Talkshow-Simulation: Sandra Maischberger gab dabei keine gute Figur ab

„Porno“-Diskussion in der ARD: Eigentlich wollte Sandra Maischberger mit ihren Gästen über die Sexualmoral der Deutschen konferieren. Aber dann ist es doch bloß eine Krawallrunde mit Altaufklärern und Provokateuren geworden. Von Peer Schader

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Dezember 2007 03:52
Maischberger  
Torsten Schulze (rat-race)

Da kann ich nur sagen: Hut ab, Frau Maischberger.
<br>Auch wenn ich etwas jünger bin als Frau M.; erotisch ist sie allemal und es war erfrischend, solche Worte aus ihrem Mund zu hören.
<br>Aber da hat eben nicht die Frau im Sinne der verklemmten, altmodischen Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen gesprochen. Ihr hat es einfach Spaß gemacht. Ist sie jetzt inkompetent? Nein, sie wird professionell weiterarbeiten. Sie hat nur gezeigt, dass auch Menschen, die bei ARD/ZDF arbeiten das Wort "ficken" kennen. Das macht sie menschlich, im Gegensatz zu ihren heuchlerischen Arbeitgebern und den verstaubten Sittenwächtern des Rundfunkrates

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05. Dezember 2007 21:05
pornodiskussion  
Engelbert Flügel (Angel10)

Gräuslich, nach halber Stunde abgeschaltet! Vor allem wg der fäkalordinären Sprache
und Rederei der Frau...
Besonders traurig für einen seit Jahren "virtuellen" Anbeter von Frau Maischberger.

B. Flügel, Steinerstraße 11,
53225 BN

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05. Dezember 2007 18:53
Wer mit dem Schwachsinn öffentlich/rechtlicher Quasselschaus  
Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)

seine Zeit verplempert, ist selbst schuld. Was kann man denn von dem durch Zwangsgebühren finanzierten Monopolverein anderes als Schrott erwarten?
Ernst-Markfried Kraatz

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05. Dezember 2007 15:42
Schade, Schade  
Enrico DiParuta (EnricoDiParuta)

Ich schätzte Fr. Maischberger immer noch. Im Gegensatz zum UFO-Thema war es diesmal ein Thema, das angesichts der aktuellen sexuellen Verwahrlosung Jugendlicher (ich habe schon Beispiele erlebt, in denen 16 "Kleinkinder" über Wochen hinweg ein 13-jähriges Mädchen missbrauchten) zu wertvoll ist, um es einer geldscheffelnden Lady Bitch Ray zu opfern. Bei ein bisschen mehr Bemühung, wären sicherlich von Seiten der Redaktion wirklich betroffene Jugendliche als Gäste zu finden gewesen. Auch Oswald Kolle, dessen selbstgerechten Aufklärungsversuche schon Ende der 70er antiquiert waren, konnte kaum nenneswertes zur Befindlichkeit der aktuellen Jugend beitragen.

Von der ARD erwarte ich mehr als die stupiden Nachmittags-Diskussionsrunden der privaten Sender. Ich habe mir vorgenommen, mir von solchen Sendungen nicht mehr die Zeit stehlen zu lassen. Die Fernbedienung hat mich gerettet.

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05. Dezember 2007 15:19
Mal wieder ohne Erkenntnisgewinn  
Dominik Munoz (superdomi)

Maischberger wird wirklich immer schlechter, ihre Sendung verkommt zum Schmuddeltalk. Über Sexualität kann man ja sprechen, aber bitte ohne die obszöne Sprechweise einer "Lady Bitch Ray". Ihr einen stockkonservativen "Kein Sex vor der Ehe"-Jüngling aufs Sofa zu setzen, brachte es irgendwie auch nicht. Der junge Mann wusste ja überhaupt nicht Bescheid, wovon er sprach, und verglich die natürliche Neugier eines Jugendlichen auf Sex gar mit einem Selbstmordversuch: "Ich muss ja auch nicht von einer Brücke springen, um zu erfahren, wie es ist." Leider wirkte auch Kolle alt und müde, brachte aber immerhin den schlauen Satz heraus: "Lasst es die Menschen doch selbst entscheiden, was sie wollen!" Recht hat er, womit der Talk bei Maischberger als unnütz ins TV-Archiv eingehen wird.

