
Da kann ich nur sagen: Hut ab, Frau Maischberger.
<br>Auch wenn ich etwas jünger bin als Frau M.; erotisch ist sie allemal und es war erfrischend, solche Worte aus ihrem Mund zu hören.
<br>Aber da hat eben nicht die Frau im Sinne der verklemmten, altmodischen Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen gesprochen. Ihr hat es einfach Spaß gemacht. Ist sie jetzt inkompetent? Nein, sie wird professionell weiterarbeiten. Sie hat nur gezeigt, dass auch Menschen, die bei ARD/ZDF arbeiten das Wort "ficken" kennen. Das macht sie menschlich, im Gegensatz zu ihren heuchlerischen Arbeitgebern und den verstaubten Sittenwächtern des Rundfunkrates

Gräuslich, nach halber Stunde abgeschaltet! Vor allem wg der fäkalordinären Sprache
und Rederei der Frau...
Besonders traurig für einen seit Jahren "virtuellen" Anbeter von Frau Maischberger.
B. Flügel, Steinerstraße 11,
53225 BN

seine Zeit verplempert, ist selbst schuld. Was kann man denn von dem durch Zwangsgebühren finanzierten Monopolverein anderes als Schrott erwarten?
Ernst-Markfried Kraatz

Ich schätzte Fr. Maischberger immer noch. Im Gegensatz zum UFO-Thema war es diesmal ein Thema, das angesichts der aktuellen sexuellen Verwahrlosung Jugendlicher (ich habe schon Beispiele erlebt, in denen 16 "Kleinkinder" über Wochen hinweg ein 13-jähriges Mädchen missbrauchten) zu wertvoll ist, um es einer geldscheffelnden Lady Bitch Ray zu opfern. Bei ein bisschen mehr Bemühung, wären sicherlich von Seiten der Redaktion wirklich betroffene Jugendliche als Gäste zu finden gewesen. Auch Oswald Kolle, dessen selbstgerechten Aufklärungsversuche schon Ende der 70er antiquiert waren, konnte kaum nenneswertes zur Befindlichkeit der aktuellen Jugend beitragen.
Von der ARD erwarte ich mehr als die stupiden Nachmittags-Diskussionsrunden der privaten Sender. Ich habe mir vorgenommen, mir von solchen Sendungen nicht mehr die Zeit stehlen zu lassen. Die Fernbedienung hat mich gerettet.

Maischberger wird wirklich immer schlechter, ihre Sendung verkommt zum Schmuddeltalk. Über Sexualität kann man ja sprechen, aber bitte ohne die obszöne Sprechweise einer "Lady Bitch Ray". Ihr einen stockkonservativen "Kein Sex vor der Ehe"-Jüngling aufs Sofa zu setzen, brachte es irgendwie auch nicht. Der junge Mann wusste ja überhaupt nicht Bescheid, wovon er sprach, und verglich die natürliche Neugier eines Jugendlichen auf Sex gar mit einem Selbstmordversuch: "Ich muss ja auch nicht von einer Brücke springen, um zu erfahren, wie es ist." Leider wirkte auch Kolle alt und müde, brachte aber immerhin den schlauen Satz heraus: "Lasst es die Menschen doch selbst entscheiden, was sie wollen!" Recht hat er, womit der Talk bei Maischberger als unnütz ins TV-Archiv eingehen wird.

Erstaunlich, wenn man sich die bisher eingegangenen Zuschriften so anschaut:
ein überwiegend negativer Tenor.
Da soll mal wieder- wie eh und je - der Überbringer / die Überbringerin der verstörenden Botschaft geköpft werden.
Das kann doch wohl nicht die Lösung sein!

Eine alte Kritik von Links sagt:Die moderne Popmusik ist letztlich die Kommerzialisierung des „Widerstandes“ und damit ein Missbrauch desselbigen.Frank Zappa hatte das dann noch etwas zugespitzt in Beziehung auf die Generationen von Popmusikern nach den 70ern, die die Hälfte Ihrer Zeit beim Friseur verbringen, dann ein paar Videos – und damit ihre Selbstverliebtheit – abspielen, und von Musik keine Spur verstehen.Die linke Kritik wurde als spießig abgetan,und vielleicht war sie das auch,denn ließ sie uns das besser begreifen? Natürlich sollte man(n) nicht übersehen, dass der Sieg der Popmusik eigentlich der Sieg des weiblichen Geschlechts war,vielleicht war das gar die einzig ernstzunehmende „Befreiung des Geschlechtes“ unter patriarchalen Bedingungen in den letzten 10000 Jahren. Der Triumph des Körpers über den Takt,des Sex über die Liebe,des Orgasmus über den Eros.Und,und das zeigt sich erst jetzt:der Androgynität über den Androzentrismus.Letzteres wiederum liegt voll im Takt,wenn nicht der Evolution dann aber auf jeden Fall der Sozialisation,nämlich der globalen Ökonomie.Die Männlichkeit ist "out",die Weiblichkeit "in".Die Affirmation dessen,was uns das Patriarchat aktuell als hip serviert ist aber noch lange keine Revolution.

