Wolf Schneider unterstellt der Finanzbranche fehlenden Willen zur Kommunikation

Wolf Schneider über die Finanzsprache

„Hemmungsloses Imponiergehabe mit Fachwörtern“

Wolf Schneider, der meistgelesene Stillehrer der deutschen Sprache, ärgert sich über den Fachjargon der Finanzbranche. Ein Gespräch über unverständliche Bankenbriefe, wichtigtuerische Anglizismen und geplagte Leser.

Lesermeinungen zum Beitrag

30. Mai 2008 09:41

Finanzsprache ist häufig eine

Frank Schaperdot (f.schaperdot)

Aneinanderreihung von Leerfrasen, die im Grunde genommen kaum etwas aussagen, sich aber prima mit verdeutschtem Englisch aufpeppen lassen um so den Anschein ernsthafter Aussage vorzugaukeln. Es ist schwierig, komplexe Sachverhalte verständlich darzulegen. Und manchmal habe ich das Gefühl, dass die verwendete Sprache nur dazu benutzt wird, sich vor einer korrekten und einfachen Information zu drücken. Unser Staat macht es mit seinem Amtsdeutsch vor, dass es auch ohne Eindeutschungen aus dem Englischen gelingt, selbst einfachste Zusammenhänge zu verschleiern.

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28. Mai 2008 09:18

Karl Schiller läßt grüssen

Carsten Beller (cabell)

Ich finde, Herr Schneider trifft damit ins Schwarze. Es handelt sich um "hemmungsloses Imponiergehabe". Außerdem kommt hinzu, dass den "Tätern" oft selbst nicht klar ist, worüber sie schreiben. Auch die Subprime Krise zeigt, wieviel Unwissen und/oder Selbstüberschätzung in der Finanzbranche herrschen. "Stabilität ist nicht alles, aber ohne Stabilität ist alles nichts."

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27. Mai 2008 17:45

Pädagogischer Hinweis

Robert Schrey (etiterum)

brilliant ist Englisch, auf Deutsch: brillant (genau wie Billard). Narzissmus und narzisstisch leiten sich von der Sagengestalt Narziss ab, werden also auch mit Doppel S (bzw. ß) geschrieben. Gallery ist Englisch, Galerie Deutsch. Und wer in die Analen eingehen möchte, ist selbst schuld.

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27. Mai 2008 16:44

Aussenansicht

Ralph Waltmann (HerveMono)

Im Ausland, mit gelegentlichem Heimataufenthalt, wurde mir richtig bewusst wie man in Deutschland mit Anglizismen bombadiert wird, so dass es doch zum Teil schon extrem lächerlich wird was einem da so alles vorgesetzt wird. Sogar meine Mutter (Bankangestellte in der alltäglichen "Kleinkundenbetreuung" in einer beliebigen Kleinstadtgenossenschaftsbank) hat schon soviele fehlplatzierte Anglizismen übernommen, dass ich mich oft für mindestens gleichwertige deutsche Begriffe einsetzte. Meine Mutter ist zum Teil erschrocken, wie sich Anglizismen in ihren Sprachgebrauch eingeschlichen haben. Lustig wird es dann, wenn ich meine spanischen Vorgesetzten (mit sehr gutem Englisch) dabei beobachten darf, wie sich diese an immer wieder auftauchenden Anglizismen im deutschen Beraterkauderwälsch erheitern. Dabei schliesse ich mich gerne an, einfach herrlich dieses Schauspiel. Vorallem weil alle neunmalklug daher kommen, aber bei 80-90% die "so-tun-als-ob-Maske" deutlich zu erkennen ist. Fröhliches commiten noch

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27. Mai 2008 16:25

Der springende Punkt!

Martin Buchwald (Denken)

Zitat: "Falls es ihre Absicht ist, Klarheit zu verbreiten" Und eben darum geht es nicht. Es geht darum Kompetenz durch Wortwahl darzustellen und nicht um Klarheit zu verbreiten. Nebenbei geht es auch noch um die Verbreitung von Unsicherheit, ob man wirklich mit der Materie umgehen bzw. ob man sie beherrschen kann. Die Wortwahl selbst ist also die Botschaft. Wenn du nicht verstehst was ich hier schreibe, solltest du dein Geld besser mir geben. Dumm nur, dass die Finanzmarktkrise nun offenbarte, dass ein Großteil der Schreiber offensichtlich von den eigenen Texten genauso viel verstanden hat wie die Adressaten! Wie wäre es künftig mit passenderen Begriffen? Ich hätte da auch schon einen zur Hand: Schneeball

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27. Mai 2008 16:02

Herr Munk, mit einem Wort gesagt, also nichts anderes ...