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05. Dezember 2007 15:02
Nachtrag  
Jürgen Honig (jhonig)

Erstaunlich, wenn man sich die bisher eingegangenen Zuschriften so anschaut:
ein überwiegend negativer Tenor.
Da soll mal wieder- wie eh und je - der Überbringer / die Überbringerin der verstörenden Botschaft geköpft werden.
Das kann doch wohl nicht die Lösung sein!

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05. Dezember 2007 14:54
Alles weiblich oder was?  
Herold Binsack (Devin08)

Eine alte Kritik von Links sagt:Die moderne Popmusik ist letztlich die Kommerzialisierung des „Widerstandes“ und damit ein Missbrauch desselbigen.Frank Zappa hatte das dann noch etwas zugespitzt in Beziehung auf die Generationen von Popmusikern nach den 70ern, die die Hälfte Ihrer Zeit beim Friseur verbringen, dann ein paar Videos – und damit ihre Selbstverliebtheit – abspielen, und von Musik keine Spur verstehen.Die linke Kritik wurde als spießig abgetan,und vielleicht war sie das auch,denn ließ sie uns das besser begreifen? Natürlich sollte man(n) nicht übersehen, dass der Sieg der Popmusik eigentlich der Sieg des weiblichen Geschlechts war,vielleicht war das gar die einzig ernstzunehmende „Befreiung des Geschlechtes“ unter patriarchalen Bedingungen in den letzten 10000 Jahren. Der Triumph des Körpers über den Takt,des Sex über die Liebe,des Orgasmus über den Eros.Und,und das zeigt sich erst jetzt:der Androgynität über den Androzentrismus.Letzteres wiederum liegt voll im Takt,wenn nicht der Evolution dann aber auf jeden Fall der Sozialisation,nämlich der globalen Ökonomie.Die Männlichkeit ist "out",die Weiblichkeit "in".Die Affirmation dessen,was uns das Patriarchat aktuell als hip serviert ist aber noch lange keine Revolution.

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05. Dezember 2007 14:13
Leider schon gewohnt schlecht.  
Markus Digel (Mopf)

Maischbergers Sendung war dieses Mal sogar so schlecht, dass ich nicht einmal in den Fernsehschlaf gesunken bin, weil das Diskussionsniveau mich wirklich aufgeregt hat.
Eine Rechtfertigung wird nicht erwartet und ist auch nicht gewünscht.
Bitte liebe ARD oder sonstigen Verantwortlichen: Sendet doch lieber einmal Nichts!

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05. Dezember 2007 13:39
Lady Bitch Ray genial?  
Andreas Becker (tiger172)

Ich finde die Frau ist schwierig zu durch durchschaun, zum einen ist die Frau intelligent, wenn man bedenkt das sie Germanistik studiert hat und bald ihren Dr. macht und zum anderen benutzt sie gezielt ihren "Vagina Style"...

Für mich erweckt sie den Eindruck als ob sie einfach Geld verdienen will und das scheint ja auch zu klappen.

Und wenn man bedenkt was Bushido und Co macht ist das auch nicht schlimmer, aber in die Sendung hat sie damit trotzdem nicht gepasst.

Das einzige worüber sich alle einig waren, ist das jeder das machen sollte, was er für richtig hält und das ist doch bei so unterschiedlichen Charakteren sehr lobenswert.

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05. Dezember 2007 13:37
Meinungen über Maischberger  
Jürgen Honig (jhonig)

Wie kommt der Peer Schader zu dem Urteil, dass der "Erkenntnisgewinn dieses Talks gleich null war"?
Der Erkenntnisgewinn, möchte ich behaupten, war außerordentlich hoch - indirekt. Anders als vor 40 Jahren sind Debatten über Sexualmoral fast immer und überall möglich, doch nach Form und Inhalt sinken sie heute weit unter den Pegelstand jener Zeit. Das hat Frau Maischberger, indem sie sich amüsiert zurücknahm, deutlich sicht- und hörbar rüberkommen lassen. Alle Hochachtung!
Mein Erkenntnisgewinn aus dem Gesamteindruck des Talks: Nicht nur in Deutschland, in der ganzen westlichen Welt machen sich Überdruss und soziale Verwahrlosung breit. Wohl nur so lassen sich die Verkrampfungen, Aufgeregtheiten und Aggresionen in der Debatte erklären.
Unter den "Gesprächs"-Teilnehmern des gestrigen Abends machte die Lady Bitch Ray eine wahrhaft bemitleidenswerte Figur. Ihr ganzer Gestus ließ ahnen, dass sie ihrer Sache keineswegs so sicher war. Ihr Anliegen - sexuelle Selbstbestimmung für Frauen - geht mit diesem brachialen Duktus ganz gewiss an der Zielgruppe vorbei. Und die Kids ahmen dasin dreister Ahnungslosigkeit nach.
Bitte mehr davon, Frau Maischberger!



