
Sollte dieser Bericht zutreffen, ist der beschriebene Umstand skandalös! Die ARD hätte demnach meiner Meinung eine hohe Verpflichtung gegenüber Herrn Jimale einzulösen! Auf geht´s, verehrte Damen und Herren - zeigen Sie Ehre und helfen Sie diesem Mann zu einem vernünftigem Job & helfen Sie ihm, seine Familie zu finden!!!

Dreimal darf man raten.
Und daran hat sich die Bundesregierung via OEF beteiligt!!

Das traurige Schicksal scheint bezeichnend für einen Teil der journalistischen Arbeit von Korrespondenten zu sein. Es werden "Einheimische" benutzt um Botschaften zu transportieren. Ich habe bei vielen Auslandsbeiträgen, vor allem im TV den Eindruck, hier wird nicht die tatsächliche Situation beschrieben, sondern die vorgefasste Meinung des Korrespondenten. Es fehlt oftmals das geschichtliche oder kulturelle Verständnis fürs Land. Dadurch wird letztlich Fehlinformation betrieben. Als Beispiele kann man die Situation in China und Russland nennen, wo kaum einer darauf verweist, das dort die Interessen von über 50 Ethnien unter einen Hut gebracht werden müssen.

Interessante Beschreibung eines Einzelschicksals. Zu den Journalisten, die in Somalia ums Leben kamen, gehört ja auch der deutsche AP-Fotograf Hansi Krauss, der am 12.7.1993 kurze Zeit nach einem US-Luftangriff in Mogadischu getötet wurde. Kleine Anmerkung: "Somali" und "Somalis" sind Anglizismen, auf Deutsch heißen die Bewohner Somalier.

Ganz traurig so ein Schicksal. Ich gehe mal davon aus, dass die Führung der ARD nichts davon weiß....und sich sofort kümmern wird...oder aber die Sache ganz anders darstellen kann.

Was für eine Schande für die ARD, wenn man bedenkt, wofür sonst Geld da ist....!!