, dass Middelhoff seinen Vertrag nur für eine begrenzte Zeit - bis Ende 2009 - verlängert habe und sich danach anderen Aufgaben außerhalb des Unternehmens widmen werde. Zu Personalspekulationen nehme Arcandor keine Stellung.

Der Vertrag von Middelhoff war erst im Frühjahr bis Ende kommenden Jahres verlängert worden. Nach Abschluss einer Sanierung hatte er eigentlich bereits Ende 2008 gehen wollen. Im Sommer dieses Jahres war der Kurs der Arcandor-Aktie vor dem Hintergrund anhaltender Probleme bei der Warenhaustochter Karstadt drastisch eingebrochen und hatte sich seitdem nicht wieder durchgreifend erholen können.

Während die Arcandor-Tourismustochter Thomas Cook am Dienstag in London ihr Gewinnziel trotz der abflauenden Weltkonjunktur noch einmal bestätigen konnte, steckt das Warenhausgeschäft des Essener Konzerns seit Jahren in der Krise. Die Versandhandelssparte Primondo kann dagegen gerade die Nulllinie überschreiten. Noch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 (30.September) hatte die ertragreiche Tourismussparte die Verluste bei Karstadt nicht ausgleichen können, so dass der Konzern unterm Strich einen Verlust von 119,2 Millionen Euro verbuchen musste. (dpa-AFX)

Ehemaliger AOL-Chef will Yahoo! in Teilen oder ganz kaufen

Der frühere AOL-Chef Jonathan Miller will einem Pressebericht zufolge den Internetkonzern Yahoo! in Teilen oder ganz übernehmen. Wie das „Wall Street Journal“ am Dienstag auf seiner Onlineseite unter Berufung auf Kreise berichtete, führte Miller bereits seit Monaten Gespräche mit Finanzinvestoren und Staatsfonds, um Geld für eine Übernahme zusammenzubekommen. Nach dem Scheitern des Übernahmeversuchs durch den Windows-Riesen Microsoft steuert Yahoo! in eine ungewisse Zukunft. Mitbegründer Jerry Yang trat vor einigen Tagen als Konzernchef zurück.

Miller hoffe, den Yahoo!-Aktionären 20 bis 22 Dollar pro Aktie bieten zu können, berichtete die Zeitung. Ein solcher Preis würde Yahoo! insgesamt mit 28 bis 30 Milliarden Dollar bewerten. Die Aktie lag nach dem Zeitungsbericht am Dienstag um gut sechs Prozent im Plus - kostete dabei aber nur 11,40 Dollar. Microsoft hatte noch mehr als 30 Dollar je Aktie geboten.

Damit käme Miller seinem früheren Arbeitgeber in die Quere. Denn Yahoo! verhandelt Medienberichten zufolge weiter mit dem Wettbewerber AOL über eine Übernahme. Zuletzt hieß es, Yahoo! würde von AOL das Portal- und Werbegeschäft übernehmen und die AOL-Mutter Time Warner dafür am neuen Konzern beteiligen. AOL war als Portal-Betreiber und Anbieter von Internet-Zugängen einer der amerikanischen Internet- Pioniere. Die Fusion mit Time Warner Anfang des Jahrzehnts gilt jedoch als Misserfolg. (dpa-AFX)

Bouygues meldet Milliardengewinn und Umsatzwachstum

Der französische Mischkonzern Bouygues ist bislang ohne schwere Spuren in den Geschäftszahlen durch die Krise gekommen. In den ersten neun Monaten 2009 sei der Überschuss um sieben Prozent auf 1,20 Milliarden Euro gestiegen, teilte Bouygues am Dienstagabend in Paris mit. Der Umsatz habe um 13 Prozent auf 24,12 Milliarden Euro zugelegt. Mit Ausnahme des Fernsehgeschäfts (TF1) hätten dabei alle Sparten eine positive Tendenz aufgewiesen. Am Umsatzziel 2008 von 32,5 Milliarden Euro werde festgehalten.

Die Bausparte Bouygues Construction wuchs den Angaben zufolge um 16 Prozent auf 6,73 Milliarden Euro. Die Immobiliensparte kletterte um 54 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro und die Baustoffsparte Colas um 13 Prozent auf 9,57 Milliarden Euro. Auch der Telekom-Bereich expandierte um sieben Prozent auf 3,75 Milliarden Euro. Nur der Fernsehsender TF1 verlor fünf Prozent Umsatz auf 1,87 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

EDF bietet bis zu 6,5 Milliarden Dollar für amerikanischen Rivalen

Der französische Versorger Electricite de France (EDF) bietet einem Zeitungsbericht zufolge bis zu 6,5 Milliarden Dollar für eine Beteiligung an der amerikanischen Constellation Energy Group. Mit dem Manöver wollen die Franzosen die geplante Übernahme von Constellation durch ein Tochterunternehmen des amerikanischen Milliardärs Warren Buffett vereiteln, wie das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf Kreise berichtete. Demnach bietet der weltweit größte Atomenergiekonzern 4,5 Milliarden Dollar für einen Anteil von 50 Prozent an den Nuklearkraftwerken von Constellation. EDF wolle zudem bis zu zwei Milliarden Dollar für weitere Beteiligungen an dem amerikanischen Unternehmen aufbringen.

