
Sie haben das System schon so verinnerlicht, dass eine kritische Sicht nicht mehr möglich ist. Wer seine Ausgaben unter marktwirtschaftlichen Bedingungen tätigen muss und seine Einnahmen unter sozialistischen Bedingungen erhält, fährt gegen die Wand, unweigerlich. Warum deckeln sie nicht andere notwendige Ausgaben: Miete, Lebensmittel, Heizen, Wasser, Strom oder die Mobilität? Das Argument der möglichen Zahlungsausfälle ist zwar plakativ aber betriebswirtschaftlich irrelevant. Die Zahlungsausfälle sind im derzeitigen System nämlich garantiert! Jede Leistung über dem Regelleistungsvolumen wird gnadenlos nicht bezahlt. Das sind ca. 1/3 aller Leistungen, also 1/3 Zahlungsausfälle. Das Risiko wird bei einem Erstattungsverfahren nicht grösser sondern kleiner! Für ein Angestelltengehalt von 60-70TEur zu arbeiten wäre super, aber bei geregelter Arbeitszeit, ohne die absurden Haftungsrisiken (Arzneimittelregresse, Heilmittelregresse, und was es sonst noch an spezifisch deutschen [ja sowas gibt es sonst nirgendwo auf der Welt!] Folterinstrumenten gibt um den Patienten(!) notwendige Therapien vor zu enthalten). Nochmals: jeder Arzt der es sich noch aussuchen kann, sollte entweder nicht kurativ tätig werden oder ab ins Ausland gehen!!!

vieler anderer Berufe. Ein Honorar, welches auf reiner Sachleistung beruht (wie GOÄ) fährt das Gesundheitssystem aber schnell vor die Wand, weil die Leistungsexplosion völlig unbeherrschbar wäre. Ein Deckel muss drauf, sonst geht es nicht. Und wenn ein Deckel drauf ist, muss eine Verteilungskontrolle stattfinden. Deswegen ist das System heute so, wie es ist. Die Kassen sammeln dankenswerterweise das Geld ein, damit es keine säumigen Zahler gibt, den Sachverstand müssen sie aber - politisch gewollt - ausschalten und dann zerren die Lobbyisten um die Geldverteilung. Alternative : Kassen kaufen zum Buchwert Praxen auf und legen sie eventuell zusammen oder jeweils an den Ort des Bedarfs. Ärzte werden automatisch dort angestellt, bekommen 60-70 Tausend Euro Jahresgehalt, wenn die Praxis von den Patienten angenommen wird und die Bedarfsplanung aktiv erhalten wird.

steht in einem kleinen handlichen Büchlein (Der Kommentar zu EBM und GOÄ -EBM2009 Zusammenstellung der Gebührenpositionen des EBM in Euro, asgar Verlag, 2009, Stand 1.1.2009). Beispiel: Alle Konsultationen in einem Quartal (3 Monate) zusammen beim z.Bsp. Hautarzt, für Versicherte zwischen 6.-59. Lebensjahr: 13,83, bei einer Mindestdauer von 10min! (= Stundenumsatz von 82,98EUR). Das ist der Umsatz! Davon müssen die Gehälter der Arzthelferinnen, die Miete, die Nebenkosten, die medizinischen Geräte, die EDV, die Versicherungen, die Personalbuchhaltung, die Putzfrauen, etc. bezahlt werden. Damit ist kein Praxisgewinn mehr zu erwirtschaften. Gleichzeitig darf der Hautsrzt nur noch Medikamente in Höhe von ca. 20,--EUR in 3 Monaten rezeptieren. Da müssen die 30g Billig-Nachahmercreme bei Neurodermitis, Schuppenflechte etc. schon hauchdünn aufgetragen werden damit das auch reicht ;). Werden weitere Leistungen wie Allergietests etc. durchgeführt, darf die gesamte Vergütung, der sogenannte Fallwert, nur max. 18,--EUR betragen, darüber wird die Leistung gar nicht mehr bezahlt! Das steht nicht in dem Büchlein, sondern wurde so mit den Krankenkassen verhandelt. FAZIT: Ärzte sollten sich nur im Ausland niederlassen: Schweiz, England, etc.!!!

