
...tja man kann nur staunen, noch einer der berlin im herzen von europa sieht!
der diekmann soll mal auf die karte sehen...immer wenn weltstaedte genannt werden, fehlt dieses schmuddlige berlin,neue bauten machen doch keine weltstadt .
und die mitarbeiter die diesen wechsel machen, kann man nur bedauern!
bonn hatte ja noch niveau.....

Der Vergleich liegt nah: Alles, was staatsmächtig Rang und Namen hat, zog in den letzten Jahren gen Berlin um von hier aus zu residieren. Also muss auch ein "gekröntes Haupt" mit angeblich politischem Macht-Kalkül wie ein Bild-Chefredakteur aus s(o)einer "Provinzstadt" wie Hamburg hinterher ziehen in die Deutsche Regierungs-Metropole - muss es so sein?
Welche Art von "Einflussnahme" soll hier symbolisiert werden? Müssen wir uns jetzt fürchten vor einer nicht mehr funktionierenden Art von "Gewaltenteilung"?
Eine unabhängige Berichterstattung in souveränem Journalismus sollte unabhängig von Standorten passieren - nicht von Macht-Attributen und Show-Gebaren getragen werden um etwaige Mängel an inneren Werten zu kaschieren!

Solange die "Bild" inhaltlich, vorallem bezüglich der journalistischen fehlleistungen die man fast täglich unter bildblog.de finden kann, keine änderungen vornimmt, ist es mir persönlich reichlich egal wo sich die Redaktion dieses Machwerks befindet, da ich sie so oder so nicht lesen würde.
Lediglich die finanziellen Probleme die sich durch den Umzug in die Hauptstadt ergeben würden, wie in einigen Kommentaren bereits erwähnt, wären ein Grund für mich, mich gegen diesen Umzug auszusprechen.

Hallo BILD !
Wahrt Eure Distanz zum Regierungssitz. Nehmt euch ein Beispiel an gut funktionierenden, unabhängigen u. demokratischen Zeiten in dieser Republik. Ja, Republik! Auch wenn das Parlament wieder in einem Bunker sitzt, der sich Reichstag nennt (u. sich manchmal auch entsprechend verhällt) sind wir immer noch eine föderale Bundesrepublik! So will es unser Grundgesetz u. so sieht es auch das Verfassungsgericht.
Wir müssen uns bewusst sein, dass jegliche Form von Zentraslismus im Regierungssitz Berlin (ich vermeide das Wort Hauptstadt bewusst, weil dieser Ort weder das Haupt ist, noch einen Vorrang gegenüber anderen Städten im Land besitzt) gesamtschädlich für den Wohlstand u. Fortbestand der Republik ist.
Mit diesen Föderalen Strukturen ist Deutschland zu der mächtigen Nation geworden u. hat dadurch alle zentralisierten Länder in Europa überholt. Und das, nachdem aus Berlin befehligt, dieser Kontinent u. dieses Land, in Schutt und Asche versunken war.
Daher würde es uns allen gut anstehen, wenn wir endlich konzentrierten Widerstand leisten. Gegen eine fortdauernde Subventionierung berliner Eitelkeiten (Bsp. Stadtschloss wiederaufbau etc.) und noch viel mehr, gegen jeglichen Angriff auf unser föderales System!

Also da kann man nur sagen: "was solls" - solange TITANIC in Frankfurt ist und bleibt geht die Welt nicht unter...!
Ich hoffe übrigens, dass diese vollmundigen Ankündigungen von "Kaischi-10cm"-Diekmann von der TITANIC-Redaktion nicht unbemerkt bleiben... von wegen "gelebter Informationsvorsprung" und so... ;-)

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Auch wenn es sich kaum um größere FAZ-Leser-Zahlen handeln dürfte, die jetzt wechseln: ein bißchen knackiger hätte Herr Hanfeld schon fragen dürfen. Die Bonner Republik, hm? Hallo, Frankfurt? Die Verschwurbelungen Diekmanns so stehengelassen zu haben, ist ein kleines boulevardjournalistisches Armutszeugnis.

Im Zuge der Supranationalisierung wird wohl auch Deutschland zentralistischer. Das ist die eine schlechte Nachricht, die andere schlechte Nachricht ist die, daß damit auch "Bild" politischer werden dürfte, denn außer (unsäglicher) Politik hat Berlin allenfalls einen Weltruf, dem es gar nicht gerecht wird und den es keinesfalls verdient. Berlin ist nicht einmal wirtschaftlich selbständig, sondern ein Finanzmoloch, in dem zig Milliarden aus dem Rest der gebeutelten Republik versickern. So verkörpert Berlin perfekt die Unmoral von Politik: Party auf Kosten anderer.
Muß nun auch noch das Geld des Bild-Lesers nach Berlin fließen? Ist der in Gang gekommene Zentralismus in Deutschland unumkehrbar? Ist er überhaupt gut? Die Bild-Zeitung täte gut daran und sollte den Mut haben, lokale Bezüge zu stärken und sich mehr zu dezentralisieren. Berlin wird kein gutes Ende nehmen - und sicher ist man spätestens dann froh, die Weichen anders gestellt zu haben.