Wurden Putin-Kritiker auf Druck der russischen Botschaft ausgeladen?

Medien

„Christiansen“ im Kreuzfeuer

Sabine Christiansen hat Kritik an ihrer Rußland-Sendung am Sonntagabend im Ersten zurückgewiesen. Diese sei „ausgewogen gegenüber der pro-russischen Seite besetzt" gewesen, schrieb sie dem ARD-Chefredakteur Thomas Baumann.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Dezember 2006 11:35

Die freiwillige Selbstzensur der öffentlich rechtlichen

B. Keim (bkeim)

das ist das Schlimme an diesem Vorfall, um Gäste nicht zu vergraulen, lädt man all jene aus, die das zusammengebastelte Bild von Harmonie stören könnten.

Lächerlich diese ganze Show.

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15. Dezember 2006 11:15

Schade um den Sendeplatz...

Frank Breitgoff (cassian)

Das könnte doch alles so wunderbar sein: Das Erste zeigt seine Kompetenz indem es Unterhaltung, Nachrichten und Hintergrundrecherche an einem guten Sendeplatz präsentiert. Genügend Korrespondenten und Moderatoren wären ja vorhanden. Warum diese totale Outsourcing mit Christiansen bzw Medien Kontor?
Sicherlich ist es bequemer jetzt mit Fingern auf die (externen) Versager zu zeigen.
Es ist aber das Ansehen der ARD, das seit Jahren durch diese flaue Show nicht gerade befördert wird.
Dabei finde ich Aspekte der Sendung (Studioregie, Aktualität der Themen) durchaus gelungen.
Es ensteht der traurige Eindruck, daß die ARD nicht mehr genügend Kompetenz und Mut hat, diesem Format mit eigenem Engagement auf die Beine zu helfen.

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14. Dezember 2006 22:18

Abgang

Fred König (Pinkepinke)

Als Christiansen-Opfer (man sieht die Sendung, weil die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt) sei die Frage nach vielen unerträglichen Jahren nun wirklich erlaubt: Wann macht die Dame endlich einen Abgang?
Schon die hohlen Sonntagabende schufen ja ein relativ hohes Mitleidspotenzial - so ganz frei nach Goethe: "Getretner Quark wird breit, nicht stark". Immer die gleichen unsäglichen Nasen, die je nach Position das Übliche absondern. Und immer dann, wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen - dann kommt es schlimmer. Christiansen-Geschädigte denken hier unter anderem auch gerne an das Interview mit Bill Clinton. So blamiert sich TV-Deutschland - und dafür zahlen wir. Nicht nur an die GEZ. Jetzt die "Russen-Story". Was Günther Jauch künftig auch bringen wird - das kann nun wirklich nicht schlimmer kommen. Ach, wäre er doch schon am nächsten Christiansen-Sonntag auf Sendung.

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