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

... als Kitsch. Eine Definition des Kitsches (hier: einer Mischung aus Werbe- und Wissenschaftskitsch) lautet: Kitsch ist, wenn die Form etwas verspricht, das der Inhalt nicht hält. Das hat in der Tat etwas narzistisches, das man auch gerade in der Wirtschaftswelt zunehmend antrifft. "Mehr Schein als Sein", Pomp und Bombast als Tarnung. Diese Sprache ist verräterisch, erfährt der aufmerksame Rezipient bei genauem Hinhören und Lesen nämlich so einiges über den Urheber, dessem der sich meist gar nicht bewußt ist.

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27. Mai 2008 15:59

Ironie? Na klar ;)

eberhard munk (ebherhard.munk)

Mein letzter Beitrag hat ganz sicher seine Schwächen. Besonders der Satz und die Sprache selbst, aber ich dachte es wäre sofort klar, dass das der Witz war. Aber mit ein wenig Humor erkennt man vielleicht einen wahren Kern. Ich würde nämlich Herrn Schneider unbedingt beipflichten, wenn er sagt, dass Fachwörter, die imponieren und nicht informieren sollen, für den Leser oftmals wenig hilfreich sind. Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen, ich will auf keinen Fall sagen, dass ich ein guter Autor bin, sondern dies ist vielmehr eine Kritik aus der Sicht des Lesenden. Es war auch nicht eindeutig auf den Finanzsektor gemünzt. PS.: Hoffentich snd hir nicht mer so Vile feler Drin sonst gibs wider böhse Co-Mentare.

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27. Mai 2008 15:41

Lachnummer

Wolfgang Schäfer (wolfgangschaefer)

Wolf Schneider ist wie immer brilliant! Die Bankfuzzies mit ihrem lächerlichen Imponiergehabe wird es wohl nicht stören.

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27. Mai 2008 15:35

"Finanzsprache"

Dieter Thomae (dieterthomae)

Wenn es nur der Finanzbereich wäre. Leider findet man den schluderigen Umgang mit unserer Sprache in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Lebens. Wolfgang Kownatka

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27. Mai 2008 14:32

geht auch anders

Klaus Steffen (krs)

Anstatt sich aufzuregen, gibt es ja noch einen anderen Weg, Banker auf den Teppich zurückzuholen. Vorausgesetzt, man hat genügend Geld, um das Interesse der Bank zu wecken. Kommt also dann solch ein Brief oder eine unverständliche Nachricht ins Haus, dann kann man dies zurücksenden und um Übersetzung in verständliches Deutsch bitten. Das kostet allerdings Mühe. Wenn es jeder (mit Geld und aus Prinzip) so machte, dann dauerte es nicht lange bis es zu einer normalen Verständigungsebene Kunde-Bank käme. Sollte nicht der Kunde König sein? Mit einer gesunden Portion Selbstbewußtsein wäre er es.

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27. Mai 2008 13:32

@munk

Thomas Borgstedt (Lysander)

Herr Munk, ist das selbstreflexiv? Jedenfalls alles ein Satz, große Klasse!

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27. Mai 2008 13:11

@ Herrn Munk

gus holler (gus.holler)

Bravo, wunderbare Beherrschung des Satzbaus. Wenn die Konzentration noch ausgereicht hätte, bis zum Ende auch die Rechtschreibung fehlerfrei durchzuhalten ("... Hemmungslose Einsatz ..."; Adjektive werden, auch wenn sie noch so laut vorgetragen werden, klein geschrieben), meine Hochachtung wäre grenzenlos gewesen.

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27. Mai 2008 13:02

Ironie, Herr Munk?

Michael Weiss (Kynologe)

Grundsätzlich muß ich Herrn Munk recht geben, bin mir jedoch nicht sicher ob dieser Beitrag nicht ironisch zu verstehen ist. Würde ich ihn wortwörtlich und ernst nehmen, müßte ich leider feststellen, daß Herr Munk genau zu jener Spezies gehört, die er mit seinem Beitrag an den Pranger stellt. Ich finde es erheiternd, daß jemand überlange und unverständliche Satzkonstrukte und den Gebrauch unverständlicher Fremdworte kritisiert, während er selber einen sehr langen Beitrag liefert, dessen einziger Punkt sich am Ende desslben befindet. Zudem fällt eine extreme Häufung nichtssagender Phrasen und Fremdwörter ins Auge. Deswegen frage ich mich, was die wahre Intention von Herrn Munk ist. Stellt er tatsächlich diesen fragwürdigen Sprachgebrauch an den Pranger und hat sich im Eifer verloren? Oder muß ich diesen Beitrag als Ironie verstehen? Schliesslich und endlich bleibt noch die Möglichkeit, daß uns Herr Munk nur seinen immensen Bildungsstand beweisen wollte ... ?