Maischbergers Sendung war dieses Mal sogar so schlecht, dass ich nicht einmal in den Fernsehschlaf gesunken bin, weil das Diskussionsniveau mich wirklich aufgeregt hat.
Eine Rechtfertigung wird nicht erwartet und ist auch nicht gewünscht.
Bitte liebe ARD oder sonstigen Verantwortlichen: Sendet doch lieber einmal Nichts!

Ich finde die Frau ist schwierig zu durch durchschaun, zum einen ist die Frau intelligent, wenn man bedenkt das sie Germanistik studiert hat und bald ihren Dr. macht und zum anderen benutzt sie gezielt ihren "Vagina Style"...
Für mich erweckt sie den Eindruck als ob sie einfach Geld verdienen will und das scheint ja auch zu klappen.
Und wenn man bedenkt was Bushido und Co macht ist das auch nicht schlimmer, aber in die Sendung hat sie damit trotzdem nicht gepasst.
Das einzige worüber sich alle einig waren, ist das jeder das machen sollte, was er für richtig hält und das ist doch bei so unterschiedlichen Charakteren sehr lobenswert.

Wie kommt der Peer Schader zu dem Urteil, dass der "Erkenntnisgewinn dieses Talks gleich null war"?
Der Erkenntnisgewinn, möchte ich behaupten, war außerordentlich hoch - indirekt. Anders als vor 40 Jahren sind Debatten über Sexualmoral fast immer und überall möglich, doch nach Form und Inhalt sinken sie heute weit unter den Pegelstand jener Zeit. Das hat Frau Maischberger, indem sie sich amüsiert zurücknahm, deutlich sicht- und hörbar rüberkommen lassen. Alle Hochachtung!
Mein Erkenntnisgewinn aus dem Gesamteindruck des Talks: Nicht nur in Deutschland, in der ganzen westlichen Welt machen sich Überdruss und soziale Verwahrlosung breit. Wohl nur so lassen sich die Verkrampfungen, Aufgeregtheiten und Aggresionen in der Debatte erklären.
Unter den "Gesprächs"-Teilnehmern des gestrigen Abends machte die Lady Bitch Ray eine wahrhaft bemitleidenswerte Figur. Ihr ganzer Gestus ließ ahnen, dass sie ihrer Sache keineswegs so sicher war. Ihr Anliegen - sexuelle Selbstbestimmung für Frauen - geht mit diesem brachialen Duktus ganz gewiss an der Zielgruppe vorbei. Und die Kids ahmen dasin dreister Ahnungslosigkeit nach.
Bitte mehr davon, Frau Maischberger!

Bereits die Ufo-Sendung – meine letzte mit Maischberger – hat bereits gezeigt wo die Wege hinführen. Es sind verzweifelte Versuche, die Spätzuschauer mit Dummquatsch und pseudoprogressiven Schrillauftritten am Einschlafen zu hindern. Ernsthafte bzw, sachthematische Beiträge der sog. Talkgäste sind eigentlich unerwünscht. Daher braucht man sich über die jüngste Darbietung kaum zu wundern. Nur die eigene Eitelkeit kann doch verhindern so zu handeln wie neulich Herr Bublath: nix wie raus. Vielleicht wäre als Sendeplatz künftig der Nachmittag zu empfehlen. Hier ist wohl die geeignete Zielgruppe vor der Kiste.

Wer seit Jahren schon solchen Shows den Erkenntnisgewinn a priori abspricht und sie meidet, was nicht evtl. positive Sendungen ausklammern soll, der freut sich jedesmal bei solchen Kritiken oder Verrissen über die gewonnene Zeit für eine substantielle Buchlektüre oder ein Hörfunkkonzert. Daß die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten solche Publikumsverdummungen mit hohen Honoraren fördern, zeigt, wie diese Sender vom Pfad ihrer stets beteuerten publizistischen Tugend abgewichen sind und diese Politik ungehindert fortsetzen. Der Fernsehabstinent ist wie fast immer der große Zeit- und Gedankengewinner.

