Christiansen: Russen-Sendung ohne Kreml-Kritiker

Sabine Christiansen

Moskauer Technik

Die ARD-Sendung „Sabine Christiansen“ hat den russischen Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow, auch als scharfer Kritiker des Präsidenten Putin bekannt, zu ihrer Sendung am vergangenen Sonntag zuerst ein- und dann wieder ausgeladen. Kurz danach gab es bei Kasparow eine Razzia der Polizei.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Dezember 2006 21:37

@ Markus Teuber

Ulf Schreier (Schreier7)

Sie schreiben: "die eben nicht zu jenen 85% Russen gehören, deren Leben sich darauf beschränkt , täglich zu überleben" Ich glaube, die Information ist etwas veraltet. Ich weiß nicht, woher Sie die Zahlen haben, aber es gibt in Russland eine stark gewachsene und immer größer werdende Mittelschicht - dafür sprechen die rasant steigenden Absätze westlicher (auch deutscher) Unternehmen dort. Und vor Hunger stirbt sicherlich keiner mehr, diese Zeiten sind vorbei. Übrigens ist es genau das, was Putin von Vielen am höchsten angerechnet wird.

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14. Dezember 2006 14:47

Deutsche Selbstgerechtigkeit und russische Vertragstreue

Markus Teuber (arathorn)

Kritik an Rußland ,an Putin und seiner Machtmafia ?
Darf man das in Deutschland,im Westen ?
Nein,meinen manche;man solle gefälligst vor der eigenen Haustüre kehren,die wahren oder nur vermeintlichen Verletzungen der eigenen Meinungs- und anderen Freiheiten
kritisieren und den Dreck vom eigenen Stecken putzen.
Schließlich würde sich Rußland im Verhältnis zum Ausland nichts zu schulden kommen lassen,seine Verträge einhalten und pünktlich zahlen.
Schöne Ansichten .Und allesamt von Leuten,die eben nicht in Rußland leben müssen ,die eben nicht zu jenen 85% Russen gehören,deren Leben sich darauf beschränkt ,täglich zu überleben.
Hauptsache,Putin liefert das Gas pünktlich.Alles andere ist westlich-überheblicher Kolonialstil.Stimmt doch,oder ?

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14. Dezember 2006 13:44

Informationsmängel in der Presse

Ivan Ivanov (dbkgmbh)

Guten Tag!
Ich bin ein Bürger der Russischen Föderation und studiere zur Zeit in Deutschland. Ich lese gern Zeitungen und dennoch kann ich in meinem inneren das kramphafte Lachen über die Zeitungsartikel,die etwas mit Russland zu tun haben nicht unterdrücken. Man lebt hier so isoliert von russichen Verhältnissen,dass es entschuldigen sie mich für den Ausdruck von Dummheit reden kann, da nicht einmal die deutsche Presse einen Überblick, oder annähernd die Ereignsse schildern kann, die in Russland ablaufen. Um diese "Dummheit" zu verstecken haben die Journalisten einen Sündenbock gefunden, nämlich Putin. So ist es viel leichter für die Presse ihre Unwissenheit in eine spannende Geschichte umzusetzen. Ob von den Medien erschaffene "Angel" Chodorkowkij, oder "Freiheitsstrebender" Berezowskij. Alle sind auf einmal die besten,gerechten Menschen der Welt. Doch bevor sie ihre Meinung über etwas bilden, was sie nicht wissen, sollten sie ihren Kopf einschalten und einwenig nachdenken,vielleicht nachforschen. Ich bin der Meinung, dass es eine riesige Informationslücke in Deutschland über Russland besteht und sie nur kaum mit dem Wissen von deutschen Journalisten gedeckt werden kann.

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14. Dezember 2006 09:11

Nichts Neues im Westen!

christine genc (christinegenc)

Wir, im ach so feien Westen haben oft mehr Probleme die Wahrheit ungeschminkt darzustellen als die Meisten denken!
Meinungsfeiheit nur dann, wenn nach dem Mund der politischen Richtung gesprochen wird! Traurig aber wahr!

