
sondern der leichtfertige Umgang mit ihr. Es ist müßig über die wahren Ursachen das Signalausfalls bei HBS in Wien zu mutmaßen, Fakt ist das eine USV für die Sendeserver und eine geografisch abgesetzte SNG ( Uplink ) bei so einer wichtigen Übertragung zur Sicherheitsredundanz gehören. Hier muß man die öffentlich-rechtlichen Anstalten einmal in Schutz nehmen, hätten ARD oder ZDF, auch ORF oder SRG die Hoheit über die Übertragung gehabt, einen Bildausfall hätte es nicht gegeben, davon bin ich hundertpozentig überzeugt. Die Abnehmer des unilateralen Signals tuen gut daran, HBS oder UEFA auf Schadenersatz zu verklagen. Leider ist es passiert-auch HBS wird aus dem Schaden vielleicht klüger werden. Und zuguterletzt an Herrn Bayrakdar, die SRG hat keinen Signalausfall verursacht, auch nicht der ORF sondern einzig und allein HBS im sogenannten "IBC" in Wien. Jedenfalls war dieser Ausfall des Videosignals bei so einem Event in der Fernsehgeschichte einmalig - auch ein Höhepunkt! MfG wedekind 3

Als die dt. Presse die WM 2006 als schönste WM aller Zeiten nannten, dachte ich; übertrieben! Weil ich der Meinung war, jede kommende Organisation wird schöner als die letzte sein werde. Nun bin ich von der Organisation dieser EM enttäuscht. Spelbeginn 20.45: an Tagen, an denen es 2 Spiele gab, war es normal, einmal 18.00 und einmal 20.45 Uhr, aber ab letzten Gruppenspielen war es für Schüler und Berufstätige, die am folgenden Tag früh aufstehen müssen, ein Folter. Dazu TÜR-HRV und ESP-ITA, nach Verlängerung und 11m-Schiessen, realer Spielschluss ca. 23.30. Fernsehübertragung: kaum wurden die strittigen Szenen nochmals gezeigt, dafür die Theaterstücke öfters! Dazu diese Wetterscherz beim Spiel DEU-TÜR. Schade, dass ein modernes Land wie Schweiz diese Panne nicht schnell bheben konnte und wir Zuschauer blieben mehrere Minuten ohne Bild.

Passend zum Armutsbericht in den vorangehenden Nachrichten das Spiel der deutschen Mannschaft. Bekommen die deutschen Nationalspieler jetzt nur noch Hungerlöhne? Und empörend der Bildausfall während des Kicks! Der Schiedsrichter hätte sofort das Spiel unterbrechen müssen oder wenigstens die Ausfallzeit nachspielen lassen! Gottseidank waren wenigstens die Hymnen und die Appelle against rasicm noch ungestört zu genießen! Wir haben ein Recht auf Brot und Spiele, das ist der Kitt unserer Demokratie. Wie soll sie am Leben bleiben, wenn Politik und Medien beides nicht mehr gewährleistet können?

Wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir gar nicht aufgefallen, dass es eine Verzögerung gab. Und eigentlich ist das auch gar nicht so schlimm, so konnte man mal die Qualitäten eines Bela Rethys sehen oder besser gesagt hören. Das ist der einzigste Vorwurf den man den Leuten vom Lerchenberg machen kann. Sie hätten genug kompetente Männer und Frauen, aber sie nehmen einen Bela Rethy. Und noch etwas zu den Kommentaren meiner Vorgänger: ich finde die technischen Erklärungen sehr spannend und interessant. Wenigstens waren Sie so nett und haben es mir erklärt. Die UEFA ist dazu leider nicht imstande. Aber vielleicht lässt sich daraus lernen und man hat einen kleinen Notfallplan in der Tasche. Ich möchte nämlich nicht beim Finale der Euro 2008 oder dem Finale der Champions Leugue so etwas erleben.

Wenn ich ganz ehrlich bin, ist mir gar nicht aufgefallen, dass es eine Verzögerung gab. Und eigentlich ist das auch egal. Es ist sehr spannend zu lesen wie dieser technische Ausfall zu stande kam, aber im Endeffekt könne wir daran nichts ändern. Das Spiel wird für uns immer etwas besonderes bleiben und für uns im Gedächtnis. Und die Hauptsache ist, Deutschland ist im Finale. Dem ZDF ist eigentlich nur ein Vorwurf zu machen und der lautet: Bela Rethy!!! Ich hätte gern einen guten Kommentator gehabt. Es gibt genug kompetente Männer und Frauen beim ZDF, die dies besser gemacht hätten.