Wenn Herr Vater wirklich will daß die Patienten Transparenz erhalten und wissen was "die Kasse zahlt", dann soll er das intransparente Sachleistungssystem gegen transparente Direktabrechnung wie bei Privatpatienten ersetzen. Dann ist auch ohne Film und Anzeigen klar was die Kasse zahlt. Nun aber zu dem was die Kasse den Ärzten wirklich zahlt: Den Allgemeinmediziner gibt es für 35 EUR im QUARTAL, das sind 3 Monate! als Flatrate egal wie oft Sie hingehen. Und dann wird er wenn er mehr als 822 Fälle im Quartal überscheitet auch noch abgestaffelt. Und das wurde uns Ärzten noch vor kurzem von der Chefin von Herrn Vater höchstpersönlich als "Gebührenordnung in Euro und cent" verkauft. Ganz nebenbei wurde der Punktwert, noch vor drei Jahren als "betriebswirtschaftlich kalkuliert" mit 5,11 cent berechnet, um 30% auf 3,5 cent gekürzt. Jetzt, wo die Fakten ans Tageslicht kommen helfen auch keine Werbespots mehr. Sogar der letzte Arzt merkt wo der Hase langläuft. Zum Umgang des BMG mit den Medien: Den Skandal um die vom BMG bezahlten redaktionellen Rundfunkbeiträge zur Flankierung der Gesundheitsreform hätte die FAZ bei dieser Gelegenheit gut noch einmal aufgreifen können.

Ist mir völlig neu, dass die Bildzeitung irgendetwas mit Pressefreiheit zu tun hat. Schliesslich nimmt man es dort mit der Wahrheit nicht gerade genau. Hier besteht offenbar noch eine andere Begriffsverwirrung. Pressefreiheit ist etwas anderes als die staatliche Subventionierung einer Zeitung über Anzeigen.

Lieber "lu fauck". Von der AOK-Filiale kommt Herr Vater! Ob sie ihn wieder zurück haben wollen? :-) Es ist doch so, daß die wichtigsten Positionen des Gesundheitsministeriums mit Ex-AOK Mitarbeitern besetzt worden sind. Dies gilt auch in ähnlicher Weise für U. Schmitt. Interessant deshalb, weil man von dort unisono sich über die "Lobbyarbeit" der Ärzteschaft aufregt. Ach ne? Warum benötigen auch Ärzte "Lobbyarbeit"? Noch etwas zur Arbeit dieser hohen Beamten und deren "Rechtschaffenheit". War nicht erst von einer 8% Lohnerhöhung für Beamte zu lesen? Wann war die letzte Erhöhung? Diese Beamten/Referenten maßen sich an, z. B. aktuell den Zahnärzte nach über 20 Jahren Honorarstillstand (ja 20 Jahre keine "Lohnerhöhung") mit der neuen Gebührenreform diesem Berufsstand 0,46% Honorarerhöhung aufzudrücken - per Verordgung!. Ja, kein Tarifvertrag oder freie Preisbildung am Markt. Bei genauem Hinsehen sind es in der Praxis sogar 4-7% Honorarkürzung und eine Abwertung der ärztlichen Privatleistung. Diese unerträgliche Willkür bei der staatlichen Gebührenfestsetzung (wenn sie mal nach Jahrzehnten vorgenommen wird) kennen auch alle anderen "Freien Berufe".

Die BILD berichtet kritisch? Das ist eine reichlich beschönigende Darstellung, wenn man sich die lustigen Begriffe vor Augen hält, die die BILD seit jeher verwendet: "Lügilanti", "Pinkel-Prinz", "geiler Depp" usw. "Kritische Berichterstattung" ist ganz etwas anderes.

