
Brilliant beobachtet und pointiert kommentiert! Danke!
Ein Medien-Fussball-Muffel.
MW

...ich habe vor Jahren schon über das Fernsehprogramm abgestimmt und habe noch nie einen Fernseher besessen. Wozu auch? Die Quintessenz des Schwachsinns wird einem hier in brillianter Form aufbereitet. Wenn ich den Absatz über das Duo infernale Gottschalk / Kerner lese, freue ich mich doppelt über die gesparten GEZ-Gebühren.
Bravo, Herr Niggemeier!
J.T.

Der Artikel trifft es ganz genau. Ich habe mich sehr gefreut ! Im ZDF-Etat für die WM ist die Gage für Herrn Klopp bestimmt der geringste Posten, aber dafür die beste Investition seit langem. Das ZDF kann Herrn Klopp gar nicht genug bezahlen, damit das "dünne Geschwätz" des Herrn Kerner überhört wird. Wieso bekommt Herr Kerner eigentlich keine Gelbe- bzw. Rote-Karte von dem Schiedsrichter gezeigt, der ab und zu eingeblendet wird ?Oder wofür ist der Mann engangiert ?
Zur Kerner-Selbstdarstellung fehlt nur noch, dass seine Ehefrau "Schnittchen mit Geflügelwurst" den Gästen anbietet.
Dass die privaten Sender, mit Ausnahme von Premiere, sich mehr schlecht als recht präsentieren ist traurig, aber deren Problem. Die Leistung und Darstellung von ARD und ZDF muß da schon kritischer betrachtet werden. Dieser Quatsch (außer Klopp) wird ja von den Rundfunkgebühren getragen, die angeblich viel zu niedrig sind.

Die Satire bringt es auf den Punkt: Im Fernsehen läuft nichts, nichts und nochmal nichts! Wenn wir während der WM einige Sendungen von zweimal 45 min am Stück ohne Werbeunterbrechung sehen dürfen, dann wahrscheinlich nur, weil der Mob sonst die Sendeanstalten dem Erdboden gleichmachen würde.
Alles was vor, nach und zwischen den Spielen gesendet wird grenzt an Körperverletzung und Folter und sollte dem Tribunal in DenHaag gemeldet werden. Andererseits besitzt jedes moderne Fernsehegerät einen Ein/Aus-Schalter. Diesen bei Bedarf zu betätigen scheint allerdings nur den abgebrühtesten Zuschauern zu gelingen, wie selbst dieser Artikel wieder einmal zeigt.
Mein Tipp: Nehmen Sie sich etwas sinnvolles für den Fernsehabend vor, z.B. Staubsaugen, Bügeln oder Blumengiessen. Dann vergehen die Werbepausen und das Gelaber wie im Flug.

Ich kann mich nur anschließen: Ein wahrhaft brillanter Artikel! Ich habe mich vortrefflich amüsiert!
Bewundernswert finde ich übrigens auch die Leidensfähigkeit des Autors, der es auf sich genommen hat, das Ganze schon ab sieben Uhr morgens über sich ergehen zu lassen.
Wollt Ihr nicht über "Waldis WM Studio" uns auch ein kräftig Wörtlein sagen?

Herrlich, ein klassischer Niggemeier.
Fantastisch beobachtet, vor allem die von Selbstbweihräucherung getränkte Art und Weise der Moderation von jbk und dessen Kontrapunkt Klopp.
Wunderbar!

Wo sind die vielen unzähligen begeisterten Kommentare zu diesem Artikel? Oder ist Fußball in Deutschland doch eine ernstere Sache als ich es annehme, so daß niemand öffentlich über den Inhalt lachen will. Ich jedenfalls habe mich köstlich amüsiert und unterstreiche - jetzt ganz ernsthaft - den letzten Absatz ausdrücklich. "Nachgetreten" muß man sofort eliminieren, und das möglichst rückstandslos.

Was für ein Beitrag - wie eine Live-Schaltung durch alle Live-Schaltungen. Beobachtungen, die so treffend sind wie der Treffer zum 4:2 im Eröffnungsspiel. Aber es entsteht darin der Eindruck, als sei die Berichterstattung eine Ansammlung von Banalitäten, Binsenweiheiten und Selbstdarstellungen. Das will ich nicht glauben. Ist es nicht vielmehr der redliche Versuch, all diejenigen, die Sport ohnehin nur vom Fernsehsessel aus wahrnehmen, eben mir diesem Fernsehsessel mitten in die WM hineinzunehmen? Und müßten nicht noch ganz andere Promis und Statements auf die Bühnen gezogen werden?
Etwa der (deutsche) Papst: Wenn zwei fromme und um Segen betende Mannschaften wie Equador und Polen gegeneinander antreten, warum verliert dann Polen? Hat Johannes-Paul II sein Land im Stich gelassen? Und wie setzt sich Benedikt XVI vor Gott für sein eigenes Land ein?
Oder Dolly Buster: Ist Ihr Leben nicht voll von Erfolgsgeschichten, wie große Bälle gespielt und auch Lattentreffer sicher versenkt werden? Sicher hätte sie wertvolle Erklärungen für den Zuschauer.
Oder Gerhard Schröder, "die Mutter" der wohlklingenden Allgemeinplätze: Sprachlich wäre er eine ideale Ergänzung für jede Kommentatorenrunde, körperlich würde ihm jeder hohe Hocker an einem Moderatorentisch gut stehen, und inhaltlich wäre er eine Idealbesetzung für die Themen rund um das "informelle Beziehungsgeflecht" zwischen Teammanagern; vielleicht sogar an der Seite von Franz Beckenbauer!