Schmidt & Pocher

Böse statt gut

Wenn man „Schmidt & Pocher“ eine Stunde lang beim Bösesein zugeschaut hat, möchte man sich eigentlich nur noch waschen. Ein erstes Resümee nach vier Sendungen. Von Johanna Adorján

Lesermeinungen zum Beitrag

19. November 2007 13:05

Vielen Dank sehr geehrter Herr Pocher !

Robert Luhmann (Luhmann123)

An dieser prominenten Stelle nochmal mein ausdruecklicher Dank an Oliver Pocher.
Die geniale Begruessung fuer Setlur: "Hallo Naddel!" war schon lange ueberfaellig ! Es wird mal Zeit dass jemand diese talentfreien Daemlichkeiten deutlich beim Namen nennt, die uns sonst in so tollen Vorabend-Fomaten wir "Brisant" als Prominenz untergejubelt werden. BITTE MEHR DAVON !!! Gerade deshalb ist Pocher so wichtig fuer Schmidt, er kommt naemlich in der Tat von einem anderen Planeten (man koennte auch sagen aus einer anderen Generation) und ist daher als Partner ideal.

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19. November 2007 12:56

Schade um Harald Schmidt

Harald Hagner (hagner3)

Ihr Resümee, Frau Adorjan, hätte ich (leider) nach oder bereits vor der ersten Sendung ziehen können. Es kam noch schlimmer als ich erwartet habe. Wem diese Sendung noch gefällt, dem gefällt auch Stefan Raab. Da erübrigt sich jede weitere Diskussion. Ich sehe die Sendung nur noch, weil ich neugierig bin ,wie lange HS diesen Nonsens noch mitmacht. Ich bin auch gespannt, auf welche Weise er OP aus der Sendung kegelt. Es ist sehr bedauerlich, daß ein skrupelloser ADHSler kostbarste Sendeminuten von HS verschwenden darf. HS finde ich immer noch gut. HS hält sich aus meiner Sicht zurück; daher kommt er leider nicht mehr in der gewohnten Art und Weise zum Zug. Ein OP wäre bei weitem nicht in der Lage (wie bspw. Herbert Feuerstein) einer so übermächtigen Persönlichkeit wie HS lange Paroli zu bieten. Da lobe ich mir das Konzept mit Manuel Andrack, der nicht das leiseste Bedürfnis hatte, mit HS gleichzuziehen (wäre zwecklos gewesen). OP versuchts, schaffts aber natürlich nicht. Unabhängig davon, welche Qualität die anderen Sendungen in der ARD haben, ich sehe HS gerne um seiner selbst Willen. Nichts gegen Pocher als Person. Aber er sollte da bleiben, wo er hingehört. Und genau deshalb finde ich es sehr schade um ihn neben Pocher.

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19. November 2007 12:07

lustig

Gerd Lehmann (Gerd_L)

die meisten der Kommentare ... so unter dem Motto: ach was bin ich sooo gebildet und hochintellektuell, ich tu mir diese Sendung nicht an ... richtige Realsatire ! Danke, mehr davon !!!!

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19. November 2007 10:26

Nichts gegen Geschmacklosigkeit (Bösesein, Schlechtbenehmen), ...

Bernd Michalski (michalski2)

... denn die ist nunmal meistens witziger als korrekte Langweiligkeit.
Schonmal von Slapstick gehört? Tortenwerfen?
Zugegeben: Schmidt und Pocher sind teils besser, teils schlechter. Ich fand sie in der ersten Sendung klasse, zuletzt etwas lieblos.
Aber immer noch besser als z.B. der aufgeblasene Herr Plasberg, der alles so ganz genau weiß und den wir doch am besten gleich zum Bundesabkanzler machen sollten. Oder als z.B. der eigentlich talentierte Herr Richling, der sich vor lauter Moral und Besserwissen gar nicht mehr recht halten kann. Demnächst wird er vor laufender Kamera platzen.
Zu schweigen von Herrn Raab. Der gehört zu den Personen, bei deren Erscheinen auf dem Schirm ich innerhalb von 2 Sekunden Sicherheitsabstand den Kanal wechsle. Was ihn für mich mit Frau Künast, Frau Roth und Herrn Bütikofer verbindet.
Ja, ich diskriminiere gern, vor allem unerträgliche Selbstdarsteller.

