Zauberkunst und Wirklichkeitssinn: Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmanns „Ruhm“

Diese halbwahre Existenz

Spezial Sein letzter Roman machte ihn weltberühmt. Seinen neuen, der in dieser Woche erscheint, hat Daniel Kehlmann einfach „Ruhm“ genannt. Er beschreibt, wie leicht in der technischen Welt durch eine falsche Programmierung alles aus den Fugen geraten kann. Von Volker Weidermann

Lesermeinungen zum Beitrag

12. Januar 2009 11:52

Ein wenig Distanz?

Marvin Parsons (mapar)

Daniel Kehlmann ist zweifellos ein talentierter Schreiber und seit seinem Kolportageroman "Die Vermessung der Welt" ein Star. Durch Menge und Art der Berichte in der FAZ entsteht jedoch der Eindruck einer Marketingkampagne, die man eher beim Verlag vermuten würde als in einer guten Zeitung. Gewiß dürfen Rezensionen auch positiv sein, doch sollten sie ein wenig über das Referieren von Thema und Inhalt des Buches hinausgehen. Und die Lektüre der "Vermessung" sowie des vorabgedruckten Auszugs aus "Ruhm" enttäuschen die im Feuilleton geschürte Erwartung einer literarischen Offenbarung. Die "Vermessung" ist immerhin sehr unterhaltsam, das ist auch schon ziemlich viel.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche