Fernsehen der Bundesliga-Klubs

Klinsmann verstärkt die Homepage der Bayern

Bis auf wenige Ausnahmen bieten die Klubs der Fußball-Bundesliga auf ihren Internetseiten auch Fernsehbeiträge in eigener Sache an. Journalismus durch die Vereinsbrille oder Zusatzangebot für Fans? Von Christian Kamp

Silvio Berlusconi

Ein Premierminister wird hoffähig

Silvio Berlusconis Ansehen bei den ausländischen Medien steigt. Das macht auch Italiener stolz, die seine Gegner sind. Schließlich hat es selbst sie gekränkt, den eigenen Premier als halbkriminellen Drahtzieher dargestellt zu sehen. Wichtig ist die „bella figura“. Von Dirk Schümer, Venedig

Sat.1-Telenovela „Anna und die Liebe“

Kritisches Denken ist der Zielgruppe eher fremd

Frauen jeder Altersklasse, die mit Minderwertigkeitskomplexen kämpfen oder soziale Defizite haben, sind laut Sat.1 Zielgruppe der neuen Telenovela „Anna und die Liebe“ mit Jeanette Biedermann. Produzent Christian Popp weiß, wie man diese Frauen trösten kann. Von Andrea Hünniger

Fundstücke des Fernsehens (6)

Der 13. August 1961 und seine Fernsehgeschichte

Der 13. August 1961, der Tag des Mauerbaus, war auch ein sehr besonderes Datum für die deutsche Fernsehgeschichte. Zum ersten Mal wurde ein Ereignis zum Anlass, das Fernsehprogramm sowohl in Ost als auch in West in Windeseile zu aktualisieren. Von Jochen Hieber

Russland

„Amerika hat Schuld“

Ein Motiv wiederholt sich im russischen Fernsehen seit Tagen: russische Truppen als Friedenserzwinger - die ossetischen Brüder, die russische Staatsbürger sind, als Opfer. Nur Nischenmedien tanzen bisweilen aus der Reihe. Von Michael Ludwig, Moskau

Fernsehen

Meinen Sie, Zürich sei ein gutes Exil?

Das Filmdebüt „Das Fräulein“erzählt sensibel von der Begegnung dreier Frauen, die versuchen, mit den Folgen des Krieges in Ex-Jugoslawien zu leben. Der autobiographisch geprägte Film glänzt durch schlichte Ernsthaftigkeit und authentische Darstellerinnen. Von Heike Hupertz

Chinas Zeitungsmarkt

Sie schenken Mut

Der Zeitungsmarkt in China wächst. Auch wenn kritische Kommentare gefährlich und politische Spekulationen nahezu unbekannt sind, ist die Berichterstattung freier geworden. Die neuen Blätter sind human, leserfreundlich, informativ und - objektiv. Von Luo Lingyuan, Berlin

Burda Verlag: Christiane zu Salm

„Im Internet zahlt niemand für Inhalte“

In Amerika haben die ersten Zeitungen ihre Print-Ausgaben eingestellt und erscheinen nur noch online. Doch wie können Verlage im Internet Geld verdienen? Ein Gespräch mit Christiane zu Salm, Vorstand im Burda-Verlag, über die Suche nach Profit im Internet, den Erfolg von Google und den Reiz von Bratpfannen.

Die Eröffnungsfeier im Fernsehen

Pastor Beckmann und die ewigen Fragen

Bildergalerie Die Sommerspiele begannen mit wabernder Sphärenmusik, einem redlich bemühten Lang Lang und lauter Good-Will-Parolen. Trotz aller Anstrengungen blieb es etwas kühl. Joseph von Westphalen hat bei der Eröffnungsfeier ganz genau hingesehen.

Reich-Ranickis Autobiographie

Die Literatur wird wieder wahr im Film

„Was auch immer Sie denken, wie schlimm es war, es war noch viel schlimmer“: In Breslau haben die Dreharbeiten zur Verfilmung von Marcel Reich-Ranickis Autobiographie „Mein Leben“ begonnen. Die Kulisse ist so bedrückend wie eindrücklich. Von Michael Hanfeld, Breslau

Gerd Ruge wird achtzig

Unterwegs sein ist alles

Er berichtete vom Korea-Krieg, von der Ermordung Martin Luther Kings und vom Attentat auf Robert Kennedy: Fernsehjournalist Gerd Ruge feiert an diesem Samstag seinen achtzigsten Geburtstag. Heike Hupertz über den „Reporter des Augenblicks“.

Medien im Libanon

Verbündet mit den Islamisten

Die libanesische Zeitung „Al Akhbar“ hält sich für ein linkes Blatt - und unterstützt die schiitische Hizbullah. Doch auch Aufkleber von Ché Guevara schmücken die Redaktionsräume der vor zwei Jahren gegründeten Tageszeitung. Von Markus Bickel, Beirut

Westliche Kritik an China

Blinder Fleck

Was bedeutet es, dass sich in China sogar Regierungskritiker oft nicht mit dem westlichen Blick auf ihr Land anfreunden können? Die Olympischen Spiele stellen auch den Westen und die mangelnde Selbstreflektion über seine Rolle auf die Probe. Von Mark Siemons, Peking

Film

Schauspielerin Eva Pflug gestorben

Die Kult-Serie „Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“ machte sie bekannt. Dort trat Eva Pflug als attraktive, selbstbewusste Agentin auf - und wurde zum Vorbild vieler junger Frauen. Nun starb sie im Alter von 79 Jahren.

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