Marc Faber hat unter Pessimisten eine treue Fangemeinde

Im Gespräch: Marc Faber

„Amerika ist ein Imperium im Niedergang“

Spezial Die amerikanische Immobilienkrise lässt die Finanzmärkte erzittern. Der bekannte Vermögensverwalter Marc Faber hat dieses Szenario schon lange vorausgesagt. Er rät Privatanlegern, sich für eine ganze Weile von Aktien fernhalten.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Januar 2008 10:16

Unterschrieben!

Thomas Berger (tberger)

Völlig recht hat der Mann.

Ich weiß allerdings nicht, ob die Lage ein strukturell rein amerikanisches Problem ist. Gewiß, eine vom übertriebenen Immobilienwert befeuerte wahllose Kreditvergabe (und damit Vermögensaufblähung) haben wir hier nicht; was wir hier aber haben, sind Verbraucherkredite, die man völlig wahllos irgendwelchen Leuten hinterhergeworfen hat. Ich meine, wer einen Plasmafernseher kreditfinanziert, und deswegen statt bar EUR 2000.00 in Raten einschließlich überflüssiger Versicherung EUR 3500.00 zahlt (schon gesehen) ist doch offensichtlich nicht der hellste. Und wer auf so etwas hereinfällt, dürfte doch auch seine sonstige Finanzplanung nicht wirklich im Griff haben.
Wenn dann die amerikanische Konjunktur auf unsere Exportindustrie fällt, und solche Leute arbeitslos werden, dann implodieren hier m.E. einige Kreditbanken, die ich nicht namentlich nennen möchte - und diese Banken wiederum haben ihre Kredite wahrscheinlich auch schön verbrieft, sodaß sich die Risiken in den Portefeuilles jeder deutschen Bank wiederfinden.
Also, warm anziehen, und in was halbwegs inflationsfestes investieren ?_?

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