Eigenartig, dass sich solche Zustände im ganzen ehemaligen Herrschaftsgebiet des Sowjetimperiums beobachten lassen, von Polen über Ungarn bis Russland sozusagen. Ob das wohl Zufall ist? Oder liegt es vielmehr daran, dass der faschistoide Konformismus und die Abwertung aller individuellen Freiheit solche Denkweisen geradezu hervorbringen mussten? Überträgt diese neue Fremdenfeindlichkeit die alte Klassenkampfrhetorik nicht einfach nur auf einen neuen Feind, nämlich den Fremden statt dem kapitalistischen Ausbeuter wie bisher?
Ferner hat sich unter der kommunistischen Tyrannei niemals ein Begriff vom Bürger im republikanischen Sinn, also wie Kant oder Machiavelli die Republik auffassten, herausbilden gekonnt; es gab nie offene Diskussionen und somit auch keine Debatten solcher Mißstände. Was von den kommunistischen Tyrannen auch nicht gewollt wurde, da diese sich stets bewusst waren wie verhasst ihr Regiment beim Volke eigentlich war; daher lenkten sie nur zu gerne den Hass des Volkes auf Minderheiten: Der als Antizionismus verbrämte Antisemitismus der kommunistischen Despotien dürfte dafür wohl das deutlichste Beispiel abgeben.
ist eine Konstante bestimmter Teile deutscher Politik und Publizistik seit es Deutschland gibt. Psychologisch nachvollziehbar, historisch begründbar, aber zukunftsbezogen konsequent irrational.
Wie die meisten Phobien.
desto unfreier wird das Land. Dieser Zusammenhang ist deutlich sichtbar. Was ein Glück, dass es noch wirklich "lupenreine Demokraten", auch ohne Segen des Kanzlers Schröder, in Russland gibt.