
Fällt den Intendanten des dt. öffent.-rechtl. Rundfunk nichts bessers ein, als Ideen für Sendungen reihenweise von den Privaten zu übernehmen oder gleich deren Personal einzukaufen.
Erstens kommt man sich vor wie in der Bundesliga, zweitens galt das Programm der Privaten einmal dem der öffentl.-rechtlichen um Klassen unterlegen und drittens verschwimmen damit die Grenzen zwischen öffentl.-rechtl. und privatem Fernsehen immer mehr. Wo ist damit die Berechtigung, weiterhin Gebühren einzuziehen?
Die Lektüre des Artikel treibt einem die Tränen in die Augen. Um 23:30 Uhr liest Fr.Kuttner Kleinanzeigen, die sonst keiner hätte lesen - oder hören - wollen, damit Herr Frey Zugang zur dt. Wirklichkeit bekommt. Gleichzeitig will man damit ein jüngeres Publikum begeistern - steckt da nicht schon Geist(erstunde) drin. Endlich mal wieder ein Grund, früher ins Bett zu gehen. Ähnlich spannend sind die Stunden auf einer Lokomotive quer über die Antarktis.
Aber solange sich Hörfunk und Politik gegenseitig legimitieren und alimentieren wird an der sinkenden Qualität bei steigenden Gebühren festgehalten. Gleichzeitig ist das System gehen Gerichte hochgradig immunisiert worden!