Hier moderiert der Herr des Verfahrens: Bernhard Vogel

Interview mit Bernhard Vogel

Das Kulturgut Fernsehen ist in Gefahr

Als rheinland-pfälzischer Ministerpräsident gehörte Bernhard Vogel (CDU) 1984 zu den Gründerfiguren des Privatfernsehens. Die jüngsten Entlassungen und programmatischen Einschnitte bei Pro Sieben Sat.1 lassen ihn jetzt um sein Pionierwerk bangen.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Juli 2007 18:19

es wird Zeit auch ARD und ZDF infrage zu stellen

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

es handelt sich hier um Zwangsgebühren und Zwangsmitgliedschaft, völlig unzeitgemäß und undemokratisch!

Nur weil ich gelegentlich, wenn ich Zeit habe Formel 1 sehe (RTL !) muss ich die Zwangsgebühren der ÖR bezahlen.

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28. Juli 2007 16:52

Unzulaessige Fremdkommerzialisierung und Schweigespirale

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Auch das waren Moden. Unterschichtenfernsehen, das haben wir nun davon. Denn es ist doch ganz egal, wer die Cola kauft. Von der Schweigespirale spricht niemand mehr.

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27. Juli 2007 15:58

Gute Nachricht

Marvin Parsons (mapar)

Das Fernsehen hat über Generationen eine viel zu große Rolle im Leben der Menschen gespielt. Jede Nachricht über seinen Niedergang ist eine gute Nachricht.

200 Minuten am Tag sind viel zuviel, sie machen träge und sind vergeudete Lebenszeit, und zwar auch dann, wenn es 200 Minuten volkspädagogische Ergüsse der ÖR-Sender sind.

Wenn man von dieser Zeit 2 Stunden täglich stattdessen etwas mit seinen Kindern und/oder Freunden macht trägt das mehr zum Glück bei als der Konsum auch der besten Serie. Oder, wenn man lieber für sich ist, kann man mit 2 Stunden täglich jedes Jahr eine Sprache lernen, mehrere zeitaufwendige Hobbys pflegen oder einige dutzend Bücher lesen.

Wir haben den Fernseher seit etlichen Jahren aus den Wohnräumen verbannt und ins Bügelzimmer gestellt. Niemand vermißt ihn; wer unbedingt etwas sehen möchte kann es, aber dieser Bedarf ist gering.

Ob Sat1 noch nennenswerte Nachrichten bringt oder nicht ist irrelevant. Die einen werden bei der Konkurrenz fündig oder schauen ins Internet, die anderen haben sie auch bisher nie gesehen.

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27. Juli 2007 11:31

Fernsehen ist Spiegel der Gesellschaft

Marc Rene Droege (droege.biz)

Jede Gesellschaft bekommt genau das Fernsehen, das es verdient. Was soll da die Trauer über Veränderungen bei einem Privatsender? Das Niveau wird doch von uns verlangt! Dass sich "Programmfernsehen" mangels Nachfrage nicht lohnt, kann auch ein zwangsfinanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen als Alibi nicht vertuschen!

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