Auch dieser Gottschalk-Blick ist preisverdächtig

Deutscher Fernsehpreis

Reich-Ranicki sorgt für Eklat: „Blödsinn“

Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises wies der 88 Jahre alte Kritiker den Ehrenpreis zurück. Das Programm der aufgezeichneten Sendung bezeichnete er als „Blödsinn“.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Oktober 2008 14:30

Differenzierungsprobleme

Eric Eggert (eggerte)

Klare Worte an unerwarteter Stelle werden bewusster wahrgenommen, keine Frage. Das MRR diese Sendung als Podium seiner Kritik gewählt hat, ist ihm daher nicht zu verübeln. Die Reaktion an seiner Rede folgt leider dem selben Muster, ohne dabei die Gründe näher zu betrachten. Die Meinungen haben sich an einem Punkt versteift, der keinen Platz für Konstruktivität bietet. Was ist eigentlich das Hauptproblem ? Die anscheinende Banausität des Fernsehens im kulturellen Bereich, oder die Gründe, die das Fernsehen zwingen, Sendungen im kritisierten Format auszustrahelen ? Man kann ein Medium nur schwer kritisieren, ohne die Zielgruppe des Mediums mit einzubeziehen. Es wäre zu leicht zu sagen, dass das Fernsehen die Menschen "dumm" macht, denn was kam zuerst: verdummendes Fernsehen oder "dumme" Menschen ? Wäre es das verdummende Fernsehen gewesen, dann hätten ergo "intelligentere" Menschen die Sendungen gesehen und entsprechend boykottiert. Da dies nicht der Fall zu sein scheint, ist die Entwicklung fliessend und von Wechselwirkungen geprägt. Vielleicht sollte man die Kritik als Anlass nehmen, um über das Problem des Niveauverlustes einer Generation zu sprechen, welchen das Fernsehen wiederspiegelt, nicht aber zu kompensieren vermag.

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13. Oktober 2008 17:03

Ich kann mich nur anschließen: Danke!

Bernadette Friese (BernaF)

Die deutlichen Worte von Marcel Reich-Ranicki und Elke Heidenreich sind Balsam auf der geschundenen Seele des öffentlich-rechtlichen Gebührenzahlers. Was mussten wir in den letzten Jahren für einen Schund ertragen! Dümmlichst-dämliche TV-Filme, für die Rosamundes Pilcher die niveaumäßige Benchmark bildet, die im Regelfall noch nicht einmal erreicht wird, rotzdoofe Seifenopern, die inzwischen ab 9:00 Uhr morgens nahezu durchgehend die Sendeplätze bis zur 20:00 Uhr-Tagesschau füllen, komatöse TV-Galas, für deren Ausrichtung selbst der nichtigste Anlass heutzutage ausreicht, Kochshows mit erzwungen wirkendem Event-Feeling, dazu ein bißchen "Doku-Soap" aus dem Zoo mit niedlichen Tieren, Ratespaß mit Jörg Pilawa und sechsmal im Jahr das unvermeidliche "Wetten Dass", das dank Thomas Gottschalk zu einem einzigen Busenwitz mit minimalst-präsenten US-amerikanischen Popularkultur-Idolen auf dem Sofa verkommen ist. Es ist mir gleichgültig, ob man RRs Wutrede als gekonnte Selbstinszenierung geißeln möchte; seine deutlichen Worte waren längst überfällig und RR steht - egal, ob man ihn mag oder nicht - zumindest für eine (aussterbende, wäre da nicht Frau Heidenreich) winzige Gruppe von Quer-/Vordenkern, die man nicht einfach so ignorieren kann!

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13. Oktober 2008 16:33

unfassbar!

iro nie (hasipupsiderdritte)

Das Ziel des Fernsehens besteht doch nur noch darin, die Gesellschaft dumm zuhalten. Schlimmste Entgleisung bisher: In einem Beitrag der ''Aktuellen Stunde'' im WDR sagte die WDR-Intendantin Monika Piel zur Kritik des Deutschen Fernsehpreises, dass Marcel Reich Ranicki krank sei. Schlimmer geht's wirklich nicht mehr!

