Das in den Kommentaren geäußerte Verständnis für die Polizei und die Liebe zur Bürokratie sind ja herzergreifend.
Dabei ist die Frau ist mit ihrem RAD über eine rote Ampel gefahren. Ergo hat sie hauptsächlich ihre eigene Gesundheit riskiert. Von daher hätte man es auch bei einer Verwarnung belassen können oder wegen den sieben Euro ihre Identität telefonisch feststellen können. Wahrscheinlich hatten die also einen miesen Tag.
es wird Euch nachgesagt, dass Ihr das Radfahrerintermezzo einer Spiegel- Journalistin in Wien als " Völkerrechtsbruch " bezeichnet habt, - und Ihr wehrt Euch nicht gegen eine solche Unterstellung. Oder ist was Wahres dran ? Was habt Ihr dann noch für Steigerungen in Eurem diplomatischen Vokabular für ernsthaftere Ereignisse parat ?
Es ist schon sehr auffällig, wie die Wahrnehmung einer Tatsache oder Handlungsweise durch eine Staatsgrenze verzerrt wird.
Das sind gerade zwei aktuelle Fälle (Türkei & Österreich), die Zeigen, wie ein Vorgang, der innerhalb der BRD keinen Menschen interessieren würde, in der "Volksseele" hochkocht.
Und ich möchte die beiden Fälle eigentlich nicht miteinander vergleichen, sondern lediglich die parallelen Reaktionen darauf.
In beiden Fällen wäre die Vorgehensweise der Staatsgewalt innerhalb Deutschlands wohl nahezu identisch. Und trotzdem tut man so, als würden hier willkürlich gezielte Maßnahmen gegen Deutsche praktiziert.
Tatsache bleibt doch:
Wenn ich mich in Deutschland bei einer polizeilichen Maßnahme auch nur aufmüpfig zeige (ohne Gewalt, die hier ja scheinbar auch von Seiten der Betroffenen vorliegt), dann muss ich sehr wohl mit einer Reaktion rechnen!
1) 7 Euro Bußgeld für das überfahren einer roten Ampel sind viel zu wenig.
2) Im Ausland ohne Ausweispapiere und ohne Geld unterwegs zu sein ist einfach blöde
3) Der Bericht klingt so als sei sie pampig geworden. Typische Reporter/korrespondenten Manier. Die Folgen hat sie sich selbst zuzuschreiben.
Besser wäre das als Artikel für falsches Verhalten von Deutschen im Ausland gewesen.
Spiegel Korrespondentin ...wow ... ist das jetzt schon so wichtig das es einer Meldung bedarf? Keinen Fuehrerschein oder andere ID dabei? Und noch Widerstand leisten ... ist die hiesige Spiegelkorrespondentin jetzt die Ersatz Paris Hilton der FAZ geworden? Tut uns Allen einen Gefallen ...A) Verschont uns mit Beitraegen dummer Personen die fuer die Allgemeinheit so wichtig sind wie der beruehmte Sack Reis und B) Stellt sicher das es fuer die Gute teuer wird, es haette schliesslich auch ein Kind auf der Strasse sein koennen ...
Zunächst zur Überschrift: Hier wurde keine Spiegel-Korrespondentin, sodern eine Person mit verkehrswidrigem Verhalten verhaftet. Die Reaktion der Polizei hat ja wohl nicht das geringste mit der beruflichen Tätigkeit der Journalistin zu tun.
Dass eine Verwahrlosung der Sitten von der Polizei in Österreich nicht mit der aus der Bundesrepublik gewohnten Gleichgültigleit hingenommen wird, ist vermutlich der Grund dafür, dass Wien die sicherste deutschsprachige Stadt ist. Mein Kompliment hierfür an die Wiener Polizei.
Im Übrigen ist es einigermaßen merkwürdig, dass sich eine hauptberufliche Journalistin ohne Ausweispapiere auf der Straße bewegt und sich dann offensichtlich nach einer Regelübertretung völlig undiplomatisch verhält. Die Reaktion der Polizisten wirkt überzogen, folgt aber den Gesetzen einer Eskalation die durch die Provokation der Spiegel-Korrespondentin in Gang gesetzt wurde. Hieraus einen Fall von quasi diplomatischer Relevanz basteln zu wollen ist völlig abwegig.