Wir freuen uns über den Quereinstieg ins Geschehen über das Schweizer Fernsehen. Keiner hat bisher davon berichtet wie dies eigentlich die Leute in der Türkei getroffen hat. Hatten die tatsächlich 30 min Dunkelheit?? Katstrophe für die UEFA und das Ansehen Österreichs.

Es ist unglaublich, wie es die komplett unfähigen und überbezahlten Funktionäre der UEFA immer wieder schaffen, für die größten Tiefpunkte des Turniers zu sorgen. Wie heute morgen ein Produzent des WDR im TV erklärte, ist es kein Wunder, dass die Notstromversorgung nicht funktionierte. Es gab nämlich keine. Die Übertragung der WM 06 war gleich doppelt gesichert: durch eine 2. unabhängige Stromleitung und durch Notstromaggregate. Die UEFA hat so etwas in ihrer grenzenlosen Arroganz natürlich nicht nötig. Immer wieder wird der Drang ihrer Funktionäre deutlich, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Wie bei der komplett lächerlichen Sperre für Joachim Löw im Spiel gg Portugal. Schon während des Spiels gg Österreich wurde deutlich, dass das Verweisen beider Trainer ohne vorherige Verwarnung komplett überzogen war. Danach noch eine Sperre für ein weiteres Spiel auszusprechen, zeigt den Unwillen der Funktionäre, eigene Fehler einzugestehen. Als ob durch eine Bekräftigung der Strafe die Sache besser würde. Wenn dann durch ein einfaches Unwetter die weltweite Fernsehübertragung zusammenbricht gibt man sich der Lächerlichkeit preis. Die armen Franzosen haben bis zum Ende des Spiels ARCHIVBILDER gesehen. Das muss man sich mal vorstellen.

Das eine Sendeunterbrechung gerade während eines Fußballspieles besonders ärgerlich ist, ist nur zu verständlich. Vor allem für die Zuschauer an den öffentlichen Großbildleinwänden. Ich selber habe das Spiel über hr-info weiterverfolgt. Auch als Herr Réthy sich als Radio-Fußballkommentator versuchte. Denn Herr Réthy hat wohl streckenweise beim Fußballgucken das Kommentieren vergessen, da teilweise zwischen 2 Sätzen von ihm überhaupt nichts zu hören war. Oder er nannte den Namen eines Spielers - ja und dann? Was tat dieser Spieler? Diese Antwort ließ Herr Réthy offen. Es wäre besser gewesen, Herrn Réthy für die Zeit der Unterbrechung eine Sendpause zu verordnen. Da lobe ich mir die solide Radioübertragung, die mir auch zeigte, daß zwischen einem Radio-Fußballkommentator und einem Fernseh-Fußball-Bilderklärer Welten liegen. Mir stellt sich die Frage, warum man nicht die Radioübertragung kurzfristig zu Hilfe genommen hat. Sicher wäre das für die Leute vom ZDF in Mainz technisch möglich gewesen. Und aus dem Public Viewing wäre kurzzeitig eben ein Public Listening geworden. Vor allem wären die verhinderten Zuschauer immer auf dem Laufenden gewesen. Auch emotional. Denn das können Profi-Radio-Kommentatoren sehr gut rüber bringen.

Ich fand das mit dem Bildausfall nicht so schlimm. Wir saßen bei einem Freund und haben nach dem Bildausfall einfach das Radio angemacht und die Radio-Übertragung gehört. Da fühlte man sich etwas in die Zeit zurück versetzt, in dem es noch keinen Fernseher für jeden gab und die Spiele gebannt vor dem Radio verfolgt wurden. Ein schönes Erlebnis. Ebenso schön war natürlich auch, dass das Bild dann wieder da war und die deutsche Mannschaft dieses Kampfspiel gewonnen hat.

