New-York-Times-Parodie

Es gilt das gedruckte Wort

Es ist eine Verneigung vor dem gedruckten Wort, der gedruckten Nachricht, ihrer Aura, ihrer Autorität. Denn noch eine gefälschte „Times“ ist eine „Times“, zumal dann, wenn deren Erscheinungsbild so perfekt imitiert ist wie in diesem Fall. Von Oliver Jungen

Lesermeinungen zum Beitrag

13. November 2008 22:50

es gilt die Tat

Hendrik Baumann (hendrik68)

Nein Herr Jungen, es gilt die begangene Tat und die Absicht dahinter. Das gedruckte Wort interessiert in der Realität oft niemanden, ob es nun gefälscht ist oder nicht. Und die Realität ist nunmal, daß bei einem Anschlag in Afghanistan heute wieder Menschen getötet wurden, ein Amerikaner und mehrere Zivilisten. Gegen solche Taten helfen keine gedruckten Worte. Aber wenn die ungenannten Journalisten mal wieder in der Realität ankommen sollten, könnten sie wenigstens gegen so etwas schreiben. Denn, tötet ein Amerikaner einen Zivilisten, schreit die ganze Welt. Aber tötet ein ach so armer kleiner, von der Amerikanern verfolgter und mit dem schlimmen Guantanamo bedrohter Taliban einen Amerikaner und mehrere Zivilisten sagt/schreibt man nichts. (Insgeheim freut man sich vielleicht noch darüber, als guter Antiamerikaner oder wenigsten Anti-Bush). Aber jetzt kommt ja Obama, und dann wird alles gut. Wenigstens am Ende Januar. Hoffentlich teilt man es Al-Qaida rechtzeitig mit.

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