Geldpolitik

Die Fed führt die Pferde zur Tränke…

Spezial ... kann sie aber nicht zum Trinken zwingen. Es steht in den Sternen, ob die erwartete Leitzinssenkung der amerikanischen Notenbank das Wachstum stimulieren und die Gefahren einer Rezession in den Vereinigten Staaten abwenden wird. Von Peter Coy

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Dezember 2007 11:40

Die Fed führt die Pferde …

Werner Eickhoff (WernerEickhoff)

Pferde, die an der Tränke stehen und nicht trinken, haben ein anderes Problem als das Geschilderte. Am Ehesten würden sie noch einen Eimer Bier trinken, weil es ihnen zu gut geht.

Warum wird eigentlich das Problem nicht unten gelöst, warum immer oben bei denen, die es gar nicht nötig haben. Die Banken haben doch zu viel Geld. Schlimm ist ja, dass sie es trotz Zinssenkung nicht weitergeben.

Die, die jeden Tag das Geld ausgeben um ihr Häuschen zurückzuzahlen, brauchen das Geld, nicht die die schon drei Häuser haben und drei Konten voll mit $, SFR und €.

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11. Dezember 2007 11:07

Detroit ist überall

Konstantin Richter (kiloromeo)

Die Fed führt die Pferde in 0,25% Schritten zur Tränke... das kann sie noch 17mal machen um den Irrsinn weiterzutreiben... danach muß man weitersehen. Ich denke, eine wahre Stimulation der Wirtschaft wäre es, wenn sich das Kapital nicht nutzlos auf einigen wenigen Haufen sammeln würde, sondern wirklich unter die Leute käme. Mit geschickter Politik könnte man die dann dazu animieren, sich nützliche und umweltfreundliche Autos zu kaufen, ihre Häuser umweltfreundlicher zu gestalten und überhaupt eine nachhaltigere Wirtschaft zu etablieren. Der Markt wäre riesig. Aber gerade die Yankees sind an Kurzsichtigkeit wohl kaum noch zu überbieten. Detroit ist überall.

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