Natürlich sind Schmidt und Pocher auch Selbstdarsteller, aber alles in allem überwiegend witzig. Erfreulich wenig Sendungsbewusstsein. Erfreulich geneigt zu Albernheiten und burschikosen Neckereien. Fast so ein wenig wie Helge Schneider, und das ist ohnehin die Königsklasse.
Hach, mal wieder herrlich im Dreck gesuhlt. Riecht man was?

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19. November 2007 09:55

"Böse statt Gut"

Erich Grantzau (oncidium)

Wer Schmidt und Pocher eine Stunde lang zuschaut ist selber schuld.
Meine Empfehlung: abschalten.
Beste Grüße
E. Grantzau

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19. November 2007 09:53

Ein wahres Wort zu einer absoluten Katastrophe

Nathalie Neumann (NathiNeu)

Der Kommentar trifft haargenau den Punkt. Pochers Dilettantismus schlägt dem Faß den Boden aus. Seine sog. Stand-Up-Einlage zu Anfang der Show spottet jeder Beschreibung. Schmidt kann sie wohl auch nicht ertragen und kommt wohlweislich erst später dazu. Dann ist er genauso gelangweilt wie ehedem - es sei denn, er kann sich im stillen über Pocher lustig machen.
Leider ist die Band nicht, wie ich es wünschte, ersatzlos gestrichen worden; immerhin ist sie durch Zerlett wieder an die Kandarrhe genommen worden.
Daß ausgerechnet das Nazometer als Beweis des Einfallreichtums der Sendung herhalten muß, ist bezeichnend. Da haben sie mal zufällig etwas gefunden, und das muß jetzt gleich vier Sendungen rausreißen.
Raab jedoch als leuchtendes Gegenbeispiel zu sehen, ist lächerlich. Der Mann kann gar nichts - falsch, eines kann er: den Zeitgeist treffen. Im Fernsehen ist das das wichtigste, aber es ist nicht witzig.

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19. November 2007 09:10

Unverständlich...

Niels Lindemeyer (Backenfutter)

Ich kann einfach nicht verstehen warum die beiden bei vielen nicht so gut ankommen wie bei mir. Ich hab bei einigen Gags fast am Boden gelegen vor lachen! Ok. Zugegeben bin ich ein Freund von Zynischen Witzen und "verbotenem" Humor. Geschmäcker sind eben verschieden. Ich bin nicht sicher ob dieser Humor bei ARD gut angesiedelt ist. Aber trotzdem, tolle Sendung!

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19. November 2007 09:04

Hallo Naddel

Sebastian Blum (seblu)

"Hallo Naddel" find' ich irre komisch.
Denn was kann Sabrina Setlur eigentlich?
Eben.

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19. November 2007 01:30

unfassbar

Jochen H. (joho21)

Subjektiver geht es wohl nicht mehr oder? Mir jedenfalls gefällt die Sendung und ich finde sie recht erfrischend. Schmidt alleine war davor nur noch langweilig. Und Stefan Raab? Also bitte... da hab ich vor 5 Jahren das letzte mal gelacht.

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19. November 2007 00:30

Nazometer

John Smith (xotto)

Mir hat Harald Schmidt mit Andrack besser gefallen, aber seine Sendung gehört immer noch zu den besseren seiner Art. Besonders "politisch unkorrekte" Einlagen wie der Nazometer machen ihn erfrischend und sehenswert. Allerdings ist das wohl auch der Grund, warum er neuerdings von den Mainstream-Medien so heftig attackiert wird.