Das 21. Jahrhundert wird eingehen in die Geschichtsbücher als eine Phase mit erheblichen Verlusten von persönlichen Freiheiten, Bürger- und auch Menschenrechten. Dies nicht nur in den dafür seit langem bekannten Staaten, sondern auch in den USA (u.a. Guantanamo), in Italien (Berlusconi-Imperium, Lex Berlusconi), in Frankreich mit der jetzt geplanten Pressereform durch Sarkozy und auch in D, u.a. durch Online-Durchsuchungen und weitergehende Machenschaften von Polizei und Geheimdiensten. Die Selbstverständlichkeit, mit der diese ANzeige durch ein Ministerium storniert wird, läßt mich grausen. Und was bitte bedeutet "abräumen" in diesem Zusammenhang? Ein subalterner Beamter ist Widerspruch von "Untergebenen/Bürgern" wohl nicht merh gewöhnt oder intellektuell überfordert..hoffen wir das letztere, das ist ja bei diesen Leuten nichts Neues :-)

so zu tun als ob ein Zusammenhang zwischen Anzeigen und dem, was für Berichterstattung gehalten wird, nur dann bestehen würde, wenn er im Streit angesprochen wird. Eine Regierung meint, in Anzeigen für die Gesetzeslage werben zu müssen, das ist das kuriose Phänomen. Kennen denn die Meinungsmacher auch Pflicht zu korrekter Information, im Gegenzug zu ihren Privilegien, bis zur nächsten Kampagne?

Das wirklich dreiste an deutschen Beamten und Politikern (seit einigen Jahren bereits) ist der Einsatz von Werbung und Medienerpressung zur "Erziehung" der Bevölkerung. Staatsdiener werden in einer Demokratie (jedenfalls in der Theorie) von der Bevölkerung gewählt, um deren Willen und Wünsche umzusetzen - soweit diese mit der Verfassung vereinbar sind. Sie werden nicht gewählt und bezahlt, um der Bevölkerung ihre Meinung per Erziehungsmassnahme (und dazu gehört auch Werbung beziehungsweise redaktionelle Inhalte, die von einem Ministerium erzwungen werden) aufzuzwingen. Die dreisten Kampagnen, die hier für den deutschen Staat oder die eine oder andere seiner Institutionen werben, gehören sowieso gestoppt, selbst wenn das die Wirkungen der Finanzkrise auf einige Medien verstärkt.

Mich wundert das Verhalten unseres BMG-Vaters gar nicht. Dieser Stil wird gefahren, seitdem Frau Schmidt das BMG führt. Die rote Ulla zieht ihr Programm der Bürgerversicherung gnadenlos durch. Sie macht die PKV platt, sie macht das gegliederte Versorgungssystem platt, sie macht die ländliche Versorgung platt, sie macht eine hochwertige medizinische Versorgung platt, sie macht das Interesse am medizinischen Beruf platt usw. usw. und die CDU duldet all das. Was im Wege steht wird panzerartig aus selbigem geräumt. Gewinner werden Gesundheitsfabriken sein, aber auf der Strecke bleiben die Gesundheitsberufe wie Ärzte, Zahnärzte, Apotheker als erstes, am Ende aber die Patienten und - im angestrebten Einheitssystem - alle. Gegenwehr: Fast zwecklos, da es an Solidarität mangelt.

„Mit wirtschaftlichem Druck soll missliebige Berichterstattung verhindert werden“, schreibt „Bild“. Jaja, ich hab auch gehört, dass Springer jetzt fast am Krückstock geht, weil die Bundesregierung keine Anzeigen mehr da schaltet. Ich bin mir aber sicher, dass sie das Geld über die vielen Kleinanzeigen papsttreuer Dienstleister wieder reinholen werden. Mal im Ernst: Die Industrie schaltet auch keine Anzeigen, wenn zu kritische Berichte in der Presse laufen. Weswegen man ja auch eher in der TAZ was über unschöne Aktionen von DAX-Unternehmen liest als in der Financial Times, oder? Eine Pflicht des Bundes zur indirekten Pressefinanzierung kann ich dem Grundrecht der Pressefreiheit nicht entnehmen - warum sollen an den Bund also höhere Maßstäbe gelegt werden als an die Industrie?

Diese Spots sind eher Aufklärung als Werbung. Wenn die Behandlung eines gebrochenes Beines, zugegeben der Oberschenkel, 5000€ kosten soll, dann ist etwas an der Ausgabenseite faul. Entweder hier wurde der Höchstwert angenommen, also mit Komplikationen und Arbeitsausfall usw. eingerechnet oder ein Beweis mehr, daß sich hier irgend jemand die Taschen so richtig vollstopft. Hier mal meine Rechnung: 2 Wochen Krankenhaus = 1500€, 1 Schiene = 50€, Bandagen = 100€, Gips = 5€, Schmerzmittel = 50€. Natürlich ist meine Rechnung nicht ganz ernst zu nehmen, zeigt aber, daß man sich mal an diesem Beispiel hinterfragen muß wie man da auf 5000€ kommt. Geht es nur darum, um den Arztberuf schmackhaft zu machen, den Ärzten Geld hinterher zu werfen? Oder der Pharmaindustrie?

