26. Juni 2008 Ein heftiges Gewitter hatte am Mittwoch Abend einen Stromausfall im internationalen Fernseh-Zentrum IBC in Wien verursacht, wodurch die TV-Übertragung in der zweiten Halbzeit des EM-Halbfinalspieles zwischen Deutschland und der Türkei empfindlich gestört wurde. Bis auf das Schweizer Fernsehen und den Sender Al-Dschasira empfingen alle übertragenden TV-Anstalten rund sieben Minuten kein Bild mehr.
Das ZDF reagierte und strahlte Bilder des Schweizer Fernsehens SF Sport live aus. Die Eidgenossen empfingen ihr Sendesignal direkt aus Basel, während die anderen Sender über das IBC in Wien bedient wurden. ZDF Sportchef Dieter Gruschwitz sagte: Ein äußerst bedauerlicher Vorfall, der zu einer grundsätzlichren Diskussion über die Fernsehleitungswege bei einem solchen Großereignis führen sollte.
Hörfunk war ebenfalls betroffen
Auch der ARD-Hörfunk war von dem Stromausfall im IBC in Wien betroffen. Zeitweise ging nichts mehr. Uns war wie bei allen anderen Großereignissen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zugesagt worden, erklärte ein BR-Techniker. Warum dies nicht gewährleistet war, wissen wir noch nicht.
Text: FAZ.NET mit sid
Bildmaterial: dpa