Es beginnt wieder die Zeit der Geschichtenerzähler, die es verstehen zwischen den Zeilen lesen zu lassen, Parabeln, Possen, Satiren, da können wir uns austoben!

Es ist beängstigend wie wenig auf das Recht des Einzelnen, im Sinne des "Freien Journalismus" Rücksicht genommen wird!

Darum, nimm ein Schluckerl Kaffee und steck den Kopf in den Sand, dann bist du ein braver Bürger!
christine@chello.at

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13. Dezember 2006 21:21

Schon tot?

Charles Stieger (carlis88)

Ueber die Qualität der Christiansen Sendungen möchte man am liebsten Stillschweigen bewahren. Ihre schnoddrige Art der Gesprächsführung hat mich schon vor vielen Jahren zu nerven begonnen.
Zum Artikel nur soviel:
Ein neues Gespräch sei für den kommenden März geplant, wird beschwichtigt. Dumm nur, vielleicht ist der nun schon zum zweiten Mal Ausgeladene dann schon tot!?
Charles Stieger/carlis88

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13. Dezember 2006 20:16

Sabine Christiansen

heike haubrichs (roselheike)

Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich habe mir seit längerer Zeit abgewöhnt, diese sogenannte "Talkshow" zu verfolgen, da objektive und aufschlussreichere Berichterstattungen anderweitig,z.B. FAZ u.a., wertvollere Erkenntnisse liefern als dieses Allgemeingeschätz, das zudem überflüssigerweise noch unsere Fernsehgebühren in Anspruch nimmt. Hier könnte sinnvoll gespart werden, ohne daß irgendein Schaden entstehen würde.
MfG
Wolf Haupricht

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13. Dezember 2006 20:00

Es werden zu grosse Erwartungen an eine Talkshow gestellt,

thomas schulz (peanutbutter)

die für die breite Masse verständlich und unterhaltsam sein soll. Natürlich folgt daraus, dass Sachverhalte simplifiziert und in harmonischer Art und Weise abgehandelt werden müssen. Ein kompetenter, scharfzüngiger und manchmal provozierender Moderator hat in dem Konzept natürlich keinen Platz. Das Niveau der öffentlich rechtlichen Anstalten ist tatsächlich auf Bildzeitungsniveau gerutscht, um nicht noch mehr Zuschauer an die privaten Sender zu verlieren. Im Grunde genommen sind ARD/ZDF und die dritten Programme mit Ausnahme der reinen Nachrichtensendungen nur noch als Schlaftablette zu gebrauchen.

Kasparow hätte S.C. mit Leichtigkeit als eine unbedarfte Oprah Winfield oder Larry King aussehen lassen können, wenn er die Absicht gehabt hätte. Ob politische Erwägungen bei der Sendeanstalt eine Rolle gespielt haben, ist schwer abzuschätzen, aber es ist unverkennbar, das die Mächtigen dieser Welt die Medien und das Internet unbedingt unter ihre Kontrolle bringen wollen. Nichts ist unberechenbarer als eine intelligente, informierte und gebildete Bevölkerung.
Im Grunde genommen ist sie schon lange ein Vertreter der seichten, unverbindlichen "political correct" Moderatoren, deren Messages mehr oder weniger belanglos ist.

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13. Dezember 2006 14:26

Wieso die Aufregung - hier wird seit Jahren manipuliert!

Anna Meyer (Emmamotte)

Ich verstehe die Aufregung nicht. Diese Sendung läuft seit Jahren so.

Darf hin + wieder ein Mainstream-Abweichler zu SC, lässt man ihn selten zu Wort kommen. Will dieser "Dissident" etwas "Gefährliches" äußern, wird ihm das Wort abgeschnitten, er bekommt einen Maulkorb.

Auch ich tue mir den Sendung seit Jahren nicht mehr an. Zu Empfehlen ist dazu das Buch von van Rossum: "Meine Sonntage mit Sabine Christiansen" - prima Aufklärung und Darstellung dieser Sendung.

