
es handelt sich hier um Zwangsgebühren und Zwangsmitgliedschaft, völlig unzeitgemäß und undemokratisch!
Nur weil ich gelegentlich, wenn ich Zeit habe Formel 1 sehe (RTL !) muss ich die Zwangsgebühren der ÖR bezahlen.

Auch das waren Moden. Unterschichtenfernsehen, das haben wir nun davon. Denn es ist doch ganz egal, wer die Cola kauft. Von der Schweigespirale spricht niemand mehr.

Das Fernsehen hat über Generationen eine viel zu große Rolle im Leben der Menschen gespielt. Jede Nachricht über seinen Niedergang ist eine gute Nachricht.
200 Minuten am Tag sind viel zuviel, sie machen träge und sind vergeudete Lebenszeit, und zwar auch dann, wenn es 200 Minuten volkspädagogische Ergüsse der ÖR-Sender sind.
Wenn man von dieser Zeit 2 Stunden täglich stattdessen etwas mit seinen Kindern und/oder Freunden macht trägt das mehr zum Glück bei als der Konsum auch der besten Serie. Oder, wenn man lieber für sich ist, kann man mit 2 Stunden täglich jedes Jahr eine Sprache lernen, mehrere zeitaufwendige Hobbys pflegen oder einige dutzend Bücher lesen.
Wir haben den Fernseher seit etlichen Jahren aus den Wohnräumen verbannt und ins Bügelzimmer gestellt. Niemand vermißt ihn; wer unbedingt etwas sehen möchte kann es, aber dieser Bedarf ist gering.
Ob Sat1 noch nennenswerte Nachrichten bringt oder nicht ist irrelevant. Die einen werden bei der Konkurrenz fündig oder schauen ins Internet, die anderen haben sie auch bisher nie gesehen.

Jede Gesellschaft bekommt genau das Fernsehen, das es verdient. Was soll da die Trauer über Veränderungen bei einem Privatsender? Das Niveau wird doch von uns verlangt! Dass sich "Programmfernsehen" mangels Nachfrage nicht lohnt, kann auch ein zwangsfinanziertes öffentlich-rechtliches Fernsehen als Alibi nicht vertuschen!