Der Anstieg in den Verkaufzsahlen zusammen mit den Preisindices für Häuser lassen im Grunde nur zwei Schlüsse zu:
1. Ein Panik am Häusermarkt konnte abgewendent werden. Es sieht alles
nach ordentlichen Rückgang (orderly Decline) aus. Das hat den großen Vorteil,
dass die Situation etwas planbarer wird. Vergessen wir nicht, dass die
Probleme zuallervorderst Vertrauensprobleme sind. Sollte
dieses Vertrauen wieder hergestellt werden können, sehe ich bessere
Zeiten für Aktienindizes.
2. Die amerikanische Wirtschaft ist und bleibt anpassungsfähig
Die Zahlen belegen, wie schnell sich die Amerikaner auf die Situation
einstellen konnten. Fallende Preise und steigende Verkaufszahlen beweisen
das. Dadurch werden die Altbestände kleiner und die Preise letztendlich
entlastet.
Der Konsument tut gut daran, sich auf eine Krise einzustellen, erhöht das
doch die Sparquote und senkt die Inflation.
Diese Schwalbe macht sicher noch keinen Sommer, aber sie schafft die Gewissheit, dass wir nicht ewig im Dunkeln leben werden.