Es gibt kaum eine schlechtere "Moderatorin" als unser Sabinchen. Ahnung von nichts - kassiert aber, soweit ich weiß, rund 60.000 Euro pro Sendung. Dafür, dass sie Stichwörter einwirft, die dann zur Show konträr diskutiert werden, obwohl man sich eigentlich in allem einig ist.

Jede Sendung ist vorher abgesprochen, Worthülsen + nichtssagende Parolen pflastern das Studio. Kühe können nicht besser wiederkäuen als die immer gleichen geladenen Einheitsköpfe: gestylt bis in die Haarspitzen, randlose Brille, Bübchenfrisur - Pomade überflutet Deutschland.

Es ist gleichgültig, welcher Name nun gerade hinter den Anwesenden steht: Westerwelle kann für Steinbrück, Söder für Wowereit schwadronieren.

Mit Jauch wird's nicht besser - der Ablauf ist so gewollt!



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13. Dezember 2006 11:13

Manipulation

Karl Mielke (karo02)

"Christiansen" schaue ich mir nicht an, weil es "große Politik" für Bildzeitungsleser ist. Aber die Aktualität hat mich doch dazu verführt. Es ist mir egal, ob im Hintergrund der Sendung "geschossen" wurde. Die Sendung selbst gibt genügend Auskunft. Es ist mir ein Rätsel, wie sich sicher fähige Menschen (Gäste) derart Instrumentalisieren lassen. Vielleicht hat Frau Christiansen
doch etwas Geniales. Wie man mit Erfolg regelmäßig wesentlich umkurvt, zeigt sie uns.

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13. Dezember 2006 10:19

Gebühren für was?

Michael Simm (MSimm)

Der Unmut über Christiansens Inkompetenz verblasst im Vergleich zu meinem Ärger darüber, Zwangsgebühren für unsere Staatssender zahlen zu müssen - die ihre Aufgabe offensichtlich zunehmend darin sehen, kritische Stimmen zu unterdrücken.

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13. Dezember 2006 07:42

Der Rote Kanal

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Nachdem als ich Christiansens Sendung gesehen und die Berichterstattung hierzu gelesen hatte, fühlte ich mich unweigerlich an Karl Eduard von Schnitzler und seinen Schwarzen Kanal erinnert. Es ist eine Schande für eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Bundesrepublik Deutschland, eine solch einseitig-tendenziöse Sendung auszustrahlen und den russischen Botschafter in bester DDR-Manier unterwürfigst zu hofieren, während russische Regimekritiker und hervorragende Journalisten, die die ARD erst groß gemacht haben, auf solch infame Weise totgeschwiegen werden.

Die ARD sollte nach diesem Fiasko ernsthaft überlegen, ob sie Christiansens Sendung nicht in "Der Rote Kanal" umbenennt.

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12. Dezember 2006 23:58

Christiansen raus!

Tim Stephan (strizz1)

Wann geht sie endlich? Eine schlechte und journalistisch unbedarfte Talk-Moderatorin war Christiansen schon immer. Die fröhliche Propaganda für ein autokratisches Regime und die Ausladung von Kritikern stellen nun aber einen neuen Tiefpunkt in der Geschichte der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung in Deutschland dar. Wenn Kritik aus vorauseilendem Gehorsam gegenüber mächtigen Institutionen nicht mehr stattfinden darf, dann verfehlt der öffentliche Rundfunk seinen Auftrag. Stellt sich öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf diese Art und Weise dar, dann brauchen wie keinen.

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12. Dezember 2006 23:53

eine lanze für christiansen...

manuel vaid (mvaid)

...zu brechen ist einfach nicht möglich.

aber der fairness halber sei gesagt, dass man in der ganzen ard z.b. dem thema litwinenko wochenlang hinterhergelaufen ist - obwohl es dort ein studio mit den am besten ausgebildeten journalisten deutschlands gibt und dem geld für producer, die die protagonisten eines beitrages zunächst finden und dann erst wirklich überreden, auch vor der kamera zu erscheinen.