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13. Oktober 2008 15:58

Reich-Ranicki: "Blödsinn"

Gisilot von Rohr (gisilotvonrohr)

wie Recht hat Marcel Reich-Ranicki und wie richtig ist das von Elke Heidenreich in der FAZ vom13.10.2008 Gesagte! Beiden gilt Dank. Der einzelne "Fernsehgucker" wird doch täglich gebührenpflichtig vergewaltigt, da hilft auch der "Rote Knopf" nicht, denn seine blosse Existenz kostet schon. Reich-Ranicki und Heidenreich gebührt Dank, den sie bitte erfahren sollten. Gisilot von Rohr

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13. Oktober 2008 03:10

Entgleisungen eines alternden Berufsflegels?

Heinz-Peter Heilmann (Taugeviel)

"Zwar kritisiert er zu Recht das niedrige Niveau der Medien- und TV-Landschaft. Paradox daran ist aber, dass er durch seinen Stil sich auch nicht auf niveauvollerem Boden bewegt als so manche nachmittägliche TV-Talkshow, auch wenn die Materie, mit der er sich beschäftigt von höherem Niveau ist. Seine Art und sein Stil sind es jedenfalls nicht, sofern man normale diskursive Maßstäbe anlegt. Und aus diesem Grund sollte er die Steine aus der Hand legen und sein Glashaus freiwillig verlassen, denn sich mit niveauvoller „Materie“ abzugeben bedeutet noch lange nicht selbst Niveau zu haben. Reich-Ranicki liefert den Beweis immer wieder auf’s Neue." Auszug aus "Reich-Ranicki - Entgleisungen eines alternden Berufsflegels?", http://heilmann-lyrik.blogspot.com/

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12. Oktober 2008 23:27

Reich-Ranicki sorgt für Eklat: „Blödsinn“

Hans Rykaczewski (hrykacze)

Lieber Herr MRR, ich respektiere Ihr Urteil über die Qualität der Fernsehprogramme - ohne weiteren Kommentar. Doch einem hochgradig gebildeten und sehr intelligentem Menschen im respektablen Alter von 88 Jahren und mit dieser Lebenserfahrung muß ich wohl doch noch eine Lektion geben! Sie werden folgendermaßen in der FAZ zitiert: „Ich habe nicht gewusst, was mich hier erwartet“ und „Ich finde es auch schlimm, dass ich das erleben musste.“ Mein lieber Herr MRR, wie kann es nur sein, daß Sie sich nicht vorab über diese Auszeichnung und deren Tiefe informiert haben? Sie haben doch bei unzähligen anderen Gelegenheiten Ihren Scharfsinn und Ihre Raffinesse bewiesen! Wie konnten Sie nur zu solch einer "abgründigst schlechten Veranstaltung" gehen und vordergründig die Auszeichnung für "Ihr Lebenswerk" annehmen? Ihre Kritik mag berechtigt sein, doch das ist nicht Thema dieser Diskussion. Sie haben durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung Akzeptanz suggeriert. Es wäre Ihrer Persönlichkeit besser gestanden, diese vermeintliche Ehrung vorab abzuweisen. Die Abweisung der Ehrung während der Veranstaltung war ein unglaublicher Affront - "unterste Schublade". Sie haben der kritischen Literatur geschadet. MfG. Dr. HR

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12. Oktober 2008 14:38

Widersprüchlich

Alexandra Franke (eknarf)

Zugegeben: Ich mag Herrn Reich-Ranicki nicht besonders. Dass aber mal ein Machtwort in Sachen Qualität der Medien gesprochen werden muss, steht außer Frage. Nun wird der Deutsche Fernsehpreis von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF vergeben. An sich schon eine recht "interessante" Zusammenstellung der einzelnen Sendeanstalten. Aber Herr Reich-Ranicki kritisiert mit seiner Ablehnung des Preises gleichzeitig die Sendeanstalt für die seine Biographie derzeit verfilmt wird: nämlich die ARD. Seine Zustimmung wird für diese Umsetzung erforderlich gewesen sein. Daher muss ich leider feststellen: Die Kritik von Herrn Reich-Ranicki ist berechtigt, verstrickt sich aber anhand der oben beschriebenen Fakten in Widersprüche und ist für mich daher nicht 100 % glaubwürdig sondern polemisch. Damit versinkt sie für mich mit in dem Sumpf, der kritisiert wird.