Es soll diese Diskussion? Es bleibt allein Entscheidung des Inserenten, wo er eine Anzeige schaltet und wo nicht. Hat ein bisher von diesem Blatt "schlechte Presse" gehabt, dann scheint es nur allzu verständlich, dort keine Anzeigen mehr zu placieren. Für den Normalbürger ein ganz normaler marktwirtschaftlicher Prozess, für die Presse wird das gleich zum Angriff auf die Pressefreiheit hochstilisiert.

Da Herr Vater außerstande scheint sein Fehlverhalten und dessen Bedeutung zu erkennen, sollte - bevor es zu weiteren Aktionen dieser Art kommt - über eine alternative Verwendung nachdenken. Vielleicht kann er an eine örtliche Filiale der AOK ausgeliehen werden.

Es ist schon bezeichnend, daß eine Regierung, respektive das Gesundheitsministerium, es als notwendig erachtet, die eigene Politik (die man ja für gut und richtig hält) dem mehr oder weniger geneigten Bürger positiv zu verkaufen. Ja, vielleicht positiv verkaufen zu müssen, weil kein Bürger mehr daran glaubt? Erinnert mich ein wenig an die Zustände der DDR u. a. sozialistischer Republiken, die es schon damals sehr nötig gehabt haben müssen, mit viel Propaganda die eigene Politik als das Nonplusultra dem Bürger anzudienen: "Seht her wie toll wir sind." Na, also. Regierungen sind eben doch nur eine Ansammlung extrem narzistisch veranlagter - es fällt mir zusehends schwerer ;-) - Menschen.

Ich kann das ganze Geschrei um Zensur ... nicht mehr hören. Fakt ist: Die Bild Zeitung hält die Anzeigenkampagne für verfehlt - ihr gutes Recht. Und das Ministerium hat daraufhin als Konsequenz die Anzeigen dort nicht veröffentlicht - ebenfalls ihr gutes Recht. Seit wann ist denn die Pressefreiheit gefährdet weil eine bezahlte Anzeige nicht erscheint? Dass sich das Gesundheitsministerium zurückzieht weil nicht positiv berichtet wurde ist doch normal! Ich würde ja auch nicht eine Werbung für Fleischprodukte in einer Zeitung für Vegetarier veröffentlichen. Was wäre denn zu erwarten wenn die Anzeigenserie veröffentlicht würde? Spott, Hohn, Kritik der plumpen Art (wofür die Bild ja bekannt ist) von den Redakteuren! Hätte dann die die teure Aktion noch irgeneine Wirkung - bestimmt nicht. Das beste ist in diesem Fall keine Anzeigen zu schalten. Da gehen unsere Beamten also einmal halbwegs vernünftig mit unserem Geld um (über den generellen Sinn des Spots lässt sich natürlich weiter streiten), schon gibt es wieder Beschwerden. Ich habe das Gefühl dass hier die Beamten wieder mal als Prügelknaben herhalten müssen, und gewisse Medien sich für zu wichtig nehmen.

Vielleicht gab es noch keinen bindenden Vertrag und selbst dann darf so eine Anzeige immer gecancelt werden. Soll der Auftraggeber Schadensersatz zahlen oder nicht. Es geht nicht an, Herrn und Hund zu verwechseln.

Tolle Zusammenstellung, eine selbstverschuldete Verletzung der Ohren und eine Zwillingsgeburt in einem Atemzug zu nennen. Ich finde das fast noch geschmackloser als eine Anzeige in der Bildzeitung abzusetzen. Politik nach dem Motto: "Paß auf deine Ohren acht und belaste das Gesundheitswesen nicht mit Zwillingen". J.T.

ausgesprochen blank müssen die nerven liegen bei herrn vater, anders kann man diese überreaktion nicht erklären. ein solider, informativer, ja schöner spot, der da erklärt, wieviel denn nun eigentlich die eigene blödheit oder ein dummer unfall kostet. der BILD kommentar ist denn auch so überflüssig wie populistisch, ein wenig mehr ruhige hand auf seiten des ministeriums wäre angezeigt. was die kosten von 400.000 angeht, soviel kostet kommunikation eben in einem 80 millionen land, wenn BILD da günstigere wege kennt, soll man damit herausrücken. und, nein, anzeigen in der BILD sind das nicht, sie erreichen nun einmal nicht jeden im lande. am ende des tages darf das bundesministerium BILD sogar dankbar sein für soviel gratis publicity.

