Ein großes Schild “Räumungsverkauf“ könnte  Lehman Brothers an ihr Gebäude am Times Square in New York hängen

Wall Street

Der große Schlussverkauf

Selbst mit starken Abschlägen könnte die Investmentbank Lehman Brothers auf ihren Vermögenswerten sitzen bleiben. Steht ein groß angelegter Notverkauf ähnlich jenen zur Zeit der Sparkassenkrise bevor? Von David Henry und Matthew Goldstein

Lesermeinungen zum Beitrag

29. August 2008 16:03

Und die Lehre aus der Geschichte?

Edgar Gärtner (Edsches)

Vielleicht dienen diese tristen Erfahrungen Privatbanken mal als Lehre, sich nicht leichtfertig auf vom Staat künstlich geschaffene neue Geschäftsfelder wie die Gewährung von Immobilienkrediten ohne Sicherheiten einzulassen. Angesichts des nun wieder auflebenden Kalten Krieges zeichnet es sich bereits ab, dass die von einer kopfllosen politischen Klasse gehätschelten, hochsubventionierten "erneuerbaren" Energien die nächste Blase sein werden, die platzt. Da vor allem der Ausbau der Windkraft wegen der Notwendigkeit eines backup durch Gasturbinen direkt zur Verstärkung unserer Gasabhänigkeit beiträgt, müssten Riesenprojekte wir die bereits geplanten, aber zum Glück überwiegend noch nicht in Angriff genommenen Windparks in der deutschen Nordsee (mit einer Gesamtkapazität von nicht weniger als 24.000 Megawatt!) nun schlleunigst gestoppt werden. So könnte nicht nur von irregeleiteten Investoren, sondern auch von uns Steuerzahlern absehbarer großer Schaden abgewendet werden.

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