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12. Oktober 2008 14:21

Reich-Ranicki

Gerd Lehmann (Gerd_L)

... ein Kämpfer für die selbsternannten Bildungsbürger.

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12. Oktober 2008 14:10

natürlich Blödsinn, aber was?

Christof Reinholz (Sidartha)

Ich schließe mich Klaus Hansen an. Was genau ist der Blödsinn der von R-R kritisiert wurde? Das Programm von ARD/ZDF im allgemeinen (hinläglich bekannt) oder lediglich die Preisverleihung (näherliegender)? Was auch immer, man erfährt den ganauen Anlass des Ausbruchs nur wage und jetzt bin ich versucht, mir die Aufzeichnung der Sendnung heute abend anzusehen. Das wäre wirklich Blödsinn!

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12. Oktober 2008 13:52

Wer schreibt Kritiken ueber Kritiker? Der Kritikermonarch Reich-Ranicki und

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

seine "Werke" lieferten dazu reichlich Stoff... Der 88 alte Kritikermogul duerfte dann Kritiken ueber Kritiken seiner Kritiken schreiben. Muss das Fernsehen diesen man so oft von unten nach oben verwoehnen? Es waere fuer die Literatur viel nuetzlicher,wenn man die Werke der Autoren mindestens so oft im Fernsehen praesentierte,wie Herrn Reich-Ranickis Kritikererzeugnisse... Man hoert die Kritiken,aber man hat die Werke nicht gelesen.Bis auf ein paar Quasikritikerkollegen von Reich-Ranicki. Kritik ist,wenn man trotzdem liest...

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12. Oktober 2008 13:48

naja.... gut erzogen ist das nicht!

Claudia P. (Perrole)

Ich fand RR seit dem ich ihn kannte phantastisch, war zwar nicht immer derselbeb Meinung, aber phantastischer Querdenker. Doch mit dem Alter scheint auch noch ein wenig Starrsinn zu seiner beherrschenden Meinung zu kommen. Als Fernsehschaffende fällt es auch mir so manches Mal sehr schwer, zu verstehen, was wir uns ansehen müssen. Um ehrlich zu sein sind es aber zum Einen die Quoten, die die Auträge diktieren, und zum Anderen natürlich die Zielgruppen. Dass bei Arte nicht unbedingt die Lidl-Kassiererin einschaltet und der rüstige Rentner lieber mit Florian in die Hände klatscht oder sich einen Gottschalk in Senfsauce ansieht, ist allgemein bekannt. Wieviele Menschen in der BRD lesen die FAZ und wieviele die Bild? Eben. Das Fernsehpublikum ist nicht anders. Doch wenn sich jemand wie RR über Volksverdummung im Fernsehen und rohe Sitten aufregt, dann sollte er vielleicht noch einmal schauen, ob sein Verhalten gestern nicht auch "ungezogen" war. Dasselbe Ziel hätte er ohne weiteres mit einer Mitteilung und Begründung VOR der Aufzeichnung erreichen können. Aber wie ein beleidigtes Kind im Publikum zu sitzen, so dass Gottschalk die Verleihung sogar vorzieht, und dann so zu zetern... von gebildeten Vorbildern erwarte ich etwas anderes.

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12. Oktober 2008 13:35

Durchaus in Ordnung, den Preis abzulehenen.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Auch verständlich, daß R-R sich entrüstet über das Programm, ja sogar begrüßenswert. Aber hätte der ja nicht unerfahrene "alte" Mann der Literaturkritik nicht ahnen, gar wissen, können, was ihn an jenem Abend zu jener Zeit im öffentlich-rechtlichen Deutschen Fernsehen erwartet und mit oder ohne Vorwandt der Veranstaltung fernbleiben können? Das Aufsehen wäre natürlich geringer gewesen.

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12. Oktober 2008 12:57

Chapeau

Claudia Ricker (feuerreiterin)

ich habe Reich-Ranicki nie gemocht und hielt ihn bisher für völlig überbewertet. Aber nun ziehe ich den Hut vor ihm. Chapeau Monsieur.