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27. Mai 2008 12:56

Hat denn nicht jeder...

Thomas Köhler (eis1859)

Fachbereich auch sein eigenes Fachjargon? Wozu sonst gehen denn Menschen studieren? Wenn wir ehrlich sind doch auch primär dazu, am Ende eines Studiums einen Fachtext lesen und sagen zu können: "Das habe ich verstanden". Wobei ganz nebenbei bemerkt alle nennenswerte Finanz-Literatur in Englisch geschrieben ist? Nenn' mir doch einer eine Bank die jemanden anstellt um all dies zu übersetzen was eben in der Fachwelt jedem ein Begriff ist. Wenn ich im Radio Menschen vom Machiavellismus reden höre weiss ich ja auch nicht was das ist. Muss ein anderes Fachjargon sein ;-) Zudem muss ich den anderen Recht geben, die Kunden scheinen sich ja nicht zu beschweren solange die Rendite stimmt (oder sollte ich sagen die Prozentveränderung eines Geldbetrages über einen Zeitraum...). Alles in allem eine abstruse Diskussion.

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27. Mai 2008 12:17

Wer kompliziert spricht, bekommt komplizierte Kunden

B. Keim (bkeim)

Wer kompliziert spricht, bekommt komplizierte Kunden. Die Banken könnten sich viel Ärger mit den Kunden ersparen, wenn die Kommunikation auf den Kunden und nicht auf bankinterne Vorgänge abgestimmt ist. Natürlich kann man auch über den dummen Kunden schimpfen. Aber was bringt dies? Art und Form der Kommunikation ist ein wesentliches Instrument der Kundenbindung. Wer sich hier nur am Wettbewerb orientiert und nicht am Kunden, schneidet sich ins eigene Fleisch. Nie vergessen: Ein Kunde ist jemand, der auch Nein sagen kann.

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27. Mai 2008 12:16

@ Eberhard Munk

Stephan Weber (YtFirestorm)

Nichts für ungut , ich habe ihren Text verstanden , aber lesen sie sich nochmal ihr Kommentar durch und was sie damit aussagen wollen ;)

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27. Mai 2008 12:15

Ironie ?

René Schneider (Nutshell)

@ Herr Munk: Ein schönes Beispiel, wie ausufernd man die geschriebene Sprache mißbrauchen kann. Allerdings denke ich, es ist weniger ein Ausdruck von Ironie, denn eine Fehleinschätzung des Empängers der Botschaft. Liest man sich beliebige Fachjournale durch, kann man schon zu dem Schluss kommen, dass der Verfasser ein zu großes Geltungsbedürfnis hat. Man muss aber auch klar sagen, dass man eben nicht zum "normalen" oder adressierten Publikum gehört. Dagegen kann man sicherlich gegen Tendenzen, wie den übermäßigen Gebrauch von Anglizismen, steuern. Dies hat in meinem Bekanntenkreis dazu geführt, dass Marketing-Menschen in meiner Gegenwart auf "committen" oder "Pitch" verzichten und stattdessen übers Wetter sprechen... Ich denke schon, dass dem Verfasser einer Botschaft eine Verantwortung zukommt, aber nichtsdestotrotz gilt dies genauso für den Empfänger und es obliegt ihm, ober er es annimmt oder sogar benutzt.

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27. Mai 2008 11:35

Das ist doch Reklame

Robert Schrey (etiterum)

Die Aufregung ist überflüssig, denn es ist keine Fachsprache, sondern Werbesprache. Das einzige, was man verstehen soll, ist: "supertoll".