Wenn das Thema,um das es im Kern zu gehen hätte,diskutiert worden wäre.
Wenn man den Themenweg von Anfang an und konsequent beschritten hätte,den der Sozialpädagoge aus der Berliner Arche gehen wollte:
Wie sieht die Sexual-Erziehung der heutige Jugend aus und wie kann die sexuelle Verwahrlosung der Jugend aus dem "Lumpenproletariat" gestoppt werden?
Das hat auch nichts mit Zensur und Einschränkung der Freiheit zu tun,sondern damit würde ein Problem diskutiert,das hochnotwendig diskutiert werden müßte:
die sexuelle Verwahrlosung bestimmter Teile der Jugend,die ihrerseits zu schlimmsten Folgen wie ungewollte,unzeitgemäße Schwangerschaft von 12/13jährigen,Ausbreitung von Sexualkrankheiten,geistige und seelische Verödung sehr junger Menschen und anderem mehr führt.
In einer solchen Diskussion wäre auch der Platz für Rapper wie "der Frauenarzt" oder "Lady Bitch" gewesen,die damit ihr Geschäft machen.

Wie wenig geeignet sie (und ihre Redaktion) ist, eine Talkshow zu veranstalten in denen die Leute miteinander diskutieren hat sie doch auch letztens erst in ihrer "UFO Sendung" bewiesen, in der Joachim Bublath arrogant die Segel strich und vorzeitig die Sendung verließ. Und in der Frau Maischberger dann die verbliebenenen Gäste mit der Bemerkung beleidigte: "Der vernünftige Mensch ist gerade gegangen."
Das war bereits der Gipfel fernsehdeutscher Gastfreundlichkeit, Frau Maischberger.

........und das auch noch zu Lasten meiner Zwangs-GEZ-Gebühren.
Wie kann öffentlich über so ein Thema mit Rappern diskutiert werden, das wusste M. doch vorher, welcher Unsinn dabei herauskommt. Einfach peinlich, Niveau unter den privaten Sendern.

Die Einschätzung, dass die Schauspielerin Michaela May "eingeladen worden war, um die Gruppe der sexuell befreiten 68er zu repräsentieren" dürfte wohl zutreffen. Ob sie richtig daran getan hat, zu schweigen und zu "hoffen, dass es vorbei geht" -das sei dahingestellt. Tatsächlich drängte sich der Eindruck auf, dass sie einfach deswegen "geschwiegen" hat, weil Sie wenig zur Erziehung und zur Entfaltung von Sexualität, Liebe und Partnerschaft bei jungen Menschen zu sagen hatte. Wohldurchdacht und von innerer Überzeugung getragen wirkten dagegen die Ausführungen des Studenten Nathanael Liminski. Auch Zuschauer, denen seine Überzeugungen weltfremd erscheinen, konnten sich über die Eloquenz und den Humor freuen, mit der dieser junge Katholik die Obszönitäten der "Lady Ray" pariert und zugleich das Niveau der Diskussion gehoben hat. Auf diesem Niveau konnte dann auch der Sozialarbeiter Blüscher ansetzen und die Gefahren durch eine Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen aufzeigen.

Haha, ich hätte es nich besser ausdrücken können.... es passte einfach nichts. Außer Büscher eben...hätte er mal mehr sagen dürfen....

Dank der geistigen Tiefflieger bei der ARD werden die Deutschen jetzt mit Nuttenzauber unter der Gürtellinie beglückt. Ja, PISA ist überall! Und solch ein geistiger Dünnsch... wird mit GEZ-Geldern finanziert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