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12. Oktober 2008 12:56

Geistige Größe

Benedikt Gresser (Benediktus)

Man mag sich über Reich-Ranicki´s Art auch ärgern. Mit seiner Ablehnung und vor allem der Art und Weise, wie er sie zelebriert hat, kann er in die Geschichte eingehen als ein nicht zu korrumpierender großer Geist, der es seiner Umwelt nie bequemer gemacht hat, als es sein musste und gerade dann Größe gezeigt hat,wenn es besonders schwer war. Großes Danke und großen Respekt.

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12. Oktober 2008 12:34

Qualität muß Flagge zeigen!

Rüdiger Kuhnke (rkuhnke)

Das waren klare Worte. Wenn die öffentlich-rechtlichen Anstalten sich dadurch profilieren wollen, daß sie das Unterschichtfernsehen nachahmen, geht das daneben - wie man an diesem Abend sehen konnte.

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12. Oktober 2008 12:22

reich-ranicki sorgt für eklat - ein schlechter artikel!

Klaus Hansen (klaushansen)

dieser artikel ist schlecht geschrieben! wir erfahren nichts darüber, was denn nun in diesem fall "blödsinn" war. sicher, wir alle kennen das niveau unseres fernsehens, spätestens, seit sich gottschalk als würstchen in einen riesigen senftopf tunken ließ, aber ich hätte doch gern mehr über den konkreten inhalt dieser sendung erfahren. nun muss ich mir das ganze ansehen, r-r wird es erträglich machen. ich bewundere diesen mann, um diesen auftritt beneide ich ihn.

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12. Oktober 2008 12:12

BRAVO!

Gerhard Bandorf (MAGNIFIER)

Wie immer man über ihn denken mag, das war eine seiner besten Leistungen! Nur warum müssen im Interesse der Öffentlichkeit stehende Menschen erst 88 Jahre werden, um diese Courage aufzubringen und das Schleimlecken einzustellen. Ja, wie herrlich waren frühere Sendungen. Ich will nur an eine erinnern, die Phoenix zur Finanzkrise Freitag Nacht brachte: ‚Der Schwarze Freitag’, Ein Film mit Curd Jürgens, Hans Christian Blech, Dieter Borsche und Erik Ode. Sprecher: Horst Tappert. Regie: August Everding, in S/W, der besser als alle heutigen Kommentare aufzeigte, was hinter den Börsenkulissen sowohl schon 1929 als gerade auch wieder heute abspielt. Das war noch Bildungsfernsehen! Heute wird fast nur noch Schwachsinn in sekündlichen Szenenwechseln als Firlefanz abgesondert.

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12. Oktober 2008 12:11

Bin gespannt auf die Reaktion der TV-Scharlatane

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Die werden das Verhalten Reich-Ranickis bestimmt als Allüren eines Enfant-Terribles abtum. Wo sind eigentlich die Persönlichkeiten in diesem Land geblieben?

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12. Oktober 2008 11:52

Hut ab Herr Reich-Ranicki!

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Mit Steuergeldern wird nur ein Verblödungsprogramm geboten, an dessen Ecke so Leute wie Gottschalk stehen.

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12. Oktober 2008 11:46

Letzte Häutung

Harald Schmidt (Haraldino)

Nun ist R-R endlich der Johannes Heesters der Literatur...

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12. Oktober 2008 11:18

BRAVO !!!

Volker Kulessa (solelite)

Endlich einer der es wagt (warum das nicht jeder wagen könnte) den Blödsinn einen Blösdinn zu nennen. BRAVO!!! Zum erstem Mal stehe ich auf Reich-Ranicki's Seite.

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12. Oktober 2008 10:58

Der abgelehnte Preis...