erst gestern wurde in einem kommentar der ard festgestellt, dass, selbst wenn es sich bei den vergifteten (litwinenko) und ermordeten (politkowskaja) personen nicht um opfer der regierung handelt, es doch besorgnis erregend genug ist, dass in einem land menschen (!) einfach so abserviert werden - egal, wer letztlich dahinter steckt.

das aber war der ard selbst lange zeit kaum die entsprechende sendezeit wert. sabine christiansen hat ihre plattform inzwischen gut für die eigene vermarktung genutzt. etwa für 12 folgen von "global players", die sie für CNBC produziert hat. dies sei "die einmalige Chance, politische und wirtschaftliche Entwicklungen mit hochrangigen internationalen Gästen zu diskutieren"...

das mit der einmaligen chance stimmt sicher...

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12. Dezember 2006 23:07

Deutsche Kritiker im russischen TV

A. Malliki (a.malliki)


Aufgabe dieser Sendung war, zur Schlacht gegen den ROTEN FEIND aufzurufen und die Deutschen wieder auf den Kalten Krieg einzustimmt.

Deutschland muss in Rußland ROT sehen, das ist seine politische Aufgabe seit Gründung der BRD. Und das Ausland sieht trotz aller Anstrengungen in Deutschland immer noch BRAUN - so sind die westlichen Spielregeln.

Notwendig wären Talkrunden über das Anti-Terror-Gesetz und die Datenspeicherung.

Putin lernt mehr aus deutschen Fehlern als unsere eigenen Politiker. Er läßt es einfach nicht zu, dass Monopolbetrieb entstehen und die Rohstoffe ausbeuten. Das ist aus westlicher Sicht natürlich sehr undemokratisch.

Denn hier gilt:
Demokratie ist ein Instrument zur Schaffung von Rechtsgrundlagen, in denen Kartelle ungestraft und privat sein müssen. Die Politik hat sich in Aufsichtsräten zu verteilen und aus diesen Gesichtspunkten heraus, müssen Gesetze beschlossen werden. Das Anti-Terror-Gesetz und die Datenspeicherungspflicht sind keine Instrumente eines totalitären Systems sondern dienen nur zum Schutz der Bevölkerung - es kommt eben auf die Formulierung an.

Vielleicht reisen in Zukunft die deutschen Kritiker nach Rußland und geben dort Ihre Interviews, wenn es hier keine Plattform gibt.

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12. Dezember 2006 21:47

ruhmreiche rotbannerflotte

Detlef Weise (detlef.weise)

...was soll die aufregung? frau christiansens inkompetenz ist unbestritten. unbestritten von russen und deutschen gleichermassen. das tut bei dem thema aber eigentlich nichts zur sache. denn der punkt, den frau krone-schmalz angesprochen hat, ebenso wie der herr botschafter, ist, unabhängig von der sendung, richtig: fakten gegen vorurteile. das ist das eigentliche thema. unerträglich, diese (west)deutsche selbstgerechtigkeit, bei der sendung war von heuchelei die rede. der litwinenko-mord (war es einer?) wird vielleicht aufgeklärt. kennedy? barschel? die fragen sind doch wohl berechtigt. neues thema: die russen erfüllen die verträge, zahlen ihre rechnungen überpünktlich, und zeigen format. wollen deutsche politiker, die für ihre "reformen" namen wie "hartz" (blitzmädel-import, anklage, untreue) wählen, tatsächlich vorbild sein? na gute nacht. detlef weise

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12. Dezember 2006 21:38

durcheinander verstehen

uwe mildner (recfarm54)

Wer soll dieses Durcheinander noch verstehen? Hat nicht einer, der die Gnade hatte soviel studieren zu dürfen, wie ein Jurnalist, sich für alle verständlich auszudrücken? Oder aber und das ist die Vermutung, das Thema ist nicht zu verstehen. Also gilt auch: Hat nicht jeder, der die Gnade hatte soviel studieren zu dürfen, so zu handeln, dass es alle verstehen können. Vielleich aber liegt es am Schach, an den besagten Schachzügen, dann wiederum ist es zu verstehen.

