Interview mit Anke Engelke

So was von rund, scharf, schön, gut und schlau

Anke Engelke ist die neue deutsche Stimme von Marge Simpson. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über die Erwartungshaltung der Fans, Übersetzungsprobleme und darüber, ob die Mutter der Zeichentrick-Familie eine emanzipierte Frau ist.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Januar 2007 12:26

Ab jetzt auf Englisch... Die Kopie erreicht nie das Original.

Markus Leibold (MSL)

Mal davon abgesehen, dass die Simpsons die _einzige_ Serie sind, in denen ich die deutschen Synchronstimmen besser als die Originale finde bzw. im Falle von Marge bis gestern fand:
Ich fand es einfach schlecht synchronisiert, für mich sah es einfach nicht so aus als wäre es Marge, die da spricht. Und das hat nichts mit der anderen Stimme zu tun, ich fand z.B. auch das Timing etc. mitunter kritisch.

Ach ja: Wer nur das Original nachmacht, wird immer nur eine Kopie sein. Und nicht besser als das Original, wie es bisher war.
Ich werde jetzt jedenfalls darauf umsteigen, mir die Serie auf Englisch anzusehen. Da kriege ich dann wenigstens ein Original, auch wenn es nicht ganz so gut ist wie die bisherigen Originale im deutschen TV :(

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22. Januar 2007 10:00

Muss es immer ein Promi sein?

Matthias Ammon (Tarrash)

Ich finde es schade, dass in Deutschland offenbar grundsätzlich von "Stars" (auch schlimmer C-Prominenz) synchronisiert werden muss. Zwar hat Frau Engelke sich wacker geschlagen und ich werde mich wohl an sie gewöhnen können, dennoch frage ich mich, ob es im Heer der Synchronsprecherinnen nicht einen weniger bekannten Namen gibt, der den Job besser gemacht hätte. Der Rest der gelben Familie wird ja auch nicht von den obligatorischen Bully, einem No-Angel oder Superstar Alex gesprochen. Zum Glück.

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22. Januar 2007 00:11

Gelb oder nicht gelb.

anonym anonym (N3MO)

Auch Zeichentrickfiguren sind eben menschlich. Sie erzeugen eine authentische Atmosphäre, und wenn sich plötzlich etwas im Zeichenstil oder der Stimme ändert, ohne dass dies in der Story begründet ist (Tumore, Alien-Experimente, Gelb-Allergien), scheint es, als ginge etwas wichtiges der Authentizität der Figur verloren. Etwas von ihr scheint zu sterben. Das ist es, was man als Konsument "kritisiert", den Tod selbst. Was man verhindern will. Frau Engelke kann das gar nicht falsch machen. Es ist wichtig zu verstehen, und das ist ja auch ihr Anliegen: Marge ist tot. Lang lebe Marge!

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21. Januar 2007 19:14

was für eine karriere....

stephan fischer (meyfisch)

zweitstimme von marge simpson...

und das bei den adjektiven der artikelüberschrift...

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