Die Übertragungsrechte (damit verdient man eine Menge Geld) liegen bei der UEFA und die steuern exklusiv auch die Signalwege. Es hat nichts mit den ÖR Sendern zu tun. Die können nichts für diese Störung, denn da ist es Usus, Redundanzen für Übertragungen zu haben. Zum einen Leitungsgebunden und über Satellit und generell über das Netz der EBU. Es ist auch normal, dass man sich bei solchen Grossveranstaltungen eine Stadt ausssucht und dort das Sende- und Pressezentrum einrichtet. Bei der WM war das in München im Messeglände, hier eben in Wien. Wie man eben erfahren konnte, hat die Notstromschaltung hat dort schlicht weg versagt, sagt die UEFA, und im Übrigen wurde das Sendezentrum eh evakuiert, insofern ist es fraglich, ob ein unbemannter Betrieb funktioniert hätte. Was an der ganzen Sache so unbegreiflich und skandalös ist, ist die Tatsache, dass die UEFA offensichtlich keine Redundanz für Notfällevorgesehen hat. Wenn das SF in der Lage ist, die Bilder direkt aus dem Stadion zu senden, dann hätte man diese Signale für den Notfall (auch ohne LOGO) über das EBU Verteilnetz zur Verfügung stellen können und alle Sender weltweit hätten dieses Signal übernehmen können. Der einzig Schuldige in dieser Sache ist der Machtapparat UEFA

1.: Sollte bei einem "MILLIARDEN-Unternehmen", wie den ÖRR-Anstalten eine Unabhängige Redundanz-Leitung stehen und 2.: ist es schon bezeichnet, dass zwar Große Teile des Spiels nicht gezeigt wurden, aber beflissentlich darauf geachet wurde, dass der (weit nach 20:00h) gesendete, und beim ersten Versuch verstümmelte WERBE-Block (ja,ja, Sponsoring - keine Werbung) noch einmal ganz gesendet wurde! Das Gebührengrab ZDF weiß halt Prioritäten zu setzen. P.S.: Für das Moderatoren-Trio habe ich (ausnahmsweise) einmal GERNE gezahlt!!!

... von seiten des kontrollwütigen Managements. Um sicherzustellen, dass auch ja alle Übertragungsverträge eingehalten werden, wird das Bildsignal nur über eine Leitung und einen Knoten geführt. Jeder halbwegs kompetente Ingenieur weiss, dass das irgendwann zu einem Totalausfall führt, und legt die Systeme redundant aus. Im Falle von Datennetzen sind diese Verbindungen üblicherweise sogar geographisch getrennt, so dass ein einzelner Stromausfall oder Blitzeinschlag nicht alle Verbindungen stören kann (Einzelfehlertoleranz). Hier hat wohl wieder mal Gier über Kompetenz gesiegt. Die Schuld dafür wird hoffentlich nicht den Technikern in die Schuhe geschoben, die das System aus eigenem Antrieb vermutlich nicht so entworfen hätten.

@Detlef Jahrmarkt (speedmaxx) Ich nehme an, daß die Verzögerung zwischen Bild und Ton gemeint ist. Das liegt an der Digitalwandlung und Komprimierung des Videostroms. Es wird sicherlich eine Art MPEG-2 eingesetzt, was erfordert, daß zunächst eine ganze Gruppe von Bildern abgespeichert wird, um anschließend als Block komprimiert zu werden. Üblich sind 15 Bilder, was bei 25 Bildern pro Sekunde schon über eine halbe Sekunde ausmacht. Mit Kompressionszeit und sonstiger Weiterverarbeitung kommt da schnell eine Sekunde zusammen. Dann wird das Signal vielleicht vom Schweizer Fernsehen nochmal zu einem Satelliten und zurück übertragen (1/4 Sekunde) und nimmt dann womöglich irgendwo nochmal denselben Weg beim ZDF. Wenn man den Ton auf separatem Weg, vielleicht auch noch analog per klassischem Telefon überträgt, dann haben beide Wege sehr unterschiedliche Laufzeiten.

Immer ist das Wetter an allem Schuld. Aber wissen die Österreicher nicht ganz genau, wie wichtig uns Fußball sein kann. Spätestens seit der WM sollte darüber Gewissheit herrschen. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Österreicher, der am Montag erfährt, dass EM war .... Am Mittwochabend bot sich für Österreich die Chance, sich für das Ausscheiden der eigenen Mannschaft an Deutschland zu rächen - vielleicht auch noch für mehr. Daß dann jemand mit der Kabeltrommel von Mainz nach Basel flitzte, hatte der Österreicher nich auf der Rechnung, dafür aber jetzt noch die Faust in der Tasche. Aber als guter Deutscher wird dem Österreicher dieser Faux-Pas am Sonntag, wenn ganz Europa zuschaut, bestimmt nicht noch einmal passieren.