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12. Dezember 2006 20:47

Zum Kommentar von Jörg Gondermann (joeyyy)

Axel Julius (EscobarManuel)

Ja, Herr Gondermann,"Hart aber fair" ist so eine Sendung, in der es zumindest nicht einem eitlen, narzistischen Moderator darum geht, möglichst telegen zu wirken.

Selbst als politisch interessierter Mensch ist und bleibt es mir unmöglich, die Sendung "Sabine Christiansen" zu verfolgen, da sich nicht nur mein Intellekt sondern auch Teile meines Körpers dieser audiovisuellen Provokation von Frau Christiansen stets vehement erwehren wollen.
So beschäftigt und genervt ist mir eine Verfolgung dieser Sendereihe leider nicht möglich.

Herr Jauch Könnt's richten.

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12. Dezember 2006 20:34

Durcheinander von Themen

Hanno Meissner (hanno_meissner)

Bereits gestern habe ich eine E-Mail an die Redaktion von "Sabine Christiansen" geschrieben.
Es war mir einfach völlig unverständlich, was die Thematik der Russlanddeutschen in einer Diskussionsrunde um die aktuelle russische Politik sowie von Russland ausgehende Kriminalität zu suchen hat.
Besonders pikant fand ich die Vermischung der Thematik "Russenmafia", also Unterwelt russischer Geschäftsleute, und kleinkrimineller Russlanddeutscher.
Während Frau Krone-Schmalz in der Sendung dauernd vor der Vermischung unterschiedlicher Themen warnte, schien sie diese Vermischung, die deutsche Bürger, die aufgrund ihrer deutschen Nationalität in Sowjet-Russland genug mitgemacht haben, unnötig in Misskredit bringt, nicht weiter zu stören.
Der uninformierte Bürger könnte nun Angst bekommen, sein russlanddeutscher Nachbar, den er ohnehin immer als Russen angesehen hat, bewahre radioaktive Stoffe bei sich zuhause auf.
Herzlichen Glückwunsch, Frau Christiansen! Wieder einmal wunderbar das Niveau abgesenkt!
Der morgen in der FAZ erscheinende Artikel über die Ausladung von Garri Kasparow und Klaus Bednarz passt hier wunderbar ins Bild!
Mit freundlichen Grüßen
Hanno Meissner

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12. Dezember 2006 20:30

Putin der Despot...

Thomas Strenger (jeffstaine)

tja, so ist das nun mal, wenn man von einem Despoten regiert wird. Plötzlich haben die intellektuellen Köpfe in Russland ein Problem: Nämlich das Sie Demokratie leben dürfen, nach Putins Verständnis, versteht sich, also dürfen dürfen sie eigentlich nicht, aber wir sollen denken das es so wäre, alles klar ?
Da ist es doch schon sehr seltsam wenn Herr Putin für sich proklamiert Russland sei ein "Demokratisches" Land, jedoch seltsamerweise Menschen die öffentlich Kritik an der Regierung Putin äußern plötzlich ein kleines Strahlenproblem haben oder aus fadenscheinigen Gründen in U-Haft sitzen oder sonstwie staatlich gegängelt werden.
Aber wen interessiert das eigentlich was ich hier schreibe. Scheissegal was passiert, hauptsache die liefern weiter billig Gas.
Mit sozialistischen Grüssen




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12. Dezember 2006 19:25

Die Presse hat als 4. Gewalt versagt!

Annette Moussa (oerschen)

Uns allen ist bekannt, dass es in Russland nicht mit rechten Dingen zugeht. Aber niemand hätte für möglich gehalten, dass die sonst so rücksichtslose Presse vor kontroversen und kritischen Politikauseinandersetztungen kneift. Frau Christiansen hätte sich früher überlegen sollen, welche Themen sie moderieren kann und welche nicht, dann hätte sie sich den Gesichtsverlust ersparen können.

Die unterdrückte Pressefreiheit hat jahrelang in Russland geherrscht und wir und unsere Politiker haben weggeschaut aus Angst vor russischen Machthabern, doch jetzt steht auch unsere Pressefreiheit auf dem Spiel.

