Besucher, die diesen Sommer zu den Olympischen Spielen reisen, erleben abseits der Wettkämpfe ein futuristisches Peking. Erst ausgeprägte Streifzüge durch die Stadt offenbaren die Vielschichtigkeit der Metropole. Denn die chinesische Hauptstadt ist wie ein offenes Buch. Von Mark Siemons
Shenyang rüstet sich für neue Industrie und für die Olympischen Spiele. Als erste europäische Fluglinie steuert jetzt die Lufthansa die Stadt im Nordosten Chinas an, die einstweilen noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte ist. Von Lilo Solcher
Apartmenttürme neben neuenglischen Aristokratenvillen, Chinesinnen im Dirndl, die zu amerikanischen Countrysongs chinesisches Paulanerbier servieren: So sieht die Zukunft des Tourismus aus. Ein Besuch auf der Insel Hainan, dem Hawaii von China. Von Niklas Maak
In den Reisfeldern verlassene Wohntürme, als hätte ein chinesischer Hundertwasser des 19. Jahrhunderts sich ein halb orientalisches, halb barockes Manhattan erträumt: Zu Besuch in der Gegend um die Stadt Kaiping, in der Schwemmebene des Tan-Flusses. Von Michael Winter
Betörende Landschaften, trostlose Neubauten: Eine Kreuzfahrt auf dem aufgestauten Jangtse in China ist ein Wechselbad der Gefühle und Eindrücke. Passiert man in einen Moment die Alpen, ist es im nächsten die Felsküste von Nordzypern. Von Volker Mehnert
Tief im Süden Chinas liegt der Bezirk Xishuanbanna, ein chinesisches Ferienparadies. Dort gibt es die Traditionen zahlreicher Minderheiten zu entdecken, denen zum Teil mehr Rechte eingeräumt werden als den meisten Chinesen. Von Lilo Solcher
Peking rüstet sich für die Olympischen Sommerspiele 2008 und opfert dafür viel von seinem architektonischen Erbe - ein Gang durch die letzten Hutongs, die alten Viertel der Stadt.
1,3 Milliarden Chinesen sehen sich seit 1999, als die Regierung drei staatliche Feiertage zu Goldenen Wochen ausgeweitet hat, mit einem Recht auf Urlaub konfrontiert und der Frage: wohin? Über das große Experiment Urlaub am Strand von Beidaihe. Von Mark Siemons
Schanghai ist anders als alle anderen Städte in China: extrovertiert, flatterhaft, unsentimental, geschichtsvergessen, matriarchalisch, prunksüchtig, nimmersatt - kurzum: Schanghai ist phantastisch.
Ohne Taiwan wäre die Welt ärmer. Das fleißige Land versorgt sie mit Laptops, Mobiltelefonen und Flachbildschirmen. Doch Taiwan hütet auch den Gral des chinesischen Buddhismus. Allerdings merkt man das nicht immer gleich.
Bildergalerie Seit einem Jahr fährt die Tibetbahn auf das Dach der Welt. Der Bau war ein Mammutprojekt und die Fahrt ist ein Erlebnis: Sechsunddreißig Stunden Nudelschlürfen, Kartenspielen und Sauerstoff naschen zwischen Schweißgeruch und Weihrauch.
Am Yulong Xueshan im Südwesten Chinas bringt die höchste Gondelbahn der Welt täglich Tausende Touristen zur Bergstation. Wer noch bei Atem ist, folgt den Treppen weiter in die Höhe. Alle anderen klammern sich an Dosen voller Luft.
Wo der Mittelpunkt Asiens liegt, ist nicht ganz eindeutig. Denn mindestens zwei Punkte auf dem Kontinent konkurrieren um diesen Titel. Einer von beiden hat aber auf jeden Fall das schönere Denkmal.
Die Kleinstadt Yangshou in der südchinesischen Provinz Guanxi wird bei ausländischen Touristen immer beliebter. Inmitten einer bizarren Karstlandschaft sehen grün überzogene Felskegel aus wie gekrümmte Zuckerhüte. Von Jutta Blume
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