Im September hatte MidAmerican Energy, eine Tochtergesellschaft von Berkshire Hathaway, sich mit Constellation auf eine Übernahme im Wert von 4,7 Milliarden Dollar geeinigt und damit EDF ausgestochen. Die Aktionäre von Constellation sollen am 23. Dezember über das Angebot von MidAmerican abstimmen, (Reuters)

Delta Air Lines fährt Kapazitäten 2009 wegen Wirtschaftskrise zurück

Die amerikanischen Fluggesellschaft Delta Air Lines will ihre Kapazitäten wegen der Nachfrageschwäche infolge der Wirtschaftskrise weiter zurückfahren. Angesichts der zurückgehenden Nachfrage sollen die Kapazitäten 2009 um sechs bis acht Prozent zurückgefahren werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In den Vereinigten Staaten rechnet Delta mit einem Rückgang von acht Prozent bis zehn Prozent, weltweit werden es drei bis fünf Prozent sein.
Delta-Präsident Edward Bastian sagte bei einer Investorenkonferenz, er erwarte eine schwache Nachfrage. Das Umsatzumfeld sehe nach wie vor trübe aus. Erst im Juni hatte die Fluggesellschaft Kapazitätskürzungen von 13 Prozent für die zweite Jahreshälfte angekündigt. Erst im Oktober hatten die amerikanischen Behörden grünes Licht für die Übernahme des Konkurrenten Northwest Airlines durch Delta gegeben (dpa-AFX)

Bank of America streicht angeblich bis zu 30.000 Jobs

Die Bank of America will bei der Integration der Investmentbank Merrill Lynch angeblich bis zu 30 000 Arbeitsplätze streichen. Das berichtete der amerikanische Fernsehsender CNBC am Dienstagabend unter Berufung auf informierte Kreise. Besonders betroffen werde das Investmentbanking sein, das als Folge der Finanzmarktkrise weitgehend zum Erliegen gekommen sei, hieß es.

Die Bank of America und Merrill Lynch haben zusammen rund 260.000 Beschäftigte, auf die Investmentbanking-Sparte entfallen rund 50.000 davon. Ein Großteil der Kürzungen dürfte auf Seiten von Merrill anfallen, berichtete CNBC. Noch einen Tag zuvor sei eher vom Abbau von 10 000 Stellen gesprochen worden. (dpa)

MAN erhöht Anteil an Joint Venture mit indischem Force Motors

Der Lastwagenbauer MAN erhöht seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen mit dem indischen Partner Force Motors. MAN steigere seine Beteiligung auf 50 Prozent und übernehme dazu 14,50 Prozent von Force Motors für umgerechnet rund 47,5 Millionen Euro, teilte das indische Unternehmen am Mittwoch mit. Die übrigen Anteile erwerbe MAN im Rahmen einer Kapitalerhöhung von bis zu 40 Millionen Euro.

Bislang halten die Deutschen 30 Prozent an der gemeinsamen Produktion von Fahrgestellen für Lastwagen und Busse, die in den kommenden Monaten aufgenommen werden soll. Force Motors besitzt bisher 70 Prozent an MAN Force Trucks. (Reuters)

Puma übernimmt Mehrheitsanteil an niederländischer Dobotex

Der Sportartikelhersteller Puma übernimmt die Mehrheit an seinem niederländischen Lizenznehmer Dobotex. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung werde sich PUMA ab 1. Januar 2009 mehrheitlich an dem Sportsocken- und Unterwäschehersteller beteiligen, teilten die Franken am Dienstag in Herzogenaurach mit. Auf Nachfrage wollte ein Unternehmenssprecher weder Angaben zum Umfang der Beteiligung noch zu finanziellen Aspekten der Transaktion machen. (dpa-AFX)

Klatten erhöht Beteiligung an Altana auf über 70 Prozent

Altana-Großaktionärin Susanne Klatten hat ihre Beteiligung an dem Spezialchemieunternehmen auf mehr als 70 Prozent ausgebaut. Ihre Beteiligungsgesellschaft Skion kaufte vom 26. bis 28. November weitere Aktien an der im Nebenwerteindex MDax gelisteten Firma und kommt damit inzwischen auf 70,10 Prozent, wie ein Sprecher von Skion am Dienstagabend sagte. Am Freitag hatte Skion noch eine Beteiligung von 68,77 Prozent genannt. Bei den jüngsten Käufen zahlte Klatten erneut entweder die 13 Euro je Aktie, die sie auch in dem laufenden Übernahmeangebot offeriert, oder geringfügig weniger. (Reuters)

Wirtschaft

Australiens Wirtschaftswachstum fällt im dritten Quartal schwach aus

Das Wachstum der australischen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal abgeschwächt. Wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch berichtete, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,1 Prozent zum Vorquartal, der jährliche Zuwachs stellte sich damit auf 1,9 Prozent. Volkswirte hatten Wachstumsraten von 0,2 Prozent und 1,9 Prozent erwartet. Getragen wurde das Wachstum von kräftigen Investitionen, einem Lageraufbau und einem hohen Staatskonsum. Für das zweite Quartal wurde der BIP-Zuwachs gegenüber dem Vorquartal auf 0,4 Prozent von 0,3 Prozent leicht nach oben revidiert.

Im langjährigen Durchschnitt ist die australische Wirtschaft um rund 3,0 Prozent gewachsen. Beobachter sagten, die Wirtschaft laufe nun Gefahr, in den kommenden Quartalen in eine Rezession abzurutschen. Allerdings sollte das Konjunkturprogramm der Regierung, das ein Volumen von 10,4 Milliarden australischen Dollar aufweist, das Wachstum im vierten Quartal stützen. Auch die geldpolitischen Lockerungen der Zentralbank, die den Leitzins seit September um 300 Basispunkte gesenkt hat, dürfte die Wirtschaft stützen. (Dow Jones)

Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Dow Jones.

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Bildmaterial: FAZ.NET-Jan Bazing

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