Im Interview: Nouriel Roubini

„Die Kreditkrise ist noch lange nicht vorbei“

Spezial Zinsphantasie treibt die Börsen nach oben. Professor Nouriel Roubini von der Stern School of Business ist jedoch „bearish“. Er rechnet aufgrund der anhaltenden Kreditkrise mit einer Rezession in Amerika und fallenden Kursen.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Dezember 2007 00:05

Wird aus der Bankenkrise eine US-Wirtschaftskrise?

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Dass die Banken ihre riesigen Verluste abschreiben müssen, wenn nicht sofort, dann im nächsten Quartal, liegt auf der Hand. Frage ist nur, inwieweit die ganze Wirtschaft davon betroffen wird. Kredite werden zweifellos schwerer zu erlangen sein. Andererseits ist der Konsum bisher nicht merklich gesunken, die Arbeitslosenziffer steht auf dem niedrigsten Stand aller Zeiten, die Löhne sind hoch, die Produktivität ist abermals gestiegen. Von der Hypothekenkrise sind eine Million betroffen, in anderen Worten 300 Millionen sind NICHT davon betroffen. Man vergisst vielleicht auch, dass US-Großfirmen wie IBM, General Electric, Coca-Cola usw. mehr als die Hälfte ihrer Profite in Europa und Asien verdienen, das heißt in Dollar umgerechnet heute mehr denn je zuvor.

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07. Dezember 2007 16:27

Bis auf den "freeze plan" - selten so klare und richtige Worte gelesen!

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)


Eine Wohltat an Sachverstand, Klarheit und Unabhängigkeit.

Endlich einmal.

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