Wenn die Dame für das Grevenbroicher Tageblatt gearbeitet hätte, hätte der Herr Botschafter sicherlich keinen Brief geschrieben. Seit wann ist eine Visitenkarte des Spiegels ein amtliches Dokument bzw. ein Identitätsnachweis?
Piefke hin oder her. Wenn jemand sagt, man könne beim "Spiegel" anrufen, um die Identität festzustellen, so hat man nicht auf den Boden gedrückt zu werden. Sicher ist auch, dass über Rot fahren keine Lappalie ist. Das Bußgeld muss gezahlt werden, aber deswegen muss keine Gewalt angewendet werden. Die Frau wäre wohl sicher nicht weggerannt. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass die Polizisten davon ausgegangen sind.
Und ja, wir Deutsche sind in Wien im Ausland. Aber deswegen kann man doch normal miteinander reden --> "Sie können meine Identität beim Spiegel abklären".
Gerade hier in Österreich scheint es einen ganz besonderen Komplex gegenüber Deutschen zu geben.
Sicher hat sich die Dame bei der =Amtshandlung= nicht sehr kooperativ verhalten--- dann muss sie im schoenen Wien halt mit solchen Reaktionen der Polizei rechnen. Ist absolut nicht ungewoehnlich. Besonders, wenn es sich um einen Piefke handelt. Habe 16 Jahre dort gelebt.
So, Herr Kauder, jetzt erwarte ich aber, dass Sie sich für den Rauswurf der Altmärker ("Österreich") aus der EU ebenso lautstark einsetzen, wie im Fall Marco im Hinblick auf die Mitgliedschaft der Türkei in(!) der EU. Deutschsein in der Türkei ist jedenfalls offenbar halb so gefährlich wie Deutschsein in Österreich. Die Wiener insbesondere tragen uns womöglich immer noch nach, dass wir den "Führer" eingedeutscht haben. Wer weiß? Und Bruno wäre als Brauner in Österreich auch besser aufgehoben gewesen. Jedenfalls einen (eine) Deutsche(n) in Handschellen abzuführen, dass ist doch irgendwie endlich mal wieder ein Triumpf für Wien. Da kann man sich doch als echte Großmacht zeigen und die Piefkes mal zurechtstutzen. In Wien dürfen nur Österreicher schreien und sonst niemand. Selbst wenn sie >Heil< schreien, egal. Das ist jetzt mal klargestellt. Völkerrecht, lächerlich. Ausgerechnet die Piefkes, die Österreich 1938 so ganz gegen seinen Willen zwangsangeschlossen haben kommen jetzt mit so'nem Schmarrn! Ha, da können die Piefkes aber jetzt lange warten, bis die Altmärker ihnen nochmal einen Spitzenantisemiten ausleihen...
Nach dem Streit mit den Polen in der EU, der Festnahme Marco´s in der Türkei auf Anzeige einer Britin wird nun noch eine deutsche Journalisten von österreichischen Polizisten verprügelt. Der arrogante Deutsche scheint als Feindbild in Europa herumgereicht zu werden... Hat das mit Komplexen der anderen Europäer uns gegenüber zu tun? Oder ist das nur eine zufällige Anhäufung unglücklicher Zwischenfälle?
Na klar muß sie mitkommen, das ist in Deutschland nicht anders.
Die Dame hat ein gesundes Selbstbewußsein und mußte nun erleben, das nicht alle Polizisten, wie in Deutschland, weichgespült sind. Der Spiegel sollte die Dame nie nach Lateinamerika schicken, die dortigen Polizisten lieben solche selbstbewußten und uneinsichtigen Frauen.
Eine rote Ampel ist eben keine "Lappalie".
Wie sagte Wilhelm Busch: "... der sei höflich und bescheiden, denn das mag der Onkel leiden."
Gegenüber Polizisten im Ausland keine schlechte Verhaltensregel, und wir Piefkes sind in Wien eben im Ausland.