Sie können auch anders: Frauen als Kosumentinnen (Szene aus „Barbarella”)

Die Frau als Konsument

Gebt uns Gewalt, Sex und Außenpolitik!

Seitdem man entdeckt hat, daß Bücher hauptsächlich von Frauen gekauft werden, daß sie die Einschaltquote im Fernsehen bestimmen und die Auflage von Zeitschriften und Zeitungen in die Höhe treiben, ist der Terror der Gefühligkeit ausgebrochen.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Dezember 2006 09:53

Frauen und Medien

Norbert Ost (grohfuda)

Wie von einigen meiner Vorredner bereits erwähnt, sind Frauen die Hauptkonsumenten der meisten Medien: Fernsehen, Medien...; und nicht nur dort: auch in den anderen Bereichen des Lebens bestimmt frau die Mehrheit aller Kaufentscheide. Aus diesem Grund wird der (Bücher)-Markt vor allem auf Frauen ausgerichtet.


Ich denke, die Kausalität ist allerdings folgende (siehe auch E.Vilar):

Bsp. Fernsehen:

Die Frauen bestimmen die Mehrheit aller Kaufentscheide. Aus diesem Grund richtet sich die Werbung vor allem an Frauen. Aus diesem Grund werden Sendungen so gestaltet, dass sie Frauen gefallen, da sonst den Sendern die Werbe einnahmen fehlen, da den Sponsoren die Kundinnen weglaufen. Aus diesem Grund ist das Fernsehprogramm überschwemmt von geistiger Anspruchlosigkeit wie Telenovelas u.ä.

Ein Schelm wer denkt, dass Frauen die wirklich Mächtigen der Gesellschaft sein könnten. ;-)

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11. Dezember 2006 00:43

wirklich nicht blöd

Sherry 2006 (Sherry_2006)

Schon seit langem frage ich mich, weshalb nicht nur die Einbände derart kitschig aussehen müssen, sondern auch, weshalb "frauenkompatibel" unbedingt "emotional/ gefühlvoll/ gefühlsduselig" bedeuten soll.

Ich frage mich ernsthaft, mit welchen Frauen diejenigen gesprochen haben, die das behaupten- egal, ob es nun Romane, Filme oder Zeitungsartikel betrifft.

Die Frauen in meinem Umfeld lesen, so wie ich auch, Literatur in allen Gattungen, bei politischen Diskussionen geht es um Inhalte und Argumente, nicht um Kleidungsfragen oder Sympathie für bestimmte Personen des öffentlichen Lebens. Interesse an Naturwissenschaften ist ebenso vorhanden wie an wirtschaftlichen Entwicklungen oder Zeitgeschichte- weltweit.

Einzig: es muss schlüssig sein, mit treffenden Argumenten vorgetragen, systematisch geordnet, mit Zahlen untermauert und in einer klaren Sprache verfasst sein. Sprich: keine Qualität, keine Leserin.

Bedeutet das im Umkehrschluß, dass diese Frauen (und ich) offiziell nicht zu den Frauen zählen? Weil Frauen nur die Rosamunde- Pilcher- lesenden, nah am Wasser gebauten, emotionale Heulbojen sind?

Irgendjemand sollte den Verantwortlichen mal den Staub, der seit den 1950er Jahren zwischen den Ohren lagert, entfernen.

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10. Dezember 2006 20:02

Neulich

gisbert heimes (gisbert4)

sagte ein Mitarbeiter zu mir 'Ihr seid doch alle bekloppt' und er meinte unsere Themensucht, die wirklich nichts mehr ausläßt, über das man sich auslassen könnte.

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10. Dezember 2006 17:25

nichts neues, Wünsche und Realität sind nun mal nicht identisch.

W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)

Xena und Matriarchat hat es nie gegeben, gerade deshalb spielen spielt dies "virtual reality" ökonomisch eine große Rolle (Hollywood).
Schiller formulierte das das in der Gocke schon:
"da werden Weiber zu Hyänen" :-)

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10. Dezember 2006 16:10

Blackout

Andrea Weigelt (Andrea.Weigelt)

Irgendwie scheint der Durchfall dieses Mehrteilers an den FAZ Redakteuren zu fressen. Wie oft wird das Teil denn noch erwähnt, zum Zeichen dafür, dass die Deutschen einen schlechten Fernsehgeschmack haben?

Ich habe das Teil nicht gesehen und hatte auch niemals die Absicht. Allein der Trailer
man erinnere sich an die Szene:

niedlicher Junge sieht den Hauptdarsteller an:
Du bist ein Held
Hauptdarsteller: Nein, bin ich sicher nicht!
niedlicher Junge: Doch, genau deswegen...

oder so ähnlich.

Ich griff sofort zu meiner air sickness bag und der Film war damit unmittelbar, sofort und für alle Zeiten durchgefallen. Und deswegen viel Navy CIS aus. Da gab es noch den Tatort, und ein Buch, und das Internet, Theater, die Käs, Neue Theater, Radio......

Man sollte sich halt auf eine Zielgruppe beschränken, wenn man alle haben will, dann verschreckt man die anderen.....