Walter Wasilewski (wwasilewski)

Die Preisverleihung.. Eine endlose Lobhudelei es kann einem schlecht werden.Der Moderator möchte sich ins Licht setzen und buhlt bei den Preisempfängern- der Sender und die Sponsoren alles alles BESTENS und nun kommt Herr Rainicki und tut das was immer gefordert wird er beweist Courage und haut denen mal richtig eines vor den Latz. Ein Störenfried- Nein es ist Herr Ranicki,er ist es,er ist so so ist er zu etwas geworden so wie er ist. Er buhlt nicht er brigt etwas und fordert etwas- auch dass mal einer kommt der den Versuch unternimmt sich mit ihm anzulegen. D awar aber niemand nur jetzt kommen die Klugscheisser und maulen. Keine organisierte Freude und Feierlichkeit eine normale Veranstaltung die so natürlich auch in normalen Familien keine Seltenheit sein sollte. Deutschland muss alle organisieren kommt der Regierungschef werden die Hausfassaden gestrichen soweit er vom Fahrzeug aus blicken kann....Ranicki macht sichtbar und erklärt blödeleien als Blödsinn na und ?? Walter Wasilewski

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12. Oktober 2008 10:57

R-R sorgt für Eklat

Jochem Ullrich (WARTBURG)

Was Herr Reich-Ranicki gesagt hat, findet meine volle Zustimmung. Das durch bestimmte "Prominente" demonstrierte kulturelle und intellektuelle Niveau sinkt seit Jahren beständig. Wer im HR am heutigen Morgen die Kommentare solcher - unbedeutender - Zeitgenossen gehört hat, findet Herrn Reich-Ranicki und seine Reaktion vollauf bestätigt. Vielleicht kommen die deutschen Fernsehanstalten endlich zur Besinnung und streichen Quasselsendungen und ähnlich niveauloses aus ihren Programmen. Man will sich nicht vorstellen, dass die Welt nur noch aus platten Talk-Shows und Soap-Operas besteht und man damit dem Geschmack der Zuschauer gerecht werden will. Wenn der sogenannte Eklat als Denkanstoß gesehen würde, würde ein wichtiger Schritt eingeleitet.

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12. Oktober 2008 10:42

Wunderbar, RR!

gisbert heimes (gisbert4)

Der Eklat als solcher gehört zur Vermarktungsstrategie der Wettbewerbsgesellschaft. Dem entrinnt auch ein RR nicht, auch wenn es vermutlich nicht in seiner Absicht lag, dieser Veranstaltung zusätzliche PR zu verschaffen.

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12. Oktober 2008 10:39

Reich-Ranicki sorgt für Eklat

Günther Seebauer (2354548)

Endlich geigt einer diesem niveaulosen Verdummungsfernsehen die Meinung

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12. Oktober 2008 10:31

Reich-Ranicki der Despot

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Reich Ranicki tat sich schon immer schwer neben der eigenen Meinung noch eine andere gelten zu lassen. Er wurde nicht so sehr durch seine tieferen Erkenntnisse getragen, als vielmehr durch das Hoch-Stilisieren einer "erlauchten" Insidergruppe, die ihn zeitlebens als exotisches Haustier der Sparte gehalten hat. Neben einigen recht gescheiten Deutungen tangierte jedoch die angemaßte Meinungshoheit eines Reich-Ranickis die Szene ebenso. Seine ihm unterstellte fachliche Unfehlbarkeit war nie gegeben. Und gerade durch dieses Verhalten jetzt stellt er das besonders heraus. Doch in diesem speziellen Fall mag ihm das nachzusehen sein, weil auch das Alter den Blick für Realitäten trübt.

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12. Oktober 2008 09:43

Und die Moral von der Geschicht?

Wilhelm Friedrich (WillyF)

Wer einen Kritik ehren will, darf sich über den berechtigte Kritik nicht wundern. ;-) Und so hat jemand eben mal sehr öffentlichkeitswirksam sagen können, was ohnehin alle wissen: Die Produktionen von ARD und ZDF sind nun einmal grottenschlecht. Dafür bürgen schon die immer selben Schauspieler, die langweilen immer gleichen Plotts sowie nicht zuletzt Produktionsfirmen wie Degeto u.a.

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12. Oktober 2008 06:41

RR will nicht "Promi" werden

arthur hund (arturhund)

Das nenne ich kompromissloses Verständnis der eigenen Qualität: RR möchte sich nicht als Staffage in der Talmi-Sparte des glitzernden Plastik-TVs wiederfinden! Seine Meinung bleibt glaubwürdig.

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12. Oktober 2008 02:13

Marcel Reich Ranicki

Uwe Siemon-Netto (UweSiemon)

Klasse!

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