Ein Bildausfall über mehrerer Minuten, ein Kommentar der dem Spiel vorausgriff, Radio im Fernsehen... Warum? Das Sendesignal kam aus Wien und ein heftiges Gewitter hat für diesen Bildausfall gesorgt. Die Frage ist, ob dies vermeidbar war. Falls ja, so werden die Verantwortlichen hoffentlich aus ihren Fehlern lernen und für einen ungetrübten Fernsehgenuss am Sonntag sorgen.

... das man auf solch einen "Notfall" nicht vorbereitet ist. Und der VErweis des ZDF, dass man nur die UEFA-Leitungen verwenden durfte zieht auch nicht. Das türkische Fernsehen konnte ja Bilder zeigen. Insofern sind die Türken für mich in zweifacher Hinsicht Matchwinner.

Ganz einfach. Die UEFA hat sich gedacht, Fernsehübertragungen bringen ja ordentlich Geld ein, also machen wir das ab sofort selbst. Dumm nur, dass dadurch alle ihr Fernsehsignal aus Wien beziehen mussten. Mit Ausnahme des Schweizer Fernsehens, das glücklicherweise keinen Umweg machen musste, sondern direkt per Glasfaserleitung ans Stadion angeschlossen war. Ein Stromausfall in Wien und die sturmbedingte Evakuierung des gesamten Pressezentrums hat dann zu dem Sendeausfall geführt. Dabei sind wir noch gut weggekommen, im restlichen Europa war länger dunkel. Anstatt aber auch den Schweizer Kommentar zu übernehmen, musste das ZDF seinem Béla Réthy natürlich etwas zu tun geben und hat dann eine Telefonleitung aufgebaut. Leider kam das Signal des Schweizer Fernsehens über Satellit, Digitalisierung und womöglich noch Ver- und Entschlüsselung verzögert an, der Ton per Telefon unverzögert. Derselbe Effekt tritt auf, wenn man per DVB-T die Spiele anschaut, da ist aufgrund der Digitalisierung und Pufferung eine Verzögerung von ca. drei Sekunden nicht ungewöhnlich. Ähnlich war es vor zwei Jahren bei den WM-Spielen über Premiere, wo um einen herum schon gejubelt wurde, während man selbst noch den Ball im Mittelfeld sah.

Das war eine kurze Unterbrechung vom Geist des Prinz Eugen, der über die Wiener Leitung aufs Spielfeld geritten ist!

Wenn ich was von "gedämpfter" Freude höre, frage ich mich wo der Verfasser dieses Artikels das Spiel gesehen hat.. Wahrscheinlich in seinem Wohnzimmer neben Katze und Hund und dass da der Bär steppt kann man sehr gut nachvollziehen..! Beim "Public-Viewing" in Bad Hamburg, war die Aufregung sehr groß, als das Bild ausgefallen ist, doch als wir das 2. Tor geschossen haben, war die Stimmung wie bei jedem anderen EM-Tor- einfach genial! Daher ist es völlig unbegründet, dass gedämpfte Freude herrschte!

Es ist schon ein Kreuz, sich 100%-ig auf die Technik zu verlassen. Aber hätte man bei ZDF/ARD nicht schon im Vorfeld eine Alternativroute planen können/müssen, für einen Bild/Tonausfall? Bei Ereignissen von nationalem (internationalem?) Interesse müsste es doch eigentlich selbstverständlich sein, für solche Notfälle Backup-Routen/-leitungen einzuplanen bzw. zu reservieren. Im übrigen fragt man sich, weshalb werden da überhaupt Leitungen von der Schweiz nach Wien geschaltet? Welcher Anfänger hat sich das denn ausgedacht? Gibt es denn keine Direktverbindungen von der Schweiz nach D? Hat das vielleicht damit zu tun, dass CH kein EU-Land ist? Müssen wir demnächst damit rechnen, dass Übertragungen von München nach Mainz via Kasachstan geschaltet werden? Beim Eurovisions Song Contest wäre das sicher nicht passiert.

Man wüßte gerne mal, wie dies technisch zustande kommt. Im Fernsehen ist dies auch nicht erklärt worden.

Eine permanent eingeblendete Werbebotschaft (z.B. für einen Fussball) plus radiomäßig abgeliefertes Programm.