Klar ist die Pressefreiheit zu achten und es ist gut, dass ein solcher Vorgang in der Öffentlichkeit bekannt gemacht und diskutiert wird. Ich halte aber hier nichts von einer Vorverurteilung. Eine Werbeanzeige erfolgt aber nicht zum Selbstzweck oder gar zur finanziellen Förderung von Presseerzeugnissen. Eine Werbeanzeige soll Menschen für ein Produkt interessieren und bestenfalls von dessen Qualität überzeugen. Selbst wenn es um den Gesundheitsfond geht, bei dem die Überzeugungsarbeit aus bekannten Gründen durchaus schwierig ist. Der Erfolg einer solchen Anzeige ist natürlich abhängig vom Umfeld, in dem sie geschaltet wird. Sollte ein Wurstfabrikant eine Anzeige in einer Zeitung schalten, in der wenige Seiten zuvor ein kritischer Bericht über Tiertransporte und Haltungs- und Schlachtmethoden steht? Es ließen sich beliebige weitere Beispiele finden. Es fragt sich allerdings schon, ob ein kleiner Artikel auf Seite 2 einer Zeitung noch negative Auswirkungen auf die Wirkung einer Werbeanzeige Tage später in derselben Zeitung hat. Zumal bei einer Zeitung, bei der der übliche Leser auf Seite 2 nicht mehr weiß, was er auf Seite 1 gelesen hat. Insofern finde ich den Vorgang schon bedenklich.

wie mit Steuergeld umgegangen wird. Es wird eine schlechte Reform die um einiges teurer ist als dem Bürger gesagt wurde weiter die Kosten weg vom AG zum Arbeitnehmer verlagert werden. Und dann noch feudalherrschaftlich mit dem gut zu verwalteten Steuergeld beworben wird. Aber nun nach Kritik in Kundenmentalität zurück zieht. Warum muss das beworben werden, es ist Gesetz? Es gäbe viel zu tun in diesem Land das kein Geld kostet, die Politiker rauswerfen.

Diese arogante Überheblichkeit unserer Regierung wird immer schlimmer.Was wird wohl unser Dauergrinsende Ulla Schmidt dazu sagen.Ich denke mal auf Veranlassung ihrerseits wurde diese Anzeige gestrichen.

schließlich sollen die Kosten für selbst verursachte Erkrankungen nicht mehr von den Kassen getragen werden, gerade Verletzungen beim Piercing wurden da ja als Beispiel genannt. Und da sollte es doch wohl egal sein, ob es die Brustwarze oder das Trommelfell ist, was da gepierct wurde.

Meiner Ansicht nach hat sich Klaus Vater nicht falsch verhalten. Vielleicht wäre es etwas eleganter gewesen, auf Kündigung der Anzeige nicht extra in Verbindung mit der Beschwerde kund zu tun. Generell bringt eine derartige Beschwerde wohl eher wenig, nach dem der Bild-Artikel bereits von mehreren Millionen Leuten gelesen wurde. Die Anzeige nicht mehr zu schalten finde ich jedoch völlig legitim. Stefan Raab wird sicher auch keine Werbeverträge von einem Unternehmen angeboten bekommen, das er am Abend vorher noch ins Lächerliche gezogen hat. Die Pressefreiheit wird dabei nicht mehr tangiert als die Privatautonomie, wenn man von Vater jetzt erwartet, die Anzeige weiterhin zu schalten. Ganz nebenbei: Einmal Bild-Zeitung Seite 2, nächster Tag Seite 1 und jetzt noch ein Artikel in der FAZ. Ist es da wirklich notwendig weiterhin durch Anzeigenschaltung auf sich aufmerksam zu machen?