Jim Rogers

Interview

„Viele verlieren das Vertrauen in den Dollar“

Mit einem neuen Rekordhoch von 1,4166 Dollar wartet der Euro am Donnerstag auf. FAZ.NET sprach mit Jim Rogers, ehemals Partner des Devisenspekulanten George Soros, über den Vertrauensverlust in den Dollar, eine Rezession in Amerika und bevorstehende Bärenmärkte.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Oktober 2007 08:05

der Dollar sinkt

Helmut Siegler (yuli_helmut)

ich hoffe das er ein Rekorttief erreicht von dem er sich nicht mehr erholt, deso tierfer der Dollar faellt deso besser ist es fuer Laender wie Indonesia die man bis heute nicht Beruecksichtigt.
Alle reden nur immer von China. Singapur, Japan und Malysia doch die gute Quallitaet der Indonesischen Produkte die meist noch in Handarbeit gefertigt werden sieht man nicht

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27. September 2007 11:00

Na toll, und mit der Abgeltungsteuer verdient die der Fiskus an der Inflation.

Peter Adam (Demokratieschwob)

Na toll,

in diesem Szenario führt Deutschland eine 25% Abgeltungsteuer auf alle Wertzuwächse ein.
Damit verdient die der Fiskus prächtig an der Inflation.

Am Ende landen wir wieder im Mittelalter:
Wir müssen Goldbarren im Keller einlagern.
Und wenn man dann mal Geld braucht, wieder ausgraben.
Die Methode ist ja dann noch erbschaftssteuerfrei.
Wenn ich mir ganz genau überlege, gar nicht so schlecht die Idee. :-))

Theoretisch unterlegt sage ich:
Mit der Abgeltungssteuer und inflationärer Geldpolitik wird das Vertrauen in die Geldpolitik und Papiergeld systematisch zerstört. Papiergeld kann dann nur noch die Tauschfunktion erfüllen. Aber keinerlei Speicherfunktion für Altersvorsorge.


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27. September 2007 09:56

Der Drache droht sich selbst zu vergiften

Moritz Liedtke (Folko)

Der Aufstieg Chinas ist wohl kaum so sicher wie alle sagen.
Die ganzen BWL-Gurus schauen immer nur auf die tolle Wirtschaft und niedrige Löhne. Das dabei der soziale Druck ansteigt und wahrscheinlich schlimmer die Umwelt in den Provinzen lebensfeindlich gemacht wird, bedenkt keiner.
Das wird in den nächsten Jahren zu massiven Problemen führen. So weit ich weiss muss China schon jetzt in einigen Regionen die Bevölkerung mit Tanklastern mit Trinkwasser versorgen.
Und je mehr China aufsteigt um so mehr werden die Bürger verlangen, dass auf ihre Gesundheit und Umwelt geachtet wird.
Genug Geld und billige Arbeit ist halt nur in den BWLer Simulationen auf Dauer ausreichend.

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26. September 2007 18:01

Jim Rodgers

Martin Seyfarth (Martin.Seyfarth)

Es ist sehr ungewöhlich für einen Amerikaner so konkret zu sprechen, wie es Rodgers tut.

Auch wir Westeuropaer sollten auf Rodgers hören. Steigende Lebensmittelpreise haben wir gesehen in Form von Milch. Als nächstes werden sehr stark Weizen und etwas später Mais und Soja steigen.

Ich kann nur jedem Haushalt empfehlen, dem vorzubauen und sich an der Rohstoffrally beteiligen, um damit die steigenden Kosten zu "hedgen".

Wer zwischen den Zeilen liest und dann mit Rodgers übereinstimmt, dem muss schwindelig angesichts des Resumes werden.

Wir sehen

A: Eine tiefe Rezession in den USA.
B: Steigende Rohstoffpreise, die den Geldbeutel arg belasten werden
C: Ein China, das sich bald komplett dem Westen öffnen wird und diesem in vielen Dingen vorraus eilen wird ( Was uns als Europäer in die Lage der Asiaten von heute versetzen wird )
D: Steigende Inflationsraten in der Zukunft, was nichts anderes bedeutet, als dass unsere Rente noch wenige wert wird, die Leitzinsen weiter steigen werden und damit Aktien und Anleihen sehr substantiell an Wert verlieren werden.
E: Durch das fehlende Wachstum wird das Lohnniveau weiter stagnieren und der Lebenstandart sinken.

Kein schönes Bild

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