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19. November 2007 00:07

ich hab das schlimmste erwartet,

Volvic Volvic (volvicXP)

als diese kombination bekannt wurde, und finds deshalb jetzt nicht ganz so grässlich. pocher ist natürlich geistig von einem anderen planeten, was auch schmidt nicht verborgen bleibt: Schmidt: "Wer wird der neue Arbeitsminister?" - Pocher: "Scholz!?" Schmidt lacht hämisch, Pocher: "Stimmt doch, oder?" - da sind wir jetzt eben gelandet: wir müssen froh sein, dass der Co-Moderator die Top-Meldung der Woche doch noch so eben mitgekriegt hat, wenn auch ohne den Vornamen zu kennen und schon beim ersten Lachen vom Chef sich nicht mehr so sicher ist.
Aber trotzdem, man kann das schon gucken. Irgendwie macht es Spaß. Besser wäre, Pocher würde wieder gehen, aber es geht auch so. Nur dass er jetzt anfängt die Anfangsmonologe zu halten, dass geht zu weit. Da schalte ich dann doch vielleicht eines Tages nicht mehr ein, weil Schmidt zu Gast bei Pocher, nee, dass ist dann nix mehr für mich.

zwei Sachen noch, Frau Adorján: "Alles an dieser Sendung ist furchtbar": außer bis jetzt die Quote. und: ich hätte mir nicht gewünscht, dass Setlur nach der Naddel-Begrüßung geht, sondern dass sie dem Pocher eine Ohrfeige gibt. Das war wirklich eklig, diese Begrüßung.

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18. November 2007 23:41

Schmidt/Pocher

Jan-David Gude (Netzzwerk)

Sämmtliche Dinge die in diesem Artikel als unerträglich und als böse dargestellt werden, sind genau die Vorzüge, die diese Sendung auszeichnen.
Sicherlich ist Pocher nicht die geniale Ergängzung zu Schmidt. Aber was nicht ist, kann noch werden.
Auf jeden fall ist dieser "Kommentar" zur neuen Serie "Schmidt&Pocher" eine Zumutun einer Frau, der jeglicher Sinn zur Ästetik des Zynismus fehlt.
Dass diese Sendung polarisiert, ist klar. Nur Leute die generell kein Freund dieses Humors sind, mögen bitte still sein. Sie können mir ihre Kritik sowieso nichts verändern.

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18. November 2007 23:03

Schmidt/Pocher

Manfred Wich (Bommelton)

Ich teile die Meinung. Die Sendung ist nur noch schlecht.
Ich sehe sie mir nicht mehr an. Dazu ist mir meine Zeit zu schade.
Einfach nicht mehr einschalten, Quote auf Null, dann ist das Problem gelöst.

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18. November 2007 22:31

Beitrag von Johanna Adorjan zu Schmidt & Pocher: Böse statt gut

Stephan Wehowsky (Wehowsky)

Ich möchte Frau Adorjan für Ihren analytisch klaren und pointierten Beitrag danken. Ich habe die erste Sendung von Schmidt & Pocher mit einem zunehmend schlechteren Gefühl gesehen, danach vielleicht noch ein- oder zweimal kurz hineingeschaut und mich jedesmal gefragt: Werde ich jetzt alt, oder sind die wirklich so unerträglich? Danke für die klare Antwort: Wer sich beim Anschauen dieser gebührenfinanzierten Sendung elend fühlt, liegt nicht falsch. Und noch etwas: Frau Adorjan hat einen Standpunkt, der nicht von den heutigen "Formaten" oder, einfacher gesagt, dem normalen TV-Gequatsche eingenommen ist. Herrlich, dass es so etwas noch gibt. - Sind die Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten und Harald Schmidt inzwischen so zynisch, dass sie gemeinsam öffentlich auf ihre Sendungen pfeifen?

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18. November 2007 22:21

Wie gut, dass.......

wolf haupricht (emilgilels)

........ich mir bisher keine Sendung von Schmidt und & "angetan" habe.
Den alten Schmidt kann man ja schlecht unterbieten, oder?

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