Was haben wir bislang gesehen und gehört?

Halbzeit der Olympischen Spiele

Willkommen in Potemkins Dorf

Fast alles läuft bei den Olympischen Spielen äußerlich perfekt und scheint doch im Innersten hohl und leer. Athleten stehen neben sich. Die Reporter fallen sich oft selber ins Wort. Die Fans in den Stadien wirken wie aufgezogen. Und wir, die Radiohörer und Fernsehzuschauer? Eine Bilanz zur Halbzeit. Von Jochen Hieber

Lesermeinungen zum Beitrag

18. August 2008 09:49

........so als ob in China ein Sack Reis umfällt !

Bevan Engelbrecht (bevan)

Also Herr Menzing - sie haben ihr ziel in leben verfehlt, sie hätte ein Straußvogel werden sollen! Kopf im sand - was ich nicht sehe oder höre geht mir nichts an. So kann man auch durchs leben gehen - anhnungslos aber mit voller mitsparache recht. Nein ein Strausvogel ist schon was nutzliches - sie sollten es als politiker versuchen, ihre einstellung paßt dazu.

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18. August 2008 09:25

olympiade - halnzeit

Bevan Engelbrecht (bevan)

Geben sie es doch zu - die chinesem haben mher auf die beine gestellte als mann ihr zutraute. Neidlos muß gesagt werden es ist/war toll. Die größte versager waren unsere bericht erstatter - hobby politiker ohne auftrag, billige witze nach dem vorbild "the best of German humour"! Schade wir hätten andere kaliber von reporter hinschicken sollen. Man müßte die faire konsquente berichte vom BBC an hören. Nun wir haben 4 jahren um was neues einfallen zu lassen.

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18. August 2008 04:18

Potemkinscher Journalismus

Frank Rasche (FRasche)

Der Artikel "Wilkommen in Potemkins Dorf" ist hohl und leer an tatsaechlicher Beobachtung vor Ort und vor allem an emotionaler Verbindung mit den Spielen. Ist es tatsaechlich so schwer, Chinesen als Menschen zu akzeptieren und beschreiben, lebenslustig und gastfreundlich wie sie tatsaechlich sind - und nicht nur waehrend der Olympiade? Oder die Leistungen der Sportler zu feiern? Die Begeisterung hier in Beijing (und in China allgemein) geht durch die ganze Bevoelkerung, so viel mehr als irgendein Regime verordnen koennte. Die staendige Reduzierung der Leitartikel auf Kritik an China und auf moegliches Doping taeuscht scharfes, kritisches Denken vor, und steht damit auf Ihrer website vor jeglichen Sportberichten. Es scheint, als haetten Sie, wie auch CNN etc., sich schon vor den Spielen entschieden, dass es hier nicht um Sport und begeistertes Miteinander gehen darf: schon der link auf der FAZ home page zeigt ja nur einen Soldaten vor dem bird's nest. Sind tatsaechlich FAZ Reporter vor Ort?

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18. August 2008 02:05

Olympia interessiert mich so als ob in China ein Sack Reis umfällt !

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Ich habe bisher keinen einzigen Wettkampf angesehen und mit Erfolg gehe ich durch die Läden und schaue gezielt auf die Verpackungen. Wenn da "Made in China" draufsteht, bleibt es im Laden - nur wenn es absolut unvermeidlich ist, dann wird wenigstens auf "Engineered in Germany" geschaut. Na klar schaut man mal auf den Medaillenspiegel und ich freue mich für die deutschen Sportler, die in den Wettbewerben gewonnen haben und vier Jahre Vorbereitung von Erfolg gekrönt sind. Aber zugleich beschämt es mich, das unsere selbstherrlichen Sportfunktionäre jedem Teilnehmer einen Maulkorb verpasst haben und sich in absolut unerträglicher Weise einem diktatorischen System anbiedern(*). Aber ich schalte grundsätzlich ab oder um, wenn es auch nur irgendeinen Bericht über China (ZDF) oder die Spiele (ARD) gibt. Zu sehr schäme ich mich für mein Land, das aus Olympia 1936 absolut keine Lehren gezogen zu haben scheint. Es ist herrlich, andere machen es ebenso und so ist selbst der Arbeitsplatz olympiafreie Zone ! (*) PS : Wenn es unseren Funktionären so gut in China gefällt, lade ich sie ein, gleich dort zu bleiben. Dann sparen sich die Verbände die Rückflugkosten.

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17. August 2008 23:28

Versteh ich nicht?!

Martin Habedank (WFF_Liebhaber)

Ich versuche gerade den Text auf mich wirken zu lassen. Was soll mir dieser Text sagen? Es schwingt eine permanente schlechte Laune mit, eine Degradierung der Spiele in ein Mittelmaß. Leider finde ich aber keine Fakten. Der Text wirkt wie bloßes Dahergeplaper, ein zynisches Konstrukt aus Wörtern, welches versucht dem kritikfreudigem Deutschem seine Mäkelbefriedigung zu geben. Warum keine Zitate? Hängt sich alles daran auf, dass Kerner nach der dauer der Dopingkontrolle gefragt hat?! Vielleicht währe es mal interessant zu wissen, als ob was, die Protagonisten denn so tun...als ob, als ob, als ob was? Ich werde daraus nicht wirklich schlauer, es wirkt wie ein Mitschwimmen im Fluss der Kritiken.

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