
Da liest man regelmäßig neue Horrorberichte über die Ölpreisentwicklung und gleichzeitig - in fast gleicher Regelmäßigkeit - feiern die internationalen Öl- und Ernergiekonzerne jedes Quartal ein Freudenfest ob der weiterhin steigenden Gewinne.
Angesichts diese Diskrepanz muss die Frage erlaubt sein: Wer glaubt eigentlich noch den Märchen von "der Furcht vor Lieferstörungen im Iran" oder der "Furcht vor möglichen Auswirkungen eines Hurricans im Golf von Mexiko" oder, oder, oder. Die Ölkonzerne täten gut daran, nicht nur an den Profit, sondern auch an ihr Image zu denken.
Die Regierung (ganz gleich welche) sollte sich überlegen, ob ein Festbetrag als Steuer pro Liter Benzin etc. nicht eine bessere Lösung wäre. Mit der derzeitigen prozentualen Variante muss sich jede Regierung den Vorwurf gefallen lassen, sich an den Wucherpreisen nicht unschuldig zu sein und auch noch kräftig abzukassieren. Auch eine Regierung oder die Regierungsaspiranten sollten an ihr Image denken. Vor allem so kurz vor der Wahl.
Denn: Genug ist genug!
Ralph Dalibor