Die Presse sollte als 4. Gewalt angesehen werden und auch so agieren, aber nicht als Propagandaapparat.

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12. Dezember 2006 19:16

Jetzt reichts!

Dorothee Mußgnug (DorotheeMussgnug)

Von Tante Christiansen habe ich nie viel gehalten. Von jetzt an halte ich von ihr gar nichts mehr. Ich habe von ihr die Nase gestrichen voll. Möge der Herr der Quoten sie endlich vom Bildschirm putzen oder wenigstens ins Analphabetenprogramm im Morgengrauen verbannen.

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12. Dezember 2006 18:32

Beweis der Unfähigkeit

Paul H. Peiseler (paolo5)

Frau Christiansen hat sich nunmehr als absolut unfähig (oder unwillig?) erwiesen, der Wahrheit, für diesen Teil der Welt, auch nur die Hand zu reichen! Vielmehr ließ sie sich von Frau Krone-Schmalz, (als Speichellecker der Russen) sowie den Herren Botschafter Kotenew und Buchautor Kaminer in typisch russischer Manier das Diskussionsheft aus der Hand nehmen und intellektuell an der Nase herum führen. Vor meinem geistigen Auge hörte ich den Altvorderen Botschafter aus dunklen Tagen, Semjon Semjonowitsch, reden. Mir wurde schlecht. So die Herren Bednarz, als ausgewiesener Kenner der Materie, und Garri Kasparow, als Leidtragender der neuesten Form russischer Demokratie, an der Diskussion teilgenommen hätten, wäre für alle sichtbar geworden, wie unfähig Frau Christiansen in Wahrheit ist, solche wirklich schwierigen Themen zu moderieren.

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12. Dezember 2006 17:57

moskauer technik

joachim burkart (fazburri)

Danke für Ihren Bericht. Christiansens Russensendung war eine Blamage für den Journalismus. Aber sie will halt um alles in der WElt berühmt und angesehen sein. J. B.

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12. Dezember 2006 17:45

Die Russen kommen

alfons gölzhäuser (alfonsgoelzhaeuser)

Die Russen sind nicht die Gefahr, sondern unsere so stolzen Talkshowgastgeber, die political correctness höher stellen als die Pressefreiheit. Frau Christiansen sollte sofort ihren Sendeplatz verlieren. Möge sie doch bei unserem jüngsten Exkanzler als PR-Beraterin anheuern.

Alfons Gölzhäuser

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12. Dezember 2006 17:39

Klaus Bednarz ist glaubwürdig, Christiansen nicht

Albrecht Stahl (astahl)

Wenn Klaus Bednarz entsprechend einer Information aus der "Christiansen"-Redaktion gegenüber der FAZ äußert, der russische Botschafter habe sich in einem Vorgespräch geweigert, gemeinsam mit Kasparow vor die Kamera zu treten, so gibt es für mich am Wahrheitsgehalt dieser Schilderung keine Zweifel, auch wenn "Christiansen"-Sprecher Michael Ortmanns nun dementiert. Die Sache ist nicht nur peinlich, sondern ein Schlag ins Gesicht aller Regimekritiker in Russland. Putin dreht dem Westen eine lange Nase und wird hierzulande mit dem Prädikat "lupenreiner Demokrat" geschmückt. Da passt es wunderbar ins Bild, wenn Frau Krone-Schmalz auch noch Verständnis für Putins Politik aufbringt. Pfui Teufel, kann ich da nur sagen.

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12. Dezember 2006 17:29

Seichtigkeit siegt!

Jörg Gondermann (joeyyy)

Was will denn auch das deutsche Christiansen-Publikum hören? Offensichtlich seichte Platitüden, Woche für Woche der gleiche Schmalz.

Als ich die Sendung vor rund zwei Jahren das letzte Mal sah, fragte ich mich, was ich wohl mitgenommen oder erfahren hätte. Nichts.

Und das soll wohl auch so bleiben.

Gibt es eigentlich eine Sendung im Deutschen Fernsehen, wo wirklich mal kontrovers diskutiert wird und es nicht darum geht, telegen zu wirken?

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