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05. Dezember 2007 13:15
Maischbergers Sendung über Sex  
Roland Schickert (Schickert)

Bereits die Ufo-Sendung – meine letzte mit Maischberger – hat bereits gezeigt wo die Wege hinführen. Es sind verzweifelte Versuche, die Spätzuschauer mit Dummquatsch und pseudoprogressiven Schrillauftritten am Einschlafen zu hindern. Ernsthafte bzw, sachthematische Beiträge der sog. Talkgäste sind eigentlich unerwünscht. Daher braucht man sich über die jüngste Darbietung kaum zu wundern. Nur die eigene Eitelkeit kann doch verhindern so zu handeln wie neulich Herr Bublath: nix wie raus. Vielleicht wäre als Sendeplatz künftig der Nachmittag zu empfehlen. Hier ist wohl die geeignete Zielgruppe vor der Kiste.

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05. Dezember 2007 12:18
Gewonnene Zeit  
Hans-Dieter Krebs (hdkrebs)

Wer seit Jahren schon solchen Shows den Erkenntnisgewinn a priori abspricht und sie meidet, was nicht evtl. positive Sendungen ausklammern soll, der freut sich jedesmal bei solchen Kritiken oder Verrissen über die gewonnene Zeit für eine substantielle Buchlektüre oder ein Hörfunkkonzert. Daß die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten solche Publikumsverdummungen mit hohen Honoraren fördern, zeigt, wie diese Sender vom Pfad ihrer stets beteuerten publizistischen Tugend abgewichen sind und diese Politik ungehindert fortsetzen. Der Fernsehabstinent ist wie fast immer der große Zeit- und Gedankengewinner.

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05. Dezember 2007 11:59
Aus der Sendung hätte etwas werden können !  
Markus Teuber (arathorn)

Wenn das Thema,um das es im Kern zu gehen hätte,diskutiert worden wäre.
Wenn man den Themenweg von Anfang an und konsequent beschritten hätte,den der Sozialpädagoge aus der Berliner Arche gehen wollte:
Wie sieht die Sexual-Erziehung der heutige Jugend aus und wie kann die sexuelle Verwahrlosung der Jugend aus dem "Lumpenproletariat" gestoppt werden?
Das hat auch nichts mit Zensur und Einschränkung der Freiheit zu tun,sondern damit würde ein Problem diskutiert,das hochnotwendig diskutiert werden müßte:
die sexuelle Verwahrlosung bestimmter Teile der Jugend,die ihrerseits zu schlimmsten Folgen wie ungewollte,unzeitgemäße Schwangerschaft von 12/13jährigen,Ausbreitung von Sexualkrankheiten,geistige und seelische Verödung sehr junger Menschen und anderem mehr führt.
In einer solchen Diskussion wäre auch der Platz für Rapper wie "der Frauenarzt" oder "Lady Bitch" gewesen,die damit ihr Geschäft machen.

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05. Dezember 2007 11:57
Maischberger sollte aufhören  
Axel Julius (EscobarManuel)

Wie wenig geeignet sie (und ihre Redaktion) ist, eine Talkshow zu veranstalten in denen die Leute miteinander diskutieren hat sie doch auch letztens erst in ihrer "UFO Sendung" bewiesen, in der Joachim Bublath arrogant die Segel strich und vorzeitig die Sendung verließ. Und in der Frau Maischberger dann die verbliebenenen Gäste mit der Bemerkung beleidigte: "Der vernünftige Mensch ist gerade gegangen."
Das war bereits der Gipfel fernsehdeutscher Gastfreundlichkeit, Frau Maischberger.

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05. Dezember 2007 11:57
Zumutung in aller Öffentlichkeit...........  
wolf haupricht (emilgilels)

........und das auch noch zu Lasten meiner Zwangs-GEZ-Gebühren.
Wie kann öffentlich über so ein Thema mit Rappern diskutiert werden, das wusste M. doch vorher, welcher Unsinn dabei herauskommt. Einfach peinlich, Niveau unter den privaten Sendern.

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