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27. Mai 2008 11:17

Deutsche Kultur der narzistischen Unverständlichkeit

eberhard munk (ebherhard.munk)

Es ist durchaus zutreffend, dass, insbesondere im Deutschland, die Autoren von Fachliteratur, wie eben z.B. in der Finanzbranche, ihr Augenmerk nicht auf ein hohes Mass an Prägnanz legen, um beim Leser oder Zuhörer Verständlichkeit zu generieren, welches den Transport ihrer intendierten Sachaussage unterstützen würden, sondern vielmehr versuchen durch den Einsatz komplexer, durch Verwendung überlanger Satzstrukturen mit schwer nachvollziehbaren, teilweise auch nicht ganz korrekter Nebensatzkonstruktionen, sowie der passivischer Nutzung vieler Xenologien sowie Substantivierungen und Neologismen, die auf den nicht Eingeweihten eher wie Chiffren oder absolute Metaphern wirken dürften, möglichst unverständlich sein wollen, um dem Leser intellektuelle Überlegenheit zu suggerieren, was aber in Wirklichkeit aber nicht Ausdruck hoher Intellektueller Fähigkeit ist, sonder vielmehr die Reflexion von gewolltem Nazismus sowie mangelnder metakognitiver Fähigkeiten, sprachlichen Fertigkeiten und Motivation, die eigenen Gedanken klar zu Strukturieren und stilistisch ansprechend zu formulieren, so daß die Aussage, der Hemmungslose Einsatz von Fremdwörtern sei Imponiergehabe, meistens zutreffend ist, aber manchmal auch Ausdruck von Ironie ist.

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27. Mai 2008 11:13

Schein-Fachbegriffe nehmen allgemein zu

Lars Kuntermann (Leserlein)

Ob im Finanzwesen, in der IT-Beratung (b2b, b2c, c2c,...) und der Politik (1-Euro-Jobber werden als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bezeichnet, Arbeitsausschüsse sind die Umschreibung fürs Nichtstun..), überall nehmen die Worthülsen zu und die Inhalte ab. Das Selbe gilt natürlich auch für Massenmärkte wie Nahrung, Kosmetik und eben das Finanzwesen, in denen die Unternehmen besonders häufig überforderten Konsumenten gegenüberstehen. Ganz alltäglich wird mit völligen inhaltslosen Worthülsen Werbung gemacht wird, z.B. "aus kontrolliertem Anbau" (jede Form von Anbau wird kontrolliert) dermatologisch getestet (das ist sowieso gesetzlich vorgeschrieben). Wie sonst wäre es zu erklären, dass z.B. bei Versicherungen mit identischem Inhalt bis zu 300% Preisunterschiede bestehen und gesundheitsschädliche Produkte rege verkauft weden? Das Ziel ist die Verunsicherung des Kunden (IT, Finanzwesen), um sich als absolut notwendigen Spezialisten/Berater (mit hohem Einkommen) anzudienen oder die Beruhigung des Kunden, um Unterschiede bei Prdukten zu verschleiern und Kunden von besseren Alternativen abzuhalten. Immer handelt es sich um den Versuch einen falschen Qualitätsanschein zu erwecken.

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27. Mai 2008 10:12

Nicht moeglich...

Peter Szameitat (MAKSAS)

heisst es bei den Banken, wenn um Einfachheit, mit die hoechste Stufe der Kommunikation, eines Textes geht, oder um naehere Eriaeuterungen, um ihn auch zu vertehen. Misstrauen versucht man abzubauen, indem man mit dem Kunden persoenlich spricht und zwar zum "Auge" durch vorlegen moeglichst bunt bebilderter Unterlagen. Sie wollen im Dialog mit dem Kunden nichts veraendern, somit werden sie auch das verlieren, was sie halten wollen, den treuen, pflegeleichten Bankkunden. MAKSAS

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27. Mai 2008 10:03

Auch die Kunden tragen Schuld

Robert Klemme (rklemme)

Offensichtlich fährt die Finanzindustrie hervorragend mit dieser Strategie - wie sonst ließe sich erklären, dass Millionen von Privatanlegern Zertifikate und andere "Finanzinnovationen" kaufen, die mit genannten Fachwörtern beworben werden und die sie in Mehrheit nicht verstehen dürften? Fast jeder Ratgeber für private Investoren enthält doch den Ratschlag, Produkte nicht zu kaufen, die man nicht versteht. Aber dieser Ratschlag wird wohl massenhaft in den Wind geschlagen...

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27. Mai 2008 09:20

Das FAZ-Börsenlexikon

Fionn Huber (fionn)

Ich sehe kein spezifisches Problem mit Fachjargon der Finanzbranche, und empfehle allen inkl. Wolf Schneider, beim FAZ-Börsenlexikon einzuloggen. Mit mehr als 600 Begriffserläuterungen aus den Bereichen Aktien, Fonds, Anleihen, Devisen usw. ist das FAZ-Börsenlexikon eine echte Goldgrube.

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