Ich saß gestern Abend vor dem Fernseher und habe mich gefragt, warum sich eigentlich keiner der Anwesenden verbittet, dass man in ihrer Gegenwart permanent Fäkalsprache gebraucht. Ist das mittlerweile ok und akzeptiert, dass vermeintliche "Künstler" ihre Unterschichtensprache unkommentiert als "Kunst" im öffentlich-rechtlichen!!! Fernsehn verbreiten dürfen? Meiner Meinung hat das nichts mit Toleranz, sondern mit Ignoranz zu tun. Sandra Meischberger als Moderatorin hat an dieser Stelle als Moderatorin leider vollständig versagt. Aber da muss sich die Redaktion vielleicht auch mal die Frage stellen, ob diese Zusammenstellung der Diskussionsrunde überhaupt nötig war!
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Ohne mir die besprochene Sendung angetan zu haben,habe ich als letzte Erfahrung die Ufo-Sendung verfolgt,die mir eine völlig überforderte Moderatorin zeigte,von der ich den Eindruck schon bei früheren 'Altherren'-Runden à la Blüm und Co.gewonnen habe,dass ihre ursprüngliche Präsenz gegenüber der Wahrung des Themas verloren gegangen zu sein scheint.
Tröstlich für mich ist dabei,dass offenbar das junge Mutterglück die Konzentration auf das,was ihren Ruf in der ARD begründet hat,beeinträchtigt hat.
Bleibt zu hoffen,dass heranwachsenden Kindern im Interesse ihrer gesunden Enwicklung,solche Typen wie Frau Bitch allenfalls als Abschreckung präsentiert werden mögen.
Da wir als zahlende Nutzer von der ARD erwarten dürfen,solche Sendeformate nicht zu schrillen Selbstdarstellungen von Vertretern fragwürdiger Lebenstile verkommen zu lassen,während fast als Alibi-Gäste Eingeladenen,wie z.B.Bublath oder Büscher keine Plattform geboten wird,die Dinge zu versachlichen.
Wenn die Fähigkeit der Moderatorin das nicht schafft,ist eine solche Sendung peinlich und entbehrlich.

man ein paar Generationen über der Zeit ist und die neue Entwicklungen so wenig begreift wie man selbst dereinst begriffen wurde. Der mit bemerkenswerter Konsequenz durchgespielten Provokation der Rapperin nur ein müdes „Wozu braucht ihr das denn?“ entgegenzubringen ist der ebenso klägliche wie verblüffende Standpunkt einer graumelierten sexuellen Befreiung, die – und da hat Oswald Kolle nun absolut recht – von Tübinger Pfarrerssöhnen gemacht wurde, die mehr ficken wollten.
Alles in allem war es die seit langem interessanteste Sendung im öffentlich-rechtlichen Talktheater, da endlich einmal abseitige, polarisierende Meinungen zu Wort kamen. Wem das nicht gefällt, der ist wohl bei Kerner besser aufgehoben. Hier wird der Nazi noch rausgeschmissen. Das Kleinbürgertum kann sich den Staub vom schäbigen Anzug klopfen und Deutschland ist wieder gerettet, ganz ohne dass man selber nachdenken musste.

Vielleicht hat es nichts mit Prüderie zu tun wenn man diesen Auftritt der Rapperin Lady Bitch Ray furchtbar fand – in jedem Fall aber ist man dann aller Wahrscheinlichkeit nach genauso in der Zeit hängen geblieben wie die liebe Frau May. Denn die Aussage, dass Frauen nach wie vor als Opfer erzogen werden, ist kein so kompletter Blödsinn wie es das deutsche und liberale Bürgertum in der Beweihräucherung der eigenen sexuellen Revolution gerne hätte. Und dies betrifft nicht nur die die sog. Parallelgesellschaften, sondern die Mitte der Gesellschaft. Man blicke nur einmal auf die Entwicklung des Frauenbilds der CSU in den Worten und Taten der letzten 30 Jahre.
Über die Leistung von Frau Maischberger kann man sich streiten und über die Gegensätzlichkeiten der Gäste ließ sich zugegebenermaßen keine mediale Synthese kleistern. Schön war es allerdings, die verschiedenen (vielleicht extreme?) Denkweisen und Weltsichten der einzelnen Protagonisten zu erleben. Wenn man sich nicht darauf versteift hat ein Ergebnis der Diskussion herbeizusehnen, war es eine wunderbare Bestandsaufnahme des Zeitgeistes. Und wenn man dabei nur schweigend wie Frau May die Augenbrauen hochzieht, ist das nicht das einzig kluge, sondern nur das Eingeständnis, dass

Denn dass die Talkshows von Frau Maischberger Ihnen nicht gefallen, wissen wir mittlerweile.

Bleibt nur zu kommentieren: Eine Maischberger, ist eine Maischberger, ist eine Maischberger. Amen.

Einfach hervorragend, diese Kritik, Danke!
Peter Schieser

"Lady Bitch Ray", eine Kopie der männlichen Skandalrapper....nichts weiter. Argumente schwach, wenn überhaut vorhanden. Und leider ein armes Kind. Schade, Jugendliche bräuchten Vorbilder.

So schlimm wie in dem Artikel dargestellt war die Runde nun wirklich nicht! Fernsehkritik kann man ruhig etwas gelassener üben. Mir hat es Vergnügen bereitet, die Diskussion zu verfolgen. Über "Lady Bitch Ray" konnte man doch genauso schmunzeln wie über den Eifer des strengkatholischen Verkünders von "Kein Sex vor der Ehe". Frau May und Herr Kolle fand ich auf ihre Art durchaus einnehmend. Und dass Frau Maischberger die Runde nicht gut geführt hätte, sehe ich überhaupt nicht. Es ging doch hier nicht um einen potentiellen Krieg gegen Iran! Die Sendung hat daher nicht geschadet (natürlich auch nicht großartig genützt). Sie war einfach unterhaltend. Als solche sollte man sie auch stehenlassen. Es gibt Schlimmeres im deutschen Fernsehen.
Seien Sie nicht immer so ARD-hasserfüllt. Das schadet Ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Man muss nicht jeden Tag den Nachweis erbringen, dass die GEZ-Gelder unsachgemäß eingesetzt werden. (Meine FAZ-Abo-Beiträge sehe ich in letzter Zeit auch des öfteren nicht mehr sinnvoll verwendet. Aber das ist ein anderes Thema).

Die kommentierte Maischberger-Sendung ist nur ein weiteres Beispiel für die Konzeptlosigkeit, die mit Begriffen wie "TALK-SHOW"(was wird eigentlich gezeigt?), "Meinungsmacher", "Expertenrollen ,Multiplikatoren und Zielgruppen-Segmentierung" mühsam kaschiert wird. Die Hoffnung, durch Aktualität oder Provokation einen besonderen Anreiz zu schaffen, bleibt immer häufiger auf der Glamour-Strecke von "Gewalt" in der Logik und Sprache und "provokanten" Formen des Auftritts.
Diese Form dwer Zuschauerbevormundung sollte eingedstellt werden zugunsten von richtigen "E"- oder "U"-Sendungen von max.30min.Dauer........

Abschalten und nicht mehr einschalten!
Was diese Liedtexte der Rapper angeht frage ich mich, wo kann man diesen Schund hören? Im Radio doch wohl nicht - oder täusche ich mich?

ich fand die sendung super. ich denke frau ray, die ich vorher auch noch nicht kannte trägt zur gleichberechtigung und freiheit bei und konnte dies auch überzeugend vermitteln. wer das männlichkeitsbild dass von bisherigen rappern vermittelt wird nicht kennt , weiss das wohl nicht zu schätzen. Kopftuch und Kippe drunter? Bitte mehr davon. Der Mensch will in Freiheit leben. Der Sozialpädogoge forderte dagegen ein Pornoverbot. Die Grundlage dieses Gedankens ist diskursfern und implizit undemokratisch. Das gleiche gilt für die Aussagen des jungen Katholiken. Plakativ formuliert traf da Sozialismus und Religion auf die Freiheit. Und die Freiheit wird nun kritisiert...

Ich hab diese Sendung leider versäumt, aber nach dem Artikel zu urteilen, muss sie echt gut gewesen sein, denn sie hat den Autor in seinem Inneren so stark angesprochen, dass er emotional reagiert. Daher erst mal einen herzlichen Glückwunsch an Sandra Maischberger. Der Autor hat dann zwar negativ reagiert, aber das ist ein häufiges Phänomen. Es ist der explorative Aspekt des Zweiflers, aus dem früher oder später dann durchaus noch ein treuer Vasall werden kann.

Das ZDF ist auf dem besten Wege sich in die Phalanx der Privaten einzureihen, mit Dumpfbacken TV a la Maischberger und Kerner. Das finde ich per se in Ordnung, ich muß ja nicht zuschauen.
Dann aber bitte keine Gebühren mehr einziehen, die GEZ ist ja der einzige Verein in Deutschland aus dem es kein entrinnen gibt, solche Sendeformate sind allerdings geradezu beispielhaft für die notwendige Diskussion zur Abschaffung des öffentlichen TV! Weiter so!!!!!
Schweinegrippe durch Trinkwasser übertragen
07:41@F.Reemtsma - Aktuell ca. 3.200.000 Arbeitslose - wohl nicht ganz aktuell
07:38Im links kommunistischen Tümpel fressen sich die drei Kröten gerade gegenseitig
07:32Nun gut, dann sehen wir einmal, was ausser - zutreffenden - aber bislang netten