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10. Dezember 2006 14:29

Herman vs. Dorn

E R (myview)

Es gibt so'ne und solche... manche brauchen das Buch von Eva Herman um sich wieder gut zu fühlen - andere sind eben die neue F-Klasse.
Ich bin für Klasse!

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10. Dezember 2006 11:23

Frauen kaufen Kochbücher

Fionn Huber (fionn)

Auch ich habe eine Menge Kochbücher z.B. "Bistro" (von Stefan Meier, co-Besitzer des Gasthauses "Rathauskeller" in CH-Zug, und mit einem Michelin Stern ausgezeichnet).

Zudem mag ich "coffee-table" Bücher wie "Les Châteaux Viticoles du Pays de Vaud" (= des Schweizer Kantons Waadt) oder "Art Deco Style" (Bevis Hillier) sowie "Tamara de Lempicka" (Catalogue of the Royal Academy of Arts Exhibition in London, Summer 2004).

Sonst ist mein Geschmack eher "eclectic" u.a.
- Biographie: "Das Inkognito - Goethes Ganz Andere Existenz in Rom" (Roberto Zapperi);
- Belletristik/Sprachen: "Les Plus Belles Pages de la Poésie Tendre et Sentimentale du Moyen Age à nos Jours" (Jean Orizet); "A Dictionary of Celtic Religion and Culture" (Bernhard Meier);
and last but not least,
- Humor: "The Bedside Executive" * (James Charlton).

* Beispiel:
Was würde Alan Greenspan (ex-US-Fed Boss) zum Thema "Ein Leben nach dem Tod" sagen? Etwa wie:
"I am guardedly optimistic about the next world, but I remain cognizant of the downside risks".....?

Ein Ueberangebot an Gewalt, Sex und Aussenpolitik liefern
schon die Medien, 24/7/365.

F. Huber

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10. Dezember 2006 10:08

Romane, Wert für einen Nobelpreis..

Hayri Ergun (DrErgun)

Es sind tatsaechlich so viele Romane auf den Bücherstaenden in den Buchhandlungen, wie nie zuvor..

Die schönen Titelseiten locken einen schoın zum Einkaufen von Büchern, ohne zu prüfen, ob man in der Tat auch die Zeit und Lust zu lesen haben wird, nachdem man die ersten Seiten gelesen hat.

Heute bekommt der Nobelpreistraeger für Literatur, Mr. Pamuk, seinen mit Millionen-Euro bewerteten Nobelpreis; wieviele von Euch haben Orhan Pamuk gelesen und verstanden, worüber er und mit welchem literarischen Wert schreibt, zumal die vielen Worte Übersetzungen sind und nicht die eiigene literarische Kunst widerspiegeln.

Dr.-Ing. Hayri Ergun
Privatdozent







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10. Dezember 2006 09:00

Danke!

Frank Klaffke (sturmvogel)

Wehrt Euch Frauen- Endlich! Als Mann hatte man beim Gang durch eine Buchhandlung, zwischen all den Kerzenständer und Herzchen- Untersetzer und Bonbon-Buchtiteln schon länger das Gefühl, dass man eigentlich in der rosa-lila Kuschel-Atmosphäre unerwünschte Minderheit sei- Und schon angefangen, an der doch so gerühmten weiblichen Intelligenz zu zweifeln, die all diesen pseudo-emotionalen Schrott kaufen sollte. Gefühl wird hier vom Verlagsmarketing offensichtlich mit Dummheit gleichgesetzt.

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10. Dezember 2006 01:19

Schwachsinn !!!

Big Block (Alphaman)

Der Inhalt den die Medien vermitteln, ist
eh nur noch x-Chromoson ausgerichtet.
Nichts, aber auch garnichts - außer dem
philosophischen Quartett ist Männer-
kompatibel. Glückwunsch an die Emanzen
sie haben es geschafft die - leider Erwachsenen
bildende - Medienwelt für sich einzunehmen.

Ausser ein paar WISO-Beirägen, wie sich
Rentner gegen Bauerfänger schützen können,
ist der gesamte Medienmüll für Männer verzichtbar.

DMAX ist ein teilweise geglückter Versuch
auf die männliche Klientel einzugehen.
Sehr erfrischend.
Aber selbst da wird abgebaut - Mit meterosexuellen
Moderatoren, die dann ein Mäönnermagazin verkaufen
wollen - siehe GQ-Magazin. Typisch deutsch.

Wundert Euch nicht, wenn Computerspiele mehr
Teilnehmer haben als jegliche TV-Show Zuseher.
Wenigstens wird noch da Testosteron ausgechüttet.

Ergo: Kein Mann sieht mehr zu, kein Mann liest
mehr den Scheiss, der produziert wird. Dann wundert
Euch nicht, wenn Frauen, plötzlich angeblich alles bestimmen.

Geht's nach mir, werden wieder Werte in den Medien
vermittelt, anstelle Herzschmerz-Soaps gezeigt. Werden Tugenden gepflogen, anstelle Hau-Drauf-Comedies gesendet.

Ihr, ja Ihr in den Medien tragt Verantwortung!
Mach